das entwickelt sich grade so in ne richtung, dass ich denke, der richtige strangtitel wäre:
"komplikationen bei der seelenwanderung - was ich nicht bedacht habe, als ich den vertrag unterschrieben habe..."
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01.06.2010, 19:03Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
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01.06.2010, 19:04Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
ich hab ja mal geträumt, ich sei ein ekliges insekt und hätte mich in eine eklige insektin verliebt...
warum kommt eigentlich sowas nie bei den rückführungen?
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01.06.2010, 20:53Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Vielleicht gibt es keine unsterbliche Seele?

Vielleicht ist man einfach nicht existent, bevor man gezeugt/geboren wird und ist auch, nachdem man gestorben wird, genau so nicht existent?
Vielleicht will uns jemand einfach nur weiß machen, dass man irgendwo mal gelebt hat und dann in einen neuen Körper "inkarniert"?
Wie reagiert der Mensch in dessen Körper er flutscht? Passt ihm das? Leben sie als Gemeinsamkeit? Und wenn "beide" dann tot sind, suchen sie sich dann wieder einen neuen Körper?
Mir kommt die Lehre der Seelenwanderung sehr unlogisch vor.
Anderen anscheinend nicht, weil sie daran festhalten und glauben können.
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01.06.2010, 21:55
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Also wenn Du Reinkarnation und Karma zusammenpackst (und da das ganze Thema ja hauptsächlich aus dem buddistischen zu uns gekommen ist, gehört das für die meisten Leute zusammen), dann gibt es natürlich sowas wie Schuld. Insekt bewusst zertrampelt: -karma, Tier gegessen: -Karma, Menschen getötet: Aber hallo -Karma.
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01.06.2010, 22:28Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
nö, atzel, da liegst du nu mal falsch.
schuld ist ein ganz und gar un-buddhistischer begriff.
karma als "wirkprinzip" - ursache und wirkung - "alles bestehende ist bedingt" - hat mit "schuld" in unserem sinn grade mal nix zu tun.
wodurch sich buddhismus von anderen religionen unterscheidet.
und selbst die geschichte mit der wiedergeburt ist nicht unbedingt buddhistisch. bzw. nur in bestimmten buddhistischen richtungen, zum beispiel dem tibetischen.
buddhismus war zur entstehungszeit sicher revolutionär, musste sich aber im historischen kontext verorten, entstand in ner historischen und historisch-kulturellen situation - konnte nicht alles übern haufen schmeißen, sonst hätte er gar kein bein auf den boden gebracht.
das galt im ursprungsland ebenso wie viel viel später in tibet. und im ursprungsland gabs zu der zeit (und heute noch im hinduismus) halt die lehre der wiedergeburt.
es gibt da durchaus widersprüchliche aussagen zur wiedergeburt in den ältesten buddhistischen texten (soweit ich das weiß - die sind reichlich umfangreicher als die bibel)
ein sehr wichtiger begriff im buddhismus (wahrscheinlich jeder richtung) ist "nicht-ich"-
und das setzt die lehre der wiedergeburt in ein ganz anderes licht.
aber - obwohl der ursprungsbuddhismus sehr "logisch" rational ist, arbeitet er natürlich auch mit bildern (das thema bilder hatten wir ja schon... - )Geändert von Inaktiver User (01.06.2010 um 22:35 Uhr)
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01.06.2010, 23:55
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Mir kommt es wiederum sehr unlogisch vor, dass mein 'Leben' oder das eines x-beliebigen anderen Wesens erst zum Zeitpunkt der Geburt begonnen haben soll. Aber frage mich nicht warum, erklären könnte ich das jetzt nicht, es ist einfach so ein Gefühl. Und was davor gewesen ist, weiß ich schon gar nicht - aber das ist vielleicht auch besser so.
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02.06.2010, 00:07
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Das wäre dann aber wirklich fatal. Genau das ist es, weshalb es mir vernünftig vorkommt, von solchen Rückführungen Abstand zu nehmen. Wenn es ein Vorleben gibt, kann sich der Mensch daran nicht erinnern. Jedenfalls ist es so der Normalfall und ich denke mal, dass das seinen Grund hat.
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02.06.2010, 00:12
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02.06.2010, 06:59Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Vielleicht liegt es daran, dass man meint, so wie Jesus, der ja ein vormenschliches Dasein hatte, müßte auch jeder Mensch ein "vormenschliches" Dasein haben?
Wäre ein Gedankengang.
Bevor Jesus aber als Geistwesen, also als wirkliche unsichtbar existierende Person ins Dasein kam, war er auch nicht existent. Es gab ihn einfach nicht.
Er wurde erst durch Gott erschaffen, also "erdacht und dann gescahffen".
So wie auch die Milliarden anderen himmlischen Geschöpfe erschaffen wurden. Alle(s) hatte einen Anfang.
Nur der allmächtige Gott, der Schöpfer aller Dinge hat keinen Anfang. Er war schon immer da... Aber das zu begreifen ist mir unmöglich.
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02.06.2010, 11:43Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
ad a) kommt mir ein wenig so vor wie "du Ar...loch" "oh sorry!" "Du Depp" "Ach, habe ich dich verletzt? Das wollte ich aber nicht." "Du Niete", "Och, das war aber nicht persönlich gemeint".
Mit Niveau meine ich den einen Post, den ich halt immer noch unterste Schublade, Stammtischniveau finde. Der Post steht ja noch und meine Meinung dazu wird sich auch nicht ändern. Ob ich nachwievor beleidigt bin, steht auf einem anderen Blatt, aber ich finde eine Aussage nicht plötzlich gut, bloss weil sich jemand entschuldigt hat.
Und dass ich mich etwas falsch ausgedrückt habe, habe ich weiter oben geschrieben. Ich kann nicht sagen, dass Person X im Land Y niemals inkarnieren würde, weil es kein Gesetzt, eher eine Art Tendenz gibt.
Und ja, ich kann die Reinkarnation weder beweisen noch begründen. An dieser Stelle möchte ich Stefan Jankovic zitieren, der eine Nahtoderfahrung machen durfte und viele Vorträge gehalten hat: "für die, die es sich vorstellen können, ist kein Beweis nötig, für die, die es sich nicht vorstellen können, ist kein Beweis möglich."


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