@ Blanche
Man kann nicht beweisen, dass etwas nicht passiert ist.
Es gibt nur keinerlei archäologische Hinweise, dass der Auszug aus Ägypten tatsächlich stattgefunden hat.
In der ägyptischen Geschichtsschreibung ist nichts derartiges erwähnt, obwohl die relativ umfangreich ist.
Wenn eine solche Menschenmenge (oder auch nur einige tausend Leute) durch die Wüste gezogen ist, müssten irgendwelche Überreste zu finden sein - es sind ja auch einige Orte in der Bibel genannt.
Nirgends wurden solche Relikte gefunden, die aus der fraglichen Zeit stammen.
Wenn es dich interessiert, es gibt ein sehr spannendes Buch von 2 israelischen Archäologen "Keine Posaunen vor Jericho" - Die archäologische Wahrheit über die Bibel.
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Thema: Religionen im Vergleich
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23.09.2010, 14:11
AW: Religionen im Vergleich
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23.09.2010, 18:34
AW: Religionen im Vergleich
Teilung des Roten Meeres war kein Wunder
Es ist also ein ganz natürlicher Vorgang, dass ausgerechnet zu dem Zeitpunkt wo es am dringendsten ist, zwölf Stunden lang mit 100km/h der Wind genau aus der richtigen Richtung weht, und just in dem Moment aufhört zu wehen, wann es wiederum am hilfreichsten ist.Demnach stellte das Forschungsteam anhand eines Computermodells dar, dass Wasser um etwa zwei Meter durch Wind zurückgedrängt werden kann, wenn dieser mit einer konstanten Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometern pro Stunde über zwölf Stunden lang weht.
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23.09.2010, 19:00
AW: Religionen im Vergleich
Wenn man an sprechende Esel glaubt, ist auch das obige absolut kein Problem....
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23.09.2010, 19:28
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23.09.2010, 20:51Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Die Spur des Volkes Israel verliert sich in der Wüste...
Sollte das nur eine Legende sein? Wenn dann eine sehr schöne. So schön, dass sie heute noch im Kindergottesdienst gelehrt und in Liedern besungen wird. Und doch...
Vielleicht gibt ja der heiße Wüstensand eines Tages noch sein Geheimnis preis und es werden doch noch Beweise gefunden...
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23.09.2010, 23:42
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24.09.2010, 10:04
AW: Religionen im Vergleich
Nicht nur das.
Zitat von Blanche
Eine größere Gruppe von israelitischen (Zwangs) Arbeitern in Ägypten ist nirgendwo dokumentiert. Auch von den "10 Plagen" und anderen dramatischen Umständen des Exodus ist nirgends zu lesen.
Sag ich doch.Sollte das nur eine Legende sein? Wenn dann eine sehr schöne.
Möglich, aber eher unwahrscheinlich.Vielleicht gibt ja der heiße Wüstensand eines Tages noch sein Geheimnis preis und es werden doch noch Beweise gefunden...
Es haben schon viele da gebuddelt, um die Story der Bibel zu verifizieren, aber nix gefunden.Geändert von 3146 (24.09.2010 um 10:11 Uhr)
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24.09.2010, 11:38
AW: Religionen im Vergleich
Was nichts heißen mag. Es gibt in vielen Völkern alte Mythen, die so wie beschrieben, nicht stattgefunden haben, aber dennoch Bestandteil des "alten" Wissens sind, z.B. Edda, Nibelungensage, Arthussage, Ilias um ein paar zu nennen.
Für Juden ist der "Auszug aus Ägypten" einen zentrale Ausage der Religion. Religiöse Aussagen bedürfen keiner archäologischen oder wissenschaftlichen Erklärung.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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24.09.2010, 11:47
AW: Religionen im Vergleich
Stimmt.
Zitat von Opelius
Interessant ist es aber schon, ob und was davon tatsächlich passiert ist.
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24.09.2010, 12:26Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Archäologische Funde beweisen, dass es das Volk Israel gab.
"Das Ägyptische Museum in Kairo beherbergt eine Granitstele mit Inschriften über die Siege von Pharao Merenptah.
Nach Einschätzung von Gelehrten regierte dieser 13. Sohn von Ramses II. zwischen circa 1212 und 1202 v. u. Z. — also am Ausgang der Richterzeit im alten Israel.
Die letzten beiden Zeilen auf der Siegesstele lauten: „Kanaan ist mit allem Übel erbeutet. Askalon ist herbeigeführt. Gezer ist gepackt. Inuam ist zunichte gemacht. Israel ist verwüstet; es hat kein Saatgut.“
Was ist in diesem Kontext mit dem Wort „Israel“ gemeint?
Ägyptische Hieroglyphen wurden mit Determinativen (Deutezeichen) ergänzt, die zwar nicht ausgesprochen wurden, aber den Bedeutungsbereich eines Wortes angaben.
In dem Buch The Rise of Ancient Israel heißt es: „Drei der vier Wortgebilde — die Wortgebilde für Askalon, Gezer und Inuam — sind mit einem Determinativ versehen, das für Stadt steht. . . . Das Determinativ für Israel steht jedoch für Volk“.
Was bedeutet die Inschrift?
Der Autor und Redakteur Hershel Shanks schreibt:
„Die Merenptah-Stele zeigt, dass 1212 v. u. Z. ein Volk namens Israel existierte und dass der Pharao von Ägypten die Israeliten nicht nur kannte, sondern es auch für wert befand, sich zu rühmen, sie in einer Schlacht besiegt zu haben.“
William G. Dever, Professor für nahöstliche Archäologie, bemerkt: „Die Merenptah-Stele sagt uns eindeutig: In Kanaan existiert ein Volk, das sich selbst ,Israel‘ nennt und daher von den Ägyptern — denen man wohl kaum eine probiblische Tendenz nachsagen kann — ,Israel‘ genannt wird; ein solch spezifisches, eigenständiges Volk wie ,Israel‘ kann nicht für ägyptische Propagandazwecke frei erfunden worden sein.“
In der Bibel wird Israel zum ersten Mal als Name erwähnt, den der Patriarch Jakob erhielt.
Die Nachfahren der 12 Söhne Jakobs wurden als „die Söhne Israels“ bekannt (1.Mose 32:22-28, 32; 35:9, 10). Jahre später bezogen sich sowohl der Prophet Moses als auch der Pharao von Ägypten mit dem Wort „Israel“ auf die Nachkommen Jakobs (2. Mose 5:1,2).
Die Merenptah-Stele ist der älteste außerbiblische Beleg für ein Volk namens Israel."
w06.15.7.


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