Hallo Majolika!
Ich moechte gerne von Dir, dass Du Dir folgendes vorstellst: Deine Eltern, Grosseltern und Vorahnen sind seit 400 Jahren Sklaven. Du wirst ausgepeitscht und must von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schuften und Deine Soehne werden alle in den Nil geschmissen, kurz nachdem sie geboren sind. Von der Religion Deiner Vorahnen hast Du nur manchmal gehoert und Du weisst nichts ueber Gott.
Eines Tages kommt ein Mann der Dir sagt: Glaube an Gott und folge mir zurueck in das Land unserer Vorahnen. Der Gott unserer Vorahnen hat mir versprochen, dass wir unser Land wieder zurueckhaben koennen. So pack Deine sieben Sachen und folge mir.
So packst Du Deine Sachen, Du, Deine Familie, Deine Nachbarn, ect.. tausende gehen auf die Suche nach ihrer Heimat, Freiheit und ein besseres Leben.
Dann stell Dir vor, dass Du oft Hunger und Durst hast, dass Du muede vom Wandern bist, dass du nie in einem Haus wohnst, Deine Kinder in der Wueste geboren werden. Dann eines Tages, wenn Du fast aufgeben willst, regnet es Manna vom Himmel. "Oh wie gut", sagst Du Dir: "Endlich mal etwas Gutes zum Essen"! Dann hast Du das gute Manna fuers Fruehstueck, Mittagsessen und zum Abendessen. Das dauerte ja nur 40 Jahre, liebe Majolika. Du kannst mir nicht vormachen, dass Du Dich nicht beschwert haettest. Und als sich da ein paar Leute beschwerten, hat der liebe Gott ihnen Wachteln geschickt und jeder, der diese Voegel gegessen hat, musste sterben.
So dauerte diese Ausreisse von Egypten 40 Jahre. Ich denke, dass fast jeder Mensch meistens unzufrieden, ungluecklich und ratlos was. So bitte, sei nicht so harsch mit uns, denn ich denke, dass es die Zeugen Yehovah's nicht ueberstanden haetten. Zum Schluss sind doch ziemlich viele von uns zurueck nach Israel gekommen.
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Thema: Religionen im Vergleich
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19.09.2010, 18:07Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
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19.09.2010, 18:30Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Schön wieder von dir zu lesen, Amerle

Es muß für die Israeliten wirklich sehr schwer gewesen sein 40 Jahre durch die Wüste zu wandern.
Ich bin davon überzeugt, dass Gott manches Murren übersehen hat. Denn er weiß, dass der Mensch (ich eingeschlossen) nur Staub sind.
Als Gott das Murren aber beklagte, ging es um viel mehr, als um das Manna oder das Wasser.
Es ging um die Herzenseinstellung.
Darum, ob sie ihrem großen Gott JHWH voll vertrauen wollten oder lieber Bündnisse mit den umleigenden Nationen eingingen.
Aus Angst, dass ihr Gott sie im Stich lassen würde...
Und da haben nun mal manche Priester und Könige sich nicht so verhalten, wie sie es doch eigentlich hätten tun sollen...
Kurz bevor sie ins verheißene Land einzogen versprachen sie doch hoch und heilig alles zu tun, alles zu halten, was Gott sagte oder geboten hatte.
Leider vergaßen aber einige ihr Versprechen.
Doch es gab immer wieder Israeliten/Juden, die ihrem Gott treu blieben.
Das sollte nicht vergessen werden!
Ich denke da an Schadrach, Meschach und Abednego, an Daniel und viele andere treue Männer und Frauen.
Der Hebräerbrief in Kapitel 11 beschreibt "eine große Wolke von Zeugen".
Darunter sind Abel, Henoch, Noah, Abraham, Sara, Isaak, Jakob, Josef, Moses, Rahab, oder auch Gịdeon, Bạrak, Simson, Jẹphtha, David, Samuel und viele weitere Propheten.
Diese Treuen sind für mich ein Vorbild, deren Gottvertrauen, deren Glauben ich sehr gerne nachahmen möchte.
Übrigens bezeichnete Gott die Israeliten/Juden als seine Zeugen ....
Sie waren somit Zeugen JHWH´s.
Lese mal Jesaja 43:10-11, wo Gott zu seinem Volk sprach:
10 „Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. 11 Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“
„Ihr seid meine Zeugen“. Hebr.: ’attém ‛edháj, Pl.
(Jesaja 43:12) „Ich selbst habe [es] verkündet und habe gerettet und habe [es] hören lassen, als kein fremder [Gott] unter euch war. Und ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „und ich bin Gott.
(Jesaja 44:8) Erschreckt nicht, und werdet nicht bestürzt. Habe ich [es] dich nicht seit jener Zeit persönlich hören lassen und [es] mitgeteilt? Und ihr seid meine Zeugen. Existiert ein Gott außer mir? Nein, da ist kein FELS. Ich habe keinen anerkannt.‘*“
(5. Mose 4:37) Und [doch lebst du noch,] weil er deine Vorväter liebte, so daß er ihren Samen nach ihnen erwählte und dich mit seiner großen Macht vor seinen Augen aus Ägypten herausführte,
(5. Mose 10:15) Nur deinen Vorvätern hat sich Jehova zugeneigt, um sie zu lieben, so daß er ihre Nachkommen nach ihnen erwählte, ja euch, aus allen Völkern wie an diesem Tag.Geändert von Inaktiver User (19.09.2010 um 19:17 Uhr) Grund: Hebräer 11 hinzugefügt
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19.09.2010, 19:50
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19.09.2010, 19:58
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19.09.2010, 20:23Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Stimmt, sehr aktuell... Auch die katholische Kirche will den Namen Gottes "Jahwe" in Liedern und Gottesdiensten streichen...
ZENIT - Der hebräische Gottesname „Jahwe“ soll in katholischen Liedern und Gottesdiensten nicht mehr ausgesprochen werden
KATH.NET - Katholischer Nachrichtendienst
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19.09.2010, 20:30
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19.09.2010, 20:37Inaktiver User
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19.09.2010, 20:40
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19.09.2010, 20:47
AW: Religionen im Vergleich
Ja, schon.
Zitat von Inaktiver User
Aber Eusebia sagt explizit, dass sie nicht jüdisch, sondern Protestantin ist.
Warum dann ihre Schreibweise?
Und wenn dieser Gott seinen Namen nicht genannt (oder geschrieben) haben will, dann wahrscheinlich auch im NT? Es ist derselbe Gott, oder doch nicht?
Rätsel über Rätsel.
Geändert von 3146 (19.09.2010 um 20:51 Uhr)
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19.09.2010, 20:52Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Die jüdische "Nichtschreibung" müsste beim Wort Gott auch nicht sein. Gott ist ja nicht der Name, sondern die übergeordnete Bezeichnung. Nicht Mensch, sondern Gott.
Da ich aber viel jüdisches lese, wo eben G-tt steht, übernehme ich das aus Respekt und eben als Hinweis auf das AT.
Rätsel gelöst????


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Ich finde, sie sind hochaktuell.
