Tessie,
manche Menschen glauben z.B. so:
Es gibt einen Gott, den Gott der Christen, Muslime und Juden.
die Bibel berichtet von diesem Gott, ist von Menschen geschrieben und daher sehr sehr fehlerhaft. Sie gilt nur als Anhaltspunkt, nicht mehr. Diese Gläubigen glauben auch an Jesus, jedoch ist vielen die Frage, ob Jesus Gottes Sohn war, eher unwichtig. Wichtig für sie ist, dass Jesus da war und vieles vorgelebt hat. Sie suchen sich aus der Bibel (egal, ob AT oder NT) das heraus, was sie mit ihrem Gott verbindet. Da sie ohnehin glauben, dass die Bibel fehlerhaft ist und von Menschen (ohne Gottes Mitwirken) geschrieben wurde, glauben sie einfach so, wie sie sich Gott vorstellen. Vielleicht haben die Juden vor einigen Tausend Jahren auch so begonnen zu glauben. Wer weiß. Viele formen sich ihren Gott, wie sie denken, wie er am besten passt. Nicht so gewalttätig, nicht so rachsüchtig, nicht so gemein, nachtagend etc. Eben ein liebender Gott.
Sie glauben also an Gott und an Jesus. Sie bezeichnen sich als Christen.
Ich denke, dass du mit diesem Glauben nichts anfangen kannst, und diesen Menschen das Christsein absprichst. Aber weißt du was? Das ist diesen Menschen wahrscheinlich egal.
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Thema: Religionen im Vergleich
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17.09.2010, 19:49
AW: Religionen im Vergleich
Ich bin, also denke ich
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17.09.2010, 20:37
AW: Religionen im Vergleich
Lieber Wolfgang, was soll das? Ich wolle "ihnen das Christsein absprechen"? Was soll diese abfällige Bemerkung? Bestimmst du etwa, was "Christsein" zu bedeuten hat bzw. wie es sich definiert? Und wieso unterstellst du mir, ich könne mit den Glauben anderer Leute, welche aus meiner Sicht nicht dem Christentum zuzuordnen sind, nichts anfangen?
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17.09.2010, 21:00Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Könnten wir bitte die Angelegenheit etwas "versachlichen" und
die persönlichen Anreden herauslassen?
Ich denke es gibt von allen Gruppen genügend Anhänger das man
von "ihnen" oder "einigen" reden kann.
Vielen lieben Dank.
Die Moderatorin.
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17.09.2010, 21:10
AW: Religionen im Vergleich
Tessie, das meinte ich doch. Du glaubst, dass dies keine Christen sind. mehr wollte ich gar nicht sagen.
In deinen Augen keine Christen
in ihren eigenen Augen Christen
Es kommt immer auf den eigenen Standpunkt an.
Ich bestimme ganz bestimmt nicht, was Christsein zu bedeuten hat oder nicht. Ich überlasse diese Entscheidung den Personen, die es persönlich betrifft. ich bin kein Christ. Das ist das einzige, was ich weiß.
Und Tessie, ich fand unseren Streit nicht so schlimm, dass sofort eine Moderatorin enschreiten musste. Eusebia, e bissel kappeln darf man sich schon, gell, trotzdem sorry.Geändert von Wolfgang60 (17.09.2010 um 21:15 Uhr)
Ich bin, also denke ich
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17.09.2010, 21:18Inaktiver User
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17.09.2010, 21:25
AW: Religionen im Vergleich
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17.09.2010, 21:29
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18.09.2010, 03:05
AW: Religionen im Vergleich
Kennt jemand ein oder mehrere Beispiele,
Zitat von Inaktiver User
wo eine Utopie zur Wirklichkeit wurde?
Da stimme ich Dir zu:
Eine Einheitsreligion für alle Menschen halte ich auch für wünschenswert.
Man sollte mal daran arbeiten und sie definieren.
Wie könnte so eine Religion denn aussehen?
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18.09.2010, 19:09Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
z.B. könnte man als Basis mit dem beginnen, was Jesus in der Bergpredigt gesagt hat. Die beginnt folgendermaßen im Matthäusevangelium Kapitel 5:
5:3 Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. 5:4 Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. 5:5 Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. 5:6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. 5:7 Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 5:8 Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. 5:9 Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 5:10 Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
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18.09.2010, 20:00Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
So einfach geht das nicht, denn man muss erstmal klären WOHIN die Reise geht. Was will die Religion usw.
Und dann sollte man versuchen SO zu formulieren, dass das was man mitteilen möchte auch so ankommt bei den Menschen die es irgendwann einmal lesen.
Wer ist z.B. mit "arm" gemeint?
5:3 Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Sind es arme Leute im Sinne von Leute die kein Geld haben? Warum dann der Zusatz "vor Gott"???



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