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Thema: Religionen im Vergleich
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17.09.2010, 11:40
AW: Religionen im Vergleich
Ich bin, also denke ich
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17.09.2010, 11:55
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17.09.2010, 12:24
AW: Religionen im Vergleich
Eusebia, das Problem das ich erkenne, liegt nicht an Bibelstellen, die so oder so ausgelegt werden können. Dazu bräuchte ich wirklich wieder eine Bibel, um mitreden zu können. Oder auch nicht.
Nein, das Problem liegt ganz wo anders: Es gibt sehr unterschiedliche Christen. ich versuche mal eine Aufstellung:
1. Extremisten: Da stimmt jedes Wort der Bibel. Die Erde wurde in 7 Tagen erschaffen, zuerst war Adam, dann kam Eva hinzu, die Erde ist 6xxx Jahre alt, und und und.
2. Die stark gläubigen: Da ist die Erde nicht 6.000 Jahre alt, aber an anderen Dingen wird nicht gerüttelt. Z. B. daran, dass Jesus Gottes Sohn ist, die Auferstehung etc. Für viele dieser Christen hat das NT Gültigkeit, während aus dem alten Testament nur die Stellen herausgepickt werden, die genehm sind, wie z.B. die 10 Gebote. Diese Haltung ist wachsweich. Solche Christen kann man auch nicht festlegen. Einmal heißt es: "Das war ja eine andere Zeit, und Moses konnte ja nur aus dieser Zeit heraus seine Aussagen tätigen....", und das ander Mal heißt es: " So steht es doch in der Bibel, da kann man nicht dran rütteln (z.B. Dreifaltigkeit).
3. Die dritte Gruppe ist die lockerste: Die glauben an christlichen Gott, aber einen, der mit der Bibel doch wenig zu tun hat. Dreifaltigkeit? Egal. Jesus, Gottes Sohn? Egal......
Wenn ich nun z.B. Maddin hier diskutiern sehe, erkenne ich immer wieder, wie er bei den einzelnen Christlichen Gruppen im Kreis läuft. Einmal sagt er etwas, bezogen auf die Extremisten unter den Christen. Dann antwortet ihm ein "normaler Christ" mit der Aussage: "So eng darfst du das nicht sehen". Dann antwortet er auf diese Aussage, kommt ein Extremist und meint: Aber das steht so in der Bibel.
Leider führen solche Diskussionen, bei denen der eine Diskussionspartner aus sehr unterschiedlichen Gruppen mit sehr unterschiedlichen Ansichten besteht, nicht zu einem befriedigenden Ergebnis.
Solche Diskussionen sind eine unendliche Geschichte.
Gruß
WIch bin, also denke ich
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17.09.2010, 12:30Inaktiver User
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17.09.2010, 12:34
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17.09.2010, 12:51
AW: Religionen im Vergleich
Maddin, ich glaube, du könntest gut mit Eusebia diskutieren, ihr würdet nicht zu einem gemeinsamen Glauben kommen, aber ihr würdet die Meinung des anderen verstehen können. Du könntest genauso mit einem ZJ diskutieren können, Ergebnis auch kein gemeinsamer Glauben, aber ein gewisses Verständnis für deren Idee.
Aber was nicht geht: Eine Diskussion mit beiden. Denn die beiden Gruppen sind so unterschiedlich, dass du wenige Aussagen bekommst, die beide akzeptieren würden. So wird es zu einer Gesprächsrunde, in der anscheinend jeder am anderen vorbeiredet.Ich bin, also denke ich
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17.09.2010, 13:04Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Du machst es Dir aber einfach. Dazu müßtest Du wissen, welchen Glauben ich eigentlich habe.

ICH kann mit allen diskutieren und Meinungen akzeptieren, solange es keine Dogmen darstellt.
Vielleicht ein weltliches Beispiel: Sowohl Newton, als auch Einstein dürfen bei mir nebeneinander bestehen. Obwohl sie keinen gemeinsamen Nenner haben. Sie postulieren aber auch gar keine endgültige Erkenntnis.
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17.09.2010, 13:13
AW: Religionen im Vergleich
Klar mache ich es mir einfach. Wenn jemand an etwas glaubt, dann glaubt er daran. Soll ich ihm den Glauben nehmen? Ganz bestimmt nicht. Ich glaube z.B. nicht an irgendeinen Gott, aber die meisten meiner Bekannte und Freunde glauben. Da lässt doch jeder den anderen machen. Und wenn ein Freund sagt: Ich glaube daran, dann ist es für ihn der Glaubensinhalt eine Tatsache. Und ich erlebe es eigentlich nicht, dass ich abqualifiziert werde, weil ich nicht glaube.
Jetzt stärke ich hier den Gläubigen den Rücken, was eigentlich gar nicht meine Absicht war. Aber ich fühle mich nicht dazu berufen, andere von ihrem Glauben abzubringen (vorausgesetzt, es schadet mir nicht).Ich bin, also denke ich
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17.09.2010, 13:16Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Wolfgang, Du beschreibst das sehr gut. Jetzt nur einen Schritt weiter: Auch Gläubige untereinander sollten einfach nur den Andersgläugigen respektieren. So wie Du es aus Deiner Sicht des Agnostikers oder Atheisten beschreibst.
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17.09.2010, 13:25
AW: Religionen im Vergleich
Maddin, ich kann froh sein für meine "gläubigen" Freunde, die hauptsächlich Christen und Muslime sind. Da will "Gottseidank" keiner den anderen überzeugen. Es ist sogar eher so, dass man Interesse für die Ideen des anderen hat. Aber da gehe ich mit die konform: Es gibt unter vielen Gläubigen richtige A........., aber auch unter den Nichtgläubigen (dich habe ich jetzt bestimmt nicht gemeint)
Und jetzt ziehe ich mich aus der Diskussion zurück. Will nicht die rote Linie zerstören.Ich bin, also denke ich



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