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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat von Streuner
    Man hat auch heraus gefunden, dass nicht nur die Gene das Verhalten beeinflussen, sondern dass umgekehrt auch durch umweltbedingte Gegebenheiten und sonstige äußere Einflüsse die Entwicklung der Gene beeinflusst wird.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meinst Du Lamarck und Co?
    Vielmehr meine ich neueste Forschungsergebnisse.

    Beispiele:
    Wie Nahrung unser Erbgut beeinflusst

    Rauchen beeinflusst Hunderte Gene



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieviel Wille hat eine Brennessel, die bei Berührung auf der Haut zu Schmerzreaktionen führt?
    Guuute Frage!
    Die sicher noch niemand beantworten kann.

    Oder weißt DU vielleicht, wie beispielsseise die Kannenpflanzen
    auf die ausgeklügelte Idee kommen, dass der obere Rand rutschig sein muss, damit Fliegen, Ameisen, oder dieses arme Mäuschen in die Kanne plumpst?

    Schau Dir am besten mal die Doku

    Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere 1
    Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere 2
    Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere 3
    Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere 4

    an oder kauf Dir das gleichnamige Buch.

    Hinter all diesen Strategien der Natur drängt sich schon sehr der Verdacht auf, dass hier Intelligenz dahinter stecken muss.

    Nimm doch einfach mal die Definition von Naturwissenschaft an.
    Es sollte mal ein Naturwissenschaftsbuch geben, in dem drin steht, was man alles (noch) nicht weiß.
    Ich bin sicher, selbst dieses Buch bliebe weitgehend unvollständig.

    Da möchte ich mal wieder Harald Lesch zitieren, der sinngemäß mal sagte:
    Je mehr die Naturwissenschaftler und die Wissenschaftler überhaupt forschen, umso mehr entdecken sie, wieviel sie noch nicht wissen.
    Und umso ungewisser wird das, was man schon glaubt, zu wissen.

    ____________

    Hab mir den von Dir verlinkten Stern-Artikel fast durchgelesen.

    Alles was ich daraus bis jetzt lese, ist, dass die Wissenschaft weiß oder zu wissen glaubt, wie das menschliche Gehirn funktioniert.

    (Die Bahauptung "nur wir Menschen haben Gefühl, halte ich für ein Gerücht. Ich habe bei unseren Hunden und Katzen und sonstigen Tieren durchaus Schuldgefühl, Traurigkeit, ja sogar Trauer, Freude, Wohlbefinden und Liebe, gute Laune, schlechte Laune, u.s.w. beobachten können)

    Das sagt aber noch lange nichts darüber aus, warum es so funktioniert.
    Da steht zum Beispiel,
    Alles, was sich an Organen und Funktionen einmal im Laufe von Hunderten Millionen Jahren entwickelt und dann bewährt hat, bleibt erhalten und wird eingebettet in immer höhere und komplexere Strukturen.
    Wenn es so wäre wie Du sagst, dass das Leben keinen Sinn hat, wer oder was entscheidet dann, wann sich etwas dem Leben dienenden "Bewährt" hat?
    Also muss Das Leben(?) oder wer oder was auch immer ein Interesse daran haben, fort zu bestehen. Und wenn es nur zu dem Zweck ist, eben fort bestehen zu wollen.

    Insofern kann und möchte ich Dir Hoffnung machen:
    Dass das Leben - und somit auch DEIN Leben - sinnlos ist, ist noch lange nicht erwiesen

  2. gesperrt

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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen

    Hab mir den von Dir verlinkten Stern-Artikel fast durchgelesen.

    Alles was ich daraus bis jetzt lese, ist, dass die Wissenschaft weiß oder zu wissen glaubt, wie das menschliche Gehirn funktioniert.
    Was eine der vermessendsten Behauptungen ist, welche ich je gehört habe ...

    Und das soll wirklich in dem Stern-Artikel stehen? Ich fass es nicht, für wie blöd halten die denn die Leser?

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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat Zitat von Streuner
    Hinter all diesen Strategien der Natur drängt sich schon sehr der Verdacht auf, dass hier Intelligenz dahinter stecken muss.
    Von Evolution und "survival of the fittest" hast du aber schon einmal was gehört?

    Da braucht es keine übernatürliche Intelligenz.

    (Die Behauptung "nur wir Menschen haben Gefühl", halte ich für ein Gerücht.
    Ist es auch. Natürlich haben Tiere Gefühle.

    wer oder was entscheidet dann, wann sich etwas dem Leben dienenden "bewährt" hat?
    Ganz einfach - was sich bewährt im Kampf ums Überleben, wird weitergegeben.
    Was sich nicht bewährt, führt letztendlich zum Aussterben der Art.
    Geändert von 3146 (11.09.2010 um 08:07 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Religionen im Vergleich

    Die Evolutionstheorie als Gegenargument, dass es einen Schöpfer gibt? Muss man nicht so sehen. Auf welche Art und Weise Gott die Welt geschaffen hat und in welchen Zeiträumen - das ist seine Sache. Die Bibel erzählt poetisch darüber. Ob es Absicht des Erzählers war, dass die Leser das wörtlich nahmen, das wissen wir nicht.
    Geändert von Inaktiver User (11.09.2010 um 11:29 Uhr) Grund: den letzten Satz gestrichen

  5. gesperrt

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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Evolutionstheorie als Gegenargument, dass es einen Schöpfer gibt? Muss man nicht so sehen. Auf welche Art und Weise Gott die Welt geschaffen hat und in welchen Zeiträumen - das ist seine Sache.
    Genau das ist eben nicht nur seine Sache.
    Wir sollten die Dinge eben nicht einfach so hinnehmen wie sie uns gesagt werden - weder von Seiten der Religionen noch von Seiten der Wissenschaft.
    Wenn es einen Gott gibt, dann besteht auch ein Zusammenhang zwischen den Dingen, die uns die Religionen und die verschiedenen Glaubensrichtungen sagen und dem, was die Wissenschaft uns sagen kann.
    Solange man nicht ausschließen kann, dass es einen Schöpfer gibt, darf die Wissenschaft diese Möglichkeit nicht von vornherein einfach ausklammern - was sie neuerdings zum Glück auch nicht mehr tut.

    Das meinte ich damit, wenn ich sage, dass die Wissenschaft sich durchaus ernsthaft mit dem was in den Religionen behauptet wir, befassen soll.
    Soweit das eben möglich ist.
    Wenn man die Evolution beschreibt, dann beschreibt man erstens nur einen Bruchteil des Zeitraums dessen, womit sich Religionen beschäftigen.
    Und zweitens beschreibt die Evolutionstheorie lediglich den Verlauf eines Vorgangs 'Leben' - aber rein gar nichts über die Entstehung, die Ursache, den Grund, warum es immer noch besteht.
    Die Evolutionstheorie besagt, dass sich die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten und Menschenrassen aus vorher schon dagewesenen Ur-Tieren und -pflanzen entwickelt haben (die stärksten, klügsten usw haben sich durchgesetzt).

    Wo und wie und warum aber das Leben entstanden ist, darüber kann man heutzutage nur Vermutungen anstellen.
    Wissen tut man darüber sogut wie nichts.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Bibel erzählt poetisch darüber. Ob es Absicht des Erzählers war, dass die Leser das wörtlich nahmen, das wissen wir nicht.
    Wir wissen auch nicht, wie lange zur Zeit der Entstehung der Bestandteile der Erde und aller Lebewesen ein Tag war.
    Ein Tag hat 24 Erdenstunden, weil die Erde sich nun mal in 24 Stunden um seine Achse dreht.

    Wie weit verstreut diese Bestandteile zur Zeit der Entstehung der Lebensgrundlagen waren, wissen wir nicht.
    Da wir auch noch nicht wissen, woraus 'Leben' besteht und wie es entstand, muss man auch noch die Möglichkeit in betracht ziehen, dass es Leben schon gab, bevor die Erde ihre jetzige Form hatte.
    Das kann unter Umständen aber mithilfe der Raumfahrt und der Kosmologie eines Tages erforscht werden.
    Gut möglich, dass dabei heraus kommt, dass zu dieser Zeit ein Tag einige Milliarden Erdentage lang war.

    Und schon könnte die Schöpfungsgeschichte wörtlich und ernst genommen werden.

    Nur, weil wir (noch) nicht alles verstehen was da drin steht, muss es nicht heißen, dass es nicht stimmt.
    Wir glauben uns im Vergleich zur Steinzeit schon sooo fortschrittlich in der Zeit - manchmal schon dem Ende der Zeit nahe.
    Wissen wir denn, ob wir uns, gemessen an der Zeit, die noch vor uns liegen könnte, nicht immer noch in der Steinzeit befinden - die man in 50 000 Jahren dann eben Computer-Zeit nennt.

    Es ist unsinnig, darüber nach zu denken?
    Für manche vielleicht. Vielleicht mit dem heutigen Stand der technik und Wissenschaft. Aber brennende Fragen sind das allemal, die es wert sind, sie nicht auf zu geben.

    Denkt man mal zurück an längst vergangene "Hochkulturen" vor 2- 3000 oder noch mehr Jahren.
    Die waren sicher auch der Meinung, noch höher hinaus geht es nicht - danach kann nur noch die Endzeit kommen.

  6. gesperrt

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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Von Evolution und "survival of the fittest" hast du aber schon einmal was gehört?

    Da braucht es keine übernatürliche Intelligenz.

    Wenn die Brennnesseln mit ihrer Strategie so erfolgreich waren,
    warum gibt es dann nicht lauter Brennnesseln auf der Welt?

    Die Wurzeln einer in dieser Doku gezeigten Pflanze lagern in ihren Wurzelenden kleine Sandkörner ein.
    Durch die Schwerkraft werden die Steinchen und somit auch die Wurzelspitzen nach unten gezogen.
    Wie kommt die Pflanze erstens auf diese Idee, und woher weiß die Pflanze, dass es notwendig ist, dass ihre Wurzeln nach unten wachsen müssen?
    Hier überlebt meines Erachtens nicht der Stärkere, sondern der klügere - der intelligentere.
    Also ist hier Intelligenz am Werk - oder nicht?
    Beispiele, wo nicht der Stärkere sondern der Klügere überlebt,
    gibt es millionen- wenn nicht milliardenfach in der Natur - und erst recht beim Menschen.

    Warum hat ein Lebewesen Angst, wenn dessen Leben bedroht ist?
    "Nur" ein Schutzmechanismus? Wozu wurde dieser Schutzmechanismus eingeführt? Schutz wovor?
    Vor dem Tod? Könnte dem Lebewesen doch egal sein ob es stirbt oder nicht. Ist es aber nicht. Es will leben.
    In dem Augenblick wo ein Lebewesen Angst hat, nimmt es eine Wertung vor: Es vergleicht 'Leben' und 'nicht Leben'.
    Es entscheidet sich spontan für 'Leben' und will den Tod abwehren. Warum?
    ___________________

    Und wieder fällt mir auf, dass der Mensch das einzige Lebewesen auf Erden ist, welches in der Lage ist, willentlich sein Leben zu beenden, zu wählen, ob es leben will oder nicht.
    Das gibt mir zu denken...

    Noch eines zum Thema 'Leben'.
    Man muss sich mal überlegen, wieviel Kraft es kostet, Leben zu beenden.
    Ich komme zu einer Antwort: Es kostet immer ein Stück mehr an Kraft, wie dieses Leben hat, um zu leben (Beispiel: Fliegenklatsche)
    Man bedenke nur mal, wieviel Kraft es kosten würde, das gesamte Leben auf der Erde aus zu löschen.
    Und dennoch ist der Mensch dazu in der Lage.
    Es hängt "nur" noch von seinem Willen ab, ob er es tut oder nicht.
    So frei wie der Mensch, ist kein anderes Lebewesen auf der Welt.
    Der Stärkere (der mit der stärksten Waffe) kann das Leben zerstören -
    der Intelligentere (der die Menschen davon überzeugen kann:
    Liebet einander, dann werdet Ihr ewig leben) kann es erhalten.

  7. Inaktiver User

    AW: Religionen im Vergleich

    @ Streuner
    Wenn die Erde sich ganz ganz langsam um sich selbst dreht, kann ein Erdentag auch länger als 24 Stunden dauern, das ist richtig.
    Was mich spontan dazu veranlasst, jetzt einmal innezuhalten und über das Wunder nachzudenken, dass die Erde sich überhaupt dreht, einfach so von sich aus.

  8. Inaktiver User

    AW: Religionen im Vergleich

    @ Streuner
    Charles Darwins Thema war, wie das Leben entstanden ist und sich entwickelt hat. Welchen Sinn das Leben hat, das war nicht sein Thema. Diese Frage müssen wir uns schon selber beantworten.

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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Streuner
    Wenn die Erde sich ganz ganz langsam um sich selbst dreht, kann ein Erdentag auch länger als 24 Stunden dauern, das ist richtig.
    Ich vermute, Streuner meinte damit etwas anderes. Nämlich, dass ein Erdentag, und zwar mit der uns heute bekannten und vertauten "Umdrehungszahl", zu der Zeit, als das Leben entstanden ist, womöglich eine gänzlich andere Bedeutung gehabt haben könnte. Eine Stunde Erdenzeit könnte zu dieser Zeit einen ganz anderen Inhalt gehabt haben wie uns heute geläufig - es hätte viel mehr in so einer Stunde geschehen können, weil die Zeit da "schneller" lief.

    Ein Gedankengang, der wie ich meine, durchaus berechtigt ist, angesichts Erkenntnisse aus der Relativitätstheorie und zumal nicht sicher ist, welche kosmologischen Verhältnisse zu der Zeit, auf die sich die Schöpfungsgeschichte bezieht, zugrunde lagen.

  10. gesperrt

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    AW: Religionen im Vergleich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Evolutionstheorie als Gegenargument, dass es einen Schöpfer gibt? Muss man nicht so sehen.
    In der Tat muss man das nicht so sehen, Blanche2. Aber genau dass versucht uns eine gewisse Anhängerschaft der Evolutionstheorie glauben zu machen, mit mehr oder weniger Erfolg.

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