Da stimme ich dir zu. Man könnte es mit einem Paar vergleichen, dass sich verliebt hat und heiraten möchte. Sie geben sich das Versprechen für immer zusammen zu bleiben, sich immer treu zu sein.
Doch wenn beide nicht an dieser Ehe arbeiten; oder auch wenn sich nur einer plötzlich eingeengt fühlt, weil es "in Nachbars Garten schönere Früchte gibt", wird die Ehe früher oder später scheitern.
Für manche ist auch der Alltag frustrierend, weil sie sich angeblich nicht ausleben könne.
Sie müssen plötzlich Rücksicht nehmen, müssen alles mit dem Partner absprechen und können nicht mehr alles tun und lassen, was sie vorher konnten.
Beide müssen sich eben anstrengen, sich an das Versprechen halten, was sie sich gelobt haben.
Als Diener Gottes hatte man Gott auch ein Versprechen gegeben.
Nachdem man sich jahrelang mit der Bibel und ihren Lehren befasst hatte, kam der Wunsch auf Gott für immer zu dienen.
Das sollte ein gut überlegter Schritt sein, und nicht aus einem reinen Gefühl heraus getan werden.
Doch manchmal versäumt es ein Anbeter Gottes an diesem Hingabeversprechen festzuhalten.
Das mag unterschiedliche Gründe haben.
Aber meistens hat man zugelassen, dass die Liebe, die er zuerst hatte, nachgelassen hat.
Plötzlich stört man sich an seinen Glaubensbruder. Oder stört sich an gewisse Regelungen, die Gott in der Bibel hat aufschreiben lassen.
Oder er entwickelt einen gewissen Stolz und läßt sich nichts mehr sagen und meint, dass er es besser wüßte...
Manche versuchen sogar ihre eigenen verdrehten Ansichten zu verbreiten.
Immer weiter entfernt er sich von Gott und seinen Glaubensbrüdern.
Interessanterweise haben sich aber die Lehren und Richtlinien und Moralvorstellungen der Bibel nicht verändert.
Diese Person hatte sich verändert! Was er vorher als gut empfand, ist für ihn dann nur noch Ballast und er trennt sich von seinen Glaubensbrüdern.
Für mich ist es nicht verwunderlich, denn auch das wurde schon in der Bibel vorhergesagt.
Manche erkennen aber, dass sie falsch lagen und kehrten zu Gott zurück. Das erforderte sehr viel Demut.
Jesus verglich die Freude, die dann im Himmel und unter den Anbetern Gottes herrschen würde, mit dem Gleichnis vom verlorenene Sohn.
So, nun genug gredet. Wollte nur einen kurzen Komentar geben und es ist schon wieder eine ganzer Roman entstanden...![]()
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Thema: Religionen im Vergleich
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18.08.2010, 08:28Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Geändert von Inaktiver User (18.08.2010 um 08:35 Uhr) Grund: Schreibfehler
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18.08.2010, 09:53Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
In der Tat.Manche versuchen sogar ihre eigenen verdrehten Ansichten zu verbreiten.
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18.08.2010, 22:57Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Der Vergleich mit der Ehe ist nicht schlecht: Für meine Ehe muss ich mich gelegentlich anstrengen, engagieren (besseres Wort fällt mir gerade nicht ein) und für mein Christsein genauso. Ich kann nicht auf der Couch sitzen bleiben und mich bedienen lassen - negativ ausgedrückt.
Aber wie, in welcher Form, ich Gott diene, diese Frage kann mir die Gemeinschaft/Kirche nicht abnehmen. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - wie ich diese Forderung erfülle, ist meinem eigenen Denken überlassen, die Freiheit habe ich.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es nicht Abfall vom Glauben sein muss, wenn man nicht immer so funktioniert, wie die Gemeinde es will. Zuviele kirchliche Veranstaltungen in der Woche können einen davon abhalten, für einen andern Menschen da zu sein, weil keine Zeit mehr dafür bleibt.
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19.08.2010, 02:01Inaktiver User
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19.08.2010, 02:05Inaktiver User
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19.08.2010, 02:08Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Kann es sein Majolika das du die gar nicht kennst?
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19.08.2010, 07:15Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Ich bin kein Moslem oder Hindu, kein Buddhist, kein Jude gwesen um diese Religionen zu studieren. Ich bin auch kein Atheist oder ein Spiritist geworden um herauszufinden, ob das das wahre für mich ist.
Ich bin auch nicht in alle Sekten der Christenheit gewesen um festzustellen, ob sie die Bibel wirklich vertreten.
Du?
Ich bin ein paar Schritte zurückgegangen und habe mich mit dem Schöpfer , dem allmächtigen Gott befasst, der sich uns durch die Bibel offenbart.
Und dann konnte ich anhand der Früchte, also der Handlungen der jeweiligen Religionen feststellen, welche der Bibel, dem Worte Gottes am nächsten kam.
Für mich waren Jesus und die ersten wahren Christen der Maßstab.
Außerdem ahbe ich hier zu Hause viele Bücher, die sich mit den unterschiedlichen Glaubenslehren der jeweiligen Religionen befassen.
Aufgewachsen bin ich als evangelischer Christ und habe einen katholischen Christen geheiratet.Geändert von Inaktiver User (19.08.2010 um 07:40 Uhr)
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19.08.2010, 15:14Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Du gehst aber von einem christlichen Verständnis aus, um eine Religion zu verstehen (wenn man das überhaupt möchte!) sollte man sich versuchen möglichst frei zu machen von all den Vorurteilen die die eigene Religion "mit sich bringt".
Wer allerdings die Bibel insbesondere AT nur liest um für seine Religion "das Beste rauszupicken" kann nicht behaupten er hätte irgendetwas verstanden!
Wer meint Gott hätte NUR Jesus "autorisiert" und würde sich seit diesem nicht mehr den Menschen "mitteilen" wollen, durch andere Propheten, auch der sucht nur Gründe für seine Religion, ihm geht es nicht darum wirklich zu erforschen WAS Gott den Menschen mitteilen möchte. So es ihn den gibt und man an ihn glaubt, glauben möchte.
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19.08.2010, 17:32Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Ich möchte noch einmal auf die "eigenen verdrehten (!) Ansichten" zurückkommen, die Majolika zur Sprache brachte.
Da geht mir doch ein bissl die Hutschnur hoch
Als ob die Zeugen Jehova nicht genau das tun würden - alles verdrehen... nach Zeugengusto interpretieren bis der Arzt kommt!
Ansichten sind Ansichten.
Und erstmal nichts weiter als an-gesehenes Gedanken- und Glaubensgut.
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21.08.2010, 00:50Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Hallo Majolika
jeder wächst in einem Umfeld auf das ihm eine Religion aufzwingt.
Man brauch die nicht zu studieren. Entweder man geht ganz ihn ihr auf oder man macht sich Gedanken. Was bestimmt oft nicht einfach ist weil es bei manchen Religionen gar nicht gewollt ist.
Deine Schritte zurück waren vielleicht drei zu wenig. Dann wärst du vielleicht in der Lage gewesen nachzudenken warum es Religionen überhaupt gibt. Und wieviele. Und nicht nur über das nachzudenken was dir eingetrichert wurde.
Ich finde wenn sich ein Mensch für eine Religion entschieden hat weil es ihm durch das Leben hilft gut.
Eine Religion die Angst erzeugt kann nicht das sein wofür sie dasein sollte.
Es gibt Religionen wo keine Angst erzeugt wird wie z.B. im christlichen Glauben.
Sich nur an das zu klammern mit dem man aufgewachsen ist und darauf zu beharren das ist die Wahrheit zeigt nur das man von anderen Religionen NICHTS kennt.
Solange du nicht versuchst zu missionieren ist das ok.
Alles GuteGeändert von Inaktiver User (21.08.2010 um 02:32 Uhr)



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