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Thema: Religionen im Vergleich
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30.05.2010, 19:44
AW: Religionen im Vergleich
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30.05.2010, 20:32
AW: Religionen im Vergleich
Ich weiß nicht, ob Gott zum Töten von Ungläubigen aufruft, das habe ich auch nicht gesagt. Er ruft aber auf, die zu töten, die sich nicht nach seinen Anordnungen richten (z.B. Sonntags-Arbeitsverbot).
Die Bibelspezialistinnen hier können mir vielleicht weiterhelfen???? Es gibt doch, soweit ich mich erinnern kann, eine Szene, in der die Israeliten Gott befragen, ob sie (im Kampf) ihre Gegner töten dürften????? Und dann hat Gott doch sein OK gegeben???
Ich weiß es nicht genau, aber irgendsowas gab es doch?
Doch, unser christlich-jüdischer Gott!Geändert von Wolfgang60 (30.05.2010 um 20:35 Uhr)
Ich bin, also denke ich
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30.05.2010, 20:45
AW: Religionen im Vergleich
Zitat aus dem Video, Stelle 3:01:
"Hocherhaben ist Allah über die Lügen der Christen.
Sie alle werden Rechenschaft zahlen müssen für ihre Beleidigungen!"
Die Christen beleidigen also Gott, wenn sie sagen,
Jesus ist der Sohn Gottes.
Christen gaben schon ihr Leben und töteten für ihre Version des Glaubens.
Muslime tun heute das gleiche für ihre Version des Glaubens.
Muß da nicht jedem Menschen einleuchten, dass da irgendetwas faul sein muss?!!
Mindestens einer von beiden irrt sich - wenn nicht alle beide.
Beides kann ja wohl nicht richtig sein.
Macht es da noch Sinn, sich weiterhin zu streiten und sich gegenseitig die Köpfe ein zu schlagen??
DASS es einen Gott gibt, dafür sehe ich zumindest viele Hinweise.
Aber ob das nun sorum oder sorum richtig ist - wir wissen es offensichtlich alle miteinander nicht genau.
Also schlage ich vor: Warten wir es doch einfach mal ab.
Das einzige sinnvolle Gebot, das - egal welcher Gott - erlassen hat, wonach es Sinn macht zu leben,
ist das Gebot der Nächstenliebe.
Das sagt allein schon die Logik:
Liebe ich meinen Nächsten, tu ich Ihm nichts Böses.
Ich werde Ihm nichts klauen, ihn nicht verhauen und nicht nach seinem Weibe schauen.
Jedem Menschen ist es angeboren, Gut von Böse zu unterscheiden. Oder will jemand sagen, es sei eine Anmaßung,
zu behaupten, man könne Gut von Böse unterscheiden?
Klar, es gibt im alltäglichen Leben Situationen, Kleinlichkeiten,
wo das nicht immer so klar zu unterscheiden ist.
Aber im Allgemeinen weiß jeder Mensch, was mit Gut und Böse gemeint ist.
Wer wirklich zu Gott finden will, für den ist das EIN Schritt hin zu Gott.
Wer das nicht will, der tut für sich und die Allgemeinheit trotzdem gut daran, danach zu streben - auch, wenn es nicht immer gelingt oder einfach ist.
Ein weiterer Weg zu Gott (ob es ihn gibt oder nicht) führt über die Suche nach der Wahrheit.
Dazu sollte man versuchen, bei jeder Überlegung die Wahrheit, soweit man es vermag, gnadenlos als Grundlage der Überlegung zu nehmen.
Ob man etwas als wahr (an)erkennt, entscheidet immer man selbst. Wichtig dabei ist, sich nicht selbst zu belügen - auch mal Zwiegespräche mit sich zu führen und Für's und Wider's gegeneinander abzuwägen.
Eine Übung dazu war für mich zum Beispiel, bis ins kleinste und größte Detail über das Ganze nachzudenken.
Ich kam zu dem Schluss: Ein Ganzes lässt sich nur mathematisch teilen, in Wirklichkeit aber nicht.
Es gibt keinen halben Stein. Aus einem Stein, den man in der Mitte trennt, werden zwei Steine, von denen jeder wiederum ein ganzer Stein ist.
Andersrum gesagt, gehört jeder Stein zum Ganzen.
Oder:
Lege ich meine Hand auf den Tisch, was berühre ich dann?
Den Tisch?
Nein, in Wirklichkeit nur die Fläche, die sich unter meiner Hand befindet.
Da die Fläche aber mit dem restlichen Tisch verbunden ist, sagt meine zweite innere Stimme, berühre ich eben doch den ganzen Tisch.
Na gut, sage ich dann zu mir, wenn das so ist, dann berühre ich aber nicht nur den ganzen Tisch, sondern mit ihm das ganze Universum.
Oder:
Die Ewigkeit von Zeit und Raum besteht ins Kleine genauso wie ins Große.
Solange etwas existiert, hat es eine bestimmte Größe.
Diese Größe lässt sich halbieren, diese Hälfte ist wieder ein Ganzes und lässt sich wieder halbieren... bis in alle Ewigkeit.
Genau so verhält es sich mit der Verdoppelung von Zeit und Raum.
Und nochmal zurück zu Gott:
Ich wünschte, ich könnte es in Worte fassen.
Ich persönlich glaube nicht nur an Gott,
ich habe Dinge erlebt, die mir beweisen, dass es Gott gibt.
Aber wenn ich Euch das erzählen würde, würdet Ihr über mich herfallen, weil das in Euren Augen so banale und absurde Dinge sind und teilweise auch so privat, dass es mir unmöglich ist, Euch davon zu erzählen.
Ob das der Gott der Moslems ist oder der der Christen, spielt (für mich) keine Rolle.
Gott ist der Gott der Liebe.
(nicht nur weil es logisch ist)
Diese Erkenntnis macht mein Leben aber nicht unbedingt einfacher.
Denn es gibt auch noch den Anderen...
Aber es erleichtert mir immer wieder, auf das richtige Gleis zu finden.
Schönen Abend noch
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30.05.2010, 20:56
AW: Religionen im Vergleich
Du solltest nicht so viel lesen.Es gibt keinen Gott, der zum Töten aufruft.
Man soll nicht alles glauben was geschrieben steht.
Ich höre auf mein Herz.
Wenn ich falsch liege, habe ich eben Pech gehabt.
Übrigens:
Es heißt, "Du sollst den Sabbat heiligen".
Das ist der Samstag, nicht der Sonntag...
Da ist also schon wieder was faul.
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30.05.2010, 21:02
AW: Religionen im Vergleich
deshalb habe ich kurz vorher folgendes geschrieben:
"Wer am Sabbat (Samstag, Sonntag, kannst dir aussuchen, an welchem Tag) arbeitet, muss getötet werden"
Und du bist schon n Clown: Einerseits zitierst du Sachen, die im Koran stehen, und verurteilst diese, und wenn jemand sagt, dass in der Bibel ähnliches steht, meinst du, man solle nicht so viel lesen. Mehr sag ich jetzt nicht mehr, bin sowieso geladen, hat aber mit dem Forum hier nix zu tun.Geändert von Wolfgang60 (30.05.2010 um 21:05 Uhr)
Ich bin, also denke ich
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30.05.2010, 21:30
AW: Religionen im Vergleich
Ich zitiere deshalb, damit deutlich wird, wie verwirrend und widersprüchlich das alles ist, und wie wenig wir alle wirklich wissen, angesichts so vieler Missverständnisse.
Zum Sabbat:
Einen Gott, der sagt, dass deswegen jemand getötet werden soll, erkenne ich nicht an.
Außerdem habe ich vor drei Stunden einen Job gefunden.
Als Koch in einem Restaurant.
Vier-Tage-Woche.
Unter die vier Tage fallen ausgerechnet der Samstag und der Sonntag.
Wenns nach mir ginge, wäre ich gar nicht sooo scharf auf diesen Job - auch aus anderen Gründen..
Aber von allen Seiten wird das von mir erwartet.
Also lasse ich mich eben breit schlagen.
Dafür soll ich auch noch getötet werden - nee nee, Du!
Sollte Gott das wirklich von mir verlangen, muss ich mich jetzt schon auf seine Gnade berufen und ihn um Vergebung bitten.
Na ja, irgendwie freu ich mich auch auf den Job.
Endlich mal wieder ranklotzen
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Hier
und
hier noch etwas zum Entspannen für Dich
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Sei einfach, und reg Dich über nichts auf.
Ein Problem ist erst dann eines,
wenn Du eines daraus machst
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30.05.2010, 21:33
AW: Religionen im Vergleich
Dann leg mal los, Gratulation und viel Glück
Ich bin, also denke ich
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31.05.2010, 00:54
AW: Religionen im Vergleich
Vielen Dank, das werde ich.
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Hier habe ich mal ein Video gemacht zu meiner Version von Glauben.
Die Mitte
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31.05.2010, 14:27Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Der Sabbat wurde den Juden von G tt gegeben, weil nun Paulus meinte man müsse kein Jude sein um Christ zu sein (Heiden-Christen) wurde aus dem Sabbat der Sonntag.
Sabbat ? Wikipedia
Auszug:
Die Alte Kirche benannte die Wochentage unverändert wie die Juden und feierte den Sabbat bis mindestens 130 neben dem Sonntag (Apostolische Konstitutionen). Erst seit der endgültigen Trennung vom Judentum (um 135) forderten einige heidenchristliche Autoren die Ablösung des Sabbats durch den Sonntag, so der Barnabasbrief.
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04.06.2010, 21:58Inaktiver User
AW: Religionen im Vergleich
Oder ganz einfach deshalb, weil Jesus am Tag nach dem Sabbat auferstanden ist.



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