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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann mir vorstellen, dass es für den Schöpfer ein leichtes war, den toten Körper Jesu, den toten Fleischesleib in einer Nanosekunde aufzulösen.
    Schon möglich. Aber warum sollte er?

  2. Inaktiver User

    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Schon möglich. Aber warum sollte er?
    Weil Jesus mit einem geistigen, also unsichtbaren Leib auferweckt wurde. Denn Fleisch und Blut können nicht in den Himmel kommen, weil der Himmel eben ein geistiger, unsichtbarer Bereich ist, der aber wirklich real ist.
    Es ist ein Ort im unendlichen Universum, der von dem Schöpfer Jehova/Jahwe/JHWH und seinem Sohn, den auferweckten Jesus und den Engeln bewohnt ist. (So geht es aus der Bibel hervor, siehe Daniel)

    Jesus war es möglich in unterschiedlichen Fleischesleibern den Jüngern zu erscheinen. Einmal hatte er einen Leib mit Wundmalen.
    Ein anderes Mal erschien er den Jüngern und sie erkannten ihn erst anhand der Gesten und dem was er so sagte.

    Den Frauen am leeren Grab erschien er wieder mit einem anders aussehenden Leib. Denn sie dachten ja, er wäre der Gärtner. Sie erkannten ihn einfach nicht, weil er eben anders aussah.

    Was denkst du, was die Menschen mit dem toten Leib Jesu veranstaltet hätten... So nach ein paar Jahrzehnten, nachdem der große Abfall vom wahren Christentum begonnen hatte?

    Er wäre als Reliquie geendet.

    Nicht nur den auferstandenem Jesus Christus war es möglich sich zu materialisieren. Vor der Sintflut machten sich abtrünnige Engel ein menschlichen Leib und zeugten Kinder, die später als gewalttätige Bastarde traurigen Ruhm erlangten.
    Moses sprach mit materialisierten Engeln, die sogar ein Mahl mit ihm einnahmen.
    Auch Abraham und Lot sprachen mit Männern, die in Wirklichkeit materialisierte Engel waren. (so sagt es die Bibel)

  3. Inaktiver User

    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt, Blanche2.

    Hier einmal ein Definition des Begriffs "Hölle".

    Ist etwas lang und nur für diejenigen, die das Thema wirklich interessiert.

    "HÖLLE.






    Hinsichtlich der Verwendung des Wortes „Hölle“ als Wiedergabe von hebräisch sche’ṓl und griechisch háidēs heißt es in dem Werk Vine’s Expository Dictionary of Old and New Testament Words (1981, Bd. 2, S. 187): „HADES ... entspricht ‚Scheol‘ im A.T. [Alten Testament]. In der A.V. [Authorized Version] ist das Wort im A.T. [Alten Testament] und im N.T. [Neuen Testament] unglücklicherweise mit ‚Hölle‘ wiedergegeben worden.“

    In dem englischsprachigen Lexikon Collier’s Encyclopedia kann man über das Wort „Hölle“ folgendes lesen (1986, Bd.12, S.28): „In erster Linie steht es für das hebräische Wort Scheol im Alten Testament und für das griechische Wort Hades in der Septuaginta und im Neuen Testament. Da Scheol in alttestamentlichen Zeiten einfach den Aufenthaltsort der Toten meinte, ohne zwischen den Guten und den Bösen zu unterscheiden, ist das Wort ‚Hölle‘, wie man es heute versteht, keine glückliche Übersetzung.“

    Es ist tatsächlich auf das heutige Verständnis dieses Wortes zurückzuführen, daß „Hölle“ eine derart unglückliche Wiedergabe jener Wörter im Urtext der Bibel ist.



    In Trübners Deutschem Wörterbuch, Bd.3, 1939 kann man unter „Hölle“ u.a. folgendes nachlesen: „Das Wort bezeichnet ursprünglich den unterirdischen Aufenthaltsort der Toten ... Bei den Germanen war aber die H. [Hölle] keineswegs ein Ort der Qual, sondern nur das Totenreich.“

    Die heutige Bedeutung des Wortes „Hölle“ wird in Dantes Göttlicher Komödie und in dem Verlorenen Paradies des englischen Dichters Milton (17.Jahrhundert) anschaulich dargestellt, doch sie hat nicht das geringste mit dem ursprünglichen Sinn des Wortes gemeinsam.




    Wenn man bedenkt, daß die Vorstellung von einem „Höllenfeuer“ seit vielen Jahrhunderten eine Grundlehre der Christenheit ist, kann man verstehen, weshalb es in dem Werk The Encyclopedia Americana (1956, Bd.14, S.81) heißt:

    „Viel Verwirrung und großes Mißverständnis sind durch die frühen Bibelübersetzer hervorgerufen worden, die das hebräische Wort Scheol und die griechischen Wörter Hades und Gehenna durchweg mit dem Wort Hölle wiedergaben. Daß diese Wörter von den Übersetzern der revidierten Bibelausgaben einfach transkribiert worden sind, hat nicht ausgereicht, diese Verwirrung und falsche Auffassung merklich zu klären.“



    Danke, Majolika, für Deine ausführlichen Hinweise. Dass die Worte Hades und Scheol so unterschiedlich und mal mit Totenreich und mal mit Hölle übersetzt wurden, hat in der Tat für Verwirrung gesorgt. Ganz neu war für mich, dass das Wort Hölle früher eine andere Bedeutung hatte, nämlich auch Totenreich, und erst später die Bedeutung Ort der Qual erhielt.

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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von tessie
    Zarathustras Lehren mögen ihren Ursprung außerhalb der jüdischen Kultur gehabt haben. Nur was beweist das schon? Sie müssen deshalb ja nicht falsch sein.
    Egal, wer es erfunden hat, es wird schon stimmen?

    Auch Jesu Auferstehung nach 3 Tagen hat Vorbilder im Heidentum.
    Nix Neues unter der Sonne....

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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil Jesus mit einem geistigen, also unsichtbaren Leib auferweckt wurde. Denn Fleisch und Blut können nicht in den Himmel kommen, weil der Himmel eben ein geistiger, unsichtbarer Bereich ist, der aber wirklich real ist.
    Ist schon klar, dass der auferweckte Jesus keinen normalen physischen Leib hatte - 'normal' in dem Sinne, wir wir es halt gewohnt sind. Aber das beantwortet ja nicht die Frage, warum dann Gott den toten physischen Leib Jesu nicht belassen hat und ihn, wie du sagst, angeblich augenblicklich in Nichts aufgelöst hat.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was denkst du, was die Menschen mit dem toten Leib Jesu veranstaltet hätten... So nach ein paar Jahrzehnten, nachdem der große Abfall vom wahren Christentum begonnen hatte?
    Ich denke, nach allem, was sie mit dem lebenden Leib Jesu angestellte hatten, spielt es wirklich keine Rolle mehr, was sie womöglich mit dem toten Leib noch angestellt hätten - hätte es ihn denn gegeben.

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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Egal, wer es erfunden hat, es wird schon stimmen?

    Auch Jesu Auferstehung nach 3 Tagen hat Vorbilder im Heidentum.
    Nix Neues unter der Sonne....
    Ich sage doch, es spielt keine Rolle. Nur weil es im Heidentum ähnliche Lehren gegeben hat, was beweist das schon? Nichts. Gott ist ein Gott aller Menschen und nicht nur der Gott der Juden. Er ist Gott aller seiner Geschöpfe, sagte ich aber nun schon des öfteren.

  7. Inaktiver User

    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    NUB
    Auszug:
    15.1 (...)
    die Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen (§ 166 StGB)
    (...)
    Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung (§§ 185 ff. StGB)
    (...)


    Zur Erinnerung, hier wird NIEMAND beleidigt, weder Gläubige noch Nichtgläubige.
    Hier geht es um Glauben und beim Glauben gibt es NUR subjektive Wahrheiten.
    Hier wird nicht geduldet dass Gläubige, Nicht- und Andersgläubigen und überhaupt irgendein User als Lügner bezeichnet werden.

    Wer seinen Glauben als Waffe benutzt, hat rein gar nichts verstanden und wer seinen Glauben als Drohung verbreitet auch nichts.

    Ich werde mir vorbehalten weitere Glaubens-Drohungen zu löschen. Fundamentalismus hat hier keine Existenzberechtigung.


    Die Moderatorin.

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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Mico

    Wenn du die obige Abhandlung, die du wahrscheinlich nicht lesen "darfst", gelesen hättest, dann würdest du erkennen, was das Wort "Holle" bedeutet.

    Es ist das Grab, mehr nicht. DAS sage nicht ich oder die ZJ.
    Zu der Schlußfolgerungen kamen Bibelgelehrte, die sich mit dem Urtext auseinander gesetzt haben. (Siehe oben)

    Nun eine Frage an dich, Mico: Wie erklärst du die Wörter Hades, Scheol oder Gehenna?
    Diese Wörter aus dem Urtext werden oftmals einfach nur mit "Hölle" wiedergegeben.

    Wer dann das Wort "Hölle" liest, denkt gleich an Dantes Inferno.

    Sogar Jesus war in der Hölle, Hiob wünschte sich in die Hölle.
    Jesus war einfach nur tot und Hiob wollte endlich von seinen Leiden erlöst sein.

    Natürlich werde ich dir deinen Glauben an eine Höllenqual nicht nehmen können. Darauf mußt du schon selber kommen.
    Wenn es dir hilft, eine tiefe Liebe zu Gott zu entwickeln, der sogar in der Lage sein soll mit anzusehen, wenn böse Menschen für ewig im Feuer brennen, dann soll es für dich so sein.

    DIESEN Gott könnte ich niemals lieben. Diesen Gott hat Jesus niemals gepredigt.
    Wenn du in deiner Bibel "Hölle" liest, überlege, was da im Urtext stand. Dann wirst du erkennen, was Jesus damit sagen wollte.



    Der Scheol---Ist er ein Grab, Totenreich oder Hölle?

    Im AT kommt 65 Mal das hebräische Wort "Scheol" vor, und es wird noch darüber gestritten, ob Scheol nun ausschließlich Grab oder auch Totenreich oder sogar Hölle bedeutet. Das erste Mal kommt das Wort vor, als Jakob über seinen angeblich toten Sohn Josef trauert: "Leidtragend werde ich zu meinem Sohn hinabfahren in den Scheol! (1. Mose 37,35). Da Jakob aber dachte, Josef sei nicht begraben worden, sondern von einem wilden Tier gefressen worden, konnte er hier wohl kaum ein Familiengrab meinen. Außerdem gibt es im Alten Testament ein anderes Wort für Grab (geber), das ausschließlich für Begräbnisstätten verwendet wird.

    Im Alten Testament gibt es keine Mehrzahl von "Scheol". Es gibt viele Gräber, aber nur einen Scheol. Deshalb kann Scheol nicht einfach nur "Grab" bedeuten.Zwar kommen zunächst sowohl Gäubige als auch Verlorene gleichermaßen in den Scheol, doch wird aus vielen Stellen deutlich, daß er kein Ort des stummen Schlummers und noch weniger des endgültigen Endes ist; Poetische Bücher wie Hiob und die Psalmen schildern den Scheol aus ein zeitweiliges Versteck oder Übergangsasyl (Hiob 14,13; 17,13) und als einen Ort der Ängste (Psalm 116,3).

    Weiter will ich jetzt nicht schreiben. Auch im Neuen Testament wird die Existens der Hölle bezeugt, und es ist auch klar, daß die Toten in dem Ort, wo sie sich befinden, leben und Freude oder Not empfinden können; man denke nur an die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus.

    Es steht eigentlich für den aufgeschlossenen Wissenschaftler auch ohne christlichen Glauben heute fest, daß das physische, also biologische Sterben des Menschen nicht gleichzeitig ein Auslöschen seines psychischen Potenziales, also seiner Seele, bedeutet. Dem stehen schon das physikalische Gesetz von der Erhaltung der Energie und der Erste Thermodynamische Hauptsatz entgegen.

    Die Forschung im Grenzgebiet des Lebens zwischen klinischem und biologischen Tod und die Forschung im Raume der Parapsychologie haben objektivierbare und reproduzierbare Phänomene zutage gefördert, die es dem wissenschaftlich denkenden Menschen unmöglich machen, zu behaupten, mit dem Sterben des Leibes würden auch alle immateriellen Potenziale, also Seele und Geist, erlöschen.

    Man kann klar feststellen, daß der Materialismus auch in diesem Punkt wissenschaftlich überholt ist. Wer ihm immer noch anhängt, der ist nicht ausreichend informiert. Er hinkt seiner Zeit hinterher.

    Also, die Toten sind nicht tot. Sie warten auf das Gericht oder sie sind beim Herrn, wenn sie an ihn geglaubt haben.

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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von Mico
    Es steht eigentlich für den aufgeschlossenen Wissenschaftler auch ohne christlichen Glauben heute fest, daß das physische, also biologische Sterben des Menschen nicht gleichzeitig ein Auslöschen seines psychischen Potenziales, also seiner Seele, bedeutet.
    Zuerst müsste ein Wissenschaftler einmal die Existenz einer Seele beweisen. Hat noch keiner - zumindest kein ernstzunehmender. Wenn das Gehirn stirbt, verschwinden alle "psychischen Potenziale".

    Die Forschung im Grenzgebiet des Lebens zwischen klinischem und biologischen Tod und die Forschung im Raume der Parapsychologie haben objektivierbare und reproduzierbare Phänomene zutage gefördert
    Welche "objektivierbare und reproduzierbare Phänomene" meinst du?
    In den USA wurde ein Preis von einer Million Dollar für denjenigen ausgesetzt, der ein parapsychologisches Phänomen beweisen könne. Der Preis wurde noch nicht abgeholt....

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    AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Ist schon klar, dass der auferweckte Jesus keinen normalen physischen Leib hatte - 'normal' in dem Sinne, wir wir es halt gewohnt sind. Aber das beantwortet ja nicht die Frage, warum dann Gott den toten physischen Leib Jesu nicht belassen hat und ihn, wie du sagst, angeblich augenblicklich in Nichts aufgelöst hat.



    Ich denke, nach allem, was sie mit dem lebenden Leib Jesu angestellte hatten, spielt es wirklich keine Rolle mehr, was sie womöglich mit dem toten Leib noch angestellt hätten - hätte es ihn denn gegeben.

    Natürlich hatte Jesus nach der Auferstehung einen normalen Leib. Das Grab war leer, wie uns die Bibel sagt.
    Auch hat Thomas seine Finger in die Wundmale gelegt. Außerdem hat Jesus vor den Jüngern gegessen, um ihnen zu zeigen, daß er es wirklich war, leibhaftig.

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