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Ergebnis 491 bis 500 von 766
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29.06.2010, 20:57
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
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29.06.2010, 20:59
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
ich? ICH?
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29.06.2010, 21:56Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Nö, ist kein Witz.
z.B. Ruth 3
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29.06.2010, 22:15Inaktiver User
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30.06.2010, 07:35
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Wir Christen wissen es auch ganz genau.
Alles, was Jesus gesagt und getan hat, ist von den Aposteln überliefert worden. Die waren ja mit ihm zusammen und haben ihn gesehen, gehört und erlebt. Es gibt keinen plausiblen Grund ihren Aussagen nicht zu glauben.
Sie waren Zeitzeugen ganz anders wie die superschlauen heutigen Wissenschaftler.
Außerdem ist alle Schrift von Gott autorisiert, von Gott eingegeben.
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30.06.2010, 07:55
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Das ist für dich sinnlich???z.B. Ruth 3
Geschmäcker sind verschieden.
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30.06.2010, 07:55Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Ich bitte dich, von dir und nicht von allen Christen zu sprechen: Ich - definitiv Christin - weiß nicht, ich glaube.
Viele Geschichten sind erst Jahrhunderte später zu Papier gebracht worden, in der Zwischenzeit wurden sie mündlich überliefert. Wer nur einmal stille Post gespielt hat, weiß was da so alles passiert, mal ganz ab von bewussten Fälschungen. Die schriftlichen Überlieferungen sind mehrfach verändert worden, z.T. auch deshalb, weil es nicht in die jeweilige Zeit passte. Also: Was ist original? Was dazu erfunden, verändert o.ä.
Alle Schrift ist von Gott authorisiert? Wirklich alle? Davon gibts heutzutage schon extrem viel... *ungläubig guck* Das glaube selbst ich nicht!
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30.06.2010, 08:27Inaktiver User
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30.06.2010, 09:24Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Der Zeitraum ist gar nicht so groß, wie du annimmst.
Für Vergleichsstudien stehen über 13 000 Papyrus- und Pergamenthandschriften zur Verfügung, die die Christlichen Griechischen Schriften ganz oder teilweise enthalten und aus der Zeit vom 2. bis zum 16. Jahrhundert datieren.
Rund 5 000 davon sind in Griechisch verfaßt und die übrigen in verschiedenen anderen Sprachen.
In mehr als 2 000 alten Abschriften sind die Evangelien enthalten und in über 700 die Briefe des Paulus.
Die Originale sind zwar gegenwärtig nicht verfügbar, aber es existieren Abschriften, die bis in das 2. Jahrhundert zurückdatieren und somit kurz nach der Niederschrift der Originale angefertigt wurden.
Wie zuverlässig die Bibel überliefert ist, erkennt man noch viel deutlicher, wenn man bedenkt, daß von den Werken der antiken Klassiker nur eine Handvoll Handschriften erhalten geblieben sind, und kein einziges ist ein Autograph oder eine Urschrift.
Obwohl es sich im Falle dieser Handschriften lediglich um Abschriften handelt, die erst Jahrhunderte nach dem Tode des Verfassers angefertigt wurden, sehen heutige Gelehrte in diesen späten Abschriften einen ausreichenden Beweis für die Echtheit des Textes.
Vorhandene hebräische Bibelhandschriften wurden mit großer Sorgfalt hergestellt.
So bemerkte der Gelehrte W. H. Green in bezug auf den Text der Hebräischen Schriften: „Man kann mit Sicherheit sagen, daß kein anderes Werk des Altertums so genau überliefert worden ist“ (J. P. Free, Archaeology and Bible History, 1964, S. 5).
Der verstorbene Sir Frederic Kenyon, ein Gelehrter auf dem Gebiet der biblischen Textforschung, erklärte in der Einleitung zu seiner siebenbändigen Ausgabe, betitelt The Chester Beatty Biblical Papyri: „Der erste und wichtigste Schluß, den man aus der Untersuchung [der Papyri] ziehen kann, ist die befriedigende Tatsache, daß sie die wesentliche Korrektheit der vorhandenen Texte bestätigen.
Weder im Alten noch im Neuen Testament ist eine auffallende oder grundlegende Abweichung festzustellen.
Es gibt keine bedeutenden Auslassungen oder Zusätze und auch keine Abweichungen, die wesentliche Tatsachen oder Lehren betreffen.
Die Textabweichungen sind geringfügiger Art und betreffen z.B. nur die Wortfolge oder die Genauigkeit der verwendeten Wörter ...
Von allergrößter Bedeutung ist dagegen, daß sie [die besprochenen Papyri] — aufgrund der Tatsache, daß sie aus früherer Zeit datieren als alles, was bisher zur Verfügung stand — die Unversehrtheit der vorhandenen Texte bestätigen.
In dieser Hinsicht ist ihre Erwerbung von epochemachendem Wert“ (London 1933, FasciculusI, S.15).
Hinsichtlich der Christlichen Griechischen Schriften schrieb Sir Frederic Kenyon in seinem Buch The Bible and Archæology (1940, S.288, 289): „Der zeitliche Abstand zwischen der Urschrift und den frühesten erhaltenen Texten wird so gering, daß er praktisch unberücksichtigt bleiben kann.
Der letzte Grund zum Zweifel, ob die Schriften des Neuen Testaments uns wirklich im wesentlichen so erhalten sind, wie sie abgefaßt wurden, ist damit beseitigt.
Sowohl die Echtheit wie die allgemeine Unversehrtheit der neutestamentlichen Bücher darf als endgültig gesichert angesehen werden“ (zitiert nach D.J. Wiseman, Zwischen Nil und Euphrat, 1959, S.96).
Wer sich einmal mit den verschiedenen Bibelübersetzungen auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich diese Seite: Bibelarchiv-Vegelahn
Und wer auf Sylt Urlaub macht könnte sich mal die Bibelausstellung anschaun.
Es liegt aber wirklich an jedem selbst, ob er der Bibel vertrauen kann oder sie doch nur als ein Buch voller Mythen und Legenden ansieht.
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30.06.2010, 11:00
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Wer die Evangelien verfasst hat, ist unbekannt.
Sie wurden sämtlich anonym überliefert. Erst später gab ihnen die Kirche Verfassernamen.
Augenzeugen waren es nicht.
Jesus hat Aramäisch gesprochen, die Schriften, die wir haben, sind in griechischer Sprache. Allein durch die Übersetzung sind Fehler und Irrtümer wahrscheinlich.
Spätere Einschübe und Korrekturen sind belegt. Widersprüche in Bezug auf Zeit, Ort und Aussagen gibt es reichlich.
Die ältesten Schriften des NT sind die (echten) Paulusbriefe. Dieser hat Jesus nicht gekannt und war an historischen Fakten überhaupt nicht interessiert.
Seit 1940 (immerhin ein halbes Jahrhundert) hat sich in der wissenschaftlichen Erforschung der Bibel viel getan.
Wer blind glaubt, dem ist das alles natürlich herzlich wurscht.




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