Eusebia:
Die ganze Bibel ist Gottes Wort. Inspiriert vom Geist Gottes haben die Schreiber der Bibel, auch Paulus, sein Wort für uns aufgeschrieben. Paulus kannte Jesus, weil jeder, der Christi Eigentum ist, ihn kennt. Jesus selber sagt uns: "Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich", Joh. 10, 14.
Da Paulus Jesu Eigentum war, kannte er ihn und Jesus kannte Paulus. Die Bekehrungsgeschichte von Paulus ist Dir sicher bekannt.
Irgendwas hast Du mißverstanden. Wieso ist Gott kleinkariert? Du willst mit dem Gott zutun haben, der alle Menschen liebt. Dann kommst Du an dem Gott der Bibel nicht vorbei, denn er liebt die Welt und die Menschen so sehr, daß er seinen einzigen Sohn für sie hingegeben hat, damit alle, die an den Sohn glauben nicht verloren gehen.
Was willst Du eigentlich mehr? Mehr lieben kann man doch nicht.
Am Kreuz erkennen wir wie Gott die Sünde haßt und wie ernst es ihm ist, die Sünde zu bekämpfen.
So muß es auch uns ernst sein, wenn wir Gottes Kinder sein wollen, daß wir den Weg gehen, den er uns gewiesen hat. Und dieser Weg ist Jesus. Er hat gekämpft, gelitten und ist gestorben. Zum Schluß ist er auferstanden und zum Vater aufgefahren. Er hat uns den Weg freigemacht zum Vater und wartet nun darauf, daß wir zu ihm kommen und uns beschenken lassen. Er will uns Vergebung der Sünden und das ewige Leben schenken. Wer hindert uns, das Angebot Christi anzunehmen?
Die Gebote gelten nicht nur für das jüdische Volk sondern für alle Menschen, obwohl sie zuerst dem jüdischen Volk gegeben wurden. Jesus ist gekommen, das Gesetz zu erfüllen.
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26.06.2010, 08:03
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
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26.06.2010, 08:06
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26.06.2010, 08:15Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Soso, Gott hat sich also hingestellt oder gesetzt und den jeweiligen Leuten diktiert, was sie zu schreiben haben? Und was gehört eigentlich zur Bibel, zählt für dich z.B. das Buch Lilith auch dazu?Wer entscheidet, was dazu gehört? Wie sieht es mit der Sprache aus, welche zählt? Hebräisch, Latein, Deutsch, Englisch? Welche Übersetzung ist gültig?
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26.06.2010, 09:27
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
ach komm...nicht so kleinlich. im grunde ist die ganze diskussion inzwischen überflüssig - keine fraktion wird die andere überzeugen, auch nicht in kleinigkeiten.
aber spass machts doch irgendwie
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26.06.2010, 09:38Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Das putzige ist, ich glaube tatsächlich an Gott, habe sogar soetwas, wie ein kindliches Glaubensverständnis , d.h. ich denke, der oder die oder das da oben inst jemand, der gut auf mich aufpasst und der mich beschützt - Gottvertrauen halt. Es war nicht immer da, sondern hat sich über sehr lange Zeit entwickelt (und muss von niemandem geteilt werden)
Nur: Die Bibel als Leithandbuch ist mir dann tatsächlich zuuu schräg. Da geht es mir wie mit vielen anderen Texten: Ich hätte gern die authorisierte Originalfassung
Am besten noch mit Kommentar des Autors.
P.S.: Ich habe schon interessante Diskussionen mit diversen Glaubensgruppen an der Haustür geführt - mir macht das Spaß. Interessant, was da so passieren kann, zwischen völliger Ratlosigkeit ob meiner Position, über großes Interesse bis hin zu großer Aggression war so alles dabei. Übrigens ist es schon klasse, wenn man sie mit ihren eigenen Waffen, der Bibel, schlagen kann. Ich sach nur: Lesen hilft
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26.06.2010, 09:42
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
gelegentliches lesen (bei mir) reicht aber nicht als diskussionsgrundlage. meine "waffen" sind meine Gedanken, Gefühle.
Dein Gottesverständnis hatte ich früher, als Kind - aber auch da schon hat vieles nicht "gepasst". Die katholische Amtskirche hat den Distanzierungsprozess ziemlich gepusht
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26.06.2010, 09:53Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Ich kann eine Distanziertheit verstehen und auch Nichglauben. Ich habe mich nach ewigen Zweifeln und Kämpfen entschieden zu glauben. Mir ist auch sehr bewusst, dass ich nicht gerade in die Amtskirche passe, auch mit vielen anderen Gruppierungen hab ich so meine Probleme, bin aufgrund meines Berufs in der Kirche (Stellenangebote), kann mich aber nicht so in das übliche Gemeindeleben einfinden. Ich hab (als verkopfter Mensch, der ich so bin) einiges an Literatur gelesen, konnte aber mit vielem vom Gefühl her nicht wirklich etwas anfangen.
Zu meinem Gottesbild hat mich der Roman "Die Farbe Lila" inspiriert. Die Sängerin Shug Averey spricht dort mit Celie über ihren Glauben. Das fand ich so schön.
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26.06.2010, 11:25Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Ich lebe glaubenslos. Und ich bin damit damit alles andere als unglücklich. Ich bin nicht auf der Glaubenssuche oder so.
Aber dieser Satz von dir ist mir aufgefallen. Du hast dich entschieden zu glauben. Wie geht das? Wie entscheidet man, zu glauben? Vielleicht ist das hier am eigentlichen Thema vorbei, aber mich interessiert das wirklich.
Das Buch habe ich leider nicht gelesen, aber den Film mag ich sehr, aber an diese Szene erinnere ich mich nicht. Vielleicht ist sie ja bei Youtube oder so zu finden, dann kann ich mir vielleicht auch ein Bild davon machen, was du meinst.
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26.06.2010, 11:25Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Ich bin der Ansicht, dass ich mir (m)einen nicht Gott zurecht basteln kann, so wie er mir am besten gefällt.
Der immer parat ist, wenn ich ihn brauche. Der alle meine Fehler, die ich bewußt mache, immer und immer wieder verzeiht. Der keine Anforderungen an mich stellt, der alles macht, was ich von ihm erbete (fordere?).
Wie ein alles verzeihender Vater, der weit weg ist, um wirklich mal etwas zu sagen. Wie auch...
Das ist nicht der Glaube, wie es mein Vorbild Jesus hatte...
Oder die ersten Christen, die ihren Glauben wirklich ernst nahmen und ihn im täglichen Leben auslebten.
Jesus glaubte an einen real existierenden Gott, seinen himmlischen Vater Jehova. Er setzte die Forderungen seines Vaters in seinem Leben um.
Bevor er als Mensch auf die Erde kam, war er Gott treu.
Als Mensch auf der Erde war er in allem Gehorsam und nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt war und ist er Jehova in allem Gehorsam.
Jeder ist eben anders...
Übrigens ist Jesus das Spiegelbild seines Vaters Jehova. (Er ist nicht Jehova)
Wer sich mit dem Leben Jesu beschäftigt und in den Evangelien über ihn nachliest, weiß, wie der allmächtige Gott denkt, fühlt und handelt.
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26.06.2010, 12:21Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Der Weg zu Gott war und ist immer frei, mit und ohne Jesus.
Eben deshalb frage ich immer wieder ob DAS der Gott der Barmherzigkeit sein kann den DIE da meinen. Und ich komme immer wieder zu dem Schluß, dass diese Aggression nicht im Sinne eines gütigen Gottes sein kann.
Zitat von Inaktiver User
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst..." "...was du dem geringsten meiner Brüder antust, tust du mir an..."
Wie passt denn das zusammen, wenn NUR der Glaube an einen leibhaftigen Sohn Gottes, den Weg zu Gott freimacht?
"Ich bin Jesus, dein Gott....." ?!
Was ich über Gott schrieb ist aus der Bibel.
Zitat von Mico
Geändert von Inaktiver User (26.06.2010 um 12:32 Uhr) Grund: Nachtrag


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