Hallo!
Ich kann es nicht besser erklären und habe dir deswegen mal etwas kopiert. Natürlich hätte ich es in meinen eigenen Worten icl. Bibelstellen schreiben können, aber ich muß um 12 in der Hundeschule sein.
(Zitatanfang)
EINE WICHTIGE STREITFRAGE WIRD AUFGEWORFEN
10 Um herauszufinden, warum Gott Leid zulässt, müssen wir einen Gedankensprung in die Zeit machen, in der alles Leid seinen Anfang nahm.
Als Satan Adam und Eva zum Ungehorsam gegen Gott verleitete, zog er etwas Wichtiges in Zweifel.
Es war jedoch nicht Jehovas Macht. Auch Satan weiß, dass Jehovas Macht grenzenlos ist.
Was er in Zweifel zog, war vielmehr Jehovas Recht zu herrschen. Satan stellte Jehova als Lügner hin, der seinen Untertanen Gutes vorenthält, und beschuldigte ihn somit, ein schlechter Herrscher zu sein (1. Mose 3:2-5). Er behauptete indirekt, den Menschen ginge es besser, wenn sie nicht von Gott regiert würden. Das war ein Angriff auf Jehovas Souveränität, auf sein Recht zu herrschen.
11 Adam und Eva rebellierten gegen Jehova. Sie sagten gewissermaßen: „Wir brauchen Jehova nicht als Herrscher. Wir können selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist.“
Wie konnte Jehova hier Klarheit schaffen? Wie konnte er allen vernunftbegabten Geschöpfen zeigen, dass die Rebellen im Irrtum waren und sein Weg doch der beste ist?
Der eine oder andere denkt vielleicht, Gott hätte die Rebellen einfach vernichten und von vorn anfangen sollen. Aber Jehova hatte bereits erklärt, dass die Erde mit Nachkommen Adams und Evas bevölkert werden sollte, und er wollte, dass sie ewig in einem Paradies auf der Erde leben (1. Mose 1:28). Jehova führt immer aus, was er sich vorgenommen hat (Jesaja 55:10, 11).
Abgesehen davon wäre durch die Beseitigung der Rebellen in Eden nicht geklärt worden, ob Jehova wirklich das Recht hat zu herrschen.
Ein Lehrer und seine Schüler
Ist der Schüler besser als der Lehrer?
12 Man könnte die Situation so veranschaulichen: Ein Lehrer erklärt seiner Klasse, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Ein schlauer Schüler behauptet frech, der Lösungsweg des Lehrers sei falsch. Der Schüler sagt, er wisse eine viel bessere Lösung, und unterstellt damit dem Lehrer, dass er unfähig ist. Einige Schüler glauben das und stellen sich auf seine Seite. Was jetzt? Wenn der Lehrer die Störenfriede vor die Tür setzt, was werden dann die anderen in der Klasse denken? Werden sie nicht annehmen, dass die Unruhestifter Recht haben? Vielleicht verlieren sie alle den Respekt vor dem Lehrer, weil sie denken, er habe Angst, dass sich seine Lösung als falsch herausstellt. Aber nehmen wir doch einmal an, der Lehrer lässt den Besserwisser zeigen, wie er die Aufgabe lösen würde.
13 So etwa ging Jehova vor. Vergessen wir nicht, dass die Rebellion in Eden nicht nur Gott und die Rebellen betraf. Millionen von Engeln schauten zu (Hiob 38:7; Daniel 7:10).
Jehovas Vorgehen würde auf die Engel und letztlich auf die ganze vernunftbegabte Schöpfung große Auswirkungen haben. Was tat Jehova also?
Er ließ Satan zeigen, wie er über die Erde herrschen würde. Auch ließ Gott zu, dass sich die Menschen unter Satans Führung selbst regieren.
14 Der Lehrer in unserer Veranschaulichung weiß, dass der aufsässige Schüler und seine Anhänger im Unrecht sind.
Aber er weiß auch, dass die ganze Klasse davon profitiert, wenn er die Störenfriede versuchen lässt, ihren Standpunkt zu beweisen.
Können sie die Aufgabe nicht überzeugend lösen, werden aufrichtige Schüler zugeben müssen, dass es doch am besten ist, wenn der Lehrer die Klasse unterrichtet.
Außerdem verstehen sie dann, warum der Lehrer in Zukunft keine Störenfriede mehr dulden wird.
Auch Jehova weiß, dass es für alle aufrichtigen Menschen und Engel von Nutzen ist, wenn sie sehen, dass Satan und seine Anhänger gescheitert sind und sich die Menschen nicht selbst regieren können. Wie Jeremia in alter Zeit werden sie folgende wichtige Wahrheit bestätigt finden: „Ich weiß wohl, o Jehova, dass nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten“ (Jeremia 10:23)." (Zitatende)
Antworten
Ergebnis 291 bis 300 von 766
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29.05.2010, 10:57Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
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29.05.2010, 11:33Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Dieses ständige Erfinden, Herumreiten auf und bis in die Ewigkeit Verdammen von selbsternannten Feindbildern geht mir dermaßen gegen den Strich.
Das wäre für mich schon alleine ein triftiger Grund dem ganzen Spuk ade zu sagen.
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29.05.2010, 11:36
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
"Galileo Galilei gelang es als erstem Europäer, sichtbare und nachvollziehbare Beweise für die tatsächliche Bewegung der Himmelskörper zu liefern. Vor ihm (und da die Kirche an ihr Weltbild, Erde der Mittelpunkt von allem festhielt, auch noch nach ihm) glaubte die gesamte Christenheit an das Weltbild der Kirche, nach dem der Mensch und seine Werke im Mittelpunkt des Universums auf der unbeweglichen Erde standen (sog. Sphärenmodell: Erde ist unbeweglich, Sonne, Mond, Planeten und Sterne umgeben diese). Diese Vorstellung stützte sich auf die Bibel... "
Giordano Bruno, fasziniert von Kopernikus Berechnungen, akzeptierte die heliozentrische Theorie und veröffentlichte eine frühe Erklärung der Nebularhypothese und entwickelte sogar Ansätze für eine Evolutionstheorie. Er bezweifelte die Existenz der Hexerei und behauptete, daß die meisten der auf dem Scheiterhaufen verbrannten Frauen unschuldig wären. 1600 wurde er auf dem Campo dei Fiori verbrannt. Mehr über Giordano Bruno... "
Quelle: Naturwissenschaft und Kirche in der Neuzeit
Die Schüler durften früher nicht besser als der Lehrer (Bibel) sein!Die Kunst der Wahrnehmung
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29.05.2010, 13:38Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Sehe ich absolut genauso.
Ist zwar jetzt vielleicht etwas OT, aber immer wenn ich im ReliForum lese (das ja richtig: Religion und Philosophie heißt) frage ich mich, warum Menschen überhaupt glauben. Oder anders ausgedrückt, warum viele Menschen meinen, ohne Glauben nicht durchs Leben zu kommen.
Das erschließt sich mir so etwas von gar nicht.
Vielleicht eröffne ich dazu mal einen Strang, wenn ich die Zeit und auch die Lust dazu habe.
(Aber dann wohl besser bei den Fassungslosen
)
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29.05.2010, 14:21Inaktiver User
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30.05.2010, 08:09
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Gott kann alles so machen wie er will, denn bei Gott sind alle Dinge möglich.
In einer schier endlosen Kette von Verheißungen kündigt Gott im Alten Testament den Retter an. Weil die Sünde alle Menschen erfasst hat, konnte der Retter nicht einfach nur ein Mensch sein, denn, wie Gott in den Psalmen schon feststellt, gibt es keinen, der Gutes tue oder verständig ist, auch nicht einen. "Kann wohl ein Reiner kommen von Unreinen? Auch nicht einer!", <Hiob 14,4).
Und doch mußte der Erlöser auch Mensch sein und die Sünde im Fleisch zu verdammen (Röm.8,3).
So bewirkte Gott die Jungfrauengeburt, so daß Jesus geboren wurde, ohne das ein Mann daran beteiligt war. Wie schön für uns Frauen, daß der Erlöser geboren wurde, kam nur durch eine Frau zustande. Die Männer waren daran unbeteiligt.
Jesus ist der einzige, der eine menschliche Mutter, aber keinen menschlichen Vater hatte; er ist Mensch und Gott zugleich.
Im Philipperbrief wird das anschaulich zum Ausdruck gebracht:
"Er, der in göttlicher Gestalt war...entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt", Phil. 2,6-7.
Gleichzeitig ist er Gottes Sohn und hat Vollmacht über alle Naturgewalten, er konnte Tote auferwecken, alle Krankheiten heilen und Dämonen austreiben. Nur er konnte sagen:
"Wer mich sieht, der sieht den Vater!" Joh.14,6 und
"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden", Mt.28,18.
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31.05.2010, 11:22Inaktiver User
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Ähm ... wahscheinlich hat es schon mal einer geschrieben ?
In den alten Schriften ist nirgends von einer Jungfrau die Rede ... Es hieß, eine junge Frau wird einen Sohn gebären ...
Das ist schlichtweg ein Übersetzungsfehler.
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31.05.2010, 12:13
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
Dann müsste man das Wort "glauben" nicht bemühen oder? Und neben Jesus gibt und gäbe es ja auch viele viele andere Menschen denen man nacheifern könnte.
Wenn man *wüsste*, dass es ihn nicht gegeben hat, dann könnte man sich jede interessante Romanfigur zum Vorbild nehmen - er wäre, wie beim obigen Beispiel - einer von Vielen.
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31.05.2010, 12:13
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31.05.2010, 12:18
AW: Muss Jesus unbedingt Gottes Sohn sein, um glauben zu können?
..zum Glück heute hier nicht mehr. Gott oder wem immer (wohl der Aufklärung) sei Dank!!!




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