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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kannst du das beurteilen?

    Wenn eine Person diesen "Druck", wie du es nennst, spürt, liegt es an ihm persönlich, in welchem Umfeld er sich aufhält.
    Er sucht dann nicht nach Gelegenheiten, wo er seine Störung ausleben kann.
    Er befasst sich in Gedanken mit etwas anderem. Ganz Zielbewußt.
    Denn aus Gedanken werden Handlungen....

    Nachtrag: Störung hört sich meiner Meinung nach so an, als wenn die Person nichts dafür kann....
    Motto: "Ich konnte nicht anders! Ich mußte das tun!"
    Wenn ich es mit Sucht vergleiche? mh.. ansatzweise denke ich schon.

    Jedenfalls würde ich mich nicht dahzu versteigen locker flockig zu sagen, dann soll er dem ausweichen.

    Wenn das so einfach wäre, dann würden alle Rauschgiftsüchtigen und Raucher einfach dem Suchtstoff aus dem Weg gehen.

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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    Die Katholische Kirche ist krank. Sie verteufelt Sexualität. Und das Ganze gipfelt im Zölibat.

    He ihr Katholiken, sagt euren Priestern, dass sie kein schlechtes Gewissen zu haben brauchen, wenn sie onanieren, das macht schließlich jeder. Sagt ihnen auch, dass sie sich eine Partnerin suchen sollen. Dann kann man sie ernst nehmen. Aber mit dem katholischen Bild von Sexualität taugen katholische Geistliche höchstens noch als Witzfiguren, manchmal als Hassobjekte, das aber hoffentlich nicht so oft.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen

    He ihr Katholiken, sagt euren Priestern, dass sie kein schlechtes Gewissen zu haben brauchen, wenn sie onanieren, das macht schließlich jeder. Sagt ihnen auch, dass sie sich eine Partnerin suchen sollen. Dann kann man sie ernst nehmen.
    Du nimmst also nur jemanden ernst, der eine Partnerin hat, bzw. nachweislich onaniert?

    Aber mit dem katholischen Bild von Sexualität taugen katholische Geistliche höchstens noch als Witzfiguren, manchmal als Hassobjekte, das aber hoffentlich nicht so oft.
    Sag mal, wann warst du das letzte mal katholisch?

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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    [QUOTE=Larissa06123;6741342]

    Du nimmst also nur jemanden ernst, der eine Partnerin hat, bzw. nachweislich onaniert?



    Sag mal, wann warst du das letzte mal katholisch?
    das letzte mal war ich vor 30 Jahren katholisch.

    Thema "onanieren": ähnich wie so vieles Sexuelle: Sex eigentlich nur in der Ehe, alles andere wird totgeschwiegen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Weitere Fragen zu Thema Sexpraktiken bei Katholiken bitte an: Papst, Vatikan (kommt bestimmt an, Anfrage kann auch auf deutsch formuliert werden, Adressat versteht Deutsch)
    ----------------------------

    Und jemand, der sich von seinem Arbeitgeber vorschreiben lässt, keine Partnerin haben zu dürfen, den kann ich beim besten Willen nicht ernstnehmen, das sich für mich Witzfiguren.

    Interessanter Link zu Witzfiguren/ Autoritätsverlust
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676783,00.html
    Geändert von Wolfgang60 (09.02.2010 um 18:12 Uhr)
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    [[QUOTE]QUOTE=Wolfgang60;6741406]
    Zitat Zitat von Larissa06123 Beitrag anzeigen

    das letzte mal war ich vor 30 Jahren katholisch.
    Genau das dachte ich mir.

    Den Rest zu beantworten, das erspare ich dir und mir.
    Nicht weil ich dich nicht ernst nehme, sondern weil es keinen Sinn hat.

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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Sexueller Mißbrauch ist Sünde. Auch wenn dieser Mißbrauch in einer kirchlichen Einrichtung stattfindet, ist es Sünde. Der Täter wird Strafe dafür bekommen.
    Er lädt sich sogar eine noch viel schwerwiegende Schuld auf. Ein Gott geweihtes Leben ist dazu da, zu schützen, zu helfen, zu lindern, zu lehren.
    Aber von Gott kommt keine Strafe im irdischen Sinn.

    Wer auch nur eines dieser Gebote übertrifft, den trifft die volle Strafe, denn hat man eines übertreten, so hat man alle Gebote übertreten
    .

    Die GEbote Gottes sind seine Vorgaben, wie der Mensch zu leben hat.Tun wir das nicht, folgt darauf die Strafe. Der Gedanke des Karma ist kein christlicher sondern kommt aus dem Heidentum. Wer damit umgeht, zieht ebenfalls den Zorn Gottes auf sich.
    Es spielt keine Rolle, ob die Strafe noch zu Lebzeiten des Täters kommt. Gott hat einen Tag bestimmt an dem er die Welt richtet. Auch für den Menschen kommt der Tag des Gerichts, wenn er nicht in Buße und Beugung sich zu Jesus bekehrt hat.
    Mensch, Mico!

    Kannst du dich denn nicht ein wenig damit vertraut machen, dass Gott die reine Liebe ist, du ihn "Vater" nennen darfst und er nicht darauf lauert, dich abzustrafen?

    Es heißt Frohbotschaft! nicht Drohbotschaft!
    Gott führt dich und hilft dir jeden Tag und zu jeder Stunde, du brauchst nur darum zu bitten!
    Ich habe es sogar erfahren ohne ein Christ zu sein - durch diese Gotteserfahrung bin ich zurückgekehrt.

    Natürlich kommt alles zurück, was gesendet wurde. Was gesät wird, wird geerntet. Aber es ist der Mensch der sät und der Mensch erntet.

    Das ist keine "Strafe Gottes", sondern die Konsequenz menschlicher Entscheidung aus freiem Willen.

    Wenn du Brennesseln im Garten anbaust, werden Brennesseln aufgehen (Verzeihung an die mächtige Heilpflanze Brennessel, nur als Beispiel).
    Gehen die als "Strafe Gottes" auf, oder weil du sie angebaut hast?

    Mico, Gott ist nicht im Dualismus verhaftet, so wie wir, sondern er ist die Einheit. Nicht Zorn, nicht Strafe - die reine Liebe. Lehne dich an und vertraue - und fürchte dich nicht.

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    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    Zitat Zitat von Larissa06123 Beitrag anzeigen

    Genau das dachte ich mir.

    Den Rest zu beantworten, das erspare ich dir und mir.
    Nicht weil ich dich nicht ernst nehme, sondern weil es keinen Sinn hat.
    Larissa, ob du mich jetzt ernst nimmst oder nicht, was solls.

    Damit hast du wahrscheinlich Recht, wenn du meinst, dass es keinen Sinn habe, auf meine Beiträge zu antworten.

    Eine kleine Geschichte: Meine Oma, sehr gläubige Katholikin, wurde einmal gefragt, ob sie für einige Tage einen Besucher aufnehmen wollte, einen katholischen Priester, der einige Tage in der Stadt zu tun hatte. Meine Oma bereitete sein Zimmer und war stolz, einen sehr beliebten Geistlichen aus einem anderen Bundesland beherbergen zu dürfen. Doch dann musste sie umplanen, denn er kam mit Haushälterin. Sie machte sich daran, ein weiteres Zimmer für die Frau zurechtzumachen, wurde aber ziemlich schnell davon abgehalten.
    Er meinte, dass sie ein Paar seien und in einem Zimmer übernachten würden. Meine Oma fiel einige Sekunden vom Glauben ab.
    Er erklärte ihr dann, dass Gott den Menschen Liebe und Sex geschenkt habe und er betonte: allen Menschen. Und er sagte dann, dass auch ein Priester das Recht habe, sein Gehirn anzuschalten, und nicht alles glauben darf, was die Kirche sagt.
    Er war in seiner Gemeinde beliebt.

    Lieber so einer als andere, die die menschenverachtenden Regeln der Kirche bis hin zur Depression befolgen.
    Ich bin, also denke ich

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    @Herr Rhein

    Was, in Bezug auf deine Erziehung, war Sitte und Brauch?
    Ja, was wohl? Ich hatte liebende Eltern, "erzogen" im klassischen Sinn bin ich nicht.
    Meine Eltern waren nicht streng, aber auch nicht vernachlässigend.
    Meine Mutter war Hausfrau, also immer für mich da. Und sie war wirklich "da", nicht nur körperlich anwesend, sondern "da".
    Auch dann noch "da", wenn sie Freundinnen zu Besuch hatte.

    Wie stark waren deine Eltern und wieviel Raum und selbstbewusstes Auftreten war dir zu dem Zeitpunkt möglich?
    Ich war nie ein braves, angepasstes Kind. Im Gegenteil ich war frech, aufmümpfig - aber niemals zu meinen Eltern! - nur zu anderen Erwachsenen, die mich nervten.

    Wie zu den Täterprofilen gleichen oft auch die Opferprofile.
    Na, gut, wenn der Täter auch ein offener Frechdachs war, passten wir bestens zusammen.
    War er aber nicht, er war heimtückisch, subtil.

    Was können z.B. Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder besser machen, um sie vor solchen Taten bestmöglich zu schützen?
    Nichts können sie machen. Wir Kinder von damals stammten aus den unterschiedlichsten Familien, streng, nicht streng, behütet, nicht behütet.
    Opfer kann es nur geben, weil es Täter gibt. Nur umgekehrt funktioniert das nicht.
    Es gibt nicht das "typische" Opfer. Ich glaube auch nicht an den "typischen" Täter, dazu sind die Fälle zu unterschiedlich.
    Würde es einen gemeinsamen Nenner geben, könnte das Problem behoben werden.

    Das gilt auch für Vergewaltigung. Der Sittenstrolch, der hinter dem Gebüsch auf sein Opfer lauert, der ist eine Märchenfigur, bzw. im Promillebereich. Täter sind im Vertrauensumfeld des Opfers, zumindest kennen sie sich. Ich kannte den Kaufmann ja auch und meine Mutter auch.

    Es gibt kein Rezept. Dieses traurige Thema ist uralt.

  9. User Info Menu

    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?

    Lieber so einer als andere, die die menschenverachtenden Regeln der Kirche bis hin zur Depression befolgen
    Danke, Wolfgang.

    Nur solche kenne ich.

    Nicht, dass die alle eine "Haushälterin" haben *g*, aber von der - menschlichen - Einstellung her, ihren Mitmenschen gegenüber, passen sie zu deiner Geschichte.

    Einige leben zölibatär - weil sie es möchten, weil der Zölibat ihnen Raum gibt für anderes, eine andere Freiheit, sie leben es, solange sie es fassen.
    Aber sie hören auf Gott und nicht auf die Menschen.

    Danke nochmal

  10. Inaktiver User

    AW: Mißbrauch - Regel oder Ausnahme ?



    Es beschleicht mich so langsam das Gefühl, dass hier für Pädohile die Lanze gebrochen werden soll.
    Merkt das niemand?

    Schließlich ist es ja "nur" eine "Sucht"...
    Oder doch "nur" eine "Störung"...

    Und der alles liebende Gott wirds schon richten.
    Das ist eine Wischiwaschi-Gott, der mit Wattebäuschchen wirft. Ein Gott dem man nichts zutraut. Der alles gutheißt in seiner endlosen Liebe.

    Diese brutalen Kinderschänder konnten ja schließlich nichts dafür!!!
    Warum sollten sie zur Rechenschaft gezogen werden?

    Es liegt doch in den Genen...

    Sie wurden gezwungen, sich an Kindern zu vergehen! Von wem auch immer....

    Nein! Nein! Nein! Niemand wird gezwungen so absolut falsch zu handeln!!! So gräßlich, entsetzlich böse!!!

    Wer diese Gedanken, diese Gefühle hat, muß sie niemals ausleben.

    Wer sich nicht unter Kontrolle hat, gehört für alle Zeiten weggesperrt.
    Zum Schutz seiner selbst und zum Schutz der Kinder!!!

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