Damit setzt Du genau Dein Denken, Deinen Horizont, Dein Ansehen von Gut und Böse, von dumm und geschickt mit dem von Gott oder einer wie auch immer bezeichneten höheren Macht gleich. Du kennst den göttlichen Masssatab nicht - woher auch niemand kennt ihn, aber Du willst, dass der menschliche Massstab die Basis für Gottes Denken ist.
Ich bin mir sicher, dass niemand, den wir als Mensch auf dieser Welt sehen, wirklich weiß, was richtig oder falsch ist. Und ich gehe von mir aus, wenn ich sage, lieber tot als manches Elend dieser Welt ertragen. Dazu kenne ich sogar einen Satz aus der Bibel: Herr, erlöse mich von dem Übel. Und die Toten sind von dem Übel befreit. Was sie danach erwartet, ob überhaupt etwas können wir glauben, hoffen, vermuten, ablehnen. Wir wissen es aber nicht und werden es auch erst erfahren, wenn wir selbst an der Reihe sind.
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Thema: Haiti
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16.01.2010, 17:46Inaktiver User
AW: Haiti
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16.01.2010, 17:57
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16.01.2010, 18:19
AW: Haiti
im theologiestudium geht es um die wissenschaftliche beschäftigung mit dem christlichen glauben (mit vielen blicken über den christlichen tellerrand hinaus), nicht um spökenkiekerei, tessa.
es findet dort keine verkündigung statt, sondern kritische auseinandersetzung. UND quellenstudium. und sicher ist keine forderung, ein buch ohne zu hinterfragen als glaubensbasis zu vergöttlichen.
ein theologiestudium ist ganz sicher keine angelegenheit, von dem den studierenden eingetrichtert wird, was sie zu glauben haben.
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16.01.2010, 18:31
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16.01.2010, 18:37
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16.01.2010, 18:45
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16.01.2010, 18:56
AW: Haiti
Ja, es soll Menschen geben, die tatsächlich Ereignisse voraussehen. Meistens leiden sie unter dieser Fähigkeit, weil es sie enorm belastet.
Denn sie sehen meistens Unglücke und wirklich belastende Dinge.
Wer versucht damit Geld zu verdienen, dürfte in meinen Augen immer ein Scharlatan sein.
Unsere Wettervorhersagen sind heutzutage zu 95 % genau, das ist aber auch eine gigantische Wissenschaft mit tausenden Meßstationen vor allem auch mit Messungen im Bereich der Stratosphäre. Das ist schon ein Fortschritt, hat aber mit Zukunftsvorhersage nichts zu tun.
Um auf Haiti zurückzukommen: auch die Seismologen versuchen mit ihren Meßgeräten Erdbeben vorherzusagen. Sie wissen zwar, wo es krachen wird aber nie wann. Ihre Vorhersagen sind zur Zeit noch so ungenau, dass sie nicht warnen können.
Die nächsten sehr schweren Beben werden in Japan und am Andreasgraben in Kalifornien erwartet, zuvor kann es aber weiterhin zu solchen Katastrophen wie in Haiti oder vor 5 Jahren das Seebeben vor Sumatra mit den anschließenden verheernden Tsunamie kommen.Geändert von Opelius (16.01.2010 um 19:07 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.01.2010, 19:07
AW: Haiti
Ja, und in der Bibel erfahren wir sogar von vielen Menschen, welche die Zukunft vorausgesehen haben, sogar die zu der Zeit noch in weiter Ferne liegende. Glaubst du denn wenigstens daran?
Oh, etwas übertrieben, denke ich. Kommt ja auch drauf an wieviel tage im voraus. Ich sage, bei mehr als 3 tagen wird's oft schon kritisch. und bei bei als 3 Wochen ....
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16.01.2010, 19:11
AW: Haiti
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.01.2010, 19:19



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