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Thema: Haiti
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16.01.2010, 16:13Inaktiver User
AW: Haiti
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16.01.2010, 16:20
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16.01.2010, 16:33
AW: Haiti
"Die Höchste Meisterin Ching Hai: Der UNO und wissenschaftlichen Forschungsberichten zufolge entstehen 9 von 10 Unglücken durch die globale Erwärmung. Sie sehen, dass es heutzutage mehr Katastrophen gibt, und das macht mich von Herzen traurig. Ich sage immerzu allen, dass sie das vermindern mögen. Halten Sie sich als Einzelner einfach von tierischen Produkten fern, pflanzen Sie Bäume, nutzen Sie nachhaltige Energie!
Und dann wird alles andere plötzlich klar. Wir werden bessere technische Mittel finden, um das Klimaproblem zu lösen. Die Wirbelstürme werden zur Ruhe kommen. Die Erdbeben wird es einfach nicht mehr geben. Alles andere wird sich zu einem friedlichen Leben wenden, denn wir erzeugen Frieden und dann haben wir Frieden."
Quelle
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16.01.2010, 16:43Inaktiver User
AW: Haiti
Ich kenne mich mit der Bibel nicht sonderlich gut aus, gehe selten in die Kirche und bezeichne mich nicht als gläubig im klassischen Sinne. Also ich glaube nicht an den Gott, den sich die christlichen Kirchen ausgedacht haben.
Aber ich glaube an eine höhere Macht, die ich deswegen als höher respektiere, weil ich glaube, dass sie einen anderen Überblick hat als ich und auch überhaupt als wir Menschen haben. Ich vermute, dass wir Menschen auf dieser Erde einen zu begrenzten Horizont haben, um wirklich zu überblicken, was diese höhere Macht - nennt sie Gott, Allah, Buddha, Manitou, Quelle - tatsächlich sieht, weiß, entscheidet, lenkt.
Ich habe mich als junge Studentin durch einen Text von Thomas von Aquin durchquälen müssen. Leider finde ich ihn nicht mehr. Mir ist nur ein Satz in Erinnerung geblieben, der mir bis heute bei herausragenden - positiven und negativen - Ereignissen einfällt. Er lautet ungefähr: Wir Menschen gehen davon aus, dass Gott genauso denkt wie wir Menschen, d. h. wir übertragen unseren eigenen Erfahrungs- und Wissensschatz auf Gott und gehen davon aus, dass er mit unserem menschlichen Gut/Böse-Massstab die Welt "regiert", steuert, lenkt, wie auch immer.
Ich gehe davon aus, dass ich nicht weiß, wie diese höhere Quelle ihren "Job" macht. Ich gehe davon aus, dass ich meine eigene kleine Welt halbwegs überblicke, aber mehr auch nicht. Ich weiß nicht, wo ich herkomme und wo ich hingehe. Ich weiß nicht mal, ob vor und nach meinem Leben irgendwas außer "Nichts" ist.
So, und was das für mich mit Haiti zu tun hat? Ich finde es auch entsetzlich für die Menschen, aber ich war 1972 auf Haiti und fand es auch schon entsetzlich, wie das Leben dort war. Ich bin froh, dass es mir in meinen schlimmsten Stunden tausend mal besser ging als den meisten Menschen dort. Deswegen frage ich mich, ob es nicht schlimmer ist, dort zu leben, als in dem Glauben an eine höhere Macht von der weltlichen Last befreit zu sein.
War "Gott" wirklich nicht auf Haiti? Oder hat er vielleicht mit einem Schlag - und das war es ja im wahrsten Sinne des Wortes - 100.000e Menschen erlöst und zu sich ins Licht geholt?
Wer will das wirklich 100% sicher beantworten?
..... philosophiert Schlamperl mal so laut vor sich her.
Geändert von Inaktiver User (16.01.2010 um 16:55 Uhr) Grund: Rechtschreibung.....
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16.01.2010, 16:47Inaktiver User
AW: Haiti
Zur Erinnerung und zum letzten mal!
Die Frage war:
Deine Antwort war:Tja. Für alles Gute wird Gott verantwortlich gemacht. Weil er so gut und gerecht ist. Und das Schlechte? Ist Gott etwa nicht so allmächtig, dass er so etwas abwehren könnte?
Frage: Greift Gott ein?Wir leben in einer gefallenen Welt. Und Gott betreibt keine "Flickschusterei", er wird die Welt von Grund auf erneuern.
"Niemand zerreißt ein neues Kleid, um damit ein altes zu flicken. Nicht nur, dass es um das neue Kleid zu schade wäre; sondern der neue Flicken passt auch gar nicht zum alten Kleid." (Luk 5:36)
Antwort: Wir leben in einer gefallenen Welt. (das heißt, die Menschen sind es nicht wert, das er eingreift.
"gefallene Welt"="eine von Gott abgewandte Welt")
(...um damit ein altes zu flicken.)
Weitere Begründung:
Und Gott betreibt keine "Flickschusterei", er wird die Welt von Grund auf erneuern.
Gott schert es nicht, das Elend, denn er baut eine neue Welt auf. Eine "nicht gefallene" = eine "zu Gott hin gewandte" Welt.
(Niemand zerreißt ein neues Kleid, um damit ein altes zu flicken. Nicht nur, dass es um das neue Kleid zu schade wäre, sondern der neue Flicken passt auch gar nicht zum alten Kleid." )
Mögliche andere Interpretaionen bleibst du nach vor schuldig!
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16.01.2010, 16:58Inaktiver User
AW: Haiti
Ich! Gott mischt sich ein oder nicht.
Und mal "eben" 100.000 Menschen ins Licht zu holen ist sicherlich die dümmste Art sich einzumischen, mal ganz menschlich gesagt. Und ja, der menschliche Maßstab ist das MINIMUM eines göttlichen, und nach meinem Maßstab hätte Gott DANN schon früher auf Haiti eingreifen müssen, hat er doch auch einen "weiteren Blick" als ich kleines Menschlein.
Gott läßt nicht Elend zu um dann "Menschen ins Licht zu holen" (sprich zu befreien). Das wäre dann genau DIE Menschverachtung von der ich bereits sprach!
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16.01.2010, 16:59
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16.01.2010, 17:23
AW: Haiti
also, wenn ich einen blick in die zukunft haben möchte, gehe ich zu einer wahrsagerin ...
tessie, was machst du denn, wenn diese von dir beschworene göttliche erneuerung ausbleibt?
oder wird sie nur für "auserwählte" erkennbar sein?
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16.01.2010, 17:23Inaktiver User
AW: Haiti
In dem Zusammenhang mit diesem Strang über das Elend und den tausenden von Toten, könnte man auf den Gedanken kommen, dass du meinst Gott hätte mit Haiti schon angefangen die Welt von Grund auf zu erneuern.
Nochmal, Gott greift ein oder er tut es nicht.
Greift er ein, wie du ja selbst nun sagst, ist er auch verantwortlich!
Und da kann man sich auch nicht darauf beziehen, dass er vielleicht doch noch nicht eingegriffen hat, weil man ja nicht Gott selbst ist, und somit auch nicht für ihn reden kann und deshalb auch nicht weiß wann der Zeitpunkt ist, AB WANN er eigreift oder AB WANN er eingegriffen hat.
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16.01.2010, 17:40
AW: Haiti
Wenn für dich Wahrsager glaubwürdiger sind als die Bibel, dann nur zu...
Ich beschwöre keine göttliche Erneuerung, das ist mein fester Glauben. Ob es dir nun passt oder nicht.
Wer Augen hat und Ohren, für den ist sie schon jetzt erkennbar, genauer schon seit 2000 Jahren. Hast du das denn nicht im Theologiestudium gelernt?



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