ja, aber die selbsternannte "große (oder gar größte?) meisterin" lebt davon, dass sie fakten benutzt (und teilweise auch verdreht) und vermengt mit ihrer sehr persönlichen (und wohl auch etwas egoistischen) weltsicht und botschaft (ps: dass ihre botschaft letztendlich im weitesten sinn schlichter buddhismus ist, der ohne "große meister" und brimborium auskommt, verschweigt sie ja auch tunlichst)
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Thema: Haiti
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17.01.2010, 18:54Inaktiver User
AW: Haiti
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17.01.2010, 18:56
AW: Haiti
Ich denke ich muss mich hier auch nicht erklaeren, wie ich das sehe. Ich toleriere andere Sichtweisen, ziehe daraus aber immer meine eigenen Schluesse, wie es jeder hier tut. Ich verbiege mich jedenfalls nicht ... und wenn du Gott so nicht siehst und nicht verstehst, dann ist das auch ok.
Ich moechte mich entschuldigen bei TABEA. Sorry. Kommt nicht wieder vor. Es ist ok, wenn sie das schreibt.
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17.01.2010, 19:00Inaktiver User
AW: Haiti
Nein, nicht jedes. Das hättest Du nur gern so, damit menschliches Leid überhaupt irgendeinen Sinn ergibt, und um es relativieren zu können.
Ich kenne zwei, drei, Leute, die nicht mehr am Leben sind, die ein sehr gutes Leben hatten (nach eigenem Bekunden) und nicht gelitten haben.
Ich weile auch schon recht lange auf diesem Planeten und muss sagen - nein, bisher habe ich nie gelitten. Vielleicht habe ich weiterhin Glück und sterbe auch, ohne gelitten zu haben.
Manche müssen leiden, andere nicht. Und das ergibt so wenig Sinn, daß man sich eben irgendwelche Glaubenskonstrukte zurecht zimmern muss, um es überhaupt aushalten zu können.
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17.01.2010, 19:01Inaktiver User
AW: Haiti
respekt!Ich moechte mich entschuldigen bei TABEA. Sorry. Kommt nicht wieder vor. Es ist ok, wenn sie das schreibt.
sowas finde ich sehr ok und auch "christlich" (wie nicht alle beiträge hier)
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17.01.2010, 19:07Inaktiver User
AW: Haiti
und da sind wir wieder an dem punkt, dass es was mit der sichtweise aufs leben zu tun hat.Ich kenne zwei, drei, Leute, die nicht mehr am Leben sind, die ein sehr gutes Leben hatten (nach eigenem Bekunden) und nicht gelitten haben.
fakt ist: schmerz ist, abschied ist, verlust ist, sterben ist.
in jedem leben.
und es macht überhaupt keinen sinn, zu messen, wem etwas mehr wehtut.
interessant ist nur die tatsache, wie und mit welchen hilfsmitteln oder mit welchen hilfskonstrukten ich mit diesen fakten klarkomme.
für manche ist das der glaube, für andere vielleicht was ganz anderes?
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17.01.2010, 19:14
AW: Haiti
Ich danke dir, es hat aber mehr was mit Toleranz und Erziehung zu tun, die vielen hier entweder abhanden gekommen zu sein scheint, oder die sie vielleicht niemals hatten
... so sehe ich das.
Ich lebe auf einem schoenen kleinen Fleckchen Erde mitten im Mittelmeer mit vielen Nationalitaeten auf einem Haufen. Es ist eine gute Schule in Sachen Toleranz und Miteinander ... wenn man das nicht hat, dann geht man hier ganz schnell verloren.
So ein Forum wie dieses hier ist eine aehnlich gute Schule ....
LG,
Eli
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17.01.2010, 19:33
AW: Haiti
sorry, tabea, die fragestellung geht doch einfach in's leere! sie impliziert, dass die natur in ihren größten dimensionen (--> der planet erde mitsamt seiner speziellen tektonik) ein gewissen hätte.

ich glaub' ich muss das nicht weiter ausführen, oder?
es hat niemand "schuld" an dieser katastrophe, es kann keine menschliche oder göttliche (wenn man an göttliche instanzen glaubt) instanz zur rechenschaft gezogen werden.
es geht nicht.
auch wenn wir an so einer katastrophe verzweifeln, sie uns fassungslos macht und wir wirklich mit-leiden (ich auch) und wir weinen und dieses mitleiden weh tun.
es hat niemand schuld daran. die erde ist so. sie will nix, sie kann nichts wollen, und sie kann auch nichts seinlassen wollen.
aber eine andere haben wir nicht.
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17.01.2010, 19:45Inaktiver User
AW: Haiti
Nur kann der Mensch durchaus etwas gegen Erdbeben unternehmen, wie Japan zeigt. Wie stark war das Erdbeben in Haiti? 6 oder 7?
Da wackeln in Tokyo die Wände, viel mehr aber auch nicht.
In der Türkei kamen gewaltige Baumängel ans Tageslicht und in Haiti war die ganze Bausubstanz sicher sehr desolat und auch sonst hat sicher nicht sehr viel gestimmt.
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17.01.2010, 19:48
AW: Haiti
Naja, habe da mal eine andere Statistik gelesen. Kann allerdings nicht mehr genau sagen, seit welchen Zeiträumen demnach die Erdbeben-Häufigkeit zunahm. Ein paar einzelne Beispiele aufzuzählen bringt da allerdings wenig.
Das ist deine Sichtweise. Doch die Klimaveränderungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Atmosphäre, das stimmt keinesfalls, sondern ebenso auf die Meeresbewegungen.
Machst du dir annähernd eine Vorstellung, welche Kräfte bei den riesigen schmelzenden Eismengen frei werden?
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17.01.2010, 19:52



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