Du möchtest in die Liturgie, bzw. in das Team rund um die Gottesdienste, stimmt so?Warum ich integriert sein möchte? Weil Kirche für mich immer auch Gemeinde ist, nicht nur das bloße Zuhören im Gottesdienst.
Wenn ja, ein Tipp: du bist als Christ verpflichtet, dich nach bestem Wissen und deinen Talenten einzubringen. Natürlich zwingt dich keiner.
Das kannst du ruhig deinem Pfarrer sagen und ihn fragen WIE du dich einbringen kannst.
Ja, ich. Mir ging es ebenso wie dir. Gleiche Vorgeschichte.Gibt es noch andere hier, denen es so erging wie mir und über ihre Erfahrungen berichten können?
Ich hatte allerdings das Glück dass mich der Pfarrer geholt hat, so schnell konnte ich gar nicht schauen.
Beim Wiedereintritt vor zwei Jahren kannte ich nicht einmal mehr ein "Vater unser" fehlerfrei, geschweige das "Apostolische Glaubensbekenntnis" zwei Zeilen, dann war Sense.
Heute arbeite ich ehrenamtlich caritativ und in der Liturgie und bin nicht nur kirchlich, sondern auch gesellschaftlich voll dabei.
Ich kann es nur empfehlen. Alles ändert sich dadurch, mein Verständnis der Welt, der Menschen, einfach alles.....zum Positiven.
Du schaffst das schon, viel Glück und viel Spaß damit.
Naja, "Spaß" ist nicht ganz so treffend, Freude schon eher
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29.01.2010, 23:46
AW: Wie sich wieder in eine Kirchengemeinde integrieren?
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18.02.2010, 14:01Inaktiver User
AW: Wie sich wieder in eine Kirchengemeinde integrieren?
Ich weiß jetzt nicht, sunburn, ob Dein Anliegen noch aktuelle ist; ach wahrscheinlich schon, denn so schnell wird dieses Problem nicht gelöst.
Ich habe die gleichen Beobachtungen sowohl in der evangelischen Gemeinde als auch in der katholichen Gemeinde gemacht. Nach Aktivitäten für ( junge ) Familien gibt es dann lange nichts und endet in der Seniorenrunde.
Ich habe nun einfach eine eigene Gruppe ins Leben gerufen. Läuft gerade an, mal sehen, wie es sich entwickelt.
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18.03.2010, 11:23
AW: Wie sich wieder in eine Kirchengemeinde integrieren?
Hallo sunburn und alle anderen, es ist für mich erst einmal sehr erstaunlich, wie zahlreich die Meldungen sind.
Mir ging es vor knapp 20 Jahren auch so wie Dir. Ich habe mich nach der Konfirmation auch frustriert von der Kirche abgewendet und meine Spiritualität anders ausgelebt.
Dann fragte mich eine Freundin, ob ich bei der Kinderkirche mitmachen wollte. Das habe ich ca. 8 Jhre auch mitgestaltet. Ich war begeistert, mit welchen Tiefgang und Spiritualität wir die Themen erst für uns erarbeitet haben. Sehr offen, kreativ und liebevoll haben wir dann das Thema mit den Kindern nahegebracht.
Seit dem habe ich an der Mitgestaltung von Gottesdiensten mitgewirkt. Und einige Projekte selbst ins Leben gerufen. Ich brauche nur mit einer Idee zu kommen, und dann bekomme ich Unterstützung. Denn das ist ja Gemeinde. Die Eigeninitiative ist ja gerade durch die Fusionen der Gemeinden nötig. Von den 5 Pastoren blieben nur 2 Pastoren übrig.
Es ist wichtig, dass die ehrenamtlichen auf Augenhöhe mit ihren Kompetenzen sich einbringen können. Das ist natürlich in jeder Gemeinde unterschiedlich. In meiner Gemeinde wird einmal im Monat für die Ehrenamtlichen ein Treffen veranstaltet. Wir werden in den nächsten Monaten zum Thema Kommunikation eine Weiterbildung machen.
Ich schreibe das alles, um Dir zu zeigen, was möglich ist.
Mein Rat: gucke auf der Internetseite der Gemeinde oder in den Gemiendebrief, dann kannst Du Dir schon ein Bild machen. Wenn Dir das nicht zusagt, ist die Frage, ob Du etwas ändern möchtest. Es besteht ja auch die Möglichkeit in eine andere Gemeinde zugehen. Das habe ich auch gemacht. Ich habe mich umgemeinden lassen.
Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Da zeigt sich wie die Geminde so drauf ist. Das würde ich mal antesten.
So wünsche ich Dir und allen anderen viel Erfüllung beim Ehrenamt!
Liebe Grüße
Ella Regina



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