Das können dann ja keine Christen sein.
Und das Maria nach mehreren Geburten keine Jungfrau mehr war, das müßte eigentlich jedem klar sein.
Wir können nämlich nicht glauben wie wir wollen, sondern:
"Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendige Wassers fließen",
sagt Jesus, Joh.7, 38.
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Ergebnis 31 bis 40 von 44
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24.02.2010, 08:16
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
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24.02.2010, 09:38
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24.02.2010, 10:01Inaktiver User
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Zum Glück ist kein Mensch der Richter am Jüngsten Tag.
Man kann es Selbstgerechtigkeit nennen oder auch von einer Sache überzeugt sein.
Besorgniserregender fände ich es, wenn mir jemand ein Messer an die Kehle hält oder mit dem Galgen droht, wenn ich nicht DAS glaube, was sie glauben.
Denn dann wären wir wieder im finsteren Mittelalter bei der KK...
Und DAS wäre nicht christlich.
Ansonsten kann Mico mir 1000 x mit einem Höllenfeuer drohen.
Wir werden sehen, was wird...
Übrigens hat mich der Ausdruck "Jüngster Tag" immer schon sehr gefesselt, auch als Kind. Ich wollte immer wissen, was das ist...
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25.02.2010, 07:54
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Du weißt nicht, was der "Jüngste Tag" ist?
Aber das ist doch ganz einfach. Der "Jüngste Tag" ist der Tag, der jetzt noch nicht ist. Er wird kommen. Man versteht darunter den Tag, den Gott bestimmt hat um Gericht zu halten.
Der jüngse Tag ist es deswegen, weil er noch in der Zukunft liegt und der letzte Tag sein wird, so wie das letzte Kind einer Familie auch das "Jüngste" ist.
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25.02.2010, 08:31Inaktiver User
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25.02.2010, 15:02
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Unter Nächstenliebe verstehe ich, dass ich meinen Mitmenschen a priori mit Freundlichkeit und Wohlwollen begegne, und Hilfe anbiete, wenn es Probleme gibt.
Zitat von tessie
Und du? Und was hat deiner Meinung nach Jesus damit gemeint?
Das habe ich nicht gesagt.Glaubst du ernstlich, Jesus hätte damit die „Liebe zu seinen nächsten Verwandten“ gemeint??? Machst du „Nächstenliebe“ vom Verwandtschaftsgrad abhängig?
Auch das habe ich so nicht behauptet.Und woraus überhaupt schlussfolgerst du, Jesus wäre seinen Eltern mit Verachtung begegnet?
Zu denen, die ihm am nächsten standen, zähle ich nicht nur seine Verwandten, sondern auch seine Weggefährten.
Ein paar Beispiele:
Dass Jesus mit 12 Jahren ausgebüchst ist, ohne jemandem Bescheid zu sagen, und damit seine Eltern in Angst und Schrecken versetzt hat, wurde schon erwähnt.
Bei der Hochzeit zu Kana. "Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?"
Als seine Brüder und Schwestern zu ihm kamen, wollte er nichts mit ihnen zu tun haben und wies sie ab.
"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter (....), dann kann er nicht mein Jünger sein!"
Zu seinen Weggefährten war er oft mehr als unfreundlich.
Zu seinen Mitmenschen: "Ihr Narren und Blinden!"
Heiden hat er als "Hunde und Säue" tituliert.
Kurz gesagt, Jesus war nach den Evangelien zu schließen ein übellauniger Misanthrop.
Was für ein Mensch er wirklich war - nobody knows.
Tessie, ich mag deinen aggressiven Ton nicht und auch nicht deine Gewohnheit, meine Aussagen so zu verdrehen, dass du dich darüber empören kannst.
Darum möchte ich mit dir nicht mehr weiterdiskutieren.Geändert von 3146 (25.02.2010 um 18:54 Uhr)
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25.02.2010, 20:42
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Da kommen wir der Sache schon näher, denn „Wohlwollen“ hat schon eher etwas mit „Nächstenliebe“ zu tun. Aber Freundlichkeit und Wohlwollen sind eben zwei verschiedene Schuhe.
Freundlichkeit kann vom Herzen kommen, muss es aber nicht und wie ich bereits sagte, ist Freundlichkeit unter Menschen oft nur gespielt, und zwar um des Eigennutzes willen. Menschen neigen dazu, sich zu verstellen und tun es auch fleißig.
Doch Nächstenliebe, wie Jesus sie verstand, ist etwas anderes. Sie geht weit über Eigenschaften wie Freundlichkeit, Anstand und Benehmen hinaus.
Nicht dass du es nun falsch verstehst, das soll jetzt kein Plädoyer gegen Freundlichkeit und gutes Benehmen sein. Auch ich finde, dass das wichtige Attribute beim Umgang der Menschen untereinander sind. Und auch ich finde freundliche Menschen angenehmer zu ertragen als grießgrämige, verletzende oder aggressive...
Aber noch viel, viel schlimmer zu ertragen finde ich Menschen, die hinterhältig, verlogen und falsch sind, egal ob nun freundlich oder unfreundlich ...
Die Frage wurde laut Überlieferung des Lukas-Evangeliums damals auch von einem Gesetzeslehrer an Jesus gestellt (nachzulesen in LUK 10:25 ff.): „Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben. Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!“
Was ist also der Antwort Jesus zu entnehmen? Nächstenliebe, so wie sie Jesus verstand, ist dann gegeben, wenn jemand anderen, welche in Not oder Bedrängnis sind, Barmherzigkeit erweist. Es geht somit in erster Linie nicht um freundliche Worte, auch nicht um freundliche Gesten, sondern um Taten.
Und mit „Nächster“ meinte er nicht etwa besonders nahestehende Individuen, wie Familienmitglieder oder unmittelbare Weggefährten. Mit „Nächster“ meinte er solche, welchen wir auf unserem (Lebens-)Weg begegnen und welche in besonders großer Not und Bedrängnis sind, welche also Hilfe am nötigsten haben, und nicht, welche uns vom Verwandtschaftsgrad bzw. von der Abstammung her am nächsten sind.
Wenn wir also noch so freundlich und nett zu Menschen sind, mit denen wir zusammen sind - wie etwa mit Familienangehörigen, aber gleichgültig und unbarmherzig gegenüber Fremden, nutzt uns das gar nichts. Es hat mit der Nächstenliebe, wie Jesus sie gefordert hat, nichts zu tun.
Dann habe ich deine Worte wohl falsch verstanden, sorry.
Aber es klang auch ganz so, als wenn du dich mit "Abweisung und Verachtung" speziell auf Familiengehörige beziehen wolltest:
Aber die meisten Menschen haben ein friedliches und freundliches Verhältnis zu ihren Familienangehörigen - ohne sich verstellen zu müssen. Jesus nicht.
Wie kommt er dazu, von seinen Anhängern Nächstenliebe als eines der wichtigsten Gebote zu fordern, wenn er selbst den Menschen, die ihm am nächsten stehen, mit Abweisung und Verachtung begegnet?
Welche Bibelstellen sollen das sein? Aus welchen Bibeln zitiert? Kannst du bitte mal die Quellen nennen? Sonst reden wir womöglich aneinander vorbei.
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26.02.2010, 08:04
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Wie schon mehrfach erwähnt, ersuche ich die Bibelgläubigen, ihr heiliges Buch auch zu lesen und damit besser kennenzulernen.
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26.02.2010, 16:41
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Ich vermute mal, du hast deine vorgeblichen Bibelzitate aus irgendwelchen 3-Groschen-Schmökern entnommen, die zur "Aufklärung" der Bevölkerung über die "wahren" Inhalte und Hintergründe der Bibel zu Hauf in Umlauf sind und gebracht werden.
Und wie ich sehe, zeigst du ja nun kein allzu großes Interesse daran, das so "gelernte" zu hinterfragen, offenbar hast du "deine Wahrheit" über die Bibel gefunden.
Na denn frohes Weiterphilosophieren.
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26.02.2010, 18:53
AW: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
Okay?
Zitat von 3146



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