Der Glaube an Gott, der Glaube daran, dass der Tod nicht das Ende ist, aber auch der Glaube, dass Gott nicht existiert entspringt dem Bedürfnis vieler Menschen, zumindest im Hinblick auf diese Fragen mit "Sicherheiten" zu leben.
Menschen, die diese Sicherheiten nicht brauchen, brauchen auch keinen Glauben dieser Art.
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Thema: was ist das, der Glaube?
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22.11.2009, 18:14Inaktiver User
AW: was ist das, der Glaube?
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22.11.2009, 18:43Inaktiver User
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22.11.2009, 20:05
AW: was ist das, der Glaube?
Wie sehr Du Dich doch irrst.
Ein auf Sicherheit bedachter Mensch wird sich eher auf die Wissenschaft verlassen und sich nicht auf das Abenteuer Glauben einlassen.
Glaube erweitert den Horizont, er kann aber auch viele Zweifel aufwerfen und man muss manchmal um den "richtigen" Glauben ringen. Das muss aber jeder selber entscheiden, ob es sich für ihn lohnt.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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22.11.2009, 22:41Inaktiver User
AW: was ist das, der Glaube?
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23.11.2009, 01:54
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27.11.2009, 11:50Inaktiver User
AW: was ist das, der Glaube?
Hallo Martine, ein paar Gedanken zu Deiner Frage!

Glaube ist ein Weg, den ein Mensch für sein Leben wählt. Ein Weg, auf dessen Ende sich ein Ziel befindet.
Glaube ist eine Reise durch unbekannte oder bisher vor dem materiellen Auge verborgene Welten, eine Entdeckungsreise, auf der Mensch oft mit seinem Innersten konfrontiert wird und muss sich mit Dingen auseinandersetzen, die er in sich niemals geahnt hätte.
Glaube ist ein Spiegel; wenn der Mensch genug Mut hat, reinzuschauen, wird er die Wahrheit sehen - diese Wahrheit kann ihn frei machen oder zu dem Stein werden, über den der Mensch stolpern wird.
Glaube erweitert Horizonte und bereichert das Leben um neue Dimensionen.
Glaube strukturiert die Realität, gibt dem materiellen Dasein eine Definition, eine Form, zeigt dem Menschen seinen Platz in der Welt, in der Zeit, in der Geschichte.
Einen tiefen Glauben täglich zu leben ist eine Herausforderung. Es hat in der Tat nichts mit Ritualen und Kirchengang zu tun. Rituale verbinde ich mit Tradition oder mit magischem Denken, was aber auch abergläubisch sein kann - und Aberglaube halte ich für eine Schwäche.
Glaube ist Herausforderung, weil er zu vielen Spannungsfeldern führt: ich verzichte auf mein Ich , um ein höheres Ich - die göttliche Person - über mich als Authorität zu anerkennen, was wiederrum dazu führt, dass mein Ich sich durch diese Glaubensbeziehung völlig entfaltet und bereichert. Verzichtend gewinne ich.
Glaube ist paradox, Glaube lässt hoffen, wo keine Hoffnung sichtbar ist: hope against hope.
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01.12.2009, 08:02
AW: was ist das, der Glaube?
@milu-milu:
Das hast du sehr schön gesagt :) Ich weiß nicht was ich noch hinzu fügen könnte :)
Glaube - glauben - ist eine Entscheidung fürs Leben. Wenn man "richtig" glauben will. Also nicht heute so morgen so.
Jeder wie er mag und meint wie es für ihn passt.
Der Glaube gibt mir sehr viel Kraft mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
Wünsche dir einen schönen Tag!
Viele Grüße
MartineSag den Problemen ich komme etwas später - sie brauchen nicht auf mich zu warten ;)
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02.12.2009, 09:31Inaktiver User
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02.12.2009, 15:53Inaktiver User
AW: was ist das, der Glaube?
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Geändert von Inaktiver User (03.12.2009 um 16:05 Uhr)
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04.12.2009, 11:36Inaktiver User
AW: was ist das, der Glaube?
Was haltet ihr von dieser Aussage:
Mit dem persönlichen Glauben eines Menschen sollte es genauso sein, wie mit seinen Kontoauszügen. Darüber spricht man auch nicht mit jedem.
Gesagt vor ein paar Wochen, von einem evang. Pfarrer.


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