Ein Lob an Herr oder Frau Exzellenz,
sehr gute Beitraege...
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16.11.2009, 19:00
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Ich bin ein Capulcu
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16.11.2009, 19:04
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Nein, es war nicht die Rede von "Symbol für Gewalt" sondern von "Symbol für GEWALTVERHERRLICHUNG". Und das ist es auf gar keinen Fall, eine solche Behauptung IST schlichtweg falsch!
Zweifellos wird mit dem Kreuz Gewalt symbolisch dargestellt, aber sie wird damit eben nicht verherrlicht, sondern im Gegenteil verabscheut!
Was kann das Kreuz dafür, wenn es von Menschen für das genaue Gegenteil von dem, was es eigentlich bedeutet, missbraucht wird?
Und warum setzen sich die Menschen, welche gegen das Kreuzsymbol vor Gericht ziehen, ihre Zeit und ihre Energie nicht lieber dafür ein, um gegen die tatsächliche und allgegenwärtige Gewalt in der Welt, in der wir leben, zu Felde zu ziehen??? Kennst Du den Spruch: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."?
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16.11.2009, 19:57Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Dann bring doch mal ein paar konkrete Beispiele, die wirklich vergleichbar sind!Opelius;6468398]
Ich denke nicht, dass das Argument hinkt. Andere Betriebe machen Riesenanstrengungen, damit sich seine Mitarbeiter als Teil des Ganzen empfinden und dahinter stehen. Bei Kirche hat das Tradition.
Zum Beispiel dann, wenn in einer Einrichtung mit kirchlichem Träger ein fachliches Konzept vertreten wird, das einen überzeugt und bei dem man gern mitarbeiten würde? Um beim Krankenhausbeispiel zu bleiben: Es ist ja wohl offensichtlich, dass die Qualität einer chirurgischen Station in keinem Zusammenhang steht mit den religiösen Überzeugungen iher MitarbeiterInnen.Ich denke nicht, dass die Nichtzugehörigkeit zu einer Kirche die Arbeitsplatzauswahl gewaltig einschränkt.
Ich habe eine Gegenfrage: wieso sollte ein überzeugter Atheist überhaupt den Wunsch haben in einer kirchlichen Einrichtung zu arbeiten?
Aber dieser Vergleich ist nicht dein Ernst?Für mich vergleichbar: wenn ich überzeugter Pazifist bin, käme ich je auf die Idee einen Arbeitsplatz bei der Bundeswehr anzustreben?
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16.11.2009, 20:27Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Sorry, das ist und bleibt dein Problem und das von wenigen anderen. 
Was treibt diese Menschen um?
Um einem Missverständnis vorzubeugen:
Wenn das Kreuz nicht traditionell in den Klassenzimmern hinge, würde es mich nicht stören, hinge es nicht dort.
Denn, dann würde ich es nicht anders kennen.
Aber, dass eine gewisse Minderheit die Entfernung desselben fordert, stört mich gewaltig.
Welcher konkrete Nutzen ergibt sich daraus?
Ich sehe eigentlich eher einen Nachteil:
Die Schule wird zu einer reinen Paukanstalt und "Herzensbildung" wird immer unwichtiger.
Religion - egal welche - hatte in ihrer Grundfunktion immer den Sinn, den Menschen einen gewissen Verhaltenskodex zu bieten, mit dem menschliches Zusammensein gelingen kann.
Das ist genau der Punkt - aber ich wiederhole mich.Geändert von Inaktiver User (16.11.2009 um 20:31 Uhr)
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16.11.2009, 20:41
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16.11.2009, 21:33Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Ich denke, wenn du wolltest, würdest du mich verstehen.

Das Kreuz (oder ein anderes religiöses Symbol) verhilft natürlich nicht zur "Herzensbildung".
Aber für mich ist das entfernen religiöser Symbole, die da seit jeher waren, ein Signal im Sinne von:
Weg mit Werten, hin zu reinem wirtschaftlichem Zweckdenken:
Immer höher, schneller, weiter...
Nachtrag:
Und nein, aus eigenem Erleben weiß ich, dass Wertevermittlung weniger denn je in der Familie passiert.
Da ist der Erfolg oft wichtiger.
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16.11.2009, 21:46
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16.11.2009, 22:39Inaktiver User
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16.11.2009, 23:11Inaktiver User
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16.11.2009, 23:29Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Hier geht es doch nicht um Erfolg oder nicht Erfolg.
Hier geht es darum, sich anständig zu verhalten (z.B. nicht mobben, nicht hämisch sein, Mitgefühl zu haben, Erfolg anderen zu gönnen, nicht nur auf seinen Vorteil zu schielen etc., etc....)
und
gerne natürlich dazu noch Erfolg zu haben.
Ich will keine Paukfabriken, die den oben in Klammern genannten Verhaltensweisen weniger Wert beimessen, als es heute schon der Fall ist.
In die Richtung lief es die letzten 10 - 15 Jahre, zumindest an den Schulen in Bayern.
Noch eines: Ich beobachte dies, bin aber nicht persönlich betroffen.
Mein Sohn besucht erfolgreich das Gymnasium, gilt bei Lehrern und Mitschülern als netter Kerl und ist Klassensprecher.
Er muss nicht viel pauken und hat trotzdem gute Noten.
Ich könnte also einfach still sein und schweigen.
Mir geht es aber hier nicht um meine (!) Befindlichkeit.
Aber das glauben mir wahrscheinlich eh die wenigsten.
Denn, wer setzt sich denn schon uneigennützig ein - nicht wahr?


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