Es verletzt die Religionsfreiheit der Atheisten... siehe KRUZIFIX-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts.
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07.11.2009, 10:41Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
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07.11.2009, 11:26
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Wow!
Ich habe jetzt nicht die ganzen 20 Seiten durchlesen können...zu viel des Guten...
Möchte aber meine Gedanken zu dem Thema aufschreiben.
Ich denke das ist eines der Themen über das man nicht eindeutig entscheiden kann.
Man kann es so sehen,oder anders.
Was spraeche gegen die Kreuze an der Wand?
*die religiöse Botschaft die daraus hervorgeht.Und die könnte sowohl Andersglaeubige
als auch Christen stören die dem dauernd ausgesetzt sind.
Und mir kann keiner sagen ist doch nur ein Kreuz aus Holz(oder anderem Material).Das ist
es genausowenig wie ein Kopftuch nur ein Stück Stoff ist.
*das Gleichheitsgebot.Wenn Kreuz dann bitte auch andere x-beliebige religiöse Symbole
überall frei anbringbar....
*Für einen Nicht-Christen könnte es eine Zumutung sein dauernd m.dem Kreuz konfrontiert
zu werden.Was könnte derjenige dahinter für Botschaften vermuten?
a)er ist eine Minderheit und entsprechend weniger integriert aufgrund seines Glaubens
b)diese Kreuz symbolisiert relativ maechtig den christlichen Glauben und es ist...naja...wenn
man will könnte man es als archaisch als machtvoll als gewaltsam betrachten.
Das könnte vielleicht auch für Christen möglich sein.
Man könnte aber auch sagen,was ist so schlimm an den Kreuzen?
Persönlich finde ich es nicht so schlimm,auf keinen Fall so schlimm dass ich dafür
vor Gericht ziehen würde.Und das Schmerzensgeld....das finde ich einfach laecherlich.
Trotzdem bin ich dafür dass es wegkommt.In dem Sinne finde ich natürlich
auch einen Gebetsraum in einer öffentlichen Einrichtung vollkommen fehl am platz.
Und noch dazu ohne Sinn.
Es gaebe doch vielleicht ganz andere Symbole die man an Schulwaenden anbringen
könnte...?Solche die mehr Humanitaet fördern,mehr Kommunikation,auch zwischen
den Völkern....also ich denke die Kreuze sind laengst überholt,man könnte den
freien Raum den Waende bieten ganz anders nutzen.
BG
SevenIch bin ein Capulcu
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07.11.2009, 11:30
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Noch was;
als ein Einschnitt in die Religionsfreiheit sehe ich
die Kreuze nicht.
Allerdings;ich weiss nicht wie Christen das sehen,vielleicht
wurde das hier auch schon geaeussert.Hab ja nicht alles
gelesen.
Ich meine;das Kreuz hat doch die Bedeutung dass es die Christen
staendig daran erinnern soll,das Christus qualvoll daran ge-
storben ist.Für sie.
Ist das nicht doch ....belastend...naja,aber ich denke der Gwohnt-
heitsfaktor überwiegt eindeutig.
Wo man dann auch gleich wieder fragen könnte;welchen Sinn
hat dann die Kreuzaufhaengerei?Ich bin ein Capulcu
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07.11.2009, 12:22Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Im Übrigen finde ich es paradox, dass du sowas unterstellst.

Ich für meinen Teil finde es nicht untragbar, habe aber ganz generell etwas gegen diese Kopftücher, weil sie für mich ein Symbol für die Unterdrückung der Frau sind - Punkt.
Wer sowas freiwillig trägt, soll dies tun.
Ich auch.
Hab ich jetzt grad mal gegoogelt:
Ich hab's in der Schule in diesem Sinne gelernt - mit der Betonung auf das von mir Unterstrichene:
"Das Kreuz ist ein Zeichen des Beginns und des Endes. Es ist ein Symbol menschlichen Leidens und christlicher Hoffnung zugleich. Als Marterwerkzeug erinnert es an die Kreuzigung und an den Tod Jesu und damit auch allgemein an menschliches Leiden und Sterben. Genauso symbolisiert das Kreuz Befreiung und Heil. Es erinnert an die Erlösung, die Jesus durch seinen Kreuzestod für die Menschheit erwirkt hat. Leiden, Tod und Auferstehung Jesu haben das Kreuz zum Zeichen der Hoffnung werden lassen, dass Gott auch im Leiden solidarisch zum Menschen steht und dass der Tod nicht das Ende ist."
Das Leben besteht halt nun mal nicht nur aus Friede, Freude, Eierkuchen.
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07.11.2009, 12:27Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Nicht nur.
Das Kreuz ist in erster Linie Zeichen der Hoffnung, den der Tod Jesu war nicht endgültig. Die Kreuzigung ist immer zu sehen im Kontext mit der Auferstehung.
so heißt es auch im apostolischen Glaubensbekennntis: ..."gekreuzigt, gestorben und begraben...am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel..."
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07.11.2009, 12:30
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Okay,wenn es diese eher positive Aussage hat...
Ich bin ein Capulcu
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07.11.2009, 13:31
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Würde mir einer bitte die Frage beantworten
"wo außer in bayern hängen noch Kruzifixe in öffentlichen Schulen?"Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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07.11.2009, 17:33Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
also ich bin, wie bereits gesagt, weder gläubig noch Kirchenmitglied, aber bei der Kreuzdiskussion komme ich immer mal wieder an einen Punkt, wo ich die Krise bekomme.
"Schleichende Beschleimung mit den Inhalten" - ich glaub´s nicht! Was ist an der Kreuzigungsgeschichte "schleichende Beschleimung"?
Schleichende Beschleimung empfinde ich eher, wenn ich von grützdoofer Werbung bombardiert werde, wenn ich die spießige und/oder brutele Hässlichkeit mancher Städte, vortortsiedlungen und Dörfer sehe, wenn ich die Scheusslichkeiten sehe, die in vielen Läden (z.B. Inneneinrichtung) ausgestellt werden, wenn ich den Kitsch anschaue, ohne den manche Leute sich offensichtlich nicht wohl fühlen usw. usw.
Aber: Es ist ok, manchen Leuten gefällt es, und sie haben das REcht darauf, dass ihnen das gefällt und dass sie sich damit umgeben. Und wenn mich das irritiert, dann ist das ausschließlich mein Problem.
Und Didi: Wenn Du so ein Sensibelchen bist, es gibt da gute Trainings
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07.11.2009, 18:59Inaktiver User
AW: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
ots.at: FPÖ-Obermayr: Christenverfolgungen auch in Europa!
Zitatanfang:
"Wien (OTS) - "Christen müssen auch in der EU damit rechnen, wegen ihres Glaubens verfolgt zu werden", stellte EU-Parlamentarier Mag.
Franz Obermayr anlässlich eines aktuellen TV-Berichtes im
Süddeutschen Westrundfunk vom 30.10.2009 erschüttert fest.
"Bis jetzt konnten Christen in Europa in Freiheit und Sicherheit
leben. Das könnte sich aber schon bald ändern", sagte Obermayr und
begründet dies mit den jüngsten dramatischen Entwicklungen, wie sie in einer Sendung des Südwestdeutschen Rundfunks SWR.
geschildert wurden: "Zum Christentum konvertierte Ex-Muslime werden in Deutschland immer öfters bedroht, geschlagen und müssen sogar um ihr Leben fürchten!"
"Wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie, wo immer ihr sie findet",
heißt es in der Sure 4, Vers 89 des Koran.
Wenn dann noch "politisch korrekte Richter des EGMR" zu dem absurden Schluss kommen, Kruzifixe in Klassenzimmern öffentlicher Schulen seien nicht mit Europäischen Menschenrechten vereinbar, dann wird es für Christen in Europa sehr ernst", so Obermayr. "Den Europäischen Richtern ist es wohl nicht bewusst, dass sie damit in die Hand eines radikalen Islams arbeiten."
Die Tatsache, dass es Christenverfolgung in der EU und darüber hinaus diskriminierende Beschlüsse gebe - so wie das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegen das Kreuz in denKlassenzimmern in Italien - verlangten eine rasche Reaktion, so Obermayr.
"Wenn wir nicht wollen, dass diese Entwicklung in einem Glaubenskrieg mündet, ist es höchste Zeit, dass sich die Christen in Europa zur Wehr setzen und dementsprechend ihre Stimmen erheben. Wehren wir den Anfängen, lassen wir die Kreuze in den Schulen und schützen wir unsere christlich-abendländische Kultur in Europa", appelliert Obermayr.
Auch künftigen Generationen solle das Läuten unserer Kirchenglocken selbstverständlich sein! "
Zitatende
Quelle
Anscheinend zieht dieses Urteil weitere Kreise, als man im ersten Moment annehmen mag.
Hier ein Komentar, der mich sehr nachdenklich stimmte...
"Thomas Schirrmacher, reformierter Theologe sagt: «Christenverfolgung beginnt normalerweise mit einer Desinformationskampagne.
Das war schon bei den alten Römern so, dass die Meinung verbreitet wurde, Christen würden beim Abendmahl Kinder töten.
Die Desinformationskampagne geht dann zur Diskriminierung über, das heisst einer sehr starken Benachteiligung in vielen Bereichen des Lebens, und schliesslich zu Übergriffen von Seiten des Staates in rechtlicher Weise.
Dazu gehören verschiedene Verbote und Verhinderungen.
Die schlimmste Stufe ist dann eben, dass es den Christen an Leib und Gut geht.»"Geändert von Inaktiver User (07.11.2009 um 19:05 Uhr)
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07.11.2009, 19:06Inaktiver User



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