Antworten
Seite 7 von 12 ErsteErste ... 56789 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 70 von 113
  1. User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wie die Wahrheit ist, hängt nicht davon ab, wie sie gesehen wird,
    sie ist wie sie ist.
    Sie ist sicher , wie sie ist.
    Aber wenn wir sie beschreiben oder definieren wollen, dann müssen wir von dem ausgehen, was wir von ihr erkennen.
    Das heißt aber nicht, dass die Dinge, die wir nicht erkennen oder nicht begreifen können, nicht wahr sind.
    Um sagen zu können "Ich habe die Wahrheit gefunden" müssten wir perfekte und allumfassende Sensoren für sie haben.

  2. Inaktiver User

    AW: Was ist Wahrheit?

    Zitat Zitat von annebel Beitrag anzeigen
    Sie ist sicher , wie sie ist.
    Aber wenn wir sie beschreiben oder definieren wollen, dann müssen wir von dem ausgehen, was wir von ihr erkennen.
    Das heißt aber nicht, dass die Dinge, die wir nicht erkennen oder nicht begreifen können, nicht wahr sind.
    Um sagen zu können "Ich habe die Wahrheit gefunden" müssten wir perfekte und allumfassende Sensoren für sie haben.

    Und die liegen in jedem von uns. In jeder unserer Milliarden Zellen sind sie gespeichert.
    Nur das Freilegen wird von unseren Dogmen, Erziehung, Ego, Hybris, Trägheit,..........................erschwert.

  3. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Man muss sich mal des Ausmaßes der Wahrheit bewußt werden.

    Wie Eingangs schon erwähnt wurde,...
    "Wahrheit ist das Ewig-Unveränderliche! Das sich in seiner Form niemals verwandelt, sondern so ist, wie es schon ewig war und immer bleiben wird, wie es jetzt ist. Das deshalb auch nie einem Fortschritt unterworfen werden kann, weil es von Anfang an vollkommen war. Wahrheit ist tatsächlich, sie ist "seiend". Seiend allein ist wahres Leben.

    Aus der Wahrheit schöpfen heisst also aus dem Leben schöpfen und sie darin finden."
    ...ist Wahrheit allumfassend. Man könnte vereinfacht auch sagen: Wahrheit ist nichts anderes als die Realität.
    Somit umfasst sie auch die ja nicht unerhebliche Frage: Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht?

    Kaum zu fassen, dass es auf diese Frage nur zwei mögliche Antworten gibt,
    und nur eine davon ist die Wahrheit:

    Ja oder Nein


    Ich akzeptiere hier weder ein "Ja" noch ein "Nein".
    Das einzige was ich hier akzeptiere, ist "Ich weiß es nicht".

    Was ich nicht verstehe, ist, wie das jemandem egal sein kann.

    "Wenn ohnehin fest steht, dass wir die Wahrheit zumindest zu Lebzeiten nie finden werden", so könnte man sich fragen, "was macht es dann für einen Sinn, danach zu suchen?"
    Die Suche nach der Wahrheit, ob es Gott gibt oder nicht, ist die Suche nach Orientierung.

    "Wie soll ich leben?" "Soll ich so leben, als gäbe es Gott oder so, als gäbe es ihn nicht?"

    Sind das die richtigen Fragen nach der Wahrheit?
    Ich denke, ja, aber nicht nur. Denn das Grübeln und das Zweifeln bleibt, dass ich mich vielleicht doch für die falsche Richtung entschieden haben könnte.

    Also muss ich weiterfragen und weitersuchen.
    Wonach soll man suchen? Wo soll man anfangen zu suchen?
    Was könnte ein Hinweis sein auf die Existenz eines Gottes?
    Was ein Indiz gegen seine Existenz? Wenn es Gott gibt, dann gibt es auch den Teufel. Wenn es Gott gibt und er allmächtig ist, warum besiegt er dann den Teufel -das Böse- nicht einfach?

    Sind wir auf die Welt gekommen -wer sind "wir"-, damit das Gute über das Böse siegt? Damit das Gute sich seiner bewußt wird? Damit das Gute aus eigenem Willen heraus über das Böse siegt? Warum werden "gut" und "böse" - "richtig" und "falsch" - "normal" und "unnormal" häufig in Apostroph geschrieben? Ist es eine Anmaßung, gut von böse, ... unterscheiden können zu wollen?

    Die Antworten suche ich noch.
    Ich suche sie in meinem Herzen.
    Den Sinn meines Lebens sehe ich darin, den Sinn des Lebens zu suchen.

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Ich verfolge mal die negative Spur (Gott gibt es nicht).

    Theoretisch ist es möglich, dass eine Million (beliebige Zahl)
    Menschen etwas sagen/glauben, ein anderer sagt/glaubt
    etwas anderes und der eine hat Recht, wogegen die Million Menschen sich irren.
    Die Tatsache allein, dass viele Millionen menschen an Gott glauben,
    ist für mich somit keinerlei Hinweis auf die Wahrheit.

    Ich fragte daraufhin mal einen guten Freund, der nicht an Gott
    glaubt, wie dann die Menschen überhaupt auf die Idee kamen, an einen Gott zu glauben.
    Er antwortete mir: In der Steinzeit war es um ein vielfaches dunkler wie heute. Die Wälder und die Tundra waren dicht bewachsen. Die Menschen wussten über Ihre Umgebung sogut wie nichts.
    Die Nacht und die Finsternis war bedrohlich. In der Nacht gingen wilde Tiere auf die Jagd und fraßen Menschen.
    Der Tag und das Licht hingegen boten Schutz und ein Gefühl der Sicherheit.
    Da das Licht und die Wärme, aber auch Blitz und Donner von unerreichbar weit oben kommen, nahmen die Menschen damals an, alle Macht über Gut und Böse kommt von dort oben. Licht und Feuer bedeuteten Macht.

    Sobald der erste mensch das Feuer in Händen hielt, begannen das Ringen und der Kampf um die Macht.

    Auch heute ist es noch so, wer das größte Feuer machen kann, hat die größte Macht.
    Allerdings nur über die Menschen, nicht aber über die Wahrheit.
    Keine Bombe der Welt kann die Wahrheit verändern, ob es Gott gibt und/oder welcher der Richtige ist.





    Sogesehen könnte diese Erklärung einleuchtend sein.

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Hier nun eine positive Spur (Gott existiert)

    Ein Urzeitmensch trat zum ixten mal auf einen spitzen Stein.
    Er schrie und fluchte (das Gute kam vom Sonnengott, das Böse vom Donnergott)
    ganz fürchterlich und hüpfte wütend herum.
    In seiner Wut und noch mit schmerzendem Fuß hatte er endgültig
    die Schnauze voll und warf den spitzen Stein so weit er konnte
    ins Gebüsch. Aber nicht nur diesen einen, sondern alle Steine,
    die sich auf dem Trampelpfad befanden, die er und seine Sippe
    immer benutzten, um zu Ihrem Lagerplatz zu kommen.
    Der Straßenbau hatte begonnen.

    Immer größere und schwerere Steine und Felsbrocken mussten
    beiseite geschafft werden. Zufällig wurde ein Felsbrocken über
    einen Baumstamm geschleppt. Man bemerkte, dass erstens
    zwei Menschen einen größeren Stein bewegen können wie einer allein,
    und, dass es leichter geht, wenn ein Baumstamm darunter liegt.
    Das Auto war geboren. Noch heute unterscheiden wir uns kaum
    von den Steinzeitmenschen. Wir tun immer noch das selbe wie
    die Menschen von damals: Wir suchen die Umgebung nach brauchbaren
    Materialien ab und basteln uns daraus einen Gebrauchsgegenstand.
    Einer hat eine Idee - weil er sie aber
    alleine nicht umsetzen kann, muss er es irgendwie schaffen,
    so viele Menschen dazu zu bringen, dass sie ihn bei der Umsetzung
    seiner Idee unterstützen. Die methoden waren unterschiedlich.
    Mal mit gewalt. Mal mit List. Am meisten und langfristigsten Erfolg
    brachte immer noch die Überzeugungsarbeit und auf der anderen
    Seite die Einsicht. So siegte am Ende immer noch am meisten
    die Vernunft - beiderseits.
    So leben wir, was das Verhalten betrifft heute noch wie in der
    Steinzeit. Was sich verändert hat, ist die Umgebung, in der wir
    leben. Und was sich an den Menschen selber verändert hat,
    ist erstens, sie haben Ihr Bewußtsein für die Vernunft
    und sich geistig weiterentwickelt, und was sich vor allem trotz
    aller widriger Umstände bis zum heutigen Tag stetig weiterentwickelt
    hat, ist die Population. Egal zu welcher Zeit, es gab im Prinzip niemals vorher
    so viele Menschen auf der Erde wie zu dieser Zeit.
    Von vielleicht geringfügigen Schwankungen mal abgesehen.

    In einer Zeit, wo die Menschheit dazu in der Lage war, einen von vielen
    sehr wichtigen Sätzen festzuhalten, kam jemand, der sagte:
    Der Glaube kann Berge versetzen.
    Ich gebe zu, ich saß auch schon vor einem Kartoffelberg und
    habe versucht, diesen per Glauben dort hinzubefördern,
    wo ich ihn dann doch mit der Hand schaufeln musste (lustig aber wahr! )

    Heute, gute zweitausend Jahre später, erzählt uns unter anderem
    ein Wissenschaftler Names Harald Lesch,wenn man von unserem Körper
    die 70% Wasser entfernt, bleibt von uns nichts weiter übrig
    als ein Häufchen Sternenstaub. Weil alle Materie, die sich im
    Universum befindet einst aus Sternenstaub entstand.

    Das brachte mich zu der Überlegung:
    Wenn es nicht mein Wille (oder der meines Vaters )
    gewesen wäre, hätten das Häufchen Sternenstaub und die
    paar Liter Wasser diesen Berg Kartoffeln keinen Milimeter von der Stelle
    bewegen können. Wenn ich mir nicht sicher wäre, und daran glauben würde,
    dass ich es schaffe, diese Kartoffeln von hier nach da bewegen zu können,
    hätte ich es erst gar nicht versucht. Wenn ich aber daran glaube,
    dass es möglich ist und ich den Willen dazu habe, viele Menschen von einer Sache zu überzeugen,
    dann versuche ich es

    Es gibt also etwas geistiges im Menschen. Etwas immaterielles.
    Einen Willen. Einen Willen zum Leben. Warum wohnt dem Menschen
    der Wille inne, zu leben? Hat er diesen Willen von sich aus?
    Hat er ihn sich selber angeeignet? Hat der erste Mensch auf der Welt gesagt: Ich will leben, bevor er auf die Welt kam?
    Oder hatte jemand anderer diesen Willen, dass es menschen gibt, die - so ganz nebenbei - Gut von Böse unterscheiden können?

    Was glaubt Ihr?

  6. User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Man muss sich mal des Ausmaßes der Wahrheit bewußt werden.

    Wie Eingangs schon erwähnt wurde,......ist Wahrheit allumfassend. Man könnte vereinfacht auch sagen: Wahrheit ist nichts anderes als die Realität.
    Somit umfasst sie auch die ja nicht unerhebliche Frage: Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht?

    suchen.
    Die Verbindung beider Fragen verstehe ich nicht. Was hat die Realität mit Gott zu tun?

    Wenn Wahrheit Realität ist, dann ist sie das, was ist, also Sein an sich.
    Dass etwas ist--das ist wahr, das sehen wir täglich um uns, und vielleicht gibt es noch vieles, was ist, was wir nicht sehen und nicht erfassen----denn ich glaube nicht, dass wir Sensoren für alles in uns haben.
    Es gibt also ein Sein, davon können wir ausgehen. Wir sind ein Teil dieses universellen Seins, so wie alles andere auch.
    Das ist das, was wir wissen.
    Wir wissen gar nicht, ob es innerhalb dieses Seins Begriffe wie gut und böse, gibt---denn wir wissen ja gar nicht, ob das, was uns gut erscheint in einem anderen Teil des Seins schlecht ist.
    Das allumfassende Sein mag man Gott nennen, wenn man das will. Aber warum müssen wir ihn suchen? Wir sind ein Teil von ihm, wir vergehen und machen anderen Seinsformen Platz--das Sein an sich wird bleiben. Und nur dieses Bleiben ist der Sinn der Dinge. Mit uns hat das nur in der Spanne was zu tun, die wir sind.

    annebel

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Zitat Zitat von annebel Beitrag anzeigen
    Die Verbindung beider Fragen verstehe ich nicht. Was hat die Realität mit Gott zu tun?
    Es ist Realität, dass es Gott gibt oder nicht.

  8. User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Es ist Realität, dass es Gott gibt oder nicht.
    Das sind zwei Hypothesen..
    Meines Erachtens sind Hypothesen keine Realität.

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Es ist Realität, dass es Gott gibt oder nicht.
    Zitat Zitat von annebel Beitrag anzeigen
    Das sind zwei Hypothesen..
    Meines Erachtens sind Hypothesen keine Realität.
    Es gibt Gott
    Es gibt keinen Gott

    Eines von beiden stimmt.
    Oder könnte beides gleichzeitig falsch sein?
    Wäre doch unlogisch, oder?

  10. User Info Menu

    AW: Was ist Wahrheit?

    Zitat Zitat von annebel
    Das sind zwei Hypothesen..
    Meines Erachtens sind Hypothesen keine Realität.
    So sehe ich das auch.
    Die Hypothese "es gibt keinen Gott" ist für mich besser kompatibel mit der Realität, die ich tagtäglich erlebe.

    Aus der Hypothese "es gibt einen Gott" ergeben sich viele weitere Fragen, die nicht beantwortet werden können.

Antworten
Seite 7 von 12 ErsteErste ... 56789 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •