Mico: "Heutzutage wird in aller Welt das Evangelium verkündet, und alle können es hören"
Auch die Indios am Amazonas? Die Ureinwohnen von Borneo? Die Menschen in den indischen Slums? Der Neandertaler und seinen folgenden Generationen?
Opfertod: "Niemand kommt von dannen so er nicht den letzten Heller bezahlt hat". (Bergpredigt)
Mico: "Ja, das hast Du ganz richtig verstanden. Jesus ist der einzige Weg zum Vater".
Wenn das stimmt, dann muss GOTT wirklich ein ungerechter GOTT sein.
Nun weiss ich aber, dass GOTT ein liebender und gerechter GOTT ist, denn Liebe und Gerechtigkeit gehören untrennbar zusammen. Und da die Schöpfung vollkommen ist, muss, werter Mico, in Ihrem Glaubensweltbild ein Fehler sein, denn auf die Frage: "Was ist mit den Menschen, die vor Jesus lebten?", werden Sie , bei nur einem Erdenleben, keine schlüssige, nachvollziehbare Antwort haben.
PS: Welcher Glaubensorganisation gehören Sie an?
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Ergebnis 41 bis 50 von 113
Thema: Was ist Wahrheit?
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21.10.2009, 09:27Inaktiver User
AW: Was ist Wahrheit?
Geändert von Inaktiver User (21.10.2009 um 10:29 Uhr)
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21.10.2009, 09:45
AW: Was ist Wahrheit?
Nicht schon wieder...
Zitat von Inaktiver User
Dann bin ich also kein Mensch, weil ich keinen irrationalen Aberglauben an irgendeinen Gott brauche?
Und der Gott des AT setzt immer wieder seinen Machtanspruch durch: die, die nicht an ihn glauben, werden vernichtet.
Ich nicht. Nicht alles wird gut, diese Ansicht finde ich ziemlich naiv.Wir vertrauen darauf, dass es schon gut wird und Sinn macht.
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21.10.2009, 09:50Inaktiver User
AW: Was ist Wahrheit?
Es wird schon weltweit gepredigt.

Ich weiß ja nicht wie es bei den Evangelischen aussieht.
Aber ZJ predigen in 236 Länder und Inselgebiete.
Sie verwandten 1 431 761 554 Stunden im Jahre 2007
um die Gute Botschaft vom Reich Gottes den Menschen zu überbringen.
Jeden Monat wurden mit ca. 6 561 426 Personen ein kostenloser Bibelkurs durchgeführt.
Zur Abendmahlfeier waren 17 672 443 Personen anwesend.
Und dann gibt es ja noch die Personen, die zwar etwas gehört haben,
sich aber nicht weiter dafür interessieren oder es sogar vehement ablehnen.
Ich denke, es gibt relativ wenige, die noch nichts von Gott und Jesus gehört haben.
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21.10.2009, 09:54Inaktiver User
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21.10.2009, 10:04Inaktiver User
AW: Was ist Wahrheit?
Sly: "Was ist mit all den Menschen die vor seinem Erscheinen lebten und starben?
Sie hatten doch nie eine Chance seine Lehren zu kennen und anzunehmen."
Mit dem heutigen, christlichen Glaubensbild von nur einem Leben wird
diese Frage schwerlich sinnvoll und glaubwürdig zu beantworten sein.
Wenn wir aber einmal als Arbeitshypothese annehmen, der Sinn des Lebens ist Entwicklung, und wir (Mensch=Seele) haben in vielen Inkarnationen
die Chance uns zu entwickeln, dann hat in der Tat jeder Mensch die Chance mit der Botschaft Jesus in Kontakt zu kommen.
Aber wohl wirklich nur dann. !
Ob das denn wirklich so stimmt mit der Reinkarnation, das muss ein jeder für sich herausfinden, eine Glaubensfrage kann es jedenfalls nicht sein. Denn wenn es sie nicht gibt, dann gibt es sie auch nicht wenn ich daran glaube. Und gibt es sie, dann gibt es sie auch, wenn ich nicht daran glaube.
Blinder (kranker) Glaube hat die Menschheit noch nie weitergebracht.
Googeln: Konzil 553
http://www.advo-kanzlei.ch/download/council_533_en.pdfGeändert von Inaktiver User (21.10.2009 um 10:27 Uhr)
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21.10.2009, 10:05Inaktiver User
AW: Was ist Wahrheit?
Hallo sly
Nun ja. Anscheinend gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, wer die Geister im Gefängnis sind.
Die einen sagen es seien die toten Menschen, die während der Sintflut starben. Und eventuell auch auch alle weiteren Toten...
Andere sagen, es sind die Engel, die sich vor der Sintflut einen menschlichen Körper gemacht hatten und dann nicht mehr in den Himmel zurück konnten.
Sie, die dann später Dämonen genannt werden, sollen sozusagen in einem geistigen Gefängnis sein, also in ihrem Wirken eingeschränkt.
Sie können sich dann nicht mehr materialisieren.
Der eine glaubt dies, der andere das.
Wie sagt schon das Thema: Was ist Wahrheit?Geändert von Inaktiver User (21.10.2009 um 10:09 Uhr)
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21.10.2009, 10:38Inaktiver User
AW: Was ist Wahrheit?
"Blinde" erklären uns die Farbenlehre!
Meine Güte, wenn nun jede Organisation von Tür zu Tür rennen würde, um jeden der nicht früh genug "auf einen Baum" kommt zu missionieren, dann hätten wir Toleranz und Lebensqualität pur.
Es wir sie immer zu Hauff geben, die Menschen die froh darüber sind nicht mehr selbst denken zu müssen, wo ihnen die Verantwortung abgenommen wird, die auf der Suche nach einem "Nest" sind. Ein für mich gefährliches Nest.Geändert von Inaktiver User (21.10.2009 um 10:51 Uhr)
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21.10.2009, 10:52Inaktiver User
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21.10.2009, 10:56Inaktiver User
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21.10.2009, 10:58
AW: Was ist Wahrheit?
Ich hätte jetzt zwar die Erklärung, was Naturgesetze mit Hass und Liebe zu tun haben interessanter gefunden (auf Fragen einzugehen ist öffensichtlich ein schwereres Geschäft als einfach ein bisschen Zynismus zu versprühen)--aber wenn sie es denn wirklich wissen wollen:
Weiß ich nicht und interessiert mich nicht.
JETZT ist meine beste Zeit.
Und ich erlebe diese Zeit intensiv und genieße mein Glück in vollen Zügen.
Was ich noch vor mir habe--das ist morgen. (Schon die Bibel sagt ja, dass wir uns nicht um den morgigen Tag sorgen sollen, da dieser seine eigenen Sorgen haben wird)
Das erspart es mir übrigens auch, abenteuerliche Theorien über Reinkarnation aufzustellen und Menschen als "Blinde" abtzuurteilen, die die Zukunft anders sehen als ich selber.
Es gibt einen , wie ich meine, wunderbaren Text von Reinhard Mey die Frage nach dem "Danach" betreffend, dem kann ich mich voll anschließen:
Du hast mir schon Fragen gestellt
Über „Gott und die Welt“,
Und meist konnt‘ ich dir Antwort geben.
Doch jetzt bringst du mich aus dem Lot
Mit deiner Frage nach dem Tod
Und „was ist, wenn wir nicht mehr leben?“
Da muß ich passen, tut mir leid,
Niemand weiß da so recht Bescheid,
Solang es Menschen gibt auf Erden.
Ich stelle mir das Sterben vor
So wie ein großes, helles Tor,
Durch das wir einmal gehen werden.
Dahinter liegt der Quell des Lichts,
Oder das Meer, vielleicht auch nichts,
Vielleicht ein Park mit grünen Bänken,
Doch eh‘ nicht jemand wiederkehrt
Und mich eines Bess‘ren belehrt,
Möcht‘ ich mir dort den Himmel denken.
Höher, als Wolkentürme steh‘n,
Höher noch, als Luftstraßen geh‘n,
Jets ihre weißen Bahnen schreiben
Jenseits der Grenzen unsrer Zeit,
Ein Raum der Schwerelosigkeit,
Ein guter Platz, um dort zu bleiben.
Fernab von Zwietracht, Angst und Leid,
In Frieden und Gelassenheit,
Weil wir nichts brauchen, nichts vermissen.
Und es ist tröstlich, wie ich find‘,
Die uns vorangegangen sind,
Und die wir lieben, dort zu wissen.
Und der Gedanke, irgendwann
Auch durch dies Tor zu geh‘n, hat dann
Nichts Drohendes, er mahnt uns eben,
Jede Minute bis dahin,
Wie ein Geschenk, mit wachem Sinn,
In tiefen Zügen zu erleben.
Ich grüße Sie!


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