Was redet ihr da für einen Fake zusammen, ist ja haarsträubend!Die Bibel ein antisemitisches Buch und Jesus ein Antisemit, weil er den Juden die Gerichtsbotschaft brachte - so einen Mist habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Man, man …
@Opelius: Deine Einschätzung, dass Jesus kein „Musterknabe“ war in dem Sinne, wie so manche „Muster-Christen“ ihn gern sehen würden, teile ich.
Aber das mit dem Antisemitismus, also wirklich… Kennst du nicht das Gleichnis vom Feigenbaum und der letzten Gnadenfrist (LUK 13:6 ff...). Was glaubst du, was Jesus da mit dem Feigenbaum meinte (der umgehauen würde, falls er nach der letzten Gnadenfrist immer noch keine Früchte bringen würde...)? Doch bestimmt nicht den Weihnachtsmann, oder?
@3146: Wenn das NT ein antisemitisches Buch ist, wie du es hinstellst, dann ist es das AT ebenso, folglich die ganze Bibel.Oder was glaubst du, wem die sich ständig wiederholenden Gerichtsbotschafen der Propheten im AT galten? Etwa den Engeln?
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Thema: Vorhölle ist abgeschaft
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21.02.2010, 19:46
AW: Vorhölle ist abgeschaft
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22.02.2010, 08:09
AW: Vorhölle ist abgeschaft
Davon habe ich nicht gesprochen.
Zitat von tessie
Wenn Jesus "die Juden" als Teufelsbrut diffamiert, ist das judenfeindlich.
Egal, ob er das wirklich gesagt hat oder ihm das in den Mund gelegt wurde.
Das kann schließlich niemand wissen.
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22.02.2010, 09:26Inaktiver User
AW: Vorhölle ist abgeschaft
Wenn du dir die Worte Jesu einmal genau durchlesen würdest, hättest du erkannt, dass Jesus Christus von den jüdischen religiösen Führern sprach.
Diese hätten es als Schriftgelehrte besser wissen müssen.
Weil sie sich aber nicht wirklich an das mosaische Gesetz hielten und lieber ihre eigenen Gesetze aufstellten, wurden sie von Jesus verurteilt.
Das "einfache" Volk wurde nicht von Jesus verurteilt, sondern die Priester.
Denn sie hatten eine Verantwortung vor Gott.
Natürlich hatten die Juden incl. der religiösen Führer, der Priester die möglichkeit wieder zu Gott umzukehren.
Denn aus diesem Grunde predigte Jesus und später die Jünger Jesu zuerst den Juden.
Einige Geistliche erkannten, dass sie falsch gehandelt hatten und hörten auf den Sohn Gottes.
Doch weil sie Angst hatten aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden, taten nur wenige die notwendigen Schritte und schlossen sich Jesus bzw. später den ersten Christen an.
Die religiösen Führer übten sehr viel Druck auf ihre Landsleute aus.
Wie das jüdische Volk auf die Predigtätigkeit des Paulus und des Petrus reagierte, kannst du in der Apstelgeschichte nachlesen.
Vielen ging es wie ein Stich durchs Herz und sie begannen an den Sohn Gottes zu glauben.
Sie bereuten ihre falschen Handlungen und gaben sich Gott hin und ließen sich taufen.
Auch heute steht es jedem frei sich für Jesus, den verheißenen Messias, zu entscheiden.
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22.02.2010, 16:53
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22.02.2010, 19:02
AW: Vorhölle ist abgeschaft
Joh 8,44
Geändert von 3146 (22.02.2010 um 19:05 Uhr)
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22.02.2010, 19:25
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22.02.2010, 20:04Inaktiver User
AW: Vorhölle ist abgeschaft
Ich habe jetzt mal das ganze Gespräch Jesu mit den Juden reingestellt. Im Zusammenhang gelesen, versteht man die Worte besser.
(Johannes 8:31-47) "31 Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
33 Sie entgegneten ihm: „Wir sind Nachkommen Abrahams und sind niemals jemandes Sklaven gewesen. Wieso sagst du: ‚Ihr werdet frei werden.‘?“
34 Jesus antwortete ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde.
35 Überdies bleibt der Sklave nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. 36 Darum, wenn euch der Sohn frei macht, werdet ihr tatsächlich frei sein.
37Ich weiß, daß ihr Nachkommen Abrahams seid; ihr aber sucht mich zu töten, weil mein Wort keine Fortschritte unter euch macht. 38 Was ich bei meinem Vater gesehen habe, das rede ich; und daher tut ihr die Dinge, die ihr von [eurem] Vater gehört habt.“
39 Als Antwort sagten sie zu ihm: „Unser Vater ist Abraham.“
Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr Abrahams Kinder seid, so tut die Werke Abrahams.
40 Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan.
41 Ihr tut die Werke eures Vaters.“ Sie sagten zu ihm: „Wir sind nicht durch Hurerei geboren worden; wir haben e i n e n Vater, Gott.“
42 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt.
43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt.
44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].
45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.
46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede?
47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“
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23.02.2010, 07:54
AW: Vorhölle ist abgeschaft
Jesus war seiner menschlichen Geburt nach Jude. Er kann darum kein Antisemit gewesen sein.
Auch im 8.Kapitel des Johannesevangeliums sagt er nichts dergleichen.
Er beschreibt vielmehr die tiefe Kluft die zwischen ihm und den Juden und allen Menschen besteht und zeigt im Gegensatz dazu seine tiefe Verbundenheit mit dem Vater. Er spricht von der Sünde aller Menschen unf ihrem Sold, dem Tod (V 21, 24) und von seiner Sündlosigkeit und seinem Sterben. Er nennt es Erhöhung, weil damit die Rückkehr zum Vater beginnt und dann die Wiederkunft folgen wird, wo alle erkennen werden, wer er war und ist.
Hier findet sich zum ersten Mal die Selbstbezeichnung "Ich bin" (V 12); sie erinnert an die große Gottesaussage "Ich bin, der ich bin" im zweiten Buch Mose.
Die Worte der Bibel und damit auch die Worte Jesu mögen zu den Juden gesprochen sein; aber sie gelten auch uns und zeigen uns wie wir sind und das nur Jesus uns helfen kann. Er war der einzig sündlose Mensch. Darum, wie er im erwähnten Kapitel sagt:
"Darum habe ich euch gesagt, daß ihr in eurer Sünde sterben werdet. Denn, wenn ihr nicht glaubt, daß ich der Messias bin, werdet ihr in euren Sünden sterben", Joh. ,8,24.
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23.02.2010, 09:30
AW: Vorhölle ist abgeschaft
3146, ich denke, dass Majolika mit ihrer Einschätzung richtig liegt, nämlich dass Jesus nicht das Judentum ablehnte, sondern die Art, wie die Oberen es praktizierten.
Ich würde es etwas anders interpretieren als sie, nämlich dass Jesus in erster Linie keine religiöse, sondern eine politische Figur war.
Kann er schon. Es wäre mir neu, dass man immer das richtig findet, in das man hineingeboren wird.
Auch heute gibt es linke Juden, die sich gegen den Staat Israel engagieren. Ihre Beweggründe sind allerdings eher politischer Natur.Wir werden weitermachen!
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23.02.2010, 09:54
AW: Vorhölle ist abgeschaft
Jesus war weder Antisemit noch Judenhasser, das sollte nun endlich mal klar sein. Derartige direkten oder unterschwelligen Unterstellungen werden in die Welt gesetzt, um die Wahrheit der Bibel zu verdrehen und zu untergraben.
Antisemitismus liegt dann vor, wenn Juden wegen ihrer jüdischen Abstammung diskriminiert bzw. verurteilt werden. Jesus hat niemanden wegen seiner Abstammung verurteilt, sondern wegen seiner Taten bzw. seiner Boshaftigkeit. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?


Die Bibel ein antisemitisches Buch und Jesus ein Antisemit, weil er den Juden die Gerichtsbotschaft brachte - so einen Mist habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Man, man …
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