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    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was wollen viele Frauen wirklich?
    Freud hat sich verzweifelt diese Frage gestellt, und er fand keine Antwort.

    Bezogen auf Religion - offenbar wollen viele Frauen eine Religion, die sie als Menschen 2. Klasse behandelt. Oder es stört sie zumindest nicht.

    Ich verstehs auch nicht.

    Ich bin ausgetreten aus dem Verein.

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    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aber was auch gerade die KK da tut, kann niemand wegreden und das sind wirklich "die Ärmsten der Armen",da gibt es nichts zu "holen".
    Niemand bestreitet, dass viele Menschen, die der KK angehören, Gutes tun.

    Hier geht es um die Institution Kirche, wie sie speziell Frauen sieht und wie sie sie behandelt.
    Und das geht mir gewaltig gegen den Strich.

  3. Inaktiver User

    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Hallo Didi 50,
    was sind schon 40 Jahre gegen über 1700
    Mal im Ernst, es ist doch das gute Recht von Carla LN ihre Meinung zu vertreten,nur das WIE fand ich total unangemessen und ja,
    beleidigend. Kann sein, dass ich als "Frischkatholikin" da besonders
    empfindlich reagiere. Ich will nicht "missioniert" werden und meine
    Entscheidung traf ich, 43 Jahre alt, freiwillig.
    Stell dir mal vor, was hier los wäre, wenn Carla hier einen Aufruf an
    Musliminnen veröffentlicht hätte, vom Islam zur evangelischen Kirche
    über zu treten !
    Ich gebe auch ganz offen zu, mir ist es relativ schnuppe, wer "da oben" sitzt, vieleicht ist "der liebe Gott" weiblich,das wäre dann doch ein gerechter Ausgleich, dass der Stellvertreter männlich ist, Quote sozusagen. Warum wird denn da bloss so ein Pohei gemacht !? Wenn das mal auch in andere Bereichen so wäre, mit der Gerechtigkeit der Geschlechter, dann sehe manches besser aus.
    Das alles "frauengeführte" humaner, besser, menschlicher usw sein soll,daran glaube ich schon lange nicht mehr,das ist grosser Unsinn.
    Das in Puncto Gleichberechtigung ,Zölibat ( was ich als freiwilliges besser fände) und einigen anderen Punkten langfristig Handlungsbe-
    darf besteht, ist auch für mich ausser Frage.
    Es gab da mal so ein Lied, ein Rocksong, "alles verändert sich, wenn DU es veränderst" oder so ähnlich, beleidigt im Schmollwinkel sitzen oder ganz austreten (wenn man denn gläubig ist), sehe ich da auch nicht als zielführend an.Ich warte mal ganz gelassen ab und wachse
    in diese Kirche (in der Gemeinde bin ich schon lange) rein;lerne dazu. Was an Veränderungen ansteht, darüber habe ich nicht zu befinden. Ich habe da ,so absurd das manchen erscheinen mag, ziemliches Gottvertrauen. Sonst müsste ich mir über all das ja gar keine Gedanken machen und wäre auch nicht da.
    Was ich an "meiner" früheren, evangelischen Kirche störte, will ich hier nicht aufführen,ist zu spezifisch und geht auch in die spirituelle Ebene,ich war schon Jahre innerlich nicht mehr da. Da
    spielten "Frauenthemen" so gar keine Rolle, obwohl ich gar nichts gegen weibliche Pfarrer, Bischöffinen usw habe.Das alles ist doch nicht vom Geschlecht abhängig. Aber allein die Tatsache, das dort Frauen mehr Rechte haben, war für mich kein Grund zu bleiben....
    Lieben Gruß
    S.

  4. Inaktiver User

    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Niemand bestreitet, dass viele Menschen, die der KK angehören, Gutes tun.

    Hier geht es um die Institution Kirche, wie sie speziell Frauen sieht und wie sie sie behandelt.
    Und das geht mir gewaltig gegen den Strich.
    Mir geht auch so manches gegen den Strich

  5. Inaktiver User

    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Freud hat sich verzweifelt diese Frage gestellt, und er fand keine Antwort.

    Bezogen auf Religion - offenbar wollen viele Frauen eine Religion, die sie als Menschen 2. Klasse behandelt. Oder es stört sie zumindest nicht.

    Ich verstehs auch nicht.

    Ich bin ausgetreten aus dem Verein.
    Ich bin dort noch nie (!!) als Mensch "2.Klasse" behandelt worden !
    Herr Freud war selber ein Obermacho ,der teilweise auch Unsinn verzapft hat, was sein Werk nicht schmälert !

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    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Warum wird denn da bloss so ein Pohei gemacht !?
    Menschenrechte und Frauenrechte sind für dich "Pohei"???

    Na dann.....

  7. User Info Menu

    Katholische Kirche ist gar nicht so schlimm

    Ich bin mit der katholischen Jugendarbeit aufgewachsen, und habe da sehr viel im Bezug auf Verantwortung übernehmen, vor einer Gruppe sprechen und Anweisungen geben, Teamarbeit, Konfliktlösung, usw. gelernt. Ich möchte diese Zeit nicht missen.

    Später war ich 3 Jahre in einer evangelischen, modernen Gemeinde, ähnlich einer Freikirche und bin dann sehr gerne wieder in eine katholische Gemeinde zurückgekehrt. Natürlich ist das Frauenbild des Vatikans antiquiert und sicher muss sich in den nächsten Jahrzehnten hier viel ändern, da es immer weniger überzeugte und engagierte Priester gibt.

    Aber wenn man selbst in einer katholischen Gemeinde konkret etwas bewegen möchte, geht das durch aus. Ich habe vor einiger Zeit einen Bibeltreff für Junge Erwachsene gegründet, was sehr gut funktionniert.

    Ich finde es schade, dass über positive Beispiele von Gemeindearbeit in der katholischen Kirche oder in christlichen Gemeinden allgemein, wenig berichtet wird.

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    AW: Katholische Kirche ist gar nicht so schlimm

    ich war heute zusammen mit meiner katholischen Frau anläßlich Allerheiligen im gut besuchten kath. Gottesdienst (als Evangele). Die Predigt hielt eine Frau, der Priester hat nur die Kommunion zelebriert.

    Hier leben die Katholiken in der Diaspora. Da ist allerdings mehr möglich als sonst.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Da ich einige Wochen im Ausland war, habe ich den Artikel erst jetzt gelesen- und mich geärgert. Ich habe Brigitte als eine Zeitschrift kennen gelernt, die fair und ausgeglichen schreibt, durchaus mal provokant, aber dann so, dass es zum Nachdenken anregt. Dieser Artikel war einseitig, teilweise auch faktisch falsch und "nachdenken" ist nicht gefordert, da ja sehr einseitig etwas als schlecht dargetsellt wird.
    Ich bin bekennende katholische Christin. Das heißt nicht, dass ich mit allem einverstanden bin. Dass Frauen nicht zu Priesterinnen geweiht werden, halte ich ZB nicht für richtig. Das ist auch biblisch, alle 12 Apostel hin oder her, nicht begründbar. Immerhin haben Frauen die Osterbotschaft verkündet.

    Allerdings halte ich es für falsch, nach weit über 100 jahren als Beweis für Frauenfeindlichkeit die Hexenverbrennung anzuführen. Dass das falsch war, weiß auch die katholische Kirche.

    Das einzig wirksame Mittel ggen AIDs sind auch nicht Kondome, völlig egal, wer diese verteilt. Nichts gegen Kondomverteilung. Aber das bleibt zusehr an der Oberfläche und ist typisch westlich- weißes Lösungsdenken. ob es die Realitäten, insbesondere die Einstellungen vor Ort verändert, wage ich etwas zu bezweifeln. Last euch (in der Ehe oder nicht) vergewaltigen, aber bitte mit Kondom oder wie?

    Was Abtreibung anbetrifft: Da ist die katholische Kirche nicht alleine in ihrer Ansicht! Ich denke, dass Kirchen ein rech haben, darauf hinzuweisen, dass bei der Zeugung neues leben entsteht, für das, wie für jedes leben das Gebot: "Du sollst nicht töten" gilt. Es ist ja eben nicht nur der Bauch der Mutter, sondern ein darin befindliches Lebewesen. Eine andere Frage ist, wie man mit frauen umgeht, die ungewollt schwanger sind und sich in Notlagen befinden. Ich hielte es für am Besten wenn diesen Frauen aufgezeigt werden könnte, welche Möglichkeiten es auch mit dem Kind , für sie und das Kind gibt. Hier hatte sich die katholische Kirche engagiert, tut sie auch immer noch, sie darf nur keine Scheine mehr ausstellen. um das klarzustellen: das halte ich für grundfalsch. Kirchen sollten gerade für Menschen in Not da sein, und Frauen ist auch zuzutrauen, den Schein zu zerreißen. es hat sehr viele Bischöfe gegeben, die diese Entscheidung kritisiert haben. Eine Frau, die in einem solchen Gewissenskonflikt steckt, zu verurteilen, ist falsch. sie alleine zu lassen, auch. ihr nur eine Möglichkeit darzustellen, auch.

    Die Kenntnisse über maria Magdalena bitte ich, nicht bei Dan Brown oder Tim Rice (der texter von jesus Christ Superstar) nachzulesen! Die theologische Forschung behauptet keineswegs, sie sei eine Hure gewesen. Biblisch ist nachzulesen, sie sei von bösen Geistern besessen gewesen, bevor Jesus sie heilte. Sprich, sie war psychisch krank. Was nach der Verkündung der Osterbotschaft mit ihr geschehn ist, sagt die Bibel leider nicht. Die Dan Brown theorie zweifle ich sehr an. ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, das sie gar nichts getan haben soll. Wer weiß, vielleicht erlebte sie ja auch einen rückfall in ihre vormalige Krankheit. (Reine Spekulation. Ich bin keine historikerin und auch keine Theologin).

    Ich würde mir in Zukunft wieder differenziertere Berichte /Beiträge wünschen!

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    AW: Frauen und die katholische Kirche - wie stehen Sie dazu?

    Wir glauben an Jesus, nicht an Paulus. Und was letzteren anbetrifft, so habe ich sehr interessante Vorträge (von Frauen) über ihn gehört, die einiges , was er so schreibt, mal in den Zusammenhang seiner Zeit stellen. und die stelle mit dem schweigen ist ihm evtl sogar zugedichtet worden.

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