Das erstaunt mich aber.Zitat von Mico
Ich hatte immer gedacht, nur ein Mann könnte so bar jeglichen Fünkchens Humor, so fanatisch und obsessiv sein. So ähnlich stelle ich mir den von ihr verehrten Jesus vor.
Wenn er zum Beispiel einen unschuldigen Feigenbaum verflucht, Ferkel ersäuft oder mit der Peitsche in der Hand herumtobt.
Die nette Geschichte mit der Ehebrecherin, so haben wir gelesen, ist nicht authentisch. Die hat wohl ein antiker spin-doctor erfunden, um der ganzen story einen human touch zu geben.....
Medi, wie habe ich die Kurve zum Thema gekratzt?![]()
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Thema: widersprüche in der bibel?
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29.09.2009, 10:19
AW: widersprüche in der bibel?
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29.09.2009, 10:22
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29.09.2009, 11:14Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
Kann ein Feigenbaum schuldig sein?

Jesus hat ihn einfach verdorren lassen...
So wie jeden Tag zig Pflanzen verdorren oder abgeholzt, gemäht, geerntet werden...
Übrigens haben die Dämonen die Ferkel ersäuft...
Mit der Peitsche hatte Jesus seinen harten Worten noch etwas mehr Nachdruck verliehen.
Zu Recht war Jesus so aufgebracht.
Das zeigte, wie sehr er darauf bedacht war, die Anbetung seines Vaters rein zu erhalten.
Denn die Juden, die es ja eigentlich besser wissen müßten, hatten die Anbetungsstätte Jehovas durch ihre Handlungen verunreinigt.
Dagegen mußte Jesus einschreiten.
Und ein "Bitte! Bitte!" hätte nichts genutzt.
Wie wir ja aus den Evangelien erfahren.
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29.09.2009, 15:37
AW: widersprüche in der bibel?
Er trug keine Früchte, weil es nicht die Zeit dafür war....
Zitat von Inaktiver User
Deswegen hat Jesus ihn kaputt gemacht.
Das ist weder klug noch nett.
Weil Jesus ihnen erlaubt hatte, in die Schweine zu fahren....Übrigens haben die Dämonen die Ferkel ersäuft...
Abgesehen davon, dass es Dämonen nicht gibt, hätte er sie ja einfach vernichten können.
Was konnten die Schweine dafür?
War er nicht. Die Juden mussten im Tempel Opfer bringen (nachzulesen im AT), und diese irgendwo käuflich erwerben.Zu Recht war Jesus so aufgebracht.
Wäre da etwas nicht in Ordnung gewesen, hätten die verantwortlichen Priester das abgestellt.
Nicht nur trotzige Kinder kriegen Wutanfälle.
Aber bei Erwachsenen ist das doch ein bisschen peinlich.
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29.09.2009, 15:54
AW: widersprüche in der bibel?
Das erinnert mich an den Gedanken - ich glaube von Feuerbach - dass die Menschen Gott nach ihrem Bild geschaffen haben.
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29.09.2009, 15:59
AW: widersprüche in der bibel?
Ja, so ist es auch meiner Meinung nach.
Und wenn man das Gottesbild jedes Gläubigen ansieht, ist es offensichtlich.
Vom lieben Opa bis zum Rachegott - jeder sieht es anders, entsprechend seiner/ihrer Persönlichkeit.
In der Bibel wird der Gott der Juden und Christen eben sehr widersprüchlich beschrieben - vom blutrünstigen Wüterich des AT bis zum fürsorglichen Vater des NT.
Alles reine Projektion.Geändert von 3146 (29.09.2009 um 16:04 Uhr)
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29.09.2009, 17:05Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
Hier extra für dich die Bibelstelle:
(Johannes 2:13-17) 13 Nun war das Passah der Juden nahe, und Jesus ging nach Jerusalem hinauf.
14 Und er fand im Tempel die Verkäufer von Rindern und Schafen und Tauben und die Geldmakler auf ihren Sitzen.
15 Nachdem er nun aus Stricken eine Peitsche gemacht hatte,
trieb er sie alle samt den Schafen und Rindern aus dem Tempel hinaus, und er schüttete die Münzen der Geldwechsler aus und stieß ihre Tische um.
16 Und er sprach zu den Taubenverkäufern: „Schafft diese Dinge von hier weg! Hört auf, das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus zu machen!“
17 Seine Jünger erinnerten sich daran, daß geschrieben steht: „Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren.“
Mit der Peitsche trieb Jesus die Tiere hinaus.
Und mit Worten vertrieb er die Taubenverkäufer.
Um was ging es denn da?
Als Jesus Christus die Geldwechsler und die Verkäufer von Opfertieren aus dem Tempelbezirk vertrieb, sagte er: „Es steht geschrieben:
,Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden‘, ihr aber macht es zu einer Räuberhöhle“ (Matth. 21:13).
Jesus bezeichnete die Geldwechsler und die Verkäufer von Opfertieren mit diesen Worten eigentlich als „Räuber“.
Anscheinend hatten sie mit dem Verkauf von Opfertieren außergewöhnlich hohe Gewinne erzielt.
Die jüdische Mischna berichtet, dass es eine Zeit gab, in der ein Paar Tauben einen Golddenar oder fünfundzwanzig Silberdenare kosteten.
Dieser horrende Preis soll Simeon, den Sohn Gamaliels, veranlaßt haben, beim Tempel zu schwören und zu sagen:
„Ich werde die Nacht nicht vorübergehen lassen, bevor sie nur noch einen [Silber]denar kosten.“
Das würde also bedeuten, dass Tauben um einen Preis verkauft wurden, der fünfundzwanzigmal höher war als ihr eigentlicher Wert. Das konnte man tatsächlich als „Raub“ bezeichnen.
Ein Landarbeiter mußte zu der Zeit 12 Stunden arbeiten, um 1 Denar zu erhalten.
Dann rechne mal um, wie lange er arbeiten mußte, um sich eine kleine Opfertaube zu kaufen.
Zu recht war Jesus so aufgebracht...Geändert von Inaktiver User (29.09.2009 um 17:51 Uhr)
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29.09.2009, 17:30Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
Nachtrag: Unser Nachbar hatte letztens auch seinen Apfelbaum gefällt, weil er keine Früchte mehr trug.
BÖSER NACHBAR!
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29.09.2009, 17:42
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29.09.2009, 17:57
AW: widersprüche in der bibel?
Angebot und Nachfrage
... Tauben waren offenbar rar
( im Gegensatz zu heute in unseren Großstädten - da nennt man sie Ratten der Lüfte ) viele Gläubige wollten sie kaufen um ihnen die Hälse umzudrehen zwecks Opferung
- ergo..... steigende Preise
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Wanne


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