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  1. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Also ich warte weiter auf Antworten.
    Eines der Völker, gegen die Israel Krieg führte waren die Kanaaniter.

    Gott wollte das Land der Verheißung von den entarteten Kanaanitern zu befreien (3. Mose 18:1, 24-28; 5. Mose 20:16-18).

    Genauso wie Gott Übeltäter in den Tagen Noahs durch die Sintflut und im Fall Sodoms und Gomorras durch Feuer bestrafte, gebrauchte er die Nation Israel als sein Schwert der Urteilsvollstreckung (1. Mose 6:12, 17; 19:13, 24, 25)

    Unter den Kanaanitern wurden viele scheußliche Bräuche praktiziert.
    Sie opferten den Göttern sogar ihre Kinder.
    Einer dieser Götter war der ammonitische Gott Molech, auch bekannt als Milkom oder Moloch (1. Könige 11:5, 7, 33; Apostelgeschichte 7:43).
    In Halley’s Bible Handbook heißt es:
    „Die Anbetung der Kanaaniter bestand in unsittlicher Ausschweifung, die als religiöser Ritus galt, vollzogen in der Gegenwart ihrer Götter, und in der Ermordung ihrer erstgeborenen Kinder, die den gleichen Göttern als Opfer dargebracht wurden.“

    Archäologen haben Tongefäße mit Gebeinen geopferter Kinder gefunden. Obwohl Gott die Vergehung der Kanaaniter der Tage Abrahams beachtete, war er ihnen gegenüber 400 Jahre lang geduldig und räumte ihnen ausreichend Zeit ein, sich zu ändern (1.Mose 15:16).
    Waren sich die Kanaaniter der Schwere ihrer Vergehung bewußt? Nun, als Menschen besaßen sie ein Gewissen, das Juristen als universelle Grundlage für Moralität und Recht anerkennen (Römer 2:12-15).
    Trotzdem gaben die Kanaaniter ihre abscheulichen Kinderopfer und entwürdigenden Sexualpraktiken nicht auf.

    Leider fingen auch einige Israeliten an, diese scheußlichen Bräuche zu übernehmen, wie es Psalm 106:35-38 zeigt.
    Und sie wurden von Gott zur Rechenschaft gezogen!

    Es war aber niemals Völkermord. Wenn Einzelpersonene Gottes hohe Sittenmaßstäbe akzeptierten, überlebten sie.

    Es ist verständlich, dass man das nicht nachvollziehen kann, was damals geschah.

    Aber es hätte niemand streben müssen. Sie hätten nur diese Bräuche aufgeben müssen... Sie hatten Zeit genug!

  2. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Einzelpersonene Gottes hohe Sittenmaßstäbe akzeptierten, überlebten sie.
    Babys?

    Und gegen entwürdigende (wer wird da denn entwürdigt und warum?) hätte er nur mit dem Finger schnippen brauchen und schon wäre die Nudel ab gewesen. Da muß man doch nicht gleich den ganzen Körper terminieren.

  3. gesperrt

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (...)
    Es war aber niemals Völkermord. Wenn Einzelpersonene Gottes hohe Sittenmaßstäbe akzeptierten, überlebten sie.
    (...)
    Aber es hätte niemand streben müssen. Sie hätten nur diese Bräuche aufgeben müssen... Sie hatten Zeit genug!
    Majolika, ich habe ausdrücklich und doch ganz bestimmt nicht ohne Grund wegen der Kinder gefragt. Sage mir bitte, was Kinder für die Bräuche ihrer Eltern können.

    Was bitte können Kinder Schweres verbrochen haben, um an ihnen ein so schrechliches Urteil zu "vollstrecken"???? Was hätten die Kinder dagegen tun können????? Dein Argument "... Sie hätten Zeit genug gehabt!" ist doch da der reine Hohn!

    Und ich bitte dich inständigst, weiche meiner Frage nicht aus. Es ist mir wirklich sehr ernst darum!

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Warum sollten die Israeliten nicht mit den Midianitern friedlich zusammenleben?
    Was bitte können Kinder Schweres verbrochen haben, um an ihnen ein so schrechliches Urteil zu "vollstrecken"???? Was hätten die Kinder dagegen tun können?????
    Bei diesen Fragestellungen wird tatsächlich unterstellt, dass das Töten und Vernichten auf Gottes Befehl hin erfolgte. Und man sich natürlich fragt man sich dann, was ist das für ein Gott.

    Aber ist der Teil des alten Testamentes nichts anderes als Geschichtsdarstellung? So ist es geschehen und so hat Gott den Israeliten geholfen, also eine glorifizierte Geschichtsdarstellung.

    Gut, ich gebe zu, wenn man Fundamentalist ist und glaubt die gesamte Bibel ist "Gottes Wort", dann sind solche Fragen zulässig. Spricht man mit Menschen jüdischen Glaubens, so werden die Liberalen sagen, dass ist Geschichte, fragt man Orthodoxe, werden sie sagen "Ja, das war Gottes Wille".

    Nur, wenn ich aus heutiger Sicht Geschichte betrachte, so kann ich anfangen, viele Fragen zu stellen, ohne je Antworten darauf zu bekommen. Nur nachher ist man schlauer: Man könnte sicherlich auch fragen, wie wäre europäische Geschichte abgelaufen, wenn die Kunstschule in Wien 1907 einen jüngen Künstler mit Namen Adolf Hitler angenommen hätte. Wäre dann Geschichte anders gelaufen? Wir wissen es nicht!
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Wie ich schon mal bemerkte - die Kanaaniter haben also einige Kinder ihrem Gott geopfert, wahrscheinlich nicht aus "Bösartigkeit", sondern weil ihnen ihre Priester das vorschrieben.

    Und deshalb werden dann alle Kinder umgebracht von den Israeliten.

    Wie herrlich logisch und gerecht.

    Übrigens wurden auch irgendwann Jahwe die Erstgeborenen geopfert - aber man ist dann von dem Brauch wieder abgekommen.
    Geändert von 3146 (16.03.2010 um 16:47 Uhr)

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Opelius
    Aber ist der Teil des alten Testamentes nichts anderes als Geschichtsdarstellung? So ist es geschehen und so hat Gott den Israeliten geholfen, also eine glorifizierte Geschichtsdarstellung.
    Forschungen haben ergeben, dass es den Auszug aus Ägypten, die Wanderung in der Wüste und die "Landnahme", wie sie in der Bibel beschrieben wird, nie gegeben hat.

    Die Israeliten haben sich aus alten Mythen und Legenden eine glorreiche Vergangenheit gebastelt.

  7. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen

    Was bitte können Kinder Schweres verbrochen haben, um an ihnen ein so schrechliches Urteil zu "vollstrecken"???? Was hätten die Kinder dagegen tun können????? Dein Argument "... Sie hätten Zeit genug gehabt!" ist doch da der reine Hohn!
    !
    Hallo Tessi

    Denkst du, dass die Eltern es zugelassen hätten, dass ihre Kinder sich unter das Gesetz des Gottes Israel gestellt hätten?
    Ich denke nicht...

    Die Eltern tragen die Verantwortung und erziehen ihre Kinder.
    Sie belehren die Kinder, das ist ihre Aufgabe.
    Und später wurden diese Kinder auch wieder Anbeter des widerlichen Gottes der Kinderopfer, Tempelprostitution und weitere Abscheulichkeiten forderte.

    Es dauerte auch bei mir länger, dass zu begreifen. Wir Eltern haben unseren Kindern gegenüber eine sehr große Verantwortung.

    Es geht um Leben und Tod!

  8. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Forschungen haben ergeben, dass es den Auszug aus Ägypten, die Wanderung in der Wüste und die "Landnahme", wie sie in der Bibel beschrieben wird, nie gegeben hat.

    Die Israeliten haben sich aus alten Mythen und Legenden eine glorreiche Vergangenheit gebastelt.
    Na siehste. Dann mußt du dich auch nicht über die Israeliten und ihren Gott aufregen...
    Hast du ein Glück!

  9. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen

    Übrigens wurden auch irgendwann Jahwe die Erstgeborenen geopfert - aber man ist dann von dem Brauch wieder abgekommen.
    Die Israeliten hatten sich von den heidnischen Nachbarnationen anstecken lassen. Diese Kinderopfer waren nicht auf Anordnung Jehovas, des Gottes der Israeliten durchgeführt worden.

    Gott zog sein Volk deswegen zur Rechenschaft.

    Psalm 106:35-46

    35 Sie verschwägerten sich mit den fremden Völkern und nahmen deren Gebräuche an.
    36 Sie warfen sich nieder vor den Götzen, die ihnen zum Verhängnis wurden.

    37 Sie nahmen ihre Söhne und Töchter und brachten sie den Dämonen als Opfer dar.
    38 Das Blut von Schuldlosen vergossen sie, das Blut ihrer eigenen Kinder, die sie für die Götzen Kanaans schlachteten; dadurch entweihten sie das Land.

    39 Sie wurden unrein durch ihr Treiben; was sie taten, war Untreue gegen Gott.

    40 Der Herr wurde zornig auf sein Volk, er sah sein Eigentum nur noch mit Abscheu.
    41 Er lieferte sie an fremde Völker aus und hasserfüllte Leute herrschten über sie.
    42 Die Feinde beuteten sie aus und unterdrückten sie mit harter Hand.

    43 Oft genug befreite sie der Herr; sie aber blieben widerspenstig und gerieten durch ihre Schuld immer tiefer in Not.

    44 Doch wenn er ihre Hilfeschreie hörte und ihre Angst und Verzweiflung sah,
    45 dann dachte er wieder an seinen Bund, an das, was er ihnen versprochen hatte.
    In seiner Güte taten sie ihm Leid.


    46 Darum ließ er sie Erbarmen finden bei allen, die sie gefangen hielten.
    Geändert von Inaktiver User (16.03.2010 um 17:09 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Tessi

    Denkst du, dass die Eltern es zugelassen hätten, dass ihre Kinder sich unter das Gesetz des Gottes Israel gestellt hätten?
    Ich denke nicht...
    Majolika, deine Argumente sind wirklich zum Haare ausraufen! Genau dass meine ich doch! Was für Möglichkeiten sollen denn schon Kinder haben, sich gegen die Bräuche ihrer Eltern zur Wehr zu setzen??? Eben das habe ich dich doch gefragt! Davon abgesehen, dass Kinder noch gar nicht über den notwendigen Verstand verfügen, um darüber befinden zu können!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Eltern tragen die Verantwortung und erziehen ihre Kinder.
    Sie belehren die Kinder, das ist ihre Aufgabe.
    Und später wurden diese Kinder auch wieder Anbeter des widerlichen Gottes der Kinderopfer, Tempelprostitution und weitere Abscheulichkeiten forderte.
    Wenn dein wundersam "heiles" Weltbild zuträfe, dann wären die Kinder ja unter den Israeliten bestens aufgehoben gewesen! Somit wäre es überhaupt nicht notwendig gewesen, sie zu töten, vielmehr hätten die Israeliten sie im Sinne ihrer Vorstellungen erziehen und zu "guten Gotteskriegern" machen können, und das war jetzt gar nicht ironisch gemeint, sondern ernst. Nämlich zu Gotteskriegern, welche niemals solche abscheuliche Greueltaten wie in 4. Mose 31 oder anderswo in der Bibel beschrieben, verübt hätten!!!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .... Es dauerte auch bei mir länger, dass zu begreifen.
    Glaubst du wirklich, du hast begriffen, um was es hier geht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht um Leben und Tod!
    Ja. Das ist aber leider auch das einzige, wo ich dir zustimmen kann.
    Geändert von tessie_10 (16.03.2010 um 18:05 Uhr)

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