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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Tessie, nu reg Dich nicht auf.

    In allen Kulturen gab und gibt es das Gebot, dass man einen Stammesangehörigen nicht töten darf, das wird hart bestraft. Aber einen Feind, der das Vieh rauben will, die Felder verwüstet - und damit die Nahrungsgrundlage der Sippe zerstört, zu bekämpfen und zu töten, ist etwas anderes, es dient dem Schutz des Stammes, der Sippe, des Volkes.

    Und wenn ein Feind angreift, um die Israeliten zu vernichten, beriefen sich ihre Führer wie Moses schon auf ihren Gott den angreifenden Feind zu erschlagen, denn das hat er nie verboten.
    .
    Liebe Opelius, ich reg mich nicht auf, keine Sorge. Ich staune nur über die grenzenlose Naivität von manchjen Bibelgläubigen.

    Und was das Thema Töten anbetrifft: ich frage mich wirklich ernsthaft, an was für einen "Gott" du glaubst. Und komme mir jetzt nur nicht wieder mit irgendwelchen heidnischen Bräuchen und Geschichten.

  2. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Vieles angeblich "widersprüchliches" erweist sich oft als schlechte Übersetzung. Sprache ändert sich, aus dem honorigen "Weib" (Zitat: Du bist gebeneidet unter den Weibern) ist eine Abwertung geworden, wie auch aus dem Mädchen (bayerisch: Deandl) die Dirne - zumal die Textstellen immer auch im Kontext der "Entstehungszeit" zu interpretieren sind. Deshalb sind historische Texte immer wieder neu zu interpretieren.

    Die moderne Textexegese mit wissenschaftlichen Methoden macht genau das.

    Den Satz "Du sollst nicht töten" würde ich dagegen als relativ gut übersetzt bezeichnen. "Soll" ist nämlich sogar im juristischen Sprachschatz ein Begriff, der unumgänglich notwendige Ausnahmen (wenn es nicht anders geht - z.B. Notwehr oder Nothilfe) zulässt. Das "töten von Menschen" ist halt manchmal unvermeidlich, um noch größere Übel zu vermeiden.

  3. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Der Koran ist mit der Bibel nicht zu vergleichen. Er ist kein göttliches Wort, denn Gott widerspricht sich nicht.
    Als Gott und ich vorhin in der Sauna zusammensaßen, haben wir uns über diese zwei Sätze köstlich amüsiert. Gott fragte, ob Koran ein Gewürz ist und ich habe ihm erzählt, dass es hier Menschen gibt, die glauben, alles, was er, Gott, meine, stünde in einem Buch. Gott meinte, er liest lieber Comics. Oder wenn schon Bücher, dann lieber was über die Geschichte (der Götter natürlich, nicht der Menschen ).

    Gott hat sein Wort abgeschlossen. In der Bibel steht alles drin, was wir wissen müssen.
    Nää, Gott hat sein Wort längst nicht abgeschlossen. Pah! Er sagt, er sei schließlich nicht tot, sondern äußerst lebendig. Und er wollte wissen, ob in der Bibel auch drinstehe, ob Schalke nun doch mal Meister wird.

    Schöne Grüße von ihm!

  4. gesperrt

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Die Bibel enthält abgrundtiefe Abscheulichkeiten. Wer das abstreitet, hat entweder keine Ahnung von diesem „Buch der Bücher“, oder er ist auf beiden Augen blind, oder er muss sich seine Gehirnwindungen völlig verbiegen. Oder aber - im ungünstigstem Fall - diese Abscheulichkeiten stören ihn gar nicht sonderlich, er hält das für normal und "gottgewollt" - und das finde ich dann wirklich bedenklich. Dabei sind die Abscheulichkeiten noch nicht einmal getarnt, sie stehen offen da!

    Tut mir leid, aber Bestrebungen, die Bibel als „Gesamtpaket“ zu akzeptieren, kann ich für mich jedenfalls beim besten Willen nicht ernst nehmen.

    Trotz ihrer unbestreitbaren Abscheulichkeiten steckt in der Bibel die Wahrheit, etwa so wie das winzige Gramm Gold im Schlamm - davon bin ich überzeugt und darauf gründet sich mein Glauben. Licht und Schatten liegen oft dicht beieinander, warum sollte das bei der Bibel anders sein?
    Gerade weil in der Bibel das wahre Licht zu finden ist, findet sich in ihr - und zwar mit besonderer Intensität - auch das Dunkle.

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von tessie
    Die Bibel enthält abgrundtiefe Abscheulichkeiten. Wer das abstreitet, hat entweder keine Ahnung von diesem „Buch der Bücher“, oder er ist auf beiden Augen blind, oder er muss sich seine Gehirnwindungen völlig verbiegen.
    So ist es.

    Speziell im AT stehen Dinge, da kommt einem das kalte Grausen.

    Schwangeren die Bäuche aufzuschlitzen, Kinder zu zerschmettern, ganze Völker auszurotten - Männer, Frauen, Kinder -
    das alles wird vom Obergott angeordnet oder gebilligt.

    Todesstrafe für Homosexualität, vorehelichen Sex oder aufmüpfige Jugendliche wird strikt gefordert.

    Wie schon oft bemerkt, richtig gelesen wird das Buch der Bücher nicht so oft.

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    AW: widersprüche in der bibel?

    In der Bibel stehen keine Abscheulichkeiten.

    Was die Menschen getrieben von dem Geist des Bösen erfinden, das ist abscheulich.

    Wer meint, er sei so klug, daß er das Wort Gottes selektieren könnte, der soll sich bloß vorsehen, daß er sich nicht in seinen eigenen Worten fängt.

    Gott läßt sich nicht spotten. Und es gibt keinen Menschen, der Gottes Wort richten kann sondern jeder Mensch wird von Gottes Wort gerichtet. Der Tag kommt, wo jeder Rede und Antwort stehen muß, warum er dem Wort nicht geglaubt hat.

    Gott ist immer noch derselbe, der er war. Lest die Bibel, und er zeigt euch, wie und wer er ist und wie er von Anfang an den Plan hatte, den Menschen zu erlösen. Die Bibel zeigt aber auch, daß Gott heilig und gerecht ist und ein Richter alles Bösen.

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Dann müsste er also auch das, was durch die Bibelschreiber bereits verfälscht aufgeschrieben worden ist, für Gottes Wort gehalten haben?
    Dass die Schriften des AT tatsächlich verfälscht worden sind, bezeugt sogar das AT selbst, siehe Jeremia 8:8 "Wie könnt ihr da sagen: »Wir sind weise, und das Gesetz des Herrn ist bei uns«? Wahrlich, ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten..."
    Und da nun deiner Auffassung nach ja das gesamte AT von Jesus als "Gottes Wort" angesehen wurde, muss er die verfälschten, hinzugefügten (u. weggelassenen?) Stellen folgerichtig gleichfalls als "Gottes Wort" angesehen haben.
    Wirklich interessante Sichtweise, wäre vielleicht einen extra Thread wert.



    Ja genau, alle Schrift, welche von Gott eingegeben, ist nützlich zum Lehren…. Nur auch hier wieder die Frage, welche Schrift ist denn nun von Gott eingegeben? Wirklich alles?
    Mico, du kannst selbstverständlich glauben, an was du willst. Aber ich hoffe du merkst, dass es durchaus unterschiedliche Sichtweisen der Bibel gibt und dass deine Sichtweise keinesfalls die einzig mögliche ist.

    Daß die Bibel verfälscht wurde, ist Deine Behauptung.

    Es ist erwiesen, daß die Bibel das am besten überlieferte Buch des Altertums ist. Gerade die Qumramfunde zeigen, daß die Bibel sehr genau überliefert wurde.

    Die Stelle in Jeremia, die Du angeführt hast, bezieht sich nicht auf die Bibel sondern auf Irrlehren durch falsche Propheten. Außerdem richtet sich diese Bibelstelle auch gegen Irrlehrer, die sich auf die Bibel berufen und doch nur ihre eigene Meinung vertreten. Das haben wir heutzutage ja auch.

    Ja, alle Schrift ist von Gott eingegeben. Auch der Schöpfungbericht ist von Gott eingegeben und alles andere auch, ob uns das nun paßt oder nicht.

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    @mico: Die Frage kam zwar von Eusebia, deine Antwort darauf würde allerdings auch mich interessieren. Wie willst du denn entscheiden, was wahr ist und was falsch? Welche Kriterien sind für dich ausschlaggebend? Entscheidet bei dir etwa die Reihenfolge, in der du die Bücher zu lesen bekommst?

    Natürlich bin ich nicht Gott. Die Frage war aber auch wohl nicht ernst gemeint, nehme ich an.

    Ich habe jetzt wohl hundertmal angesetzt um Deine Frage zu beantworten. Es fällt mir nicht leicht, da ja alles was ich sage, einmal Dir nicht einleuchtet und zum anderen könnte ich Hunderte von Sachen dazu sagen.

    Wenn wir an Jesus Christus glauben und ihn in unser Herz aufnehmen, dann sagt uns die Bibel, und auch Jesus selbst, daß wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, der uns in alle Wahrheit leitet. Darum weiß ich auch, daß alles wahr ist was in der Bibel steht. Auch der Apostel Paulus sagt, daß wir wissen, was wir glauben.
    Darum weiß ich auch, daß der Koran eine Fälschung ist, denn der Koran kennt Jesus nicht als den Sohn Gottes und auch nicht als unseren Erlöser.

    Und das ist für mich ein ganz wichtiges Kriterium, wenn jemand Jesus als den Sohn Gottes (und damit als Gott) und als die einzige Rettung für uns Menschen ablehnt. Darin zeigt sich der Geist des Antichristen.

  9. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Unglaublich, dass man in im 21. Jahrhundert so etwas Verbohrtes noch antreffen kann.
    Selbst nachdenken Fehlanzeige, weil auch gar nicht gewünscht.

    Gott spottet selbst über so etwas, glaub`s mir.

  10. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    In der Bibel stehen keine Abscheulichkeiten.
    Was ist mit Sodom und Gonorrhoe?

    Oder mit der Sintflut?

    Oder mit der Kreuzigung?

    Oder mit Onan?

    Oder mit Kain und Abel?

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