Jakobus mußte seine Glaubensbrüder sogar ernsthaft ermahnen.
Es gab Streit und Eifersucht unter ihnen.
Einige bevorzugten die Reichen, andere wollten in der damaligen gottlosen Welt einen guten Stand behalten, um ja nicht bei diesen aufzufallen oder anzuecken.
Diese Handlungen führten zu Spaltungen innerhalb der frühen Gemeinde und mußten schleunigts beendet werden.
So geht es aus den vielen Briefen hervor.
Es lohnt sich einmal den Brief des Jakobus im NT zu lesen.
Auch unter ZJ gibt es mal Streit und Uneinigkeit. Niemand behauptet, dass es anders ist.
Vollkommenen Frieden kann es nur in der neuen Welt geben...
Der einzige Unterschied ist aber, dass sich fast Jeder bemüht den Frieden wiederherzustellen.
Wenn es darauf ankommt, wird jeder echte ZJ den Nächsten unterstützen, auch wenn es früher mal eine Meinungsverschiedenheit gab.
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Thema: widersprüche in der bibel?
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15.10.2009, 09:07Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
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15.10.2009, 09:40Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
Ich "kenne" nur einen Christen und das ist Christus.
Auch ich wurde durch Zufall "Christ", evg. "Christ", weil meine Eltern das auch waren, d.h., wären meine Eltern Moslem gewesen wäre auch ich Moslem geworden.
Das habe ich hinterfragt.
Und als ich heraus fand: GOTT ist gar nicht evg/kath./Moslem, etc., meldete ich mich mit 22 bei der Kirche ab und fing an GOTT zu suchen (den wir in keiner Kirche, Moschee, Königs-Saal, etc. dieser Welt finden, diese Orte dienen mir heute nur zur Andacht und GOTT-Anbetung), zu suchen nach Antworten auf die Fragen nach dem: Woher? Warum? Wohin?
Nachdem ich die Antworten fand, sehe ich mich nicht als "Christ", "Moslem" oder "Buddhist", oder folge irgendeinem anderen "Guru", der mir sagt was richtig oder falsch ist, sondern als ein Teil dieser wunderbaren, vollkommenen Schöpfung.
Mein Bemühen liegt heute darin ein wertvoller Teil dieser Schöpfung zu sein, (zu werden). Wenn mir das gelingt bin ich wohl automatisch ein "guter Christ", ein "guter Moslem", ein "guter Buddhist", oder?
Wer die Wahrheit gefunden hat, findet und erkennt sie in allen Religionen.Geändert von Inaktiver User (15.10.2009 um 10:01 Uhr)
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15.10.2009, 09:59Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
Majolika: "Der einzige Unterschied ist aber, dass sich fast Jeder bemüht den Frieden wiederherzustellen.
Wenn es darauf ankommt, wird jeder echte ZJ den Nächsten unterstützen, auch wenn es früher mal eine Meinungsverschiedenheit gab."
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Welch ein Frieden ist es, wenn Kinder keinen Geburtstag oder Weihnachten feiern können. Haben Sie schon einmal in die Augen von solch traurigen Kinder geschaut? Friedvolle Augen sehen anders aus.
Glauben Sie wirklich nach GOTTESplan haben die Kinder die Weihnachten feiern dürfen, keine Chance ins "Himmelreich" zu kommen. Ich bin mir sicher, dass das von anderen Kriterien abhängt.
Wenn ihnen eine lebensverlängernde Bluttranfusion verwehrt wird?
Für mich ist das kein Frieden. Viele Kinder wurden dadurch zu seelisch kranken Erwachsenen.
Aber auch dies "Saat" gilt es einst zu "ernten".
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15.10.2009, 11:00
AW: widersprüche in der bibel?
Und die "Nächsten" sind eben nur die Glaubensgenossen.....
Zitat von Inaktiver User
Ausgetretene, auch wenn es Verwandte und ehemalige Freunde sind, werden ganz bestimmt nicht unterstützt.
Ob Jesus das so gemeint hat mit der Nächstenliebe?
Diese Frage hast du mir noch immer nicht beantwortet....
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15.10.2009, 12:43Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
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15.10.2009, 12:52Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
Sehr geehrter Herr Hadig (nehm mal an Sie sind männlichen Geschlechts)

In glückliche Kinderaugen habe ich gesehen und sehe auch noch heute in strahlende Gesichter meiner Enkel.
Alles ohne Weihnachten oder Geburtstag.
Sie wissen gar nicht, wie unsere Kinder verwöhnt werden, was wir ihnen alles schenken.
Die Kinderzimmer meiner Kinder und auch die meiner Enkel sind mit Spielzeug gefüllt. Mein Enkel nimmt am Gitarrenkurs teil.
Meine Tochter und mein Schwiegersohn würden alles für ihre Kleinen tun, damit sie glücklich sind.
Schade, dass Sie sie nicht kennen...
Hängt das Glück der Kinder wirklich nur vom Glauben an den Weihnachtsmann ab? Oder kann ein Kind nur fröhlich sein, wenn es Geburtstag feiert?
Meine Kinder und meine Enkel und alle mir bekannten Kinder, deren Eltern ZJ sind, feiern mit ihren Kinden Feste. Und bei diesen Festen geht es immer sehr lustig zu.
Schade, dass Sie nicht dabei sein können...
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15.10.2009, 14:45
AW: widersprüche in der bibel?
Ok--das ist richtig.
Ich dachte in meiner Einschätzung wohl eher an die Zeit der Christenverfolgungen, wo die dann schon anderes zu tun hatten, als sich gegenseitig misstrauisch u beäugen. Aber das war dann wohl ein wenig später.
Majolika, was das mit "episkopos" betrifft, ok, da hast Du Recht, es hat auch den Sinn von Aufseher und wird auch in einigen Bibelübersetzungen tatsächlich verwendet.
Allerdings bedeutet dieses Wort zwar in der wörtlichen Übersetzung unter anderem schon "Aufseher", aber eben auch Vorsteher, Hüter.
Das heißt, man kann es mit Aufseher übersetzen, aber auch mit "Hirte " oder "Leiter". Und dass es so zu verwenden ist, geht eigentlich daraus hervor, dass es zum Beispiel in dem von Dir zitierten Thimotheusbrief (und auch sonst)synonym mit dem Wort "Presbyter" verwendet wird. Dieses Wort, Presbyter, war nun aber aus dem Judentum übernommen, wo es die Bezeichnung für die Ältesten war. Diese aber waren zwar angesehene Personen innerhalb der jüdischen Gemeinden, sie trafen die Entscheidungen innerhalb der Gemeinden, waren aber keine Beobachter der Gemeindemitglieder oder gar moralische Instanz.Bei den ganz frühen Christen, wie sie in den Evangelien beschrieben werden, gab es ja eigentlich noch gar keine Leitungspositionen, Matthäusz.B. schreibt nur von Jüngern.
Erst als dann klar wurde, dass das Königreich Gottes doch nicht so unmittelbar nahe war, wie man glaubte, mussten Gemeindestrukturen mit Leitungspersonen geschaffen werden.
Aber auch da war zu Beginn von Hirten die Rede, von Lehrern oder eben Aposteln-nicht von Aufsehern. Erst alls dann immer mehr Heiden missioniert worden waren, wurde der Begriff des Episkopos verwendetl, weil dieser Begriff den Heidenchristen eben aus ihren heidnischen Verwaltungen bekannt war. Der Begriff wurde aber absolut synonym mit Presbyter verwendet.
Das heißt aber, dass wir heute wählen können, wenn es um die Übersetzung geht--wie bei vielem wenn es um die Übersetzung einer Sprache geht. Die Katholiken übersetzen den Begriff Episkopos mit Bischof--und verleihen ihm damit eine besondere Bedeutung. Ebenso bekommt der Begriff natürlich auch seine eigene Bedeutung, wenn er mit "Aufseher " übersetzt wird---welche, das kannst Du Dir selber denken.
Letztlich wurde der Begriff ja auch von JZ. bis Anfang der Siebziger mit "Hirte " oder "Diener" übersetzt.
Ein Schelm, wer Böses dabei denken könnte, dass dieser Begriff ausgerechnet vor dem als kritisches Jahr betrachteten Jahr 75 in "Aufseher" umgeändert wurde.
Was den Unfrieden unter den Menschen und i.B. unter ZJ betrifft:
Da ist keiner besser als der andere.
Oh ja, bei den ZJ bemühen sich alle sehr um Frieden--ein Frieden, der dadurch entsteht, dass Konflikte einfach nicht ausgetragen sondern eben unter den Teppich gekehrt und hinuntergeschluckt werden--oder aber der Frieden wird von oben herunter dirigiert. ZJ sind glückliche Menschen, das ist der Slogan und so hat es zu sein.
Nach dem Motto: Gnade Euch Gott, wenn ihr nicht friedlich seid.
Was ich erlebt habe, das sind ganz andere Dinge...
Was die Kinder betrifft, so gebe ich Dir absolut Recht:
Ich denke, Kinder wären vielleicht sogar glücklicher, wenn dieser Riesenhype um Weihnachten oder auch Geburtstage etwas kleiner gehalten würde.---Aber warum kann das nicht jeder für sich entscheiden?
Das Glück der Kinder sehe ich viel mehr dadurch gefährdet, dass sie engstirnig und begrenzt erzogen werden. Ich bin durchaus Beführworterin einer strengen Erziehung mit festen Grenzen---aber unter Berücksichtigung der Eigenart von Kindern.
Ich bin Lehrerin. Ich hatte in meinen ersten Berufsjahren bei ZJ-Mädchen in meiner Klasse, die absolut hochbegabt waren, sie waren jeweils mit Abstand Klassenbeste in ihren Altersstufen. Beiden Mädchen wurde von ihren Eltern eine weiterführende Schule verweigert, ich konnte sie beknien, wie ich wollte. Sind das dann glückliche Kinder?
Oh ja, ZJ können auch sehr lustige Feste feiern---der Hochzeitstag wurde zu meiner Zeit vorzüglich zum großen Familienfest hochstilisiert.
In meiner damaligen Versammlung gab es darüber hinaus "Familientage". Da traf man sich vormittags zum Predigen und am Nachmittag wanderte man oder man organisierte Spielnachmittage. Da waren alle Altersstufen beteiligt, es war super Stimmung, es ist nie was dabei passiert, es war einfach nur positiv.Aber es gefiel dem Kreisaufseher nicht, weil es nicht kontrollierbar für ihn war. Nachdem wir das zwei Jahre lang als wunderbare Bereicherung unseres Lebens empfunden hatten (denn schließlich sollte man ja mit der bösen Welt solche Dinge nicht tun) kam ein Brief aus Selters. So etwas wäre unchristlich und wenn das nötig wäre, würde "die Gesellschaft" schon für solche Dinge sorgen. Es wäre nützlicher, wenn man künftig nicht einen halben sondern einen ganzen Tag mit Predigen verbringen würde.
Ich selbst bekam noch einen persönlichen Rat: Die Malgruppe mit Kindern, die ich an diesen Tagen immer betreut hatte, sollte ich doch bitte sein lassen. Das wäre "zu psychologisch" .
Tja, so sehen dann glückliche Menschen aus.
Es waren alles kleine Steinchen, die mir aber zeigten, dass es für mich dringend nötig war, mich zu befreien.
Was das Helfen bei Katastrophen betrifft:
Zeige mir einen Fall, wo die Org. der ZJ bei Katastrophen jemand anderem als ihren Brüdern geholfen hat. Das wäre dann immerhin mal neues Licht.
Oder gibt es inzwischen vielleicht auch ZJ-Altenheime?
Die armen Brüder aus meiner ZJ -Zeit mussten dann oft ihr Lebensende in Heimen der Kirchen verbringen, gegen die sie ihr Leben lang geschimpft hatten.
Es grüßt,
annebel
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15.10.2009, 16:02
AW: widersprüche in der bibel?
Sicher nicht.
Zitat von Inaktiver User
Doch sobald die Kinder in die Schule kommen, sehen sie, wie die anderen Geburtstag und Weihnachten feiern. Sie dürfen nicht, Geburtstagseinladungen sind auch nicht möglich.
Die ZJ-Kinder werden zu Aussenseitern gemacht (das ist im Sinn jeder Sekte).
Das verstörte kleine ZJ Mädchen in der Klasse meines Sohnes tut mir heute noch leid. Ihre Mutter war übrigens auch psychisch krank.
Dass die ZJs "Aufseher" haben und brauchen, spricht für sich.
Aufseher gab es bei Sklaven und gibt es in Gefängnissen.
Kinder muss man beaufsichtigen.
Die Nazis hatten "Blockwarte", die Stasi ihre Spitzel.
Erwachsene und freie Menschen brauchen und wollen keine Aufseher.
@annebel
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Manche deiner Erlebnisse gehören ins Fassungslos-Forum....
Geändert von 3146 (15.10.2009 um 16:11 Uhr)
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15.10.2009, 16:19
AW: widersprüche in der bibel?
Gott hat es getan. Er hat seinen Sohn für uns gegeben, damit alle die an ihn(Jesus) glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Joh.3,16).
Das ist Gottes Liebe für die Welt und die Menschen.
Gott ist vollkommen, und wir sind es nicht. Wir sind alle Sünder. Selbst der anständigste Mensch in der Welt kommt mit Gottes Maßstäben nicht mit. So steht es in der Bibel. Aber das heißt nicht, daß Gott uns nicht liebt. Er sehnt sich sogar nach uns. Er schickte seinen Sohn, Jesus, auf die Erde, weil dies die einzige Möglichkeit war, eine Zeitlang selber Mensch zu werden. Durch Jesus hat er uns gezeigt, daß er weiß, wie das ist, als Mensch auf der Erde zu leben und sich mehr schlecht als recht durchzuschlagen.
Als Jesus dann starb, starb er an unserer Stelle. Er nahm alle Sünden auf sich, damit wir Vergebung bekommen und in Gottes Augen vollkommen werden können. Darum war Jesus das vollkommene Opfer. Er nahm den Tod, den wir verdient haben, auf sich, damit wir ihn nicht mehr auf uns nehmen müssen. Wir können das Leben wählen, das uns geschenkt wird, wenn wir Jesus als unseren Herrn annehmen.
Gott läßt uns nicht einfach laufen. Wir übertreten ständig das Gesetz Gottes und darauf steht der Tod. Die Strafe für die Sünde muß bezahlt werden, und das hat Jesus für uns getan.
Danken wir ihm dafür!
Mit Ihren Bibelzitaten und dem Gleichnis des bösen Weingärtners kann ich nichts anfangen. Das heißt, kann ich schon. Ich weiß nur nicht, was das mit den anderen Zitaten von Ihnen zu tun hat.
Der Weinberg ist Israel, die Knechte sind die Propheten, der Sohn ist Jesus selbst, die Ernte ist das kommende Gericht. Der Sohn ist ja getötet worden und Israel wurde verworfen. Das neu erwählte Volk ist jetzt die Gemeinde Jesu, also alle Menschen, die Jesus in ihr Leben aufgenommen haben. Mehr will ich dazu jetzt nicht schreiben.
Heutzutage wird die Frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus in aller Welt verkündet. Bevor Jesus von den Toten auferstand, hat er den Geistern im Gefängnis das Evangelium verkündet, so daß auch die Menschen, die vor 5000 Jahren lebten, das Wort Gottes gehört haben.
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15.10.2009, 17:31Inaktiver User
AW: widersprüche in der bibel?
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Geändert von Inaktiver User (15.10.2009 um 17:58 Uhr)


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