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  1. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Nein, darum ist immer nur die eigene Glaubensgemeinschaft das "wahre" Christentum und alle anderen sind falsch, verkehrt und des Satans.
    Ich sehe es nicht so.

  2. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich vermag nicht zu erkennen, warum ich die ganze Bibel lesen soll
    ( incl. AT?) um dieses Gleichnis zu verstehen, denn dieses ist eindeutig,, zumindest für mich.
    Natürlich vermagst Du es nicht zu erkennen. Sonst würdest Du den Sinn des Opfers Jesu und des Christentums verstehen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Natürlich dürfen Sie auch sagen: " Bitte keine Argumente, meine Meinung steht fest".
    Ist das nicht genau Deine Haltung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
    Ist völlig richtig. Auch Unwahrheiten verbreitet man auf eigene Verantwortung.

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    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von milu
    Ganz am Rande: sich auf die Bibel berufen ist ja keine Garantie für die Erlösung und kein eindeutiges Zeichen dafür, dass man wirklich ein Christ ist. Die Bibel selbst liefert Beispiele: Satan, Farisäer...
    Wann ist man denn "wirklich" ein Christ? Was ist das "eindeutige" Zeichen? Was ist die Garantie für Erlösung?
    (Mico, deine Antwort kennen wir zur Genüge, also lass es, bitte)

    Satan ist wahrscheinlich kein Christ, und die Pharisäer waren auch keine. Aber sonst?
    Geändert von 3146 (15.10.2009 um 10:56 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Mico: "Jesus Christus hat sich für uns geopfert, d.h. er hat unsere Sünden an das Kreuz getragen und stellvertretend für uns die Strafe für unsere Sünden erduldet (Jes.53 ff.)


    Und das trauen Sie GOTT wirklich zu?

    "Was der Mensch sät wird er ernten, denn GOTT lässt sich nicht spotten.

    "Ihre Werke folgen Ihnen nach"

    "Niemand kommt von dannen, so er nicht den letzten Heller bezahlt hat."

    "Dies war die Stunde der Finsternis" (warum heisst es wohl nicht: "Das war die Stunde der Errettung"?)

    "An ihren Werken sollt ihr sie erkennen".

    "Ich wollt dieser Mensch (Judas) wäre nie geboren"

    Nein, von "heile, heile Gänschen" ist hier nicht die Rede.

    Aber was bedeutet das Gleichnis von den bösen Weingärtner für Sie?
    Erklären Sie es mir?
    Möglicherweise lese und deute ich es ja falsch.

    Was bedeutet das: "Vater vergib ihnen"? Menschen die gerade GOTTES Willen erfüllt haben, was muss denen vergeben werden?

    Gehen Sie doch einmal konkret darauf ein.

    Ich stelle mir das einmal so vor:

    Als Jesus vor 2000 Jahren zu den Menschen dieses Gleichnis sprach,
    da gingen die alle nach Hause und haben erst einmal im "Kontext" nach gesucht was Jesus meinte.

    (Oder haben die Menschen geglaubt was er mitteilte?)


    Was ist mit den Menschen die nie die Chance hatten die "Jesus-Botschaft" zu empfangen? Für die Menschen die z. B. vor 5000 Jahren lebten?


    Blinder Glaube ist ein kranker Glaube. Das Wort "blind" drückt das ja schon aus. Von diesem "blinden Glauben" vieler, konnten einige "Heilige" herrlich und in Freuden leben. Auch heute noch.


    PS: Was würde sich für Sie in Ihrem Leben ändern, wenn Jesus in einem Altersheim gestorben wäre? Hätte dann seine Botschaft, sein Wort weniger Gewicht?

  5. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Wann ist man denn "wirklich" ein Christ? Was ist das "eindeutige" Zeichen?
    Das habe ich mich auch schon oft gefragt.
    Obwohl ich mich als dem Christentum zugehörig betrachte, könnte ich beim besten Willen nicht sagen, wann man "wirklich" ein Christ ist.

    Nicht-Moslem-Nicht-Buddhist-Nicht... = Christ ?

    So einfach kann es nicht sein.
    Oder doch?

    Vielleicht ist das wirklich nicht mehr/nicht anders als "ich bin Hamburger, weil ich kein Münchner bin"



    Viele, viele Fragezeichen!

  6. User Info Menu

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Wann ist man denn "wirklich" ein Christ? Was ist das "eindeutige" Zeichen?
    Nun diese Maßstäbe erschafft der Mensch und sie können unterschiedlicher gar nicht sein.
    Glaubte doch ein mittelalterlicher Inquisator fest daran, ein Christ zu sein.

    Man kann aber auch diesen Maßstab setzen:
    Lukas, Kap 6, Vers 35 - 38: Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlaßt einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden. Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.
    Wie viele Christen haben wir dann noch?
    Weltweit wohl gerade mal eine Hand voll.
    Zumal das Verurteilen doch vielen Christen leider zur zweiten Natur wurde.

  7. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Die frühen wahren Christen könnten als Vorbild dienen.

    Was lehrten und praktizierten die Christen des ersten Jahrhunderts?

    ▪ Sie verließen sich auf Gottes Wort als Anleitung
    (2. Timotheus 3:16; 2. Petrus 1:21).

    ▪ Sie lehrten, dass Jesus der Sohn Gottes ist, also eine eigenständige, Gott untergeordnete Person
    (1. Korinther 11:3; 1. Petrus 1:3).

    ▪ Sie lehrten, dass die Toten durch eine zukünftige Auferstehung wieder zum Leben kommen werden
    (Apostelgeschichte 24:15).

    ▪ Sie waren überall dafür bekannt, dass Liebe unter ihnen herrschte (Johannes 13:34, 35).

    ▪ Sie beteten Gott nicht für sich allein an, sondern waren in Versammlungen (Gemeinden) organisiert, vereint unter Aufsehern und einer leitenden Ältestenschaft,
    die Jesus als ihr Haupt betrachteten
    (Apostelgeschichte 14:21-23; 15:1-31; Epheser 1:22; 1. Timotheus 3:1-13).

    ▪ Sie verkündigten eifrig das Königreich Gottes als einzige Hoffnung für die Menschheit
    (Matthäus 24:14; 28:19, 20; Apostelgeschichte 1:8).

  8. User Info Menu

    AW: widersprüche in der bibel?

    [QUOTE=Inaktiver User;6354449]▪ Sie beteten Gott nicht für sich allein an, sondern waren in Versammlungen (Gemeinden) organisiert, vereint unter Aufsehern und einer leitenden Ältestenschaft,
    die Jesus als ihr Haupt betrachteten
    (Apostelgeschichte 14:21-23; 15:1-31; Epheser 1:22; 1. Timotheus 3:1-13).[QUOTE]




    Die ersten christlichen Gemeinden hatten Hirten, Alteste, Diener.
    Aber niemals "Aufseher"
    Es wäre interessant, zu wissen, , welches Wort aus den aramäischen oder griechischen Urschriften man mit "Aufseher" übersetzen kann.
    Die ersten Christen dienten einander und beaufsichtigten sich nicht gegenseitig.

  9. Inaktiver User

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von annebel Beitrag anzeigen
    Die ersten christlichen Gemeinden hatten Hirten, Alteste, Diener.
    Aber niemals "Aufseher"
    Es wäre interessant, zu wissen, , welches Wort aus den aramäischen oder griechischen Urschriften man mit "Aufseher" übersetzen kann.
    Die ersten Christen dienten einander und beaufsichtigten sich nicht gegenseitig.
    Hier habe ich einmal 1.Timotheus 3:1 herausgesucht.
    Es sind verschiedene Bibelübersetzungen.

    Deutsch ELB Rev. Elberfelder
    1 Das Wort ist gewiss1: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst trachtet, so begehrt er ein schönes Werk.
    1o. zuverlässig; o. treu

    Deutsch HFA Hoffnung für Alle
    1 Das ist wahr: Wer eine Gemeinde leiten will, der ist bereit, eine schöne und große Aufgabe zu übernehmen.

    Deutsch SLT Schlachter 2000
    1 Glaubwürdig ist das Wort: Wer nach einem Aufseherdienst1 trachtet, der begehrt eine vortreffliche Tätigkeit.
    1von gr. episkopos = Aufseher, Hüter.

    Deutsch NGÜ Neue Genfer Übersetzung
    1 ´Es heißt` – und das ist ein wahres Wort1 –: »Wenn sich jemand um ein leitendes Amt in der Gemeinde bemüht, strebt er nach einer großen und ehrenvollen Aufgabe.«
    1Nach anderer Auffassung gehört der Versanfang inhaltlich noch zu Kapitel 2,15 (… und verantwortungsbewusstes Leben. Das ist ein wahres Wort).

    Deutsch GNB Gute Nachricht Bibel
    1 Es ist ein wahres Wort: »Wenn jemand die Leitung einer Gemeinde erstrebt, dann sucht er eine große und schöne Aufgabe.«

    Deutsch EU Einheitsübersetzung
    1 Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe.


    Das Wort "Aufseher" hat in vielen Übersetzungen seinen Platz.
    Das griechische Wort heißt episkopos = Aufseher, Hüter


  10. User Info Menu

    AW: widersprüche in der bibel?

    Zitat Zitat von annebel
    Die ersten Christen dienten einander und beaufsichtigten sich nicht gegenseitig.
    Stimmt nicht.
    Schon damals wurde sehr genau beäugt, wer was tat - und auch heftig kritisiert.
    Dass im Urchristentum nur Friede, Freude, Eierkuchen herrschte, ist eine Legende.
    Zwischen den Anhängern des Petrus und des Paulus z.B. gab es gravierende Differenzen.

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