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  1. Inaktiver User

    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Das sind sie auch und ich finde Deine Gedanken dazu klasse.

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das christliche Abendland hat diesen Mißbrauch in großen Stil während der Kreuzzüge erfahren. Es war weder militärisch, noch aus Glaubensgründen notwendig, das Heilige Land zu erobern, denn friedliche Pilger durften immer an die Heiligen Stätten.
    Na ja, Opelius, man sollte nicht vergessen, dass der Islam angegriffen hat, als er im 7.Jhdt. begann, die arabische Halbinsel zu verlassen.
    Er eroberte rein christliche Gebiete - Palästina, Nordafrika, Spanien, Teile der Mittelmeerküste Europas, viele der mittelmeerischen Inseln.
    Die Kreuzzüge waren eine brutale Gegenoffensive nach Jahrhunderten nicht weniger brutaler islamischer Offensiven.
    Das wird gerne vergessen.
    Die Geschichte hat nicht im Jahre 1099 begonnen.
    Islam und Christentum haben sich gegenseitig nicht allzuviel vorzuwerfen, was sie nicht mit Untaten der Gegenseite verrechen könnten.
    Dieses Überstreifen des Büßerhemdes durch Christen Muslimen gegenüber kann ich mir nur mit profunder Geschichtsunkenntnis oder mit Selbsthaß erklären.
    Vernünftig begründbar ist das nicht.
    Razzia ist ein arabischstämmiges Wort, das Menschenraub bedeutet, dem bis ins 17. Jhdt. bis zu 1,5 Mio. Europäer zum Opfer fielen, die auf den Sklavenmärkten Kairos, Istambuls, Algiers oder Tunis angeboten wurden.
    Das nur ein Beispiel für muslimische Aggressionen, die dem europäischen Bewußtsein völlig entschwunden sind,weil die historische Wahrheit politisch nicht korrekt ist.
    Wer Urlaub an den Mittelmeerküsten macht, der kann sie aber noch sehen, die Wehrtürme, die dazu dienten, das Hinterland vor anlandenden muslimischen Korsaren zu warnen, die auf Menschenjagd gingen.
    Die wurden nicht zum Spaß gebaut.
    Die muslimische Opferideologie ist nicht wahrhaftiger als die feministische.
    Geändert von arouet58 (25.08.2009 um 13:28 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    4) Weil offenbar bei vielen ... naja, weltweit gesehen wohl den meisten Frauen die durch Erziehung und soziale Normen aufgeprägte Sehnsucht nach einem "Führer" und "Beschützer" (die beiden Funktionen gehen meist zusammen) tief verankert ist.
    Es scheint so zu sein *seufz*

    Schön ist es nicht.

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Naja, ich denke, den Wicca-Kult könnte man als Frauenreligion bezeichnen.
    Und wieviele AnhängerInnen hat der?
    Genug, um auch nur das Querschiff des Petersdomes zu füllen?
    Cum grano salis

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Woanders gab es keine Sklavenhaltung arouet?

    Horus,Danke für Deine Thesen.Gar nicht OT.
    Dem ist leider nicht mehr viel hinzuzufügen.

    Doch-eines noch:
    Warum muss es eine Maenner-od.eine Frauen-Religion
    geben?
    Warum muss immer eine der (An-)Führer sein?
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich empfinde Gott nicht als männlich. Das zur grundsätzlichen Glaubensfrage.


    Finja
    Ich auch nicht, Finja (entschuldige, ich habe Probeme mit den Augen, ich hatte Anja gelesen)
    Schließlich steht bereits in der ach so patriarchalen "jüdischen" Bibel, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf, als Mann und als Frau schuf er ihn.
    Wie kann er da männlich sein?
    Geändert von arouet58 (25.08.2009 um 13:52 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Woanders gab es keine Sklavenhaltung arouet?
    Das habe ich nicht behauptet.
    Ist aber heute von Sklavenhandel die Rede, dann denkt man an den europäischen, transatlantischen.
    Der muslimische ist völlig außen vor, der Transsaharahandel nach Nordafrika, ins osmanische Reich hinein, der Handel über den indischen Ozean, der lange von muslimischen Händlern berherrscht wurde.
    Wenn heute einige schwarzafrikanische Intellektuelle Reparationen verlangen, dann nicht von den islamischen Staaten, sondern ausschließlich von den "Westlern".
    Auch von den innerafrikanischen Profiteuren des Sklavenhandelns verlangen sie keine Reparationen, von Völkern wie den Ashanti oder den Fante u.ä, deren Könige Sklavenjagden veranstalteten, um die Beute an die Europäer in ihren Küstenfestungen zu verkaufen und die daran nicht schlecht verdienten.
    Es ist das übliche Spiel mit Opferideologien, die dazu dienen, Kompensationen zu erwirken und die dabei Geschichte klittern mittels halber Wahrheiten und ganzer Lügen.
    Und die politisch korrekten Westler nicken schuldbewußt mit dem Kopf.
    Mich macht das zunehmend wütend.
    Europäer waren nicht die schlechteren Menschen.
    Sie hatten nur ab dem 17.Jhdt. die stärkeren Kanonen, aber nicht die schlechtere Moral.

    Doch-eines noch:
    Warum muss es eine Maenner-od.eine Frauen-Religion
    geben?
    Warum muss immer eine der (An-)Führer sein?
    Weil Menschen Angst vor der Freiheit haben?
    Weil Menschen sich unentrinnbar danach sehnen, geführt zu werden, jemanden zu finden, der ihnen sagt, was gut und richtig ist?
    Das hat den Vorteil, dass man nicht selbst Verantwortung übernehmen muss.
    Geht es gut, gut.
    Geht es schief, dann ist man selber NICHT schuld.
    Hat man sich einem Führer anvertraut, ist der für mein Leben verantwortlich, nicht ich.
    All mein Versagen kann ich ihm zur Last legen.
    Das schont das eigene Selbstwertgefühl.
    Das scheint attraktiv zu sein.
    Eine der tiefsten Ängste des Menschen ist die, sich möglicherweise falsch zu entscheiden.
    Darum fühlen sich so viele Menschen in Diktaturen wohl, die sie von dieser Angst befreien.
    Sie befreien den Menschen von der Freiheit, von der Last der Freiheit.
    Diktaturen sind ja, wenn sie erfolgreich sind, solange sie erfolgreich sind, nur bei Minderheiten unpopulär.
    Freiheit an sich ist vielen nicht viel wert.
    Sie fürchten sie oft, denn sie verlangt Selbstverantwortung.
    Geändert von arouet58 (25.08.2009 um 14:27 Uhr)
    Cum grano salis

  8. Inaktiver User

    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Warum muss es eine Maenner-od.eine Frauen-Religion
    geben?
    Warum muss immer eine der (An-)Führer sein?

    Wenn es nach mir ginge, gäbe es keine Männer- oder Frauen-Religion. Es gäbe nicht einmal soziale Männer- oder Frauenrollen.
    Leider geht es nicht nach mir und leider kann ich diese Frage auch nicht beantworten.


    Was die zweite Frage angeht, so stimme ich meiner Vorschreiberin in vielen Punkten zu:

    Weil Menschen Angst vor der Freiheit haben?
    Weil Menschen sich unentrinnbar danach sehnen, geführt zu werden, jemanden zu finden, der ihnen sagt, was gut und richtig ist?
    Das hat den Vorteil, dass man nicht selbst Verantwortung übernehmen muss.
    Geht es gut, gut.
    Geht es schief, dann ist man selber NICHT schuld.
    Hat man sich einem Führer anvertraut, ist der für mein Leben verantwortlich, nicht ich.
    All mein Versagen kann ich ihm zur Last legen.
    Das schont das eigene Selbstwertgefühl.
    Das scheint attraktiv zu sein.
    Eine der tiefsten Ängste des Menschen ist die, sich möglicherweise falsch zu entscheiden.
    Darum fühlen sich so viele Menschen in Diktaturen wohl, die sie von dieser Angst befreien.
    Sie befreien den Menschen von der Freiheit, von der Last der Freiheit.
    Diktaturen sind ja, wenn sie erfolgreich sind, solange sie erfolgreich sind, nur bei Minderheiten unpopulär.
    Freiheit an sich ist vielen nicht viel wert.
    Sie fürchten sie oft, denn sie verlangt Selbstverantwortung.
    Führung zu haben ist bequem.
    Orientierung zu haben - in der Gesellschaft, in der Politik und in der Religion -bietet Sicherheit.
    Mit der Masse zu gehen, jemandem nachzufolgen befriedigt offenbar unser angeborenes Gemeinschaftsbedürfnis. Eine Eigenschaft, die - wie alle - positiv sein kann und einen Überlebensvorteil bietet, aber auch ins Negative umschlagen kann.

    Selber denken, selber entscheiden, selber beurteilen, selber hinstehen und Verantwortung übernehmen ist anstrengend, abschreckend, macht einsam. Deshalb delegiert man das so gern an jemanden anders. Das ist bequemer und sicherer.

    Dieser "jemand anderes" kann ein Mensch sein, also politischer oder ein religiöser Anführer sein (wobei der Unterschied zwischen den beiden eine moderne Errungenschaft ist), ein "Prophet" oder ein sonstiger Lehrer - der "jemand anderes" kann aber auch eine Gottheit sein oder eine Institution.
    Geändert von Inaktiver User (25.08.2009 um 16:53 Uhr)

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    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Zitat Zitat von Opelius
    unterdrückte Frauen, Dschihad sind effektiv keine Aussagen des Korans.
    Ach nein?

    Ein paar Zitate:

    "Männer sind die Herrscher über Frauen.... weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat"

    "Darum sind die tugendhaften Frauen die Gehorsamen"

    "Denjenigen Frauen aber, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet - ermahnt sie, lasst sie allein in ihren Betten, sperrt sie in ihre Gemächer und schlagt sie."

    "Tötet diejenigen, ... welche nicht glauben."

    "Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt"

    Opelius,
    warum fühlst du dich eigentlich zum Verteidiger der Religion berufen, selbst wenn du keine Ahnung von den Fakten hast?
    Seltsam.

  10. Inaktiver User

    AW: Islam gleich: Unbehagen ?

    Darf ich fragen, woher du das hast?
    Hat sich erledigt...

    http://de.knowquran.org/koran/

    Kann das Wort "schlagen" nicht auch im übertragenden Sinne verstanden werden?
    Mit Worten "schlagen", also mit Worten zurechtweisen?
    Obwohl, welche Frau läßt sich schon gerne zurechtweisen...
    oder welcher Mann...

    Nur so ein Gedanke. Weil Ja auch das Wort "Schmuck" eine andere Bedeutung hat.
    Und im Zusammenhang gelesen wird es auch deutlich, was damit gemeint ist.

    http://de.knowquran.org/koran/frauen/
    Geändert von Inaktiver User (25.08.2009 um 17:55 Uhr)

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