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  1. Inaktiver User

    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Die wirklich interessanten Beispiele kann und will ich hier nicht ausführen.
    Sonst heißt es wieder: "Falsches Forum!" und "Missionierungsalarm! Holt die Kinder von der Straße!"
    Versuchs doch mal...

    Esoterik ist doch auch eine Art Philosohie...

    Übrigens fühle ich mich nie von dir missioniert.
    Du sagst deine Ansicht...
    Ich lese sie, mach mir meine Gedanken; und gut ist.

    Auch wenn ich mal meine Ansichten äußere, heißt es nicht, dass ich dich unterschwellig mit angeblich spitzen Bemerkungen angreifen will.
    Geändert von Inaktiver User (30.07.2009 um 10:31 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So viel ich weiß, (veraltetes berufliches Wissen) kann sich ein manisch-depressiver eben nicht mittels Willenskraft aus dieser "Schaukelei" herausarbeiten.
    Einfach deswegen weil es nicht möglich ist, biochemische Defizite gedanklich zu beeinflussen.
    Ich meinte damit, dass man durch die Einsicht, sich in einem Schaukelprozesse zu befinden, eine gewisse Gelassenheit bekommt und sich allmählich daraus hinaus bewegt. Es gibt dann nicht mehr bloss das Gefühl des OBEN-UNTEN-SEINS sondern nach und nach noch andere Zwischentöne.

    Mit der Zeit kommt man aus diesem Gefängnis hinaus.


    Ja, es heisst, Lithium nicht Licium. Ist schon 30 Jahre her und ich hatte keine Lust nachzuschlagen.

    Damals hat ein Bekannter meines Mannes an manisch-depressiven Phasen gelitten und die kreative Phase genutzt, bis er seine Doktorarbeit fertig hatte. Danach hat er das Salz genommen, was eine ausgleichende Wirkung hat.

    Aber die meisten Menschen, die ich kenne, sind nicht so geduldig, sich den natürlichen Bewegungen ihrer Seele auszusetzen.
    Naja, der berufliche Druck ist auch sehr gross und man muss immer auf der Höhe der Leistungsfähigkeit sein.
    Geändert von schnarchstop (31.07.2009 um 14:52 Uhr) Grund: ungenaue Erinnerung korrigiert.

  3. Inaktiver User

    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Aber die meisten Menschen, die ich kenne, sind nicht so geduldig, sich den natürlichen Bewegungen ihrer Seele auszusetzen.
    Diese Aussage halte ich bezüglich einer manisch-depressiven Erkrankung für gewagt.

  4. Inaktiver User

    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Echte Depressionen, u.a. manische Depressionen haben mit Gemütsschwankungen rein gar nichts zu tun!

    Wer wirklich depressiv ist, braucht ärztliche Hilfe!
    Er muß wieder lernen zu leben, sein Leben zu leben und oft wird er bis an sein Lebensende unter seiner Krankheit leiden...

    Aus einer Gemütschwankung kann sich jemand selbst heraushelfen, eventuell durch eine Positivere Lebenseinstellung.
    Auch Johanniskraut oder Salze mögen helfen, diese Schwankungen regulieren zu können.

    Ein Depressiver kann in dieser Hinsicht nicht mehr denken.
    Er ist unter einer "Käseglocke" gefangen, wie in einem Gefängnis.

    Medikamente helfen seinen Synapsen im Gehirn keine Umwege mehr zu nehmen, sondern direkte Veknüpfungen anzustellen.

    Nach und nach wird mithilfe einer Therapie dem Gehirn geholfen wieder selbständig direkte Verknüpfungen anzustreben.

    In meinen Augen sind Depressive auch in einer Art "Gefängnis".
    Aber das hat mit dem eigentlichen Thema, das Lavendelmond eröffnet hatte, nicht wirklich etwas zu tun, denke ich ...

    Übrigens können auch Außenstehnde unterstützend wirken, indem sie einen Depressiven niemals auf die Schulter klopfen und sagen:
    "Wird schon wieder..."
    "Ich habe auch schon mal so gefühlt!
    Du mußt nur das und dies tun und dann gehts wieder...."

    Besser ist es man sagt: "Weißt du? Ich habe gerade an dich gedacht.
    Es geht dir doch oft nicht so gut.
    Ist dir vielleicht danach darüber zu sprechen, wie du dich fühlst?"

    Und dann zuhören, auch wenn der Kranke immer wieder dasselbe sagt.
    Geändert von Inaktiver User (31.07.2009 um 08:38 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Lithium ist doch kein gewöhnliches Salz.

    wen es interessiert:
    Lithium
    oder
    Lithiumtherapie ? Wikipedia


    Majolika, die Gabe von Lithiumsalzen IST ärztliche Hilfe

  6. Inaktiver User

    AW: "Geistige Gefängnisse"

    ach, ich sehe gerade du hast dein Posting geändert
    hast dich informiert

    und nein, die bipolare Depression hat nichts mit meinem Thema zu tun, weil diese Art der Depression ein ganz anderes Kaliber hat als Denkmuster, die es zu ändern gilt

    Schwere psych. Erkrankungen sind nicht das Thema

    Kein Strang ohne Off-Topics

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    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ist "falsches" Denken? Ist das nicht schon eine Bewertung? Was ist, wenn dieses Denken, das für dich "falsch" ist/aussieht für ihn oder sie passt? Auch wenn es nicht so aussieht, auch wenn ein Mensch über seine Situation jammert...

    und wenn du Schritte aufzeigst, kannst du auch nur einen Weg weisen, den du siehst... Möglicherweise sind da aber noch 1000 andere, die womöglich gangbarer sind. Ich kann für mich nur sagen, das viele gutmeinende Leute mir Dinge erzählt haben, nur: die konnte ich häufig gar nicht annehmen und musst mich sogar heftigst dagegen wehren. Am hilfreichsten waren für mich immer Menschen, die mich so akzeptiert haben, wie ich bin/war, wo ich stehe/stand. Die da waren, auch wenn ich mir mal wieder die Nase blutig gehauen hab an meinen Gitterstäben. Die mich ausgehalten haben, wenn ich es nicht mehr konnte. Die haben mir persönlich die Möglichkeit geschaffen zu sehen, dass es anders geht. Die, die mich "befreien" mussten, haben mich verängstigt, bedroht und mir nur ihre Gefängnisse im Tausch angeboten.
    Und mal ganz ehrlich: da wo mich meine Begrenzungen nicht behindern (auch wenn andere meinen, dass die da und schädlich sind), da muss ich nichts ändern.
    Entschuldige bitte, dass ich erst heute antworte. Falsches Denken ist für mich zum Beispiel, wenn ein Mensch - meistens sind es Frauen - sich derartig unter Leistungsdruck setzt (ich muss bei einer bestimmten Sache 100 % funktionieren), dass er/sie davon krank wird und gar nicht erkennt, dass das Umfeld diese großartige und perfekte Leistung gar nicht erwartet. Oder - in Glaubensgemenschaften - dass Gott eine solche Superleistung nicht erwartet.
    In solchen Fällen kann man - wenn es von den Betroffenen gewünscht wird und man über eine entsprechende psychologische Ausbildung verfügt - sehr wohl Wege zur Befreiung aufzeigen, die dann nichts mit dem eigenen Weg zu tun haben.

  8. gesperrt

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    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Aussage halte ich bezüglich einer manisch-depressiven Erkrankung für gewagt.

    Es geht mir nicht um die schwere depressive Erkrankung, sondern um die Schaukelbewegung und wie man da rauskommen kann.

    Ist doch das Thema hier. Jedenfalls bin ich definitiv da rausgekommen.

    Weitere Beispiele würden mich interessieren. Was sind geistige Gefängnisse und wie kommt man da raus ?

  9. gesperrt

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    AW: "Geistige Gefängnisse"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ach, ich sehe gerade du hast dein Posting geändert
    hast dich informiert

    und nein, die bipolare Depression hat nichts mit meinem Thema zu tun, weil diese Art der Depression ein ganz anderes Kaliber hat als Denkmuster, die es zu ändern gilt

    Schwere psych. Erkrankungen sind nicht das Thema

    Kein Strang ohne Off-Topics

    Falls du mich meinst ? Nö, ich habe mich nicht weiter informiert, es handelt sich um einen Tippfehler. Ist schon 30 Jahr her diese Erinnerung und ich selbst habe das Salz nie in Erwägung gezogen.

    Ich bin allerdings der Ansicht, dass nicht jede unpassende Regung der eigenen Psyche als Erkrankung anzusehen ist und man weder Tabletten noch Therapeutenbesuche für dieses Problem benötigt.

    Oft sind es Signale, an denen man im Alltag arbeiten kann.
    Geändert von schnarchstop (31.07.2009 um 13:26 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: "Geistige Gefängnisse"

    In "geistigen Gefängnissen" befinden sich Menschen, die noch im Erwachsenenalter bei ihren Eltern leben.

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