Versuchs doch mal...
Esoterik ist doch auch eine Art Philosohie...
Übrigens fühle ich mich nie von dir missioniert.
Du sagst deine Ansicht...
Ich lese sie, mach mir meine Gedanken; und gut ist.
Auch wenn ich mal meine Ansichten äußere, heißt es nicht, dass ich dich unterschwellig mit angeblich spitzen Bemerkungen angreifen will.![]()
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Thema: "Geistige Gefängnisse"
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30.07.2009, 10:28Inaktiver User
AW: "Geistige Gefängnisse"
Geändert von Inaktiver User (30.07.2009 um 10:31 Uhr)
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30.07.2009, 23:34
AW: "Geistige Gefängnisse"
Ich meinte damit, dass man durch die Einsicht, sich in einem Schaukelprozesse zu befinden, eine gewisse Gelassenheit bekommt und sich allmählich daraus hinaus bewegt. Es gibt dann nicht mehr bloss das Gefühl des OBEN-UNTEN-SEINS sondern nach und nach noch andere Zwischentöne.
Mit der Zeit kommt man aus diesem Gefängnis hinaus.
Ja, es heisst, Lithium nicht Licium. Ist schon 30 Jahre her und ich hatte keine Lust nachzuschlagen.
Damals hat ein Bekannter meines Mannes an manisch-depressiven Phasen gelitten und die kreative Phase genutzt, bis er seine Doktorarbeit fertig hatte. Danach hat er das Salz genommen, was eine ausgleichende Wirkung hat.
Aber die meisten Menschen, die ich kenne, sind nicht so geduldig, sich den natürlichen Bewegungen ihrer Seele auszusetzen.
Naja, der berufliche Druck ist auch sehr gross und man muss immer auf der Höhe der Leistungsfähigkeit sein.Geändert von schnarchstop (31.07.2009 um 14:52 Uhr) Grund: ungenaue Erinnerung korrigiert.
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31.07.2009, 07:14Inaktiver User
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31.07.2009, 08:10Inaktiver User
AW: "Geistige Gefängnisse"
Echte Depressionen, u.a. manische Depressionen haben mit Gemütsschwankungen rein gar nichts zu tun!
Wer wirklich depressiv ist, braucht ärztliche Hilfe!
Er muß wieder lernen zu leben, sein Leben zu leben und oft wird er bis an sein Lebensende unter seiner Krankheit leiden...
Aus einer Gemütschwankung kann sich jemand selbst heraushelfen, eventuell durch eine Positivere Lebenseinstellung.
Auch Johanniskraut oder Salze mögen helfen, diese Schwankungen regulieren zu können.
Ein Depressiver kann in dieser Hinsicht nicht mehr denken.
Er ist unter einer "Käseglocke" gefangen, wie in einem Gefängnis.
Medikamente helfen seinen Synapsen im Gehirn keine Umwege mehr zu nehmen, sondern direkte Veknüpfungen anzustellen.
Nach und nach wird mithilfe einer Therapie dem Gehirn geholfen wieder selbständig direkte Verknüpfungen anzustreben.
In meinen Augen sind Depressive auch in einer Art "Gefängnis".
Aber das hat mit dem eigentlichen Thema, das Lavendelmond eröffnet hatte, nicht wirklich etwas zu tun, denke ich ...
Übrigens können auch Außenstehnde unterstützend wirken, indem sie einen Depressiven niemals auf die Schulter klopfen und sagen:
"Wird schon wieder..."
"Ich habe auch schon mal so gefühlt!
Du mußt nur das und dies tun und dann gehts wieder...."
Besser ist es man sagt: "Weißt du? Ich habe gerade an dich gedacht.
Es geht dir doch oft nicht so gut.
Ist dir vielleicht danach darüber zu sprechen, wie du dich fühlst?"
Und dann zuhören, auch wenn der Kranke immer wieder dasselbe sagt.Geändert von Inaktiver User (31.07.2009 um 08:38 Uhr)
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31.07.2009, 08:37Inaktiver User
AW: "Geistige Gefängnisse"
Lithium ist doch kein gewöhnliches Salz.
wen es interessiert:
Lithium
oder
Lithiumtherapie ? Wikipedia
Majolika, die Gabe von Lithiumsalzen IST ärztliche Hilfe
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31.07.2009, 08:40Inaktiver User
AW: "Geistige Gefängnisse"
ach, ich sehe gerade du hast dein Posting geändert
hast dich informiert
und nein, die bipolare Depression hat nichts mit meinem Thema zu tun, weil diese Art der Depression ein ganz anderes Kaliber hat als Denkmuster, die es zu ändern gilt
Schwere psych. Erkrankungen sind nicht das Thema
Kein Strang ohne Off-Topics
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31.07.2009, 09:10
AW: "Geistige Gefängnisse"
Entschuldige bitte, dass ich erst heute antworte. Falsches Denken ist für mich zum Beispiel, wenn ein Mensch - meistens sind es Frauen - sich derartig unter Leistungsdruck setzt (ich muss bei einer bestimmten Sache 100 % funktionieren), dass er/sie davon krank wird und gar nicht erkennt, dass das Umfeld diese großartige und perfekte Leistung gar nicht erwartet. Oder - in Glaubensgemenschaften - dass Gott eine solche Superleistung nicht erwartet.
In solchen Fällen kann man - wenn es von den Betroffenen gewünscht wird und man über eine entsprechende psychologische Ausbildung verfügt - sehr wohl Wege zur Befreiung aufzeigen, die dann nichts mit dem eigenen Weg zu tun haben.
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31.07.2009, 13:15
AW: "Geistige Gefängnisse"
Es geht mir nicht um die schwere depressive Erkrankung, sondern um die Schaukelbewegung und wie man da rauskommen kann.
Ist doch das Thema hier. Jedenfalls bin ich definitiv da rausgekommen.
Weitere Beispiele würden mich interessieren. Was sind geistige Gefängnisse und wie kommt man da raus ?
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31.07.2009, 13:22
AW: "Geistige Gefängnisse"
Falls du mich meinst ? Nö, ich habe mich nicht weiter informiert, es handelt sich um einen Tippfehler. Ist schon 30 Jahr her diese Erinnerung und ich selbst habe das Salz nie in Erwägung gezogen.
Ich bin allerdings der Ansicht, dass nicht jede unpassende Regung der eigenen Psyche als Erkrankung anzusehen ist und man weder Tabletten noch Therapeutenbesuche für dieses Problem benötigt.
Oft sind es Signale, an denen man im Alltag arbeiten kann.Geändert von schnarchstop (31.07.2009 um 13:26 Uhr)
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31.07.2009, 14:54
AW: "Geistige Gefängnisse"
In "geistigen Gefängnissen" befinden sich Menschen, die noch im Erwachsenenalter bei ihren Eltern leben.




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