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  1. gesperrt

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist kein Thema der ET. Sie beschäftigt sich damit nicht. Sie geht von einer ersten Lebensform (oder ersten Lebensformen) aus und beschreibt, welche Arten in welcher zeitlichen Folge sich daraus entwickelten.
    Was für ein ominöses erstes Lebewesen soll denn das sein, aus dem sich sämtliche Arten entwicklet haben sollen?
    Ist man da schon fündig geworden, oder ist die Suche danach noch unter fernen Oliven?

  2. gesperrt

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daß es Lücken bezüglich der konkreten Funktionsweisen gibt, bestreitet niemand. Daß die ET aber wenigstens eine falsifizierbare Antwort gibt, kommt nicht rüber.
    Falsifizierbar oder nicht, sei mal dahingestellt. Die Frage ist aber vielmehr, auf WAS gibt die ET eine Antwort? Auf jeden Fall nicht auf die Frage, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.

    Das einzige, worauf die ET eine Antwort gibt ist, wie verschiedenen Arten aus wenigen Arten oder einer Art entstanden sind (bzw. sein sollen).

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von tessie
    Das einzige, worauf die ET eine Antwort gibt ist, wie verschiedenen Arten aus wenigen Arten oder einer Art entstanden sind (bzw. sein sollen).
    Wie wäre es, wenn du mal ein einziges Buch über Evolution lesen würdest??

    Dann wird dir vielleicht klar, worauf die ET Antworten gibt - und worauf nicht.

  4. gesperrt

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn du mal ein einziges Buch über Evolution lesen würdest??
    Zu was Bücher lesen? Ich hab doch das Bricom-Religionsforum und das ist spannender wie jedes Buch.

  5. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Ich nenne den Zufall aber nicht Gott, da ich gar nicht davon ausgehe, dass das Leben durch Zufall entstanden ist.

    Wer hingegen den Zufall für die Entstehung des Lebens verantwortlich macht, erhebt den Zufall zum Gott. Viele Menschen beten diesen Gott an.
    Sehr gut formuliert.

    In einem Buch las ich, wie genau alleine die Erdatmosphäre zusammengesetzt ist, damit das Leben hier überhaupt stattfinden kann.
    Alles ist ganz genau aufeinander abgestimmt.

    Wie es sich auswirkt, wenn es nicht stimmt, sieht man an den Ergebnissen, wenn der Mensch allein durch Gifte die Luft verpestet.

    Ich finde es auch bemerkenswert, dass die Erde mit einer Art Selbstreinigung ausgestattet ist.
    Überläßt man z.B. einen verschmutzten Fluß wieder für ein paar Jahrzehnte sich selbst, schaffen Mikroben und Pilze und andere Kleinstlebewesen es wieder, den Fluß in seinen ursprünglichen reinen Zustand zurückzubringen.

    Wenn ein Mensch ein vergleichbares Haus mit Klimaanlage, sich selbst füllenden Vorratskeller usw. konstruieren würde, bekäme er Lob und Ehre.

    Wir wohnen auf einem Erdball, der all das hat und noch viel mehr.

    Kann man da von Zufall sprechen?

    So wie Marmor denken auch andere, obwohl sie im Grunde keiner Religion angehören:
    Man kann einen Schöpfer nicht ausschließen...

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von marmor Beitrag anzeigen
    Die Entstehung der ersten lebenden Zellen ist bis jetzt in der Tat ein Mysterium, das Raum bietet für eine evtl Existenz eines intelligenten Schöpfers, eines Gottes.
    Allerdings geschieht in der Evolution nichts "plötzlich", sondern im Verlauf von unfassbar langen Zeitspannen. Und in solch langen Zeitspannen wird selbst das eigentlich unwahrscheinliche dann doch wahrscheinlich.


    Die große Frage lautet ja dann: Wer schuf den Schöpfer?


    Richtig, und dies gilt selbst für einen intelligenten Schöpfer. Woher würde solch ein komplexes Wesen kommen?

    Das ist eine unbewiesene Behauptung. Sie widerspricht auch unserer täglichen Erfahrung. Von nichts kommt nichts. Da kann es Jahrhunderte, sogar Jahrtausende dauern. Aus unbelebter Materie wird kein Leben.

    Gott wurde nicht geschaffen. Er war immer da, ist jetzt da und erhält alles am Leben, und wenn hier nichts mehr sein wird, dann ist er immer noch da.

    Fahrräder haben einen Schöpfer. Alles, was wir sehen und benutzen, hat einen Schöpfer. Damit haben wir die Wahrheit vor Augen. Alles, was ist, hat einen Schöpfer. Nichts ist von allein gekommen. Gott hat es so gewollt. Das ist sehr schön und tröstlich.
    Gott hat auch uns gewollt.

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Das einzige, worauf die ET eine Antwort gibt ist, wie verschiedenen Arten aus wenigen Arten oder einer Art entstanden sind (bzw. sein sollen).
    Genau. Mit der Frage, wie überhaupt Lebewesen entstanden sind, beschäftigen sich die Theorien zur chemischen Evolution. Mit der Frage, wie sich heutige Arten von Lebewesen aus vorhergehenden Arten von Lebewesen entwickelt haben, beschäftigten sich die Theorien zur biologischen Evolution. Mit der Frage, was einzelne Lebwesen zu Angehörigen einer bestimmten Art von Lebewesen macht, beschäftigen sich unter anderem Evolutionsbiologen:

    "Netzeitung: Derzeit versuchen verschiedenen Ihrer Kollegen sich wieder an neuen Art-Definitionen und -Konzepten.

    Mayr: Das sind alles Idioten. Die wissen überhaupt nicht den Unterscheid zwischen einem Artkonzept und der Art als taxonomischer Einheit. Die Leute sind ungebildet, sie kennen die Literatur nicht, sie verstehen die Sachen nicht. Sie wollen nur Neues machen, damit sie berühmt werden.

    Netzeitung: Die Art als Konzept, und die Art als Taxon, zwei vollkommen verschiedenen Dinge?

    Mayr: Es gibt nur zwei Art-Konzepte, alles andere sind Definitionen, wie man eine Art als systematische Einheit, also als Taxon, umschreiben soll. Die beiden Konzepte sind das typologische Artkonzept, das eine Art als etwas beschreibt, was sich deutlich äußerlich von anderen Lebewesen unterscheidet, und das biologische Artkonzept, was Arten als Gemeinschaften von Individuen bezeichnet, die potenziell fortpflanzungsfähige Nachkommen mit einander zeugen können. Andere Artkonzepte gibt es nicht.

    Netzeitung: Bei Bakterien ist das biologische Artkonzept nicht anwendbar.

    Mayr: Bakterien haben keine Arten.

    Netzeitung: Was dann?

    Mayr: Das überlasse ich den Mikrobiologen. Das verstehen die ja selber noch nicht. Archaebakterien zum Beispiel tauschen Gene mit Bakterien aus, Bakterien und Archaebakterien jeweils unter einander sowieso. Muss man also alle Bakterien als große Fortpflanzungsgemeinschaft, also als eine Art bezeichnen? Bakterien haben keine Arten. Die ersten Arten, die es gibt, sind schon Eukaryonten. Warum man einen Zellkern braucht, um eine Art sein zu können, weiß ich auch nicht."

  8. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Das ist eine unbewiesene Behauptung. Sie widerspricht auch unserer täglichen Erfahrung. Von nichts kommt nichts. Da kann es Jahrhunderte, sogar Jahrtausende dauern. Aus unbelebter Materie wird kein Leben.

    Gott wurde nicht geschaffen. Er war immer da, ist jetzt da und erhält alles am Leben, und wenn hier nichts mehr sein wird, dann ist er immer noch da.

    Fahrräder haben einen Schöpfer. Alles, was wir sehen und benutzen, hat einen Schöpfer. Damit haben wir die Wahrheit vor Augen. Alles, was ist, hat einen Schöpfer. Nichts ist von allein gekommen. Gott hat es so gewollt. Das ist sehr schön und tröstlich.
    Gott hat auch uns gewollt.
    Alles hat einen Schöpfer nur Gott nicht? Woher ist er denn gekommen? Und wenn nichts aus nichts entsteht, wie ist dann Gott entstanden?

    Ich frage mich was wohl all die Menschen auf dieser Welt machen die von Jesus noch nie etwas gehört haben??

    Wenn ich dieser mächtige Gott wäre würde ich dann nicht dafür sorgen, dass alle meine Geschöpfe mich anbeten und nicht nur ein kleiner Teil?

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man da von Zufall sprechen?
    Wann kann man Deiner Meinung nach eigentlich von Zufall sprechen? Gibt es den überhaupt, oder ist jedes Ereignis Teil eines übergeordneten Plans?

  10. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Jetzt war ich am Überlegen, ob es angbracht ist ein Interwiev hier reinzustellen.
    Und schon las ich das von Alaska...

    Auf den ersten Seiten wurde der Biochemiker Michael Behe als nicht kompetent eingestuft...

    Zitatanfang:

    "Ein Interview mit einem Biochemiker

    IM Jahr 1996 veröffentlichte Michael J. Behe, Professor für Biochemie an der Lehigh University in Pennsylvania (USA), das Buch Darwin’s Black Box—The Biochemical Challenge to Evolution.
    In der Ausgabe der Zeitschrift Erwachet! vom 8. Mai 1997 wurde in der Artikelserie „Wie ist der Mensch entstanden? Durch Zufall oder durch Planung?“ auf dieses Buch Bezug genommen.

    Seit der Veröffentlichung von Darwin’s Black Box vor fast zehn Jahren sind Evolutionswissenschaftler eifrig darum bemüht, den Argumenten Behes zu widersprechen. Kritiker werfen ihm vor, er habe seine wissenschaftliche Urteilsfähigkeit durch seine religiöse Überzeugung — als Katholik — trüben lassen.
    Andere bezeichnen seine Argumentation als unwissenschaftlich.


    Erwachet! interviewte Professor Behe, um herauszufinden, warum seine Überlegungen zu einer solchen Kontroverse geführt haben.

    ERWACHET!: WARUM MEINEN SIE, DASS LEBEWESEN BEWEISE FÜR INTELLIGENTES DESIGN LIEFERN?

    PROFESSOR BEHE: Beim Anblick von komplexen funktionellen Anordnungen schließt man immer auf durchdachte Planung. Nehmen Sie beispielsweise alltägliche Gebrauchsgüter: einen Rasenmäher, ein Auto oder einfachere Dinge.
    Ich führe gern eine Mausefalle als Beispiel an. Ihre verschiedenen Teile sind so zusammengesetzt worden, dass man damit eine Maus fangen kann; daraus schließt man, dass sich jemand die Falle ausgedacht haben muss.

    Heutzutage kann die Grundstufe des Lebens als wissenschaftlich erforscht gelten. Und zu unserer Überraschung begegnen Wissenschaftler auf der molekularen Ebene des Lebens funktionsfähigem, komplexem Gerät.

    In den Zellen gibt es beispielsweise kleine molekulare „Lastwagen“, mit denen „Nachschub“ von der einen Seite der Zelle auf die andere gefahren wird.
    Es gibt winzige Wegweiser, sodass diese „Lkws“ wissen, ob sie rechts oder links abbiegen müssen. Manche Zellen haben molekulare „Außenbordmotoren“, mit deren Hilfe sie sich in einer Flüssigkeit bewegen.
    In jedem anderen Zusammenhang folgert man bei solch augenfälliger funktioneller Komplexität, dass so etwas konstruiert worden ist. Diese Komplexität ist nur so zu erklären, ungeachtet der Aussagen der Evolutionstheorie Darwins.
    Da derartigen Anordnungen von jeher Planung zugrunde liegt, ist die Folgerung berechtigt, dass diese molekularen Systeme ebenfalls mit Überlegung entworfen wurden.

    ERWACHET!: WARUM DISTANZIEREN SICH NACH IHRER ANSICHT IHRE FACHKOLLEGEN MEHRHEITLICH VON IHREN SCHLUSSFOLGERUNGEN IN BEZUG AUF INTELLIGENTES DESIGN?

    PROFESSOR BEHE: Viele Wissenschaftler gehen mit meinen Schlussfolgerungen nicht einig, weil ihnen klar ist, dass die Vorstellung von intelligentem Design auf andere Gebiete übergreift und sehr stark in Richtung Übernatürliches zu weisen scheint.

    Diese Folgerung ruft bei vielen Nervosität hervor.
    Ich kenne Wissenschaft jedoch nicht anders, als dass sie den Beweisen folgen soll, wohin sie auch immer führen. Für mich zeugt es von Kleinmut, sich von einer so stark untermauerten Schlussfolgerung zu distanzieren, nur weil man unwillkommene philosophische Verwicklungen fürchtet.

    ERWACHET!: WIE BEGEGNEN SIE KRITIK, WONACH ES VON UNWISSENHEIT ZEUGEN SOLL, DIE VORSTELLUNG VON INTELLIGENTEM DESIGN ZU AKZEPTIEREN?

    PROFESSOR BEHE: Auf Design zu schließen hat nichts mit Unwissenheit zu tun. Man kommt darauf, weil man etwas weiß, nicht, weil man etwas nicht weiß.

    Als vor 150 Jahren Darwins Buch Die Entstehung der Arten erschien, hielt man die Lebensprozesse für unkompliziert.
    Wissenschaftler hielten die Zelle für so einfach, dass sie ganz spontan vom schlammigen Meeresboden hätte hochblubbern können.
    Doch inzwischen hat man festgestellt, dass Zellen überaus komplex aufgebaut sind, viel komplizierter als alle Apparaturen der Welt im 21. Jahrhundert. Die funktionelle Komplexität verrät zweckmäßiges Design.

    ERWACHET!: SIND WISSENSCHAFTLER ZU IRGENDWELCHEN BEWEISEN GELANGT, DASS DIE KOMPLEXEN MOLEKULAREN APPARATUREN, VON DENEN SIE REDEN, DURCH NATÜRLICHE ZUCHTWAHL ENTSTEHEN KONNTEN?

    PROFESSOR BEHE: Bei Durchsicht des einschlägigen wissenschaftlichen Schrifttums wird Ihnen auffallen, dass niemand ernsthaft versucht hat — weder experimentell noch anhand eines detaillierten wissenschaftlichen Modells —, zu erklären, wie durch den darwinschen Prozess solche molekularen Apparaturen ins Dasein gekommen sind.

    Und das ist so, obwohl in den zehn Jahren seit Erscheinen meines Buches die Nationale Akademie der Wissenschaften und die American Association for the Advancement of Science sowie viele andere wissenschaftliche Organisationen dringend dazu aufgerufen haben, sich mit allen Mitteln gegen die Vorstellung zu wehren, dass die Lebewesen Beweise für intelligentes Design liefern.

    ERWACHET!: WAS ERWIDERN SIE AUF DEN HINWEIS, DASS GEWISSE MERKMALE VON PFLANZEN UND TIEREN ANGEBLICH NICHT GUT KONSTRUIERT SIND?

    PROFESSOR BEHE: Den Grund für das Vorhandensein eines Merkmals in einem Lebewesen nicht zu kennen muss nicht heißen, dass dieses Merkmal keine wichtige Rolle spielt. Anhand der so genannten rudimentären Organe wollte man früher zeigen, dass der Mensch und andere Lebewesen verbesserungsbedürftig seien.

    Den Blinddarm und die Rachenmandeln hielt man für verkümmerte Organe und entfernte sie routinemäßig. Doch seit man erkannt hat, dass sie im Immunsystem eine wichtige Rolle spielen, gelten sie nicht mehr als rudimentär.

    Es gilt auch zu bedenken, dass in der Biologie manches durch Zufall aufzutreten scheint. Aber nur weil mein Auto eine Beule oder ein Reifen keine Luft mehr hat, kann ich nicht sagen, niemand habe das Auto oder den Reifen hergestellt.
    Wenn sich in der Biologie also etwas zufällig ereignet, bedeutet das ebenso wenig, dass die hoch entwickelten, komplexen molekularen Apparaturen der Lebewesen durch Zufall ins Dasein kamen.
    Das Argument ist einfach nicht logisch."

    Zitatende

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