In meinem Religionsunterricht hieß es:
Die Bibel ist kein Naturgeschichtsbuch.
Das finde ich richtig und so entkommen vernünftige Gläubige dem Dilemma um die Evolution....![]()
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Thema: Evolution eine Tatsache?
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08.07.2009, 13:27
AW: Evolution eine Tatsache?
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08.07.2009, 13:43Inaktiver User
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08.07.2009, 13:47Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Du irrst dich - wenn ich nämlich lese, was Mico so zusammenschreibt, dann stimmt für ihn jedes einzelne Wort der Bibel.
Aber gut...
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08.07.2009, 15:09
AW: Evolution eine Tatsache?
Majolika, eine wissenschaftliche Theorie hat nie einen Absolutheitsanspruch. Sie ist per Definition und aus wissenschaftlichem Selbstverständnis immer falsifizierbar.
An den Grenzen des Wissens hält sich Wissenschaft am liebsten auf, und irrt sich entsprechend oft und hat doch sehr viel mehr zu Erkenntnis und Wissen beigetragen als jede Erkenntnismethode vorher.
Glaube ist eine völlig andere Sphäre. Man kann beides nicht nebeneinander stellen. Läge man wissenschaftliche Kriterien an die Bibel oder andere "Offenbarungen" an, würden sie verlieren. Wohlgemerkt nicht deshalb, weil die Wissenschaft so arrogant über Glaubenssysteme hinwegsieht, sondern weil Glaubenssätze schlicht durchfallen. Sie halten den zurecht strengen Regeln der Wissenschaft nicht stand. Die Evolutionstheorie und der Schöpfungsglaube sind hierfür nur ein sehr gutes Beispiel."Die Wirklichkeit, die Wirklichkeit trägt wirklich ein Forellenkleid und dreht sich stumm, und dreht sich stumm nach anderen Wirklichkeiten um" André Heller
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08.07.2009, 16:14
AW: Evolution eine Tatsache?
Eben nicht.
Zitat von Inaktiver User
Was nun wortwörtlich zu verstehen ist, da streiten sich die verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen seit der Gründung des Vereins. Außerdem gibt es zu verschiedenen Themen widersprüchliche Aussagen, da geht das auch nicht.
Nur bei den Ultra-Fundis wie Mico ist alles wörtlich zu nehmen.
Dies ist aber nur möglich, wenn man den Verstand komplett ausschaltet.....
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08.07.2009, 16:24
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08.07.2009, 16:56Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Hallo

Für mich ist aus der Bibel klar ersichtlich, dass Gott die Erde nicht in buchstäblich 7 24-Stundentage erschaffen hatte.
Diese 7 Tage nehme ich nicht wörtlich.
Für mich geht aus der Bibel klar hervor, dass der Feuersee aus der Offenbarung oder die feurige Gehenna von der Jesus sprach, nicht wörtlich zu verstehen sind.
Auch die Geschichte von Lazarus, der in der Hölle Pein erlitt, ist nicht wörtlich zu verstehen.
Aber wir drehen uns wieder im Kreis.
Ich verabschiede mich jetzt bis auf weiteres.
Morgen gehts in aller Früh zum Internationalen Kongress nach Hamburg.
„Wacht beständig!“ – eine Einladung an alle zum Internationalen Kongress der Zeugen Jehovas Nachrichten Büdingen - News Büdingen Freizeit Aktuelle Nachrichten im Internet - berichten Sie aus Ihrer Stadt
Falls jemand vorbei kommt
:
Ich bin die mit dem langen braunen Stufenrock und den halblangen dunkelbraunen Locken...
Viel Spaß hier beim Diskustieren...
Geändert von Inaktiver User (08.07.2009 um 18:24 Uhr)
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08.07.2009, 21:03Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Wer die Evolutionstheorie mit wissenschaftlichen Methoden und nach wissenschaftlichen Kriterien grundsätzlich falsifiziert, dem ist der Nobelpreis sicher, dem ist der ewige Ruhm der Nachwelt sicher, der wird Zeit eines Lebens nie mehr Geldsorgen haben und berühmter werden als Darwin oder Einstein.
Wenn das kein Anreiz ist ... Tausende von ehrgeizigen Wissenschaftlern versuchen das seit Jahrzehnten.
Komischerweise ist das bisher niemandem gelungen. Das lässt folgern, dass die Theorie doch nicht sooooo daneben sein könnte. Sie wurde verfeinert, verbessert, differenziert - aber sie wurde bisher nie generell falsifiziert.
Wohingegen die Falsifizierung der Theorie des ID mit wissenschaftlichen Methoden und nach wissenschaftlichen Kriterien bereits mehrmals erfolgt ist.
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09.07.2009, 07:32
AW: Evolution eine Tatsache?
Scherer und Co kritisieren nicht nur vom religiösen Standpunkt heraus sondern auch naturwissenschaftlich.
Der Beitrag von dem Herrn Neukamm ist ja sehr typisch. Er kann eben nicht über seinen Tellerrand sehen. Und was nicht sein darf, kann eben nicht sein.
Man sieht daran, daß Wissenschaftler auch nur Menschen sind mit persönlichen Vorlieben, Prägungen, Wünschen oder Befürchtungen, die sich auch in den wissenschaftlichen Überlegungen niederschlagen. Der Mensch ist eben nicht neutral und befaßt sich auch nicht neutral mit der brisanten Frage nach dem Ursprung.
Darum finde ich den Beitrag von dem Herrn Scherer gut und treffend, den Majolika hier wiedergegeben hat.
Es ist einfach witzig, wenn Menschen annehmen und beweisen wollen, daß alles ganz von allein entstanden ist. Aus unserer persönlichen Erfahrungen wissen wir doch, daß von nichts nichts kommt.
Das betrifft vor allem die komplexen Vorgänge des Lebens, die einfach nicht von allein und über lange Zeit hindurch entstanden sein können.
Die angeblichen Beweise der Wissenschaft für die Evolutionstheorie können, wie Junker und Co beweisen, auch anders gesehen werden. Darum kann man nicht behaupten, nur weil einem die Sichtweise von Junker und Co nicht gefallen, daß nur die Sichtweise richtig ist, die die Evolutionstheorie bestätigt sieht.
Das ganze Theater um Makroevolution in den Medien und Schulen kommt ja schon einer Gehirnwäsche gleich.
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09.07.2009, 09:55Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Wie? Ihre Intention ist es also nicht, einen Schöpfer herbei zu beschwören???
Wie kann man denn unneutral forschen? Inwiefern erkennst Du in der ET eine nicht neutrale Vorgehensweise?Man sieht daran, daß Wissenschaftler auch nur Menschen sind mit persönlichen Vorlieben, Prägungen, Wünschen oder Befürchtungen, die sich auch in den wissenschaftlichen Überlegungen niederschlagen. Der Mensch ist eben nicht neutral und befaßt sich auch nicht neutral mit der brisanten Frage nach dem Ursprung.
Wie kannst Du Dir da so sicher sein?Das betrifft vor allem die komplexen Vorgänge des Lebens, die einfach nicht von allein und über lange Zeit hindurch entstanden sein können.
Bring mal ein Beispiel. Was interpretieren die anders?Die angeblichen Beweise der Wissenschaft für die Evolutionstheorie können, wie Junker und Co beweisen, auch anders gesehen werden. Darum kann man nicht behaupten, nur weil einem die Sichtweise von Junker und Co nicht gefallen, daß nur die Sichtweise richtig ist, die die Evolutionstheorie bestätigt sieht.
Das ist der Stand der Dinge. Die Erkenntnis wird gelehrt. Ist nicht anders mit der Gravitationstheorie.Das ganze Theater um Makroevolution in den Medien und Schulen kommt ja schon einer Gehirnwäsche gleich.


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