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Thema: Evolution eine Tatsache?
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12.08.2009, 08:59
AW: Evolution eine Tatsache?
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12.08.2009, 09:20
AW: Evolution eine Tatsache?
Du hattest relativ unvermittelt behauptet: "Niemals wird eine so entstandene neue Spezies irgendwelche Eigenschaften haben, welche nicht eine der ursprünglichen Spezies bereits hatte." Und das Beispiel zeigt, dass die Entwicklung neuer Eigenschaften innerhalb einer Spezies (Anagenese) unabhängig von der Vermischung mit einer anderen Spezies möglich ist (und im Prinzip auch ständig erfolgt, da sich mit jeder Generation die vererbbaren Merkmale der Individuen verändern).
Das ist nun eine ganz eigenwillige Artdefinition. Hast Du Dir die ausgedacht?
Achso, aber siebenköpfige rote Drachen mit zehn Hörnern, die gibt es natürlich, schon klar.
"Die ältesten bekannten kieferlosen Fischartigen (z.B. die Pteraspidomorphi) stammen aus dem frühen Ordovizium vor rund 450-470 Millionen Jahren. Die Knorpelfische tauchen ab Grenze Silur/Devon vor etwa 420 Millionen Jahren auf. Knochenfische gibt es im Meer seit dem Devon, sie begannen ihre Entwicklung aber möglicherweise auch schon im Silur."
"Die Evolution der Vögel beginnt im Jura. Die Vorfahren der Vögel waren nach Ansicht der Mehrzahl der Forscher kleine Raubdinosaurier (Theropoden) aus der Gruppe der Maniraptora, die nach dem derzeit bekannten Fossilbericht reine Bodenbewohner waren. Jedoch ist bis in die Gegenwart die wissenschaftliche Debatte zwischen den Anhängern der Baumspringer- bzw. Bodenläuferhypothese nicht entschieden. Die Vertreter der Minderheitenposition weisen darauf hin, dass es nach heutiger Kenntnis keine fliegenden oder gleitfliegenden Tiere gebe, die nicht von baumlebenden Vorfahren abstammen. Da kleine baumlebende Theropoden bisher unbekannt sind, müssten sich die Vögel aus anderen Reptilien entwickelt haben."
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12.08.2009, 09:25
AW: Evolution eine Tatsache?
@ tessie und Mico:
Wie erklärt ihr Euch eigentlich Funde von Saurier-Knochen etc.? Wenn Gott alles so hervorragend aus einem Guss geschaffen hat und es keine Veränderungen mehr gab, wieso laufen die dann nicht immer noch hier rum? Doch eine Fehlkonstruktion? Oder gab es die in Euren Augen nie?
Ok, aussterben ist nicht dasselber wie "weiter"entwickeln, aber wie erklärt ihr Euch das?
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12.08.2009, 09:56Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Ist Evolution zielgerichtet?
von Peter Ripota
Die Zeitgenossen Charles Darwin und Alfred Russell Wallace glaubten, in der Evolution sei eine Höherentwicklung zu erkennen, mit dem Menschen als (bisher) höchst entwickelter Lebensform.
Dagegen meint der amerikanische Paläontologe Stephen Jay Gould, es walte reiner Zufall, und von einer Richtung der Evolution könne nicht die Rede sein.
Untersuchungen an den Spiralformen der Gehäuse von Meeresbewohnern (von Ammoniten) durch die Biologen G. Boyajian und T. Lutz scheinen ihm recht zu geben.
Die Forscher fanden ein Maß der Komplexität, die "fraktale Dimension".
Ihr Ergebnis: Dieses Maß schwankt im Lauf der Geschichte der Ammoniten, von einer kontinuierlichen Zunahme kann nicht die Rede sein.
Aber ist damit Goulds These beweisen? Ammoniten sind keine Menschen, und die fraktale Dimension ist ein sehr künstliches Maß für Komplexität.
Außerdem: Wie konnte sich durch reine Zufallsmutationen ein so komplexes Gebilde wie das Auge heranbilden? Wie hat sich der Augenfleck einer primitiven Alge im Laufe der Jahrmillionen zu unserem komplexen Auge entwickelt?
Die Frage konnte erst durch Computer-Simulationen beantwortet werden. Die haben nämlich gezeigt, dass die Evolution Sprünge macht und neue Organe nicht allmählich, sondern plötzlich entstehen.
Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein eines Prozesses, der am besten als "Selbstorganisation" bezeichnet wird:
Alle zu einem Organ oder einer Funktion notwendigen Bestandteile (auch die Gene) arbeiten irgendwie zusammen, wie Ameisen, die Pilze züchten.
Dabei muss es keinen Plan geben, auch keine geheimnisvolle Kraft zum Zusammenwirken.
Alles ergibt sich gemäß der Chaos-Theorie von alleine: Aus einem Zustand der Unordnung entsteht bisweilen spontane Ordnung, und ein neues Gebilde ist entstanden.
Ein weiterer Hinweis auf eine Richtung der Evolution ist die Entdeckung, dass Bakterien anscheinend ihre eigenen Mutationen in gewissem Ausmaß steuern können:
Sie sind nicht hilflos irgendwelchen Zufällen ausgeliefert.
Wie auch immer: Ob wir nun in der "Halbzeit der Evolution" angelangt sind, wie der amerikanische Religionsforscher Ken Wilbur meint;
ob wir einem "Punkt Omega" zustreben, wo sich das göttliche Bewusstsein in uns Menschen manifestiert, wie der Jesuitenpater und Biologe Teilhard de Chardin glaubt –
es ist für uns Menschen sicherlich tröstlich (und nützlich), wenn wir so tun, als gäbe es einen Weg nach oben, als laufe alles nach einem großen, vielleicht sogar göttlichen Plan.
Und wer weiß: Vielleicht finden wir ihn eines Tages.
Quelle
Hier noch ein Bericht für Evolutionisten:
BIOPRO - Sechs groe Irrtmer ber die Evolution
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12.08.2009, 10:19
AW: Evolution eine Tatsache?
"Komplexe Augen haben sich offenbar zunächst binnen weniger Millionen Jahre in einem raschen Ausbruch der Evolution, der als Kambrische Explosion bekannt ist, entwickelt. Es gibt zwar keinen Hinweis auf Augen vor dem Kambrium, jedoch gibt es im mittelkambrischen Burgess-Schiefer eine breite Palette unterschiedlicher Ausprägungen. Bei Augen findet sich eine Fülle von Anpassungen an die Anforderungen der sie tragenden Organismen. So können Augen in der Sehschärfe, dem Spektrum erkennbarer Wellenlängen, der Empfindlichkeit im Restlicht-Bereich, der Fähigkeit zur Erkennung von Bewegung und bei der Farbwahrnehmung voneinander abweichen."
Irrtum 1: Die Evolution arbeitet zur Erhaltung der Art.
Irrtum 2: Anpassung ist das notwendige Ergebnis der Evolution.
Irrtum 3: Evolution strebt nach Perfektion. Natürliche Selektion ist nicht gleich natürliche Perfektion.
Irrtum 4: Evolution bedeutet immer auch Fortschritt.
Irrtum 5: In der Natur herrscht Harmonie.
Irrtum 6: Die Natur verhält sich gut, sie hat Moral.
Das ist doch eher ein Artikel für Kreationisten, oder?
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12.08.2009, 10:26Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Beleg?
Och, irgendwie haben die beide einen gemeinsamen Stoffwechsel.Also niemals wird bei der Kreuzung beispielsweise zweier Fische etwa ein Vogel entstehen. Da ein Vogel über Eigenschaften verfügt, welche Fische nun mal nicht haben ...
Aber wie auch immer: Du führst etwas an, was unbestritten ist...
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12.08.2009, 10:30
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12.08.2009, 10:34Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Ripota ist keine Quelle für naturwissenschaftliche Argumentation, sonder ein PM-Fuzzi.
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12.08.2009, 10:39
AW: Evolution eine Tatsache?
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12.08.2009, 10:43Inaktiver User



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