Ja, wir sind schon schicker geworden.![]()
Obwohl, wie meine Tochter zu sagen pflegt:"aber ein anderes Darwinus Masillae findet's schön!"
Antworten
Ergebnis 2.901 bis 2.910 von 2948
Thema: Evolution eine Tatsache?
-
22.06.2010, 10:46Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
-
22.06.2010, 10:58
AW: Evolution eine Tatsache?
Warum muss das denn so eng gesehen werden? Manche Teile wurden eben aussortiert, andere nicht. Ich fand mein Keller-Beispiel diesbezüglich gar nicht so übel!
Vielleicht ist es bei manchem eben nötiger als bei anderem, dass es verschwindet. Anpassung geschieht ja nun nicht unbedingt so, dass alle einstigen Eigenschaften dabei ausgemerzt werden.
Beispiel: der Drang nach Freiheit und Selbstbestimmtheit lässt sich durch jahrelange Sklaverei nicht zwangsläufig auslöschen. bei manchen mag es so gelaufen sein, andere haben sich mit ihrem Schicksal nie abgefunden.
Ich wählte dieses Beispiel, weil ich noch mal aus philosophisch-ethischer Sicht zum Zufall kommen wollte: Mir ist der Gedanke an den Einfluss von Zufall wesentlich genehmer, weil dabei Spielraum für Freiheit bleibt, als der, dass eine Entwicklung nach einem vorgegebenen Schema verläuft. Ist natürlich eine "Glaubenssache".Zuerst ist es so, später anders, aber vermutlich bleibt alles beim Alten.
-
22.06.2010, 11:10Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Es gibt eigentlich gar nichts "Unnötiges". Zum Überleben würden uns vermutlich mittlerweile 3 Finger an jeder Hand reichen, da wir uns nicht mehr von Ast zu Ast schwingen.
Da wir und alle anderen Lebewesen aber hier und jetzt am Leben sind, gibt es nicht Unnötiges, wir haben hier und jetzt alles, was wir brauchen, nicht mehr und nicht weniger.
Das Keller-Beispiel finde ich nicht nur gut, sondern treffend. Es ist nie nur eine einzige Komponente, ein einziger Einfluss.
-
22.06.2010, 11:15
AW: Evolution eine Tatsache?
Manche irdischen Pflanzen und Lebensformen können einem durchaus auch "seltsam" erscheinen.
Ich finde erstaunlich, wie vielfältig Anpassung sein kann!
Alles hängt eben mit allem zusammen! O.K., das ist eine banale Aussage, aber die Vielfalt verführt mich zu diesem Ausruf.
Hinsichtlich dessen, wie viel man für Klamotten ausgibt und welche Schadstoffe sie beinhalten, wäre so ein dichtes, eigenes Fell sicher praktisch.
http://www.objectifreussir.ch/de/Rep...ng_utan_01.jpgZuerst ist es so, später anders, aber vermutlich bleibt alles beim Alten.
-
22.06.2010, 11:16
-
22.06.2010, 11:30Inaktiver User
-
22.06.2010, 11:31
AW: Evolution eine Tatsache?
Genau, dass eine "Entwicklung" erfolgt, ist offensichtlich. Nur kommt es darauf an, wie der Begriff "Entwicklung" gedeutet wird. Im Sinne der alten Fortschrittsideologie wird das wohl heute niemand mehr tun, ich meine die Aussage, dass es eine Entwicklung zum immer Besseren gibt, die irgendwann einen optimalen Punkt erreicht. Diese Auffassung liegt, denke ich, ad acta. Aber natürlich gibt es sichtbare Entwicklungen bzw. Veränderungen, vom Kind zum Erwachsenen bspw. naheliegend geguckt ...
Der Mensch ist ein wesentlicher Evolutionsfaktor, dies meine ich auch hinsichtlich möglicher Relevanz von Philosophie, denn als bewusst denkende Wesen nehmen wir natürlich auch aus z.B. ethischer Perspektive Einfluss auf die Gesatltung der Welt und das ist ein Argument gegen mechanistische Entwicklungstheorien.
Zuerst ist es so, später anders, aber vermutlich bleibt alles beim Alten.
-
22.06.2010, 11:37Inaktiver User
-
22.06.2010, 11:37
AW: Evolution eine Tatsache?
eben, eben, eben ... jeder Zustand ist ein Optimum! - Diese Auffassung ist inzwischen z.B. auch bei Historikern angekommen.
Bedingt ist er Designer, aber eben nur bedingt, als ein Teil des ganzen Ereignisses.

Wir sollten uns weniger wichtig nehmen, selbstironischer sein, Standpunkte nicht allzu ernsthaft-verbissen behaupten.Zuerst ist es so, später anders, aber vermutlich bleibt alles beim Alten.
-
22.06.2010, 11:52
AW: Evolution eine Tatsache?
Nö, so einseitg würde ich das gar nicht denken. Es gibt meines Erachtens zeitliche Expansionen, die linear verlaufen; Beispiel: ein Mensch wird alt, aber nicht wieder jung (nicht im übertragenen Sinn kosmologisch gemeint bezüglich der Theorie eines sich ausdehnenden und wieder zusammenziehenden Universums, sondern rein von der Alltagserfahrung her).
Aber "Entwicklung" beinhaltet nicht notwendig "Fortschritt" zum Besseren. Es kann schlechter werden, es kann auch einfach anders werden - klar, das ist menschliche Interpreationssache.
Ob wir zwingend denselben Standpunkt haben, weiß ich nicht. Ich sehe aber, dass wir partiell, also hier in diesem Strang in einigen Punkten, gleiche Gedanken aussprechen.
Zuerst ist es so, später anders, aber vermutlich bleibt alles beim Alten.



Zitieren

