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Thema: Evolution eine Tatsache?
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05.06.2010, 13:38
AW: Evolution eine Tatsache?
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05.06.2010, 21:34
AW: Evolution eine Tatsache?
Ich würde sagen, muss nicht sein, aber die Gefahr besteht zweifellos schon. Zumindest ist das mal eine ganz andere Sichtweise zu der ET-Kontroverse, welche so bisher noch gar nicht zur Sprache gekommen ist.
Nur, was ist nun mit all den Leuten, welche in der ET keine befriedigende Erklärung für die Entstehung des Lebens finden können und diese somit als unverdauliche Kost zurückweisen. Ist doch klar, dass die dann nach anderen Erklärungsansätzen suchen. Ich finde, da nicht alle Menschen mit Religionen etwas anfangen können oder wollen, müsste es eine Plattform geben, welche den Schöpfungsgedanken zur Grundlage hat, aber auf reiner Verstandesebene, d.h. ohne Anbindung an die etablierten Religionen. Welche also einen Schöpfergott bzw. eine schöpferische Intelligenz zur Grundlage haben, ohne sich unbedingt ein Bild von diesem Schöpfergeist zu machen, kurz eine "nichtreligiöse Schöpfungslehre". Ich finde die Idee gut.
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06.06.2010, 11:56
AW: Evolution eine Tatsache?
es gibt menschen, fuer die der glaube an einen - wie auch immer gearteten - gott etwas wuenschenswertes und wichtiges im leben darstellt, weil er ihnen halt im leben gibt, hoffnung usw. usf. es ist klar, dass solchen menschen der schoepfungsgedanke viel mehr behagt als die wissenschaftliche sicht. wer will, kann sich auch eine schoepfungs"lehre" ausdenken und daran glauben, bitte sehr. nur: mit naturwissenschaft hat das nichts zu tun und sollte auch nicht damit gleichgesetzt werden.
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06.06.2010, 17:04
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06.06.2010, 21:18
AW: Evolution eine Tatsache?
Ist klar, aber dieser Ansatz lässt sich genauso gut umkehren: Es gibt umgekehrt auch viele Menschen, für welche der Gedanke eines über ihnen stehenden Gottes bzw. einer über ihnen stehenden Intelligenz etwas nicht wünschenswertes im Leben darstellt. Vielleicht weil er ihnen keinen Halt, keine Hoffnung gibt? Vielleicht weil ihnen der Gedanke nicht ins Konzept passt, dass sie nicht selbst die mächtigsten Wesen im Universum sind?
Wer weiß, die Gründe mögen sehr verschieden sein.
Umgekehrt kann man auch sagen, dass es klar ist, dass der von mir gerade benannte Personenkreis die ET viel mehr behagt als der Schöpfungsgedanke.
Ob es mit Naturwissenschaft zu tun hat oder nicht, ist eine andere Frage. Die Beantwortung dieser Frage hängt von der Begriffsdefinition „Naturwissenschaft“ ab, und nach heute gängiger Definition grenzt sich Naturwissenschaft von übersinnlichen Dingen ab, insofern hast du recht.
Aber darum ging es mir gar nicht. Es ging mir um die Frage, welche Alternativen ein Mensch hat, der die heutige offizielle Evolutionstheorie bereits vom Ansatz her als falsch empfindet, also nicht nachvollziehen KANN (nicht: nicht will), also vom Verstand bzw. von der Logik her, und nicht von irgendwelchem Wunschdenken her. Bleiben also für diese Menschen nur die etablierten Religionen? Für viele Menschen sind die etablierten Religionen allerdings zu einem Stein des Anstoßes geworden, und wie ich meine, zu einem nicht unbeachtlichen Teil zu recht. Und da tut sich halt eine enorme Lücke auf, denke ich.
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07.06.2010, 01:29
AW: Evolution eine Tatsache?
Was soll das für eine Frage sein? Warum Alternativen? Hier eine Liste von Dingen die Du wahrscheinlich auch nicht verstehst:
Quantenmechanik
Wie funktioniert ein Computer?
Wie und warum funktionieren Haartönungen?
(beliebig fortführbar)
Willst Du dafür auch "Alternativen" haben? Ich freue mich auf Deinen alternativen, feinstofflichen Versuch die Wirkungsweise von Haartönungen zu erklären. "Intelligent toning" vielleicht? DEUS VULT! SCHIMMERNDES HASELNUSSBRAUN!
Geändert von Atzel (07.06.2010 um 12:23 Uhr)
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07.06.2010, 01:54
AW: Evolution eine Tatsache?
es geht dabei gar nicht ums behagen. die evolutionstheorie schafft kein wohlgefuehl, noch eignet sie sich zur psychologischen stuetze. sie ist aber in der lage, die entstehung der welt vorstellbar zu machen, ohne sich ins land der mythen und phantasien begeben zu muessen.
das ist ein problem der religionen, nicht der wissenschaften.
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07.06.2010, 01:59
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07.06.2010, 02:08
AW: Evolution eine Tatsache?
Die Entstehung der Welt macht sie sowieso nicht vorstellbar, höchstens der Lebewesen, ein Wohlgefühl schafft sie sicher auch nicht, aber manch einem scheint der Gedanke an einen über ihn stehenden Gott gegen den Strich zu gehen, wie ich schon sagte. Insofern schafft sie zwar sicher keine Wohlgefühle, aber beseitigt wenigstens Mißgefühle.

Aber sicher ist es einfach auch so, dass es viele Menschen gibt, welche mit der Nachvollziehbarkeit der ET keine Probleme haben; sie halten diese für logisch und plausibel. Dann ist ja alles in Ordnung.
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07.06.2010, 13:47



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