Und nun zur Ehrenrettung:
Max-Kneef, ein Träger des alternativen Nobelpreis, hatte sich in seiner Kindheit oft mit der Frage beschäftigt, was den Menschen einzigartig macht und ihn vom Tier unterscheidet.
Die Antwort aus der Kindheit, nur Menschen besäßen eine Seele, die Tiere aber nicht, zerbröckelte bald.
Es folgte die Erklärung, Tiere besäßen nur Instinkte, aber keine Intelligenz wie der Mensch: Ebenfalls eine Annahme, die später die Tierforschung falsifizierte.
Aber nur der Mensch kann Werkzeug schaffen?
Falsch!
Auch Tiere, jeder Vogelbeobachter oder Affenliebhaber kann es bestätigen, bauen und benützen Werkzeuge.
Dann doch einmal, scheinbar, die gültige Aussage: Nur der Mensch hat Humor.
Nein, auch diese These hält nicht, weil auch Vögel und andere Tiere Spaß haben und übereinander "lachen".
"Schließlich wollte ich schon aufgeben", erzählt Max-Neef, " als ich in meiner Frustration noch einmal mit meinem Vater darüber sprach. Dieser schaute mich an und sagte: Versuch es mit Dummheit!"
Zuerst war er schockiert, aber dann hatte nichts gegen diese sichtlich skandalöse These gesprochen.
Die Jahre vergingen, und die Annahme gilt noch immer: "Nur wir Menschen sind dumm!"
Dies ist doch eine Ehrenrettung, nur nicht für die Spezies, die sie gerne hätte!
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Thema: Evolution eine Tatsache?
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31.07.2009, 06:45
AW: Evolution eine Tatsache?
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31.07.2009, 07:34
AW: Evolution eine Tatsache?
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31.07.2009, 07:50
AW: Evolution eine Tatsache?
Es ist aber doch so, daß die Evolutionslehre die Lehre der Bibel aushebelt.
Fragen wir uns doch mal, was wäre, wenn Gott durch Evolution geschaffen hätte?
Es gäbe kein erstes Menschenpaar. Damit bräche die Gegenüberstellung Adam - Christus zusammen.
Gott hätte den Menschen als Sünder erschaffen. Die Rechtfertigung des Sünders durch den stellvertretenden Sühnetod Jesu würde keinen Sinn mehr machen.
Gott hätte den Tod als schöpferisches Mittel eingesetzt. In biblischer Sicht ist der Tod jedoch ein Feind (1.Kor.15,26) und er ist durch Jesus entmachtet worden (2.Tim. 1,10).
Außerdem ist die Mutations-Selektions-Methode als Schöpfungsmethode eine höchst ineffiziente und ungemein fragwürdige, ja paradoxe Schöpfungsmethode, weil die Erschaffung des Menschen, aber auch der anderen Geschöpfe auf einem ungeheuren Ausschuß basieren würde. Wird Gott als souveräner Schöpfer sich einer solchen Methode bedienen?
Nein. Gott hat die Welt, alles Leben und auch den Menschen genauso erschaffen, wie er es uns in der Bibel offenbart hat.
Die Lehre der Evolutionstheorie ist, wie oben schon gezeigt, antichristlich. Das erkennt man schon daran, wenn man die Äußerungen der Evolutionsverteidiger, wie z.B. Dawkins, betrachtet.
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31.07.2009, 08:29Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Na, das höre ich ja zum ersten MalDie in der Bibel erwähnte Gott-Ebenbildlichkeit des Menschen, welche die Höherstellung des Menschen impliziert, bezieht sich auf die Zeit vor dem Sündenfall. Danach ist sie wieder in Frage gestellt, wenn auch nicht aufgehoben; sie wird für die Zukunft wieder in Aussicht gestellt.
Ich halte diese (deine eigene??) Aussage für "fragwürdig" (ich hatte erst was anderes geschrieben).
Überhaupt, was soll das Bohei um tierische Vorfahren oder nicht, etc. ???
Der menschliche Körper ist ein "Säugetier", daran ist nichts verwerfliches, Körper sind materiell und irdisch, aus den selben "Bauteilen" wie alles andere hier auch, Pflanzen, Tiere, Mineralisches.... das ist alles eine Sache des "Musters", der Zusammensetzung der Grundbestandteile.
Du weißt schon, Moleküle, Atome etc. ;-)
Das Muster, die Anordnung entscheidet über Form, Struktur und Zweck.
(Man kann auch sagen "Adam aus Lehm" was nichts anderes heißt als: der humanoide Körper IST Teil der Erde)
Und überhaupt ist "Feste Materie" eine Art Illusion, alles ist schwingende, geordnete Energie!)
Also!
WAS macht den Menschen zum Menschen?
Natürlich die nicht-materielle Seele, sein Geist, sein Bewusstsein, seine Bestimmung, sein Ziel.
Und DAS ist göttlicher Herkunft, nicht-materiell, ewig, reine "Energie" - oder besser: reiner Geist
Der Mensch ist eine Verquickung von Himmel und Erde (bildlich gesprochen)
Ich sage mal ganz unverfroren
einen "Sündenfall" im Sinne von Schuld und Ungehorsam hat es so nie gegeben, wie die Kirche es seit 2000 Jahren behauptet.
Und wehe
einer sagt jetzt: Beweise das!
(Nein, tu ich nicht. Kann ich nicht. Genausowenig wie andere "Beweise" haben hier.)
Ich stelle das einfach so in den Raum
Zum Annehmen oder Verwerfen oder zum Spielen oder zum Grübeln oder was auch immer ihr wollt.
Jede Spezies hier auf Erde hat ihre Bestimmung, ihren Sinn und Zweck.
Nicht nur die humanoide Lebensform.
Die allerdings scheint für was "Höheres" (oder wie man das auch nennen mag) geschaffen zu sein.
Ich denke in der Tat, dass es wirklich so ist, dass "Gott" (das bitte ich jetzt übergeordnet zu verstehen, also "überkonfessionell") etwas Besonderes mit seinen Gotteskindern (ich mag das Wort
) vor hat.
Was genau das sein wird, können wir nicht ermessen, vielleicht nicht mal erahnen, da das menschliche Denken naturgemäß seine Schranken hat.
Und hier sehe ich persönlich die eigentliche menschliche Evolution:
die Erweiterung des Gedankenfeldes
das "Ernten" von Erkenntnissen
das schrittweise Erkennen, Verstehen ("Vom Baum der Erkenntnis naschen")
die ethische Reifung
das Steigern der Liebesfähigkeit (Agape)
das Ablegen von destruktiven Verhaltensweisen aus Einsicht heraus
etc.
Um jetzt mal einen Bogen zu Schlagen zu meinem eigenen Strang (ich nehme mir das jetzt mal heraus):
Vielleicht war das Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis der erste Schritt zum Verlassen eines (geistigen) "Gefängnisses"

Bildersprache !
Adam und Eva (die ich nicht als Personen verstehe) haben ihren Nachkommen einen Gefallen getan, und zahlten einen Preis dafür.
Von der Unbewusstheit hin zu Bewusstheit und Verantwortung.
Raus aus der kindlichen Abhängigkeit des Rundum-Versorgt-Seins.
Fortan lebten und arbeiteten sie unter Schmerzen und im Schweiße - und wir tun das auch!
Aber die "Ernte wird göttlich sein"
(meine persönl. Überzeugung, ich glaube an diese Verheißung und sehe Jesus von Nazareth -im überkonfessionellen Sinne- als den Vorläufer des vollendeten Menschen, ein Christus eben. )
Sage ich einfach mal so.
Ich stelle das einfach so in den Raum
Zum Annehmen oder Verwerfen oder zum Spielen oder zum Grübeln oder was auch immer ihr wollt
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31.07.2009, 08:40Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Das ist ein wichtiger Punkt, dem ich zustimme.
Die Gegenüberstellung Adam - Christus ist ein wichtiges Thema im Neuen Testament: durch Adam, den ersten Menschen, kam die Sünde und demzufolge der Tod - Christus war ohne Sünde und besiegte den Tod - wie richtig bemerkt wurde, ist der Tod in der Bibel der Feind, und die Hoffnung der Christen besteht darin, dass Christus auferstanden ist, was ein Versprechen für das Auferstehen der Toten ist.
Diese Gegenüberstellung Adam - Christus zeigt noch mal, dass das Neue Testament mit dem Alten sehr eng verknüfpt ist. Wie bereits erwähnt, Christus kam, um das alte Gesetz zu erfüllen. Seit dem Sündefall ist der Tod die Konsequenz der Sünde, Jesus hat den Tod überwunden und den Menschen den Weg zum Leben eröffnet. Gnade herrscht über das Gesetz.
Es ist eine Frage der Logik. Wenn man annimmt, dass das Alte Testament mit seinen Geschichten ein Märchen ist, dann kann man logischerweise auch die Worte des Neuen Testamentes nicht ernst nehmen. Dann ist alles relativ und kann man kein Wort Gottes mehr für sicher und ernst nehmen.
Wenn man Adams Existenz verneint, dann ist die oben erwähnte Gegenüberstellung Adam - Christus auch nur ein Märchen.
Ähnlich ist es mit vielen anderen Bildern und Geschehnissen aus dem Alten Testament, die das Opfer Jesu voraussagen und symbolisieren.
War Manna vom Himel auch ein Märchen?
Auf jeden Fall symbolisiert das Leib und Opfer Christi, woran alle durch die Gnade Gottes teilhaben können. Es ist ein Symbol des Abendmahls.
Ähnlich ist es mit dem Blut des Lammes auf den Häusern der Israeliten in Ägypten, während der Engel des Herrn kam, um die Neugeborenen des Landes zu sich zu holen. Es ist ein Symbol für das Blut Christ, in dem der Mensch seine Zuflucht und Rettung findet.
Die oben genannten Bespiele zeigen deutlich, dass das ausklammern oder relativisieren des Alten Testamentes ein kleines Problem für die christliche Lehre wäre...
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31.07.2009, 08:41Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Die oben genannten Bespiele zeigen deutlich, dass das ausklammern oder relativisieren des Alten Testamentes ein kleines Problem für die christliche Lehre wäre...
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Die klassische christliche Lehre hat ja auch ein "kleines Problem"
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31.07.2009, 08:43Inaktiver User
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31.07.2009, 08:51
AW: Evolution eine Tatsache?
Du nimmst es wörtlich, jemand anderes nimmt es symbolisch.
Und wer ist nun besser?
Keiner!
Es steht Dir zu, das wörtlich zu sehen.
Es steht mir zu, es symbolisch zu sehen.
Für Gott, das möchte ich mal behaupten, ist das einerlei.
Wenn Du dazu schreibst: "ich glaube..."
Dann würde ich das in keiner Weise kritisieren.
Denn Du glaubst dieses und ich jenes.
Wenn Du aber meinst, dass die Evolution antichristlich ist, dann wirst Du ständig versuchen, anderen diesen vermeintlichen Dämon auszutreiben.
Und das noch dazu ziemlich erfolglos.
Dann frage ich mich allerdings warum?
Vielleicht deswegen, weil Du glaubst, dass ein Mensch, der das Symbol ansieht, den Zorn Gottes auf sich zieht.
Und Du kannst Dich vor Gott dann damit profilieren, dass Du sie vor dem Zorn Gottes rettest, indem Du die Evolution als Irrlehre abtust.
Ich sage Dir eines: Du wirst gegen Windmühlen kämpfen.
Und noch dazu völlig unnötig.
Wenn dein Glaube wörtlich ist, dann steht Dir das zu.
Ein Missionierungseifer, anderen ebenfalls einen solchen Glauben aufzudrängen, ist aber Zeit- und Energieverschwendung.
Ein häufiges Mittel dieser Missionierungen ist dann (ich meine nicht Dich) die Drohung, dass Gott mit ewiger Hölle bestraft, wenn eine Sache symbolisch, statt wörtlich nimmt.
Aber solch ein Gottesbild selbst ist bereits die beste Abschreckung, vor diesem Glauben:
Nach dem Motto: "Ich bin Dein Gott! Liebe mich und verehre mich oder ich werde dir unsägliche Qualen zufügen!"
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31.07.2009, 09:10
AW: Evolution eine Tatsache?
Also ich weiss nicht.
Angenommen, man nimmt dies wörtlich: "Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht." Dann gibt es also einen Zeitpunkt, seitdem es einerseits Menschen und andererseits Tiere gibt, wobei erstere sich dadurch von zweiten unterscheiden, dass sie eine übergeordnete Aufgabe auch hinsichtlich der Behandlung der zweiten Gruppe mitbekommen haben.
Aber es wird nicht erklärt, wie sich denn nun herausfinden lässt, wer zur ersten Gruppe und wer zur zweiten Gruppe gehört. Angenommen, die Schimpansin Washoe hätte sich mit der Bibel auseinandergesetzt und wäre zu dem Schluss gekommen, sie würde zur ersten Gruppe gehören. Wer hätte ihr das ausreden wollen und wie?
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31.07.2009, 16:10Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Interessant und gleichermaßen mir unverständlich, ist das "uns"ein Bild, das uns gleich sei
Wieso spricht Gott da im Plural?


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