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Thema: Evolution eine Tatsache?
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15.04.2010, 18:38
AW: Evolution eine Tatsache?
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15.04.2010, 18:40
AW: Evolution eine Tatsache?
Ja die psychologischen Hintergründe, sehe ich auch so... Die meisten Menschen wünschen sich insgeheim, die höchsten und mächtigsten Wesen dieses Universums zu sein. So kann man in dieser Welt walten und schalten wie man will, ohne befürchten zu müssen, jemals für sein Tun zur Rechenschaft gezogen zu werden. Mit dem christlichen Gott ist diese Vorstellung freilich nicht vereinbar, die Evolutionstheorie hingegen passt da wunderbar ins Konzept. Deshalb der Fanatismus, mit dem die ET gegenüber jeder Kritik verteidigt wird.
Diesen Eindruck kann ich von meinem Umfeld her nur bestätigen: die meisten Menschen scheinen tatsächlich zu glauben, die Evolutionstheorie hätte die Schöpfungslehre und damit den Schöpfer-Gott widerlegt, was eben einfach falsch ist.
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15.04.2010, 18:52
AW: Evolution eine Tatsache?
da sieht man mal wieder, was fuer eine rege phantasie du hast.
es ist die bibel, die dem menschen vermittelt, gott haben ihn nach seinem eigenen bilde erschaffen und der mensch solle als "krone der schoepfung" ueber die erde herrschen.
wer sich auf wissenschaftlicher ebene mit dem universum und mit der geschichte des lebens auf der erde befasst, dem wird klar, wie unbedeutend der mensch im grunde ist.
das problem fuer die glaeubigen ist vielmehr, dass es fuer einen schoepfer-gott nie auch nur den geringsten beweis gab. es gibt aber unzaehlige religionen und entsprechend viele schoepfungsgeschichten. wer also glaeubig ist, kann sich nach belieben eine aussuchen.
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15.04.2010, 19:04
AW: Evolution eine Tatsache?
das trifft fuer aufgeklaertere kreise zu, laesst sich aber fuer "das menschliche wesen" nicht verallgemeinern. im gegenteil. viele menschen haben ein beduerfnis, sich dem gottesglauben hinzugeben, weil sie sich davon etwas erhoffen, etwa dem leben einen tieferen "sinn" zu geben, sich trost zu holen, auf ein dasein nach dem tod hoffen zu duerfen etc. etc. mit religioesen riten hofft man, gott (oder die goetter) positiv zu stimmen.
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15.04.2010, 19:17
AW: Evolution eine Tatsache?
Der Mensch IST das mächtigste Wesen der Erde und er HERRSCHT über die Natur. Das sind einfach Fakten, was hat das mit der Bibel zu tun?
Nicht so unbedeutend, wie du den Eindruck erwecken willst. Er ist immerhin so "bedeutend", dass er walten und schalten kann, wie er will (oder eben nicht, je nach Glauben...).
Für die ET-Gläubigen ist das Problem, dass sie - zu ihrem besonderen Ärgernis
- immer wieder und wieder mit der Schöpfungslehre konfrontiert werden, und das wird auch so bleiben, da sie keinerlei Beweise gegen den verhassten und unerwünschten Schöpfer-Gott in der Hand haben. Sie hätten zwar gern Beweise und tun dann oft so, als hätten sie welche - aber sie haben keine, nicht mal den Schimmer eines Beweises.
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15.04.2010, 21:33
AW: Evolution eine Tatsache?
ach - eben schriebst du noch, solche machtphantasien seien den atheisten zueigen? du kannst dich wohl auch nicht entscheiden.
hach, nun also doch? auch diese denke hast du doch eben noch den "boesen atheisten" zugeschrieben.
natuerlich gibt es keine beweise gegen einen gott.
auch die schoepfungslehre ist nicht falsifizierbar - und damit nicht wissenschaftlich.
davon ab - die schoepfungslehre spielt in der modernen gesellschaft nur noch eine sehr untergeordnete rolle, und man begegnet ihr hoechstens noch in der gestalt von anhaengern sektiererischer vereinigungen, die bei den meisten menschen argwohn hervorrufen.
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15.04.2010, 21:37
AW: Evolution eine Tatsache?
"Darüber hinaus muss klar gesagt werden: Gerade aus theologischen Gründen ist der Kreationismus abzulehnen. Er setzt sich über die bibelwissenschaftlichen und systematisch-theologischen Einsichten in die Entstehung, Ausformung und Bedeutung des biblischen Schöpfungszeugnisses hinweg und missachtet die geschichtlichen Kontexte seiner Entstehung. Damit bringt er sich um die Möglichkeit einer angemessenen Erschließung des biblischen Schöpfungszeugnisses. Und er ignoriert die Unterscheidung der Erkenntnisebenen.
Der entscheidende Denkfehler besteht darin, mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden das Eingreifen Gottes in die Evolution von Kosmos und Biosphäre beweisbar und insofern darstellbar machen zu wollen. Auf diese Weise gerät Gott in die zweifelhafte Rolle eines Lückenbüßers. Wenn man die Lücken im Bereich der Evolution aufspürt, um an ihnen das direkte Eingreifen Gottes zu belegen, wird dem Gottesverständnis ein schlechter Dienst erwiesen. Denn man schiebt Gott gedanklich mit jeder durch neue Erkenntnis geschlossenen Lücke unweigerlich aus der Welt hinaus, in die man ihn doch gerade hineinholen wollte."
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15.04.2010, 22:33
AW: Evolution eine Tatsache?
Selbstverständlich ist die Schöpfungslehre falsifizierbar. Das Problem bei dir ist, dass du ständig mit Begriffen um dich wirfst, aber nicht weißt von was du redest.
Das hättest du wohl gerne, was? Aber mach dir da mal keine Illusionen, du irrst dich nämlich.
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15.04.2010, 22:48
AW: Evolution eine Tatsache?
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15.04.2010, 23:11
AW: Evolution eine Tatsache?
guckst du hier
Wieso sollte die Schöpfungslehre in der heutigen Gesellschaft eine geringere Rolle spielen als früher? Welche Gründe würdest du dafür nennen??



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