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Thema: Evolution eine Tatsache?
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28.03.2010, 18:40
AW: Evolution eine Tatsache?
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28.03.2010, 18:52
AW: Evolution eine Tatsache?
Ich kenne deutlich weniger Kolumnen und Beiträge zu ID-Lehre, als zu Astrologie und Feng-Shui. Und wenn - nach Deiner Auffassung - dafür kein allgemeiner Bedarf/Interesse besteht, da nur eine kleine Gruppe von Personen betreffend, dann für ID-Lehre wohl erst recht.
Wobei wenn wir nach Bedarf/Interesse einerseits und Vereinbarkeit mit der Verfassung gehen, dann würde ich mir als Schulfächer vor ID-Lehre, Feng-Shui und Astrologie eher noch Gesellschafts- und Strategiespiele, Schaufensterbummel und Studienreisen ins angrenzende Ausland wünschen.
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28.03.2010, 19:02
AW: Evolution eine Tatsache?
Ein mehr als zweifelhaftes Argument, den Bedarf danach zu beurteilen, wieviele Kolumnen und Beiträge darüber veröffentlicht werden, findest du nicht? Wenn du keine objektiveren Begründungen für deine Behauptung benennen kannst, hast du wohl überhaupt keine Begründungen? Oder doch? Und welche?
Geändert von tessie_10 (28.03.2010 um 19:06 Uhr)
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28.03.2010, 19:26
AW: Evolution eine Tatsache?
Ja also, Du hattest doch selbst die Relevanz von Astrologie und Feng-Shui für den Schulunterricht aufgrund des fehlenden Bedarfes für nicht sehr hoch eingeschätzt. Wozu soll also ID-Lehre gut sein? Es ist offenbar keine brauchbare Ergänzung zu und kein Ersatz für Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie, Geowissenschaften), es ist keine Religion oder Schöpfungslehre, es ist aus philosophischer Sicht vermutlich eher ein kurioser Schnörkel.
Eigentlich beschränkt sich Deine ID-Lehre doch offenbar auf den Hinweis, die Naturwissenschaft habe noch einiges zu tun und wem's gefällt, der mag sich zwischendurch mal vorstellen, ein oder mehrere übernatürliche hochintelligente Designer hätten sich mit der Gestaltung der Wirklichkeit viel Mühe gegeben.
Da würde ich einfach mal an die Steuerzahler denken und fragen: Wozu? Es kann doch nicht jedes Hobby in der Schule behandelt werden.
So, genug für heute.
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28.03.2010, 19:44
AW: Evolution eine Tatsache?
Da könnte man genauso gut fragen: Wozu soll die Evolutionstheorie gut sein?
Mit dem "kuriosen Schnörkel" mag deine persönliche Ansicht zu sein, welche ich respektiere. Hoffe jedoch, du beabsichtigst jetzt nicht, deine persönlichen Ansichten als für die Allgemeinheit gültig zu erklären.
Was den Steuerzahler anbetrifft, würde ich da allerdings eher die ET einer kritischen Betrachtung unterziehen. Und da denke ich nicht nur an die Kosten für den Schulunterricht, sondern die Unsummen, welche die ET-Forschung so jedes Jahr verschlingt.
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28.03.2010, 20:28Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Also die Forschung dient ja nicht ausschließlich dazu sie in der Schule zu lehren.
Ausserdem müsste ja dann zusätzlich noch ID Forschung betrieben werden, paralel? Oder baut, wie du gesagt hast ID auf ET auf, dann wäre es ja fast "kostenneutral".
Und ob nun ein ganz normaler Lehrer der "nur" die üblichen Kriterieren erfüllen muss, noch darauf verweist, dass es in den Religionen auch andere Möglichkeiten einer Schöpfung geben kann oder aber für EXTRA Geld ganz besondere "religionfreie" oder "religionszurückhaltende" Lehrer in weiteren Stunden Unterrichts die ID erklären, ist angesichts des Unterrichtsausfalls nicht gerade "Wurst".
Also Kosten entstehen durch ID.Geändert von Inaktiver User (28.03.2010 um 20:41 Uhr) Grund: "ausschließlich " eingefügt für ein besseres Verständis
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28.03.2010, 21:20
AW: Evolution eine Tatsache?
Es behauptet auch niemand, dass durch ID keine Kosten entstehen. Nur wenn schon die Kostenfrage aufgeworfen wird, dann muß man doch zuerst einmal bei der ET anfangen, deren Forschung ja nun schon seit ca. 150 Jahren intensiv betrieben wird. Was da bis heute an Geldern hineingeflossen ist, möchte ich gar nicht wissen. Mit welchem Erfolg? Ist die Beweislage der ET heute besser wie zu Darwins Zeiten? Nein, eher umgekehrt.
Und abgesehen davon, was hat die Forschung gebracht? Was nutzt es der Menschheit zu wissen, von welchen Tieren sie abstammt und welche Tiere und Pflanzen genau von welchen abstammen?
Und was nutzt die Erkenntnis, dass das Leben auf der Erde - angeblich - durch zufällige natürliche Vorgänge entstanden ist? Abgesehen davon, dass es sich dabei nach wie vor um eine reine Hypothese handelt, bis zum heutigen Tag in keiner Weise bewiesen.
Also worin liegt nun der Nutzen intensiver langjähriger Forschungsarbeit. Da wird man doch mal die Kosten-Nutzen-Frage stellen dürfen?
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28.03.2010, 21:39
AW: Evolution eine Tatsache?
"Heute stellt die von Darwin begründete und seitdem ständig weiterentwickelte Evolutionstheorie für die Biologie das grundlegende Paradigma dar: Durch sie werden alle biologischen Teildisziplinen, wie Zoologie, Botanik, Verhaltensforschung, Embryologie und Genetik, „unter einem einheitlichen Dach“ versammelt.[37] Theodosius Dobzhansky formulierte dies 1973 prägnant in dem vielzitierten Satz: „Nichts in der Biologie hat einen Sinn, außer im Licht der Evolution.“"
"Kränkungen der Menschheit ist ein von Sigmund Freud geprägter Begriff für einige geschichtliche Ereignisse, die nach psychoanalytischer Meinung den Stolz und das Selbstbewusstsein der Menschheit tief verletzt haben.
Die 1. Kränkung war die Tatsache, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist (Copernicus, Kepler, Galileo und andere).
Die 2. Kränkung ist die Tatsache, dass der Mensch dem Tierreich entstammt und nicht von Gott geschaffen wurde (Charles Darwin und andere).
Die 3. Kränkung ist die Beobachtung von Sigmund Freud, dass das bewusste Denken nur einen kleinen Teil der Informationsverarbeitung im Gehirn darstellt. Das menschliche Denken wird von Trieben und anderen unbewussten Einflüssen bestimmt. Der freie Wille ist umstritten oder wird nur in wenigen Situationen wirklich wirksam."
Jedenfalls ist es durch die Evolutionstheorie wohl schwieriger geworden, politische Autorität auf religiöse Überzeugungen zu gründen.
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28.03.2010, 21:51Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Z.B. in der Medizin. Aber es würde zu weit führen, es so zu erklären, dass du es verstehen musst.
Ja, eindeutig.
Reine, demagogische Behauptung ohne Substanzgehalt.
Zuchtprogramme für Pflanzen und Tiere zur Eindämmung des Hungers?
Medizinische Behandlungen?
Manna fällt - der Bibel zum Trotz - nicht vom Himmel, und Handauflegen ist keine verifizierte Behandlungsmethode.
Wie schon vor zig Seiten zig Mal gesagt (und immer noch nicht verstanden): Die ET macht keine Aussage über die Natur der Vorgänge. Sie können zufällig sein oder auch ganz klar zielgerichtet, wie im Fall von Zuchtprogrammen.
Auch schon vor zig Seiten zig Mal genannt: Züchtungen, IVF, Klonen, etc., etc. sind ein klarer Beweis.
*ab*
Mit Leuten, die sich totstellen, sobald ein Argument kommt, kann man nicht diskutieren. Aber man sollte nicht alles unwidersprochen stehen lassen. In paar Monaten komme ich wieder vorbei und poste exakt das gleiche Posting.
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28.03.2010, 21:52
AW: Evolution eine Tatsache?
Sag mal im Klartext: Welchen konkreten Nutzen hat es zu wissen, welches Tier bzw. welche Planze von welchem Tier bzw. welcher Pflanze abstammen?
Ich weiß nicht, von was Sigmund Freud da redet, ich selbst fühle mich durch keinen der 3 Punkte in irgend einer Weise gekränkt, mal davon abgesehen, dass Pkt. 2 (nicht von Gott geschaffen...) eine reine Hypothese ist.
Inwiefern sollte das zutreffen?



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