Das beantwortet aber nicht meine Frage. Es ging nicht darum nachzuweisen, dass ID eine unbewiesene Theorie ist (nebenbei: welche NW-Theorie ist schon bewiesen?), sondern es ging darum nachzuweisen, dass ID - angeblich - keine NW-Theorie ist.Und bei welcher komplexen Lebensform konnte bisher die ET den Nachweis ihrer Entstehung durch ausschließlich natürliche Mechanismen erbringen? Hier wären die ET-Vertreter in der Beweislast...
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Ergebnis 2.001 bis 2.010 von 2948
Thema: Evolution eine Tatsache?
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26.03.2010, 18:42
AW: Evolution eine Tatsache?
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26.03.2010, 18:54Inaktiver User
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26.03.2010, 19:01
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26.03.2010, 19:38
AW: Evolution eine Tatsache?
Warum sollte 'ID' überhaupt eine Theorie sein? Und wovon eigentlich genau?
"Je nach wissenschaftstheoretischem Standpunkt wird der Begriff „Theorie“ verschieden erklärt. Im Allgemeinen entwirft eine Theorie ein Bild (Modell) der Realität. In der Regel bezieht sie sich dabei auf einen spezifischen Ausschnitt der Realität. Eine Theorie enthält in der Regel beschreibende („deskriptive“) und erklärende („kausale“) Aussagen über diesen Teil der Realität. Auf dieser Grundlage werden Vorhersagen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Theorien sind meist mit dem Anspruch verknüpft, sie durch Beobachtungen (z.B. mittels Experimenten oder anderer Beobachtungsmethoden) prüfen zu können."
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26.03.2010, 19:47
AW: Evolution eine Tatsache?
Ja, beispielweise sind Dianetik und Häkeln auch keine naturwissenschaflichen Theorien. Die Kritik besteht ja darin, aus religiöser Motivation heraus Kreationismus als naturwissenschaftliche Theorie verkaufen zu wollen.
"Was ich nicht tue ist, die Bibel in die Universität zu bringen und zu sagen: "Das sollten wir glauben." Die Bibel heranzuziehen funktioniert sehr gut, wenn man zu einer bibelgläubigen Zuhörerschaft spricht. Aber es ist verheerend, dies zu tun, wenn man, so wie ich es immer wieder tue, zu einer Welt von Menschen spricht, für die die Tatsache, dass etwas in der Bibel steht, ein Grund ist, es nicht zu glauben."
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26.03.2010, 21:22
AW: Evolution eine Tatsache?
Warum sollte ID keine Theorie sein? Wie ich finde ein ebenso anmassende wie haltlose Behauptung!
ID erfüllt sämtliche Kriterien in der von dir selbst angegebenen Definition für eine Theorie.
Im Allgemeinen erklärt ID die Entstehung der Geschöpfe durch Evolution ebenso wie die wissenschaftlich gut gesicherten Erklärungsmodelle der Evolutionstheorie. Nur an die Stelle der extremen Schwachstellen der Evolutionstheorie treten andere, spezielle Erklärungsmodelle, wie das Wirkens einer übergeordneten Intelligenz anstelle des von der ET postulierten Zufalls-Prinzips.
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26.03.2010, 21:50
AW: Evolution eine Tatsache?
Selbst wenn es stimmen sollte, dass ID aus religiöser Motivation heraus entworfen sein sollte, sagt das doch nicht das geringste über den eigentlichen Inhalt der Theorie aus, und allein darauf kommt es an. Theorien entwickeln immer ihre eigene Dynamik, aus welchen Motivationen heraus sie auch immer entstanden sind, ist in diesem Zusammenhang völlig uninteressant.
Entscheidend ist immer der Inhalt einer Theorie und nicht, welche angeblichen (!) Motivationen die Begründer für die Aufstellung ihrer Theorie hatten, welche ohnehin niemand exakt nachvollziehen kann. Die Begründer einer Theorie müssen doch gar nichts über ihre eigentlichen Motivationen bekanntgeben. Falls da wirklich jemand irgenwelche Hintergedanken hat, wird er sie ja wohl kaum öffentlich bekanntgeben. Was überhaupt ist das für eine schräge Argumentation?
Genauso könnte jemand behaupten, Einstein hätte für die Aufstellung seiner Relativitätstheorie die Motivation gehabt, den Bau der Atombombe möglich zu machen. Selbst wenn das stimmen sollte, ändert es nicht das geringste an der Richtigkeit oder Unrichtigkeit der Relativitätstheorie, und schon gar nicht an der Tatsache, dass es sich bei der Relativitätstheorie um eine naturwissenschaftliche Theorie handelt. Wer so argumentiert, hat doch offenbar unlautere Gründe dafür.
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26.03.2010, 22:45
AW: Evolution eine Tatsache?
Ganz im Gegenteil. Ich finde ich es völlig abwegig, die rhetorischen Tricks eines Strafrechtlers mit religiösem Sendungsbewusstsein als naturwissenschaftliche Theorie zu bezeichnen.
Kannst Du für diese Behauptung bitte einmal eine Quelle angeben. Das halte ich für frei von Dir erfunden.
Und dies dann einmal bitte anhand von Beispielen erläutern und begründen, was an diesen 'Erklärungsmodellen' nicht Phantasie, sondern naturwissenschaftliche Vorgehensweise ist.
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26.03.2010, 23:42
AW: Evolution eine Tatsache?
Wie oft soll ich noch erklären, dass der Inhalt einer Theorie nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen angeblichen Motiven der Theorie-Begründer zu tun hat. Wie ich bereits sagte, ist es praktisch für den einzelnen gar nicht möglich, die tatsächlichen Beweggründe für die Aufstellung einer Theorie nachzuvollziehen. Und ich wiederhole es noch einmal: Wer mit einer solchen Argumentationen arbeitet, hat unlautere Beweggründe!
Da frag ich mal umgekehrt: Anerkennt ID etwa nicht die Abstammunslehre? Woraus beziehst Du denn DEINE Informationen?
Was gibt es da zu erklären? Es sollte doch wenigstens bekannt sein, dass ID das Wirkens einer übergeordneten Intelligenz anstelle des von der ET postulierten Zufalls-Prinzips setzt, oder von was reden wir hier?
Und eine Frage an dich: Welche von den genannten beiden Erklärungsmodellen entspringt nicht der Phantasie?
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27.03.2010, 07:10



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