Sagt wer?
Jetzt komm nicht mit "die Bibel".
Dass es einen Zimmermannssohn namens Jeshua zur Zeitenwende gegeben hat, okay.
Auch einen König namens David lasse ich mir gefallen (obwohl es dafür nah meiner Kenntnis auch keine Belege gibt).
Aber einen ersten Menschen namens Adam hat es sicher nicht gegeben.
In dem Zusammenhang: Wenn Adam der erste Mensch war, hatte er eigentlich einen Bauchnabel? Und hat ihm ne Rippe gefehlt?
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Antworten
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Thema: Evolution eine Tatsache?
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28.07.2009, 12:51
AW: Evolution eine Tatsache?
Wir werden weitermachen!
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28.07.2009, 13:00Inaktiver User
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28.07.2009, 13:24
AW: Evolution eine Tatsache?
Andererseits: Wo kommen die Menschen her, wenn es keinen ersten Menschen gab? Angenommen, jemand ist Mensch genau dann, wenn er oder sie Vater und Mutter hat, die auch Menschen sind. Diese Definition erfordert dann aber eine unendlich lange Ahnenreihe von Menschen. Und das ist eine Annahme, die von der Evolutionstheorie wohl so nicht unterstützt wird und von der Kosmologie (Existenz des Universums seit unendlich langer Zeit) wohl auch nicht.
Also muss es aus Sicht der Evolutionstheorie plötzlich mindestens zwei Wesen gegeben haben, die nicht derselben Art angehören, wie ihre Eltern und die sich miteinander fortpflanzen konnten, oder? Das waren dann die ersten Menschen. Aber waren dann beide gleichzeitig Menschen? Oder aber man sagt: Es gibt eigentlich genau genommen gar keine Menschen, das ist nur eine Bezeichnung für eine bestimmte Teilmenge von männlichen und weiblichen Lebewesen, die sich ein wenig ähneln, eine vergleichbare Sprache sprechen und von denen jeweils zwei verschiedenen Geschlechts mit einiger Wahrscheinlichkeit Nachkommen in die Welt setzen können.
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28.07.2009, 16:20Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Das sehe ich genauso.
Ich bezeichne mich durchaus als Christ. Aber ich kann nicht sehen, warum ich nicht auch mein Gehirn einschalten und benutzen soll. Rein wissenschaftlich ist es ein leichtes die Evolution zu beweisen, aber bei der Genesis sieht es da doch deutlich schwächer mit der Beweisführung aus.
Im übrigen sehe ich in der Evolution vielmehr eine weiter Bestätigung für die Großartigkeit Gottes Werks. Ich finde das ist schon eine tolle Sache so etwas zu "schöpfen".
Wenn ich mich nun wirklich an jedes Wort der Genesis halten sollte, dann hätte ich das Gefühl Gott zu beleidigen. Er gab mir meinen Verstand um ihn zu nutzen, nicht um stur an dem zu kleben was sich Menschen vor ein paar 1000 Jahren zusammengereimt haben weil sie keine anderen Lösungen kannten.
Aber irgendwie sollten wir doch heute ein wenig weiter sein.
Wer allerdings weiterhin jedes Wort des alten Testaments wörtlich nehmen will, bitte, auch gut.
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28.07.2009, 16:23Inaktiver User
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28.07.2009, 16:42Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Jesus hat im Neuen Testament die Gültigkeit des Alten bestätigt.
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28.07.2009, 17:16Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Nun, ich sehe mich auch als Christ...

Und ich hätte widerum das Gefühl Gott zu beleidigen, wenn ich sein Wort, die Bibel nicht als das ansehe, was sie ist: Sie ist von Gott inspiriert.
Die Schreiber schrieben alles auf, was Gott ihnen durch Engel entweder wortwörtlich diktierte, oder was er den Schreibern in den Sinn gab.
Gott ließ den Schreibern oft die freie Wahl, selbst Worte zu finden, um etwas zu erklären.
Aber Gott beaufsichtigte, was niedergeschrieben wurde.
Ich finde, so etwas ist für einen Gott doch was leichtes, oder?
Die Worte der Bibel wurden also nicht von ein paar Schreiber zusammengereimt, um damit sich und den Lesern die Welt zu erklären.
Aber es steht dir frei, die Bibel so zu sehen, wie du sie siehst...
Übrigens kann man nicht alles Wortwörtlich nehmen. Da stimme ich dir zu.
Der Ausdruck Apfel ist eine spätere Einfügung. In der Bibel steht wörtlich einfach nur Frucht.
Es gibt aber auch noch weitere Stellen, die in den Jahrhunderten nach der Vollendung der Bibel, ohne das sich die Übersetzer dessen bewußt waren, eingefügt wurden.
Manche machten es auch nur um eine kirchliche Lehre zu bestätigen.
Zum Beispiel die Worte „im Himmel: der Vater, das Wort, und der heilige Geist; und diese drei sind eins. Und drei sind, die Zeugnis geben auf Erden“ (Al),
die in älteren Übersetzungen in 1. Johannes 5:7 zu finden sind.
In Wirklichkeit sind sie ein unechter Zusatz zum Urtext.
Das geht aus einer Fußnote der Jerusalemer Bibel, einer katholischen Übersetzung hervor.
Dort heißt es, dass dieser Text „in den alten griechischen Hss [Handschriften], den alten Üss [Übersetzungen] und den besten Hss von V [Vulgata] fehlt“.
In dem Werk A Textual Commentary on the Greek New Testament von Bruce Metzger (1975, S. 716—718) wird die Geschichte der unechten Textstelle genau zurückverfolgt.
Es heißt darin, dass sie zum erstenmal in einer Abhandlung mit dem Titel Liber Apologeticus aus dem vierten Jahrhundert auftaucht
und dass sie vom sechsten Jahrhundert an in altlateinischen Handschriften
und in Vulgatahandschriften der Bibel erscheint.
Im allgemeinen sind diese Worte in neueren protestantischen und katholischen Übersetzungen nicht im Haupttext enthalten, da man sie als unecht betrachtet (EB; EÜ; GN).
Die allermeisten unechten Textstellen wurden, dank der heute zur Verfügung stehenden Technik aufgedeckt; und wenn es der Kirche gefiel, auch abgeändert.
Wer will, der kann eine Bibelübersetzung so lesen, wie sie in der Ursprache verfasst wurde.
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28.07.2009, 17:17
AW: Evolution eine Tatsache?
Versteh ich jetzt nicht, Dein Posting.
Natürlich gab es keinen "ersten" Menschen.
Lies Dir doch mal durch, wie das mit der Evolution funktioniert, von den ersten Amino-Molekülen über Einzeller, Vielzeller, Meeresbewohner, erste Säuger, Menschenähnliche bishin zum Homo sapiens. Das war eine kontinuierliche Entwicklung mit mehr oder weniger großen Mutationssprüngen.
Zitat Wiki: Eine Mutation (v. lat. mutatio „Veränderung“, „Wechsel“) ist eine Veränderung des Erbgutes eines Organismus durch Veränderung der Abfolge der Nukleinbasen [...]Wir werden weitermachen!
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28.07.2009, 17:22
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28.07.2009, 17:24



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