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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie Jesus Christus eine historische Person ist,
    sind auch Salomo, David, Jakob, Isaak, Abraham, Noah
    und Adam historische Personen.
    Sagt wer?
    Jetzt komm nicht mit "die Bibel".
    Dass es einen Zimmermannssohn namens Jeshua zur Zeitenwende gegeben hat, okay.
    Auch einen König namens David lasse ich mir gefallen (obwohl es dafür nah meiner Kenntnis auch keine Belege gibt).
    Aber einen ersten Menschen namens Adam hat es sicher nicht gegeben.

    In dem Zusammenhang: Wenn Adam der erste Mensch war, hatte er eigentlich einen Bauchnabel? Und hat ihm ne Rippe gefehlt?

    Zitat Zitat von Zimtstange Beitrag anzeigen
    Ja, Adam Riese lebte von 1492 bis 1559
    Wir werden weitermachen!

  2. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Adam ist ein Synonym, lieber Mico, kein Mensch, der einmal real existiert hat.
    Er steht für die Menschheit an sich.
    Ich bin mir sicher, auch derjenige, der sich diese Geschichte ausgedacht und sie niedergeshrieben hat, hat das so gemeint.
    Mico glaubt aber leider jedes Wort genauso wie es in der Bibel steht...

    Mico: hatte Adam einen Nachnamen? Und wann war sein Geburtstag?

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    In dem Zusammenhang: Wenn Adam der erste Mensch war, hatte er eigentlich einen Bauchnabel? Und hat ihm ne Rippe gefehlt?
    Andererseits: Wo kommen die Menschen her, wenn es keinen ersten Menschen gab? Angenommen, jemand ist Mensch genau dann, wenn er oder sie Vater und Mutter hat, die auch Menschen sind. Diese Definition erfordert dann aber eine unendlich lange Ahnenreihe von Menschen. Und das ist eine Annahme, die von der Evolutionstheorie wohl so nicht unterstützt wird und von der Kosmologie (Existenz des Universums seit unendlich langer Zeit) wohl auch nicht.

    Also muss es aus Sicht der Evolutionstheorie plötzlich mindestens zwei Wesen gegeben haben, die nicht derselben Art angehören, wie ihre Eltern und die sich miteinander fortpflanzen konnten, oder? Das waren dann die ersten Menschen. Aber waren dann beide gleichzeitig Menschen? Oder aber man sagt: Es gibt eigentlich genau genommen gar keine Menschen, das ist nur eine Bezeichnung für eine bestimmte Teilmenge von männlichen und weiblichen Lebewesen, die sich ein wenig ähneln, eine vergleichbare Sprache sprechen und von denen jeweils zwei verschiedenen Geschlechts mit einiger Wahrscheinlichkeit Nachkommen in die Welt setzen können.

  4. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Ich kapier eh nicht, was eigentlich aus religiöser Sicht gegen die Evolution spricht.
    Es ist nicht mal so, dass die Bibel was anderes sagt, es sei denn man ist so dumm und nimmt sie wörtlich.

    Das sehe ich genauso.

    Ich bezeichne mich durchaus als Christ. Aber ich kann nicht sehen, warum ich nicht auch mein Gehirn einschalten und benutzen soll. Rein wissenschaftlich ist es ein leichtes die Evolution zu beweisen, aber bei der Genesis sieht es da doch deutlich schwächer mit der Beweisführung aus.

    Im übrigen sehe ich in der Evolution vielmehr eine weiter Bestätigung für die Großartigkeit Gottes Werks. Ich finde das ist schon eine tolle Sache so etwas zu "schöpfen".

    Wenn ich mich nun wirklich an jedes Wort der Genesis halten sollte, dann hätte ich das Gefühl Gott zu beleidigen. Er gab mir meinen Verstand um ihn zu nutzen, nicht um stur an dem zu kleben was sich Menschen vor ein paar 1000 Jahren zusammengereimt haben weil sie keine anderen Lösungen kannten.

    Aber irgendwie sollten wir doch heute ein wenig weiter sein.

    Wer allerdings weiterhin jedes Wort des alten Testaments wörtlich nehmen will, bitte, auch gut.

  5. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Zimtstange Beitrag anzeigen
    Eben und einen Apfel essen, das ist doch auch nichts weiter schlimmes.
    Zumal die damals noch nicht pestizidbelastet waren.

    ...Da ging ihnen ein Licht auf und sie erkannten, dass sie nackt sind.
    Und Adam rief: "Trete zurück Eva, ich weiß nicht, wie lange das Ding noch wird!"
    Da kam Gott zurück mit den Einmachgläsern, denn es hätte ja Apfelkompott werden sollen.
    So nahm alles seinen Lauf...
    Wobei in der Bibel ja noch nicht einmal von einem Apfel die Rede ist.
    Dort wird lediglich von der Frucht des Baumes der Erkenntnis gesprochen. Zum Apfel mutiert diese Frucht erst im 15 Jhdt.

  6. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Jesus hat im Neuen Testament die Gültigkeit des Alten bestätigt.

  7. Inaktiver User

    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich genauso.

    Ich bezeichne mich durchaus als Christ.

    Wenn ich mich nun wirklich an jedes Wort der Genesis halten sollte, dann hätte ich das Gefühl Gott zu beleidigen. Er gab mir meinen Verstand um ihn zu nutzen, nicht um stur an dem zu kleben was sich Menschen vor ein paar 1000 Jahren zusammengereimt haben weil sie keine anderen Lösungen kannten.
    Nun, ich sehe mich auch als Christ...

    Und ich hätte widerum das Gefühl Gott zu beleidigen, wenn ich sein Wort, die Bibel nicht als das ansehe, was sie ist: Sie ist von Gott inspiriert.

    Die Schreiber schrieben alles auf, was Gott ihnen durch Engel entweder wortwörtlich diktierte, oder was er den Schreibern in den Sinn gab.
    Gott ließ den Schreibern oft die freie Wahl, selbst Worte zu finden, um etwas zu erklären.

    Aber Gott beaufsichtigte, was niedergeschrieben wurde.

    Ich finde, so etwas ist für einen Gott doch was leichtes, oder?

    Die Worte der Bibel wurden also nicht von ein paar Schreiber zusammengereimt, um damit sich und den Lesern die Welt zu erklären.


    Aber es steht dir frei, die Bibel so zu sehen, wie du sie siehst...

    Übrigens kann man nicht alles Wortwörtlich nehmen. Da stimme ich dir zu.

    Der Ausdruck Apfel ist eine spätere Einfügung. In der Bibel steht wörtlich einfach nur Frucht.

    Es gibt aber auch noch weitere Stellen, die in den Jahrhunderten nach der Vollendung der Bibel, ohne das sich die Übersetzer dessen bewußt waren, eingefügt wurden.
    Manche machten es auch nur um eine kirchliche Lehre zu bestätigen.

    Zum Beispiel die Worte „im Himmel: der Vater, das Wort, und der heilige Geist; und diese drei sind eins. Und drei sind, die Zeugnis geben auf Erden“ (Al),
    die in älteren Übersetzungen in 1. Johannes 5:7 zu finden sind.

    In Wirklichkeit sind sie ein unechter Zusatz zum Urtext.

    Das geht aus einer Fußnote der Jerusalemer Bibel, einer katholischen Übersetzung hervor.

    Dort heißt es, dass dieser Text „in den alten griechischen Hss [Handschriften], den alten Üss [Übersetzungen] und den besten Hss von V [Vulgata] fehlt“.

    In dem Werk A Textual Commentary on the Greek New Testament von Bruce Metzger (1975, S. 716—718) wird die Geschichte der unechten Textstelle genau zurückverfolgt.

    Es heißt darin, dass sie zum erstenmal in einer Abhandlung mit dem Titel Liber Apologeticus aus dem vierten Jahrhundert auftaucht
    und dass sie vom sechsten Jahrhundert an in altlateinischen Handschriften
    und in Vulgatahandschriften der Bibel erscheint.

    Im allgemeinen sind diese Worte in neueren protestantischen und katholischen Übersetzungen nicht im Haupttext enthalten, da man sie als unecht betrachtet (EB; EÜ; GN).

    Die allermeisten unechten Textstellen wurden, dank der heute zur Verfügung stehenden Technik aufgedeckt; und wenn es der Kirche gefiel, auch abgeändert.

    Wer will, der kann eine Bibelübersetzung so lesen, wie sie in der Ursprache verfasst wurde.

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Andererseits: Wo kommen die Menschen her, wenn es keinen ersten Menschen gab? Angenommen, jemand ist Mensch genau dann, wenn er oder sie Vater und Mutter hat, die auch Menschen sind. Diese Definition erfordert dann aber eine unendlich lange Ahnenreihe von Menschen. Und das ist eine Annahme, die von der Evolutionstheorie wohl so nicht unterstützt wird und von der Kosmologie (Existenz des Universums seit unendlich langer Zeit) wohl auch nicht.

    Also muss es aus Sicht der Evolutionstheorie plötzlich mindestens zwei Wesen gegeben haben, die nicht derselben Art angehören, wie ihre Eltern und die sich miteinander fortpflanzen konnten, oder? Das waren dann die ersten Menschen. Aber waren dann beide gleichzeitig Menschen? Oder aber man sagt: Es gibt eigentlich genau genommen gar keine Menschen, das ist nur eine Bezeichnung für eine bestimmte Teilmenge von männlichen und weiblichen Lebewesen, die sich ein wenig ähneln, eine vergleichbare Sprache sprechen und von denen jeweils zwei verschiedenen Geschlechts mit einiger Wahrscheinlichkeit Nachkommen in die Welt setzen können.
    Versteh ich jetzt nicht, Dein Posting.
    Natürlich gab es keinen "ersten" Menschen.
    Lies Dir doch mal durch, wie das mit der Evolution funktioniert, von den ersten Amino-Molekülen über Einzeller, Vielzeller, Meeresbewohner, erste Säuger, Menschenähnliche bishin zum Homo sapiens. Das war eine kontinuierliche Entwicklung mit mehr oder weniger großen Mutationssprüngen.

    Zitat Wiki: Eine Mutation (v. lat. mutatio „Veränderung“, „Wechsel“) ist eine Veränderung des Erbgutes eines Organismus durch Veränderung der Abfolge der Nukleinbasen [...]
    Wir werden weitermachen!

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jesus hat im Neuen Testament die Gültigkeit des Alten bestätigt.
    AUTSCH!!!
    Jesus bestätigte also die Legitimation von Steinigungen?
    Jesus bestätigte also die Sklaverei?
    Jesus bestätigte die Tötung von als Banngut geweihten Sklaven? (Levitikus, Kap 27, Vers 28-29)

    Bitte erst mal nachdenken!

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    AW: Evolution eine Tatsache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei in der Bibel ja noch nicht einmal von einem Apfel die Rede ist.
    Dort wird lediglich von der Frucht des Baumes der Erkenntnis gesprochen. Zum Apfel mutiert diese Frucht erst im 15 Jhdt.
    Dennoch ist es auch kein schlimmes Vergehen, eine Frucht von einem Baum zu pflücken.
    Es ist eben eine Analogie.

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