Die ET selbst beruht auf Glauben! Nämlich auf dem - aus meiner Sicht sehr naiven - Glauben, die Entstehung des Lebens ließe sich allein durch natürliche Prozesse erklären, also ohne die zusätzliche Annahme übernatürliche Phänomene. Letzteres ist eine willkürliche Annahme, welche durch keinerlei wissenschaftliche Belege gesichert ist. Folglich handelt es sich bei der Evolutionstheorie um eine Spekulation.
Der Ansatz hat sich eben nicht erledigt! Ich habe Dir doch eine solche normative Aussage der ET genannt. Und ob nun eine oder zehn, was spielt das für eine Rolle?
Das Induktionsprinzip lässt sich höchstens auf die Generationenfolge innerhalb derselben Art anwenden. Hinsichtlich der Entstehung neuer Arten ist es völlig unbrauchbar.
Die Fossilienfunde beweisen gar nichts. Sie können noch nicht mal als "gesicherter Beleg" für die Abstammungslehre herhalten, geschweige denn für die ET. Das einzige, was sie dokumentieren ist, wann und (evtl.) wo welche Lebewesen entstanden und (gegebenenfalls) wieder verschwunden sind. Wie sie entstanden sind, darüber geben sie keinerlei Auskunft!
Antworten
Ergebnis 1.511 bis 1.520 von 2948
Thema: Evolution eine Tatsache?
-
05.10.2009, 23:44
AW: Evolution eine Tatsache?
-
06.10.2009, 07:57
AW: Evolution eine Tatsache?
Nein, es handelt sich um eine Hypothese: "Als eine Hypothese (altgriechisch ὑπόθεσις (hypóthesis) – die Unterstellung, Voraussetzung, Grundlage) bezeichnet man eine Aussage, deren Gültigkeit bloß vermutet wird, die aber im Gegensatz zu einer Spekulation nicht nur anscheinend widerspruchsfrei ist und in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Wissen steht, sondern auch begründet werden kann."
"Die Experimente, welche die Hypothesen stützen, reichen momentan nicht aus zur Formulierung einer Theorie, die erklären kann, wie das Leben entstand. So konnte zwar bereits die chemische Entstehung von komplexen Molekülen beobachtet werden, die für biologische Abläufe notwendig sind, jedoch noch keine Bildung eines hinreichenden Systems daraus. Diese Beobachtungen werden aber bereits als großer Erfolg und ausreichend für die Aufstellung der Hypothese gewertet."
Spekulation ist allein die zusätzliche Annahme der Existenz und Einwirkung mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht nachweisbarer und daher übernatürlicher Wesen.
Nein, das war kein Beispiel. Aus der Evolutionstheorie ergibt sich nicht, dass man nicht an übernatürliche Wesen glauben sollte, oder das Gegenteil.
Im Gegenteil. Von was für Wesen wurden denn die ersten Menschen geboren?
Dann stellen sich doch aber zwei Fragen:
1. Wessen wenn nicht die der Vorfahren der heutigen Menschen sind die gefundenen Werkzeuge, Waffen, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände, Feuerstellen, Höhlenmalereien und sterblichen Überreste?
2. Welche wenn nicht die gefundenen Werkzeuge, Waffen, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände, Feuerstellen, Höhlenmalereien und sterblichen Überreste sind die der Vorfahren der heutigen Menschen?Geändert von Alaska (06.10.2009 um 08:44 Uhr) Grund: Ergänzung.
-
06.10.2009, 08:56Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Die ersten Menschen wurden geschaffen...
Aus dem Nichts von einem real existierenden Gott.
Erst dann begannen sie zu leben, hatten eine Persönlichkeit.
Die ersten beiden Menschen hätten niemals sterben müssen.
Sie konnten sprechen, denken und lebten gewiss nicht auf dem Baum...
Tiere mußten von Anfang an, als sie erschaffen wurden, irgendwann sterben.
Nun die Frage: Warum müssen wir Menschen heute sterben?
Weil wir Nachkommen irgendwelcher Vorfahren eines (ich sag jetzt mal ganz provan)"Affenmenschen/Menschenaffen sind?
Nein! Das hatte mit dem Gehorsam Gott gegenüber zu tun!
Menschen konnten sich entscheiden Gott, als ihren Gesetzgeber, anzuerkennen.
Sie taten es nicht und brachten so den Tod über alle ihre Nachkommen.
Auch über dich und mich.
Wenn wir dann gestorben sind, gehen wir alle in diese Nichtexistenz zurück. Wir waren vor unserer Geburt nicht existent und sind es auch danach wieder.
Nur Gott hat sich gemerkt wie wir waren, welche Persönlichkeit wir hatten, welche Vorlieben, welche Schwächen. Wie wir nun mal so sind.
Das ewige Leben hatte Adam für sich und seine Nachkommen verspielt.
Wir sterben, weil wir nicht Nachkommen irgendwelcher Tiere sind. (Oder die selben Vorfahren hatten), sondern weil Adam den Tod an alle seine Nachkommen weitervererbt hatte.
Aber Gott wird seinen Plan, seinen Vorsatz trotzdem verwirklichen.
Egal, was die Weisen in unserer Zeit dazu sagen...
Wir werden es sehen...
Natürlich geht jetzt wieder ein Aufschrei durch die "Gemeinde".
Aber so, wie einige vehement schreiben, dass sie so etwas niemals glauben können, schreibe ich, dass ich das kann.
Geändert von Inaktiver User (06.10.2009 um 08:59 Uhr)
-
06.10.2009, 12:48
-
06.10.2009, 12:50
-
06.10.2009, 13:02
AW: Evolution eine Tatsache?
Widerspricht aber bekannten Fakten.
Zitat von milu
Das stört Gläubige nicht.
Glauben = nichts wissen.
-
06.10.2009, 13:06Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
-
06.10.2009, 14:30
AW: Evolution eine Tatsache?
Inzwischen sind wir schon weiter. Religiöser Glaube an eine Schöpfung durch oder unter Mitwirkung eines oder mehrerer übernatürlicher Wesen ist halt eine Sache, naturwissenschaftliche Erklärungen für die Entstehung von Lebewesen allgemein und Menschen im speziellen wie die biologische Evolutionstheorie sind etwas anderes.
Das Problem ist nur noch, dass dieser Unterschied anscheinend geleugnet oder verwischt werden soll. Oder schlichtweg nicht begriffen wird.
Und eigentlich gibt es Menschen ja auch erst seit vielleicht 1000 Jahren, älter ist die Bezeichnung 'Mensch' wohl nicht, wenn sie erst im Mittelhochdeutschen auftaucht.
-
06.10.2009, 15:00Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Die Bezeichnung für den Menschen ist schon einige tausend Jahre alt.
’a·dhám bedeutet „Mensch“, „Erdenmensch“,
„Menschheit ([die] Menschen)“ (allgemein);
’isch, „Mann“, „[Einzel]person“, „Ehemann“;
’enṓsch, „sterblicher Mensch“;
géver, „kräftiger Mann“;
sachár, „Männlicher“.
Einige andere hebräische Wörter werden ebenfalls mit „Mann“ oder „Mensch“ übersetzt.
Das griechische ánthrōpos bedeutet „Mensch“,
„[die] Menschen“ (allgemein); anḗr, „Mann“, „Ehemann“.
-
06.10.2009, 15:09
AW: Evolution eine Tatsache?
Mensch entstand als Substantivierung des althochdeutschen Adjektiv mannisco, welches von man abgeleitet ist und menschlich, männlich bedeutet. Im Mittelhochdeutschen lautete die Form mensch oder mensche".
"Als Mittelhochdeutsch werden alle Texte in einem hochdeutschen Idiom aus der Zeit von ungefähr 1050 bis 1350 bezeichnet. Der Beginn des Mittelhochdeutschen wird in der historischen Linguistik sehr einheitlich um das Jahr 1050 fest gelegt, da sich ab diesem Zeitpunkt einige sprachliche Veränderungen gegenüber den althochdeutschen Varietäten bemerkbar machen, besonders im Phonemsystem, aber auch in der Grammatik."
Also gibt es Menschen erst seit etwa 1000 Jahren. Die Lebewesen, aus denen sie hervorgegangen sind, waren offenbar keine Menschen, sondern mannisco, oder so.



Zitieren