Danke der endlich mal klaren Worte. Die ET beansprucht also nicht, die Entstehunge des Lebens auf der Erde erklären zu können, das ist ja schon mal eine Aussage.
Doch wieso wird sie dann ständig mit der Schöpfungslehre in Vergleich gebracht bzw. sogar als Konkurrenz zur dieser hingestellt?
Alles nur Schall und Rauch?![]()
Antworten
Ergebnis 1.141 bis 1.150 von 2948
Thema: Evolution eine Tatsache?
-
07.09.2009, 15:37
AW: Evolution eine Tatsache?
-
07.09.2009, 16:11Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Wenn Du Dich endlich mal mit Fachbüchern beschäftigen würdest, würdest Du endlich begreifen, daß:
a) Der Vergleich oder die Konkurrenz immer nur aus der Ecke der Gläubigen kommt, die die ET ablehnen.
b) So ein Vergleich oder Konkurrenzgebaren sich aus naturwissenschaftlicher Sicht gar nicht ergeben kann, da Naturwissenschaft sich nur mit belegbaren Daten beschäftigen KANN.
c) Daß immer und immer wieder hier angemerkt wurde, daß die Entstehung des Lebens nicht das Thema der ET ist, sondern die Entstehung der Arten.
Ich würde mir wirklich wünschen, wenn das ein für allemal verinnerlicht wird.
-
07.09.2009, 16:33
AW: Evolution eine Tatsache?
Und wieso wird dann Gott als der Schöpfer allen Lebens von ET-Anhängern so gern als "entbehrlich", "überflüssig" oder als "Lückenbüßer" hingestellt?
Ganz so ist es ja nun nicht. Angenommen die ET könnte die Entstehung des Lebens auf der Erde tatsächlich auf natürliche Weise erklären - nur mal angenommen - , dann wäre damit ja die Schöpfungslehre widerlegt.
Und ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, viele ET-Anhängger glauben das sogar jetzt schon, obwohl obige Voraussetzung gar nicht erfüllt ist.
Kann man obige Aussage dann wenigstens so umformulieren: Die ET beansprucht für sich, die Antstehung der Arten aus einzelligen Lebewesens erklären zu können? Oder geht das auch nicht.Geändert von tessie_10 (07.09.2009 um 16:40 Uhr)
-
07.09.2009, 16:56Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Weil so Naturwissenschaft funktioniert. Sie kann schlicht keine unbelegbare Unbekannte gebrauchen, die im Bedarfsfall dann in die Bresche springt.
Nö, die Schöpfungslehre kann nicht naturwissenschaftlich widerlegt werden, da sie nicht keinen naturwissenschaftlichen Grundsätzen folgt.Ganz so ist es ja nun nicht. Angenommen die ET könnte die Entstehung des Lebens auf der Erde tatsächlich auf natürliche Weise erklären - nur mal angenommen - , dann wäre damit ja die Schöpfungslehre widerlegt.
Und jetzt sagst Du 1000 Mal auf: die ET erklärt nicht die Entstehung des Lebens, die ET erklärt nicht die Entstehung des Lebens,...
Du verwechselst immer noch die naturwissenschaftliche Beschreibung und die persönlichen Schlußfolgerung daraus.Und ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, viele ET-Anhängger glauben das sogar jetzt schon, obwohl obige Voraussetzung gar nicht erfüllt ist.
Im Moment spricht die Datenlage nicht dagegen.Kann man obige Aussage dann wenigstens so umformulieren: Die ET beansprucht für sich, die Antstehung der Arten aus einzelligen Lebewesens erklären zu können? Oder geht das auch nicht.
-
07.09.2009, 17:28
AW: Evolution eine Tatsache?
Wieso soll die Schöpfungslehre dadurch nicht widerlegt werden können? Die Schöpfungslehre ist Glaubenssache, und Glauben kann auf Irrtum beruhen. Wenn also die Entstehung des Lebens in der Weise erklärt werden könnte, dass da kein Plan oder Ziel dahinter ist, wovon die ET ja offenbar ausgeht, dann wäre die Annahme eines Schöpfers hinfällig, der Schöpfungsglauben widerlegt. Egal, welchen Grundsätzen der Schöpfungsglauben nun gefolgt ist oder nicht.
Warum nicht? Bekommt man doch eh selten genug zu hören.
Ja das mag stimmen, doch diese persönlichen Meinungsäußerungen von ET-Befürwortern können ganz schön nerven.
Das ist nun leider wieder eine schwammige Aussage. Die ET will also die Entstehung der Arten aus anderen Arten erklären, weiß aber noch gar nicht, aus welche Arten die Arten ursprünglich entstanden sein sollen. Was soll das für eine Wissenschaft sein, die noch nicht mal abgrenzen kann, was sie überhaupt zum Inhalt ihrer Theorie hat?
-
07.09.2009, 17:40Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Ich kann Dir nur nochmal sagen, daß man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann.
Die Annahme eines Schöpfers IST in der Naturwissenschaft hinfällig. Und damit auch dessen Falsifizierung.
Du wirst keinen naturwissenschaftlichen Gottesbeweis oder das Gegenteil davon bekommen. Weil es schlicht ausschließt.
Egal, welche Erkenntnisse wir zum Theme ET noch gewinnen werden, am Schluß könnte es trotzdem immer noch so sein, daß sich jemand einen Scherz machte und alles so hin stellte, wie es heute ist. Inklusive der Belege, die eine ET stützen.
Aber dies läßt sich eben NIE so erfahren, da per Definition ein übernatürliches Wesen (
) nicht durch unsere natürliche Erfahrung greifbar ist.
Lies doch einfach mal ein Buch zur Wissenschaftstheorie.
Die ET muß nicht bis ins Detail wissen, was sich woraus entwickelt hat. Das geht ja auch gar nicht.Das ist nun leider wieder eine schwammige Aussage. Die ET will also die Entstehung der Arten aus anderen Arten erklären, weiß aber noch gar nicht, aus welche Arten die Arten ursprünglich entstanden sein sollen. Was soll das für eine Wissenschaft sein, die noch nicht mal abgrenzen kann, was sie überhaupt zum Inhalt ihrer Theorie hat?
Aber die ältesten Fossilienfunde sehen nicht nach Dackel und Schaf aus, sondern zeigen Einzeller. Daher: NACH DATENLAGE.
-
07.09.2009, 18:04
AW: Evolution eine Tatsache?
Das mag stimmen, doch dem habe ich gar nicht widersprochen. Es ging ja nicht um naturwissenschaftliche Theorien, die durch den Nachweis eines schöpferischen Prinzips widerlegt werden sollten, sondern es ging umgekehrt um den Schöpfungsglauben, der sehr wohl durch wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt werden könnte. Zumindest ist dieser Fall theoretisch denkbar, ob er jemals eintritt, sei mal dahingestellt.
Das kommt ganz darauf an, was man unter Gott versteht. Wenn man unter Gott einen Typen versteht, der irgendwann mal das Weltall angestoßen hat und das war's dann, so kann man natürlich Gott niemals naturwissenschaftlich widerlegen, klar.
Versteht man nun aber unter Gott den Schöpfer allen Lebens, so steht und fällt die Existenz dieses Gottes ohne Frage mit den oben genannten naturwissenschaftlichen Ergebnissen.
-
07.09.2009, 18:16
AW: Evolution eine Tatsache?
Dazu hier nochmal eine Argumentationshilfe des "wissenschaftlichen Kreationismus" (Nach meiner Auffassung eine Pseudowissenschaft) gegen naturwissenschaftliche Theorien ganz allgemein:
"Die Evolutionstheorie ist keineswegs bewiesen. Sie wirft viele Fragezeichen auf. Manches Forschungsergebnis weist eher auf einen Schöpfunsprozess hin. Wichtig ist es, auch die Evolutionstheorie als eine Glaubensüberzeugung zu verstehen."
-
07.09.2009, 18:56
-
07.09.2009, 19:53
AW: Evolution eine Tatsache?
Ja, das halte ich für Unsinn. Das ist typisch pseudowissenschaftliche Vorgehensweise:
1. Erst wird der Eindruck erweckt, eine naturwissenschaftliche Theorie sei 'endgültig beweisbar'.
2. Dann wird festgestellt, dass eine bestehende Theorie das nicht ist.
3. Dann wird der Eindruck erweckt, es gebe eine 'bessere' Theorie.
4. Dann wird behauptet, eine naturwissenschaftliche Theorie sei ebenso eine Glaubensüberzeugung wie eine peudowissenschaftliche Schöpfungstheorie.



Zitieren