Hmm, schwer zu sagen. Aber er hat ganz gewisse andere Funktionsmöglichkeiten, als ein Einzeller. Dafür ist er nicht potentiell unsterblich, kann sich weniger schnell vermehren, geschweige denn Klonen und hat in seiner Anpassungsfähigkeit an geänderte Umweltbedingungen einen großen Nachteil: Er kann es nicht aktiv an die Nachkommen über geben.
So unterm Strich - ich wäre lieber ein Einzeller, als ein Schmetterling.
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Thema: Evolution eine Tatsache?
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03.09.2009, 01:30Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
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03.09.2009, 01:40Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Aber selbst wenn der Schmetterling komplexer ist: Ja und?

Oh, die Uhr - gute n8!
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03.09.2009, 01:44
AW: Evolution eine Tatsache?
Ja allerdings, DU redest blabla !
Glaubst Du, es wird wahrer, je öfter es verlinkt wird?
Deine Argumentation macht diesen offensichtlichen Schwachpunkt der ET nicht weniger dramatisch. Darwin war selbstkritisch gegenüber seiner eigenen Theorie eingestellt, Ihr Neodarwinisten habt jede Form von Selbstkritik verloren!
Reinster Populismus sind die von Dir abgespulkten Antworten, die Fragen hingegen ganz sicher nicht.
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03.09.2009, 08:06
AW: Evolution eine Tatsache?
Tessie möchte eine Definition dafür finden, wann ein Lebewesen als 'höher entwickelt' als ein anderes gelten kann. Anscheinend ist in ihrer Vorstellung 'hoch entwickelt' irgendwie gleichbedeutend mit 'komplex', und 'komplex' irgendwie gleichbedeutend mit 'unwahrscheinlich' (warum auch immer das so sein sollte, aber für eine Definition spielt das erstmal keine so große Rolle). Das Problem ist nun, dass sich offenbar kein praktisches Verfahren findet, mit dem für zwei gegebene Lebewesen entschieden werden kann, welches von beiden das 'unwahrscheinlichere' ist. Daher dieser Eiertanz um die fiktiven 'Entstehungswahrscheinlichkeiten', von denen sie sich einfach nicht trennen kann.
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03.09.2009, 08:26
AW: Evolution eine Tatsache?
tessie,
Zitat von tessie
Ich mag nicht mehr mit Leuten diskutieren, die keine Ahnung von der Materie haben und auch keine Lust, sich wirklich damit zu befassen, d.h. ein einziges Fachbuch zu lesen.
Es erscheint mir sinnlos.
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03.09.2009, 08:37
AW: Evolution eine Tatsache?
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Das schon eher. Aber für dieses Beispiel ließe sich ja auch klar beschreiben, was zu tun ist: 1. Stelle sicher, dass Du einen Stern von einem Nicht-Stern unterscheiden kannst. 2. Zähle die Anzahl der Sterne im Sonnensystem. 3. Mache Dir klar, dass alle Objekte des Sonnensystems eine echte Teilmenge aller Objekte des Universums sind. 4. Vergewissere Dich, dass es ausserhalb der Teilmenge Sonnensytem im Universum mindestens noch einen weiteren Stern gibt.
Also dann verstehe ich Deinen Reparaturvorschlag nun folgendermassen:
"Biologische Struktur S2 gilt als 'höher entwickelt' als biologische Struktur S1, genau dann wenn Komplexitätszahl X2 von S2 größer ist als Komplexitätszahl X1 von S1. Komplexitätszahl X einer biologischen Struktur S ist definiert als der Kehrwert der 'Entstehungswahrscheinlichkeit' W der biologischen Struktur S. W ist Die Wahrscheinlichkeit, mit der sich aus einer ungeordneten Ansammlung von Zellen durch spontane zufällige Bewegungsabläufe die Zellen zu einer komplexen biologische Struktur anordnen. Von der Existenz einer solchen Entstehungswahrscheinlichkeit wird ausgegangen, obwohl sie für kein Lebewesen jemals praktisch bestimmt werden kann. Behelfsweise kann als Wert für W der Kehrwert der Anzahl von Zellen verwendet werden, aus denen die biologische Struktur S besteht."
Korrekt wiedergegeben?
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03.09.2009, 09:18Inaktiver User
AW: Evolution eine Tatsache?
Ich merke, Du hast Dich immer noch nicht mit irreduzibler Komplexität beschäftigt.
Es ist eine Antwort auf die Frage. Die Evolution des Auges wird da erklärt. Schon gelesen? Wenn ja, dann widerlege doch mal diese Erklärung. Und bitte, bitte versuche endlich zu verstehen, daß es keine Wahrheiten gibt. Also führe keine Argumente an, die niemand bestreitet.Glaubst Du, es wird wahrer, je öfter es verlinkt wird?
Welcher Schwachpunkt denn??????? ES GIBT DOKUMENTIERTE ENTWICKLUNGSLINIEN! Inklusive der geforderten Bindeglieder!Deine Argumentation macht diesen offensichtlichen Schwachpunkt der ET nicht weniger dramatisch. Darwin war selbstkritisch gegenüber seiner eigenen Theorie eingestellt, Ihr Neodarwinisten habt jede Form von Selbstkritik verloren!
Und wenn dann noch eine sachliche Kritik von Dir kommen würde...Reinster Populismus sind die von Dir abgespulkten Antworten, die Fragen hingegen ganz sicher nicht.
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03.09.2009, 09:27Inaktiver User
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03.09.2009, 10:00
AW: Evolution eine Tatsache?
Hier ist mal eine ganz gute Übersicht zu dem Thema, wenn auch nicht mehr ganz aktuell: Complexity and Evolution: What Everybody Knows.
"Abstract: Unter Evolutionisten bestand zumindest während des vergangenen Jahrhunderts und besteht scheinbar bis heute der Konsens, dass die morphologische Komplexität von Organismen im Laufe der Evolution zunimmt, obwohl es so gut wie keine empirischen Belege für einen derartigen Trend gibt. Die meisten Untersuchungen zur Komplexität waren theoretischer Natur, und die wenigen empirischen Studien waren - abgesehen von einigen wenigen jüngeren - nicht sehr gründlich; es werden Beispiele dazu sowohl aus der theoretischen, als auch aus der praktischen Literatur aufgeführt. Die geringe Zahl der empirischen Belege führt zu der Frage, wie sich die Auffassung, dass die morphologische Komplexität von Organismen im Laufe der Evolution zunimmt, dennoch behaupten kann, und es werden einige Vorschläge zur Beantwortung dieser Frage gemacht, unter anderem die Möglichkeit, dass bei der Wahrnehmung von Komplexität kulturelle bzw. kulturalistische Einflüsse zum Tragen kommen. Darüberhinaus wird für die Untersuchung von Komplexität eine stärkere Betonung von empirischen gegenüber theoretischen Methoden befürwortet und es werden Richtlinien für die Durchführung künftiger Studien entworfen."
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03.09.2009, 10:14
AW: Evolution eine Tatsache?
Nehmen wir mal ein simples Beispiel:
Auf einem Tisch liegen 25 Spielwürfel, bei allen liegt die 6 oben.
Frage: wieviele Versuche braucht man im Schnitt, um diesen Zustand zu erreichen?
Die Antwort ist natürlich, daß das dramatisch davon abhängt, auf welchem Weg das Ergebnis erzielt wurde.
1) die Würfel werden gleich so hingelegt: ein Versuch
2) mit dem ersten Würfel würfeln bis eine 6 kommt, dann liegen lassen, dasselbe mit den anderen Würfeln: i.d.R. < 200 Versuche
3) mit allen Würfeln gleichzeitig würfeln, bis alle gleichzeitig 6 zeigen: bei einem Wurf pro Sekunde reicht die Zeit seit dem Urknall nicht aus
Die Entstehungswahrscheinlichkeit ist eine Eigenschaft des Weges, die "Komplexität" soll aber eine Eigenschaft des Endzustands sein, außerdem gibt es natürlich auch bei bekanntem Weg sehr unwahrscheinliche Zustände, die man nicht als "komplex", sondern als chaotisch einstufen würde, deshalb muß man Komplexität anders definieren.



: Der Schmetterling ist ein komplexeres, also höher entwickeltes Lebewesen als ein Einzeller.
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