Ein Beispieldiskurs zur Idee ungenutzte Kirchen an Muslime zu übergeben.
Ich bin der Auffassung, dass alle Gläubigen etwas vereint (abgesehen von denen die Religion missbrauchen) und bin dem gegenüber offen. Ich empfand es in der Gemeinde im Pott, die an Muslime vermietet oder verkauft wurde (ich weiß es nicht mehr) als sehr angenehm. Die Kirche dient weiterhin dem Glauben und wird dementsprechend mit Respekt geachtet.Stefan Förner, Sprecher des Berliner Erzbistums: Vor 50 Jahren habe man sich auch nicht vorstellen können, eine katholische Kirche an die Orthodoxen oder an eine evangelische Freikirche zu übergeben. Das sei heute üblich, weil sich die Kirchen untereinander angenähert hätten.
Zumal es für die andere Seite auch bemerkenswert ist. Das wird finde ich in Ausführungen zu selten betrachtet! Weil ihr Interesse gar nicht so groß ist, wie die Diskussion darum, ob man es denn zulassen will?! Aber die Diskussion ist alt und zeitgemäßer denn je und wichtig.
Ich empfinde diese Übergabe als Zeichen der Annäherung, das ebenso selbstverständlich passiert wie auch in anderen Bereichen des Lebens. Ich kenne ein paar Gegenargumente aus theologischer Sicht, aber es fällt mir schwer und ich kann sie nicht verinnerlichen, sie widerstreben meiner Auffassung. Dennoch respektiere ich andere Auffassungen natürlich. Nicht einfach, hier einen gemeinsamen Weg zu finden!
Ich finde es wichtig, den Blick mehr auf das einander verbindende zu legen, als das was uns trennt (auch bedeutend, klar).
Besonders im krassen Gegensatz zur weiteren Nutzung als Sparkasse o.ä., ist für mich die Idee der Übergabe an eine z.B. muslimische Gemeinde deutlich sinniger!
Antworten
Ergebnis 71 bis 72 von 72
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22.06.2009, 23:35
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
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23.06.2009, 00:08Inaktiver User
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
guckst du hier
die Milower brauchen ihre Kirche wohl nicht mehr


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