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22.06.2009, 16:41Inaktiver User
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
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22.06.2009, 16:42Inaktiver User
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22.06.2009, 16:43Inaktiver User
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
Eiswagen sind doch auch Kulturgut. Irgendwie.
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22.06.2009, 16:44
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22.06.2009, 16:44
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22.06.2009, 17:38Inaktiver User
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
Warum sollten wir unsere Kirchen nicht brauchen?
Fragt sich eher wozu.
Und auch, wer es bezahlt.
Immerhin sind sie beachtliche Kulturstätten.
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22.06.2009, 17:40
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
Wollte gerade mal einen annähernd aktuellen Artikel in der Presse zum Strangthema lesen. So ratzfatz finde ich keinen. Komisch - vor vier/fünf Jahren war da mehr los. Täusche ich mich? Ich hoffe!
Las nur wieder über das Thema "Kirchen an Muslime verkaufen/vermieten!?". Beispiel dazu im Ruhrgebiet (Dortmund?!). Wollte eben einen Artikel dazu suchen und finde nichts. Weiß hier jemand zufällig ob diese Konstellation dort noch besteht? Oder von weiteren Beispielen? Oder ist es zu sehr ein neues Thema? Oder oder oder...
Zur Entweihung/Profanierung von Kirchen: Ritus anlässlich der Profanierung einer Kirche, Dekret über eine Profanierung
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@ Mediterraneee
Bevor ich jetzt hier alles zitiere:
- habe (nach wie vor + weiterhin) den Eindruck, dass Du bzgl. dem Thema Kirche nicht schwarz-weiß denkst
- hatte den Eindruck bzgl. dem Thema 'Glocken abstellen'
- aber wat/wen interessiert mein Eindruck!?
- 'hatte', weil ich deinen letzten Auszug zur Glocke besser nachvollziehen kann, weil nicht 'entweder-oder', da es einen anderen Umgang gibt, genauso wie den der Hunderten die ihre gewünschte Ruhe (rechtlich) nicht finden.
Strafbar macht sich eine Gemeinde nicht wenn sie das Glockenläuten einschränkt!? Es gibt schließlich viele Kirchen (inkl. meinem Beispiel) die nicht viel und/oder störend läuten. Bleibt der Handlungsspielraum, ohne Rechtsgrundlage.Geändert von fraeulein_minza (22.06.2009 um 17:58 Uhr) Grund: Fehler
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22.06.2009, 19:09
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
Falls es irgendwen überhaupt interessiert. Im Netz gibt es von der Uni Leipzig veröffentlicht eine Verordnung der sächsischen Landeskirche aus dem Jahre 1949 über den Gebrauch der Glocken.
"Das Landeskirchenamt sieht sich veranlasst, auf die alte Sitte des täglichen Gebetsläutens am Morgen, Mittag und Abend hinzuweisen, und macht es allen Gemeinden zur Pflicht, diese Sitte festzuhalten oder, wo sie eingeschlafen ist, wieder zu beleben. Es ist dabei nötig, die Gemeinden bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den Sinn dieses Brauches hinzuweisen, wobei im Besonderen bemerkt werden mag, dass das Mittagsgeläut nach alter Gewohnheit zum Gebet für den Frieden aufruft."
Quelle
Inzwischen ist in allen Kirchen, in denen es das sogenannte "Stundenglocke" gibt, die Verordnung diese nach 22.00 bis um kurz vor 6.00 Uhr abzuschalten, was heute ja technisch auch möglich ist.
In einigen Wohngebieten sind vor den Schalllöchern des Geläuts längst Dämmungsplatten angebracht worden, um die Lärmbelästigung merklich einzudämmen. Das genannte Beispiel, dass eine einzelene Pfarrerin das morgentliche Geläut abschalten lässt, weil sie sich persönlich gestört fühlt, halte ich für ein Gerücht. Solche ein Beschluß kann niemals von einer Einzelperson erfolgen, dass bedarf mindestens des Beschlusses des Gemeindevorstandes, wenn nicht gar der Kreis- oder Landessynode.
Ich vermag den Ärger von Anwohnern verstehen, dass sie besonders am Sonntagsmorgen von Kirchengeläut gestört fühlen, wenn sie selbst mit solch einem Verein nichts am Hut haben. Sie haben, und das will ich deutlich sagen, sich bei der Wohnungssuche nicht genügend um mögliche Lärmbelästunge gekümmert.
Selbst Hausbesitzer, die vor Jahrzehnten in einem abgelegen ruhigen Viertel ein Häuschen gebaut haben, müssen damit leben, wenn vor ihrer Nase ein Umgehungsstraße gebaut wird. Ihre Klagen halten den Ausbau auf, verhindern ihn aber nicht.Geändert von Opelius (22.06.2009 um 19:52 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.06.2009, 20:03
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22.06.2009, 20:11
AW: Brauchen wir noch unsere Kirchen?
Hab bisher davon noch nichts gehört. Denke aber: Warum eigentlich nicht?
Bleibt das Gotteshaus wenigstens Gotteshaus.
Allerdings fürchte ich, dass viele Christen es als Affront sehen würden, wenn in ihrer Ex-Kirche das islamische Glaubensbekenntnis gesprochen würde.
Mich.
Opelius,
ich finde, Du machst es Dir zu einfach, wenn Du sagst, die Leute hätten sich eben genauer über Lärmbelästigung an ihrem Wohnort kümmern müssen, bevor sie dort hinziehen.
Ich wohne in einer Wohnung, die ich zum Glück ergattern konnte, weil ich aus meiner alten so schnell wie möglich raus musste. Sie ist perfekt, was Lage, Größe, Nachbarschaft etc. angeht.
Nur sonntags morgens, da stehe ich senkrecht im Bett, weil um kurz vor neun fast zehn Minuten lang zum ersten Hochamt geläutet wird. Ich habe neulich um diese Uhrzeit telefoniert und musste das Gespräch abbrechen, weil ich den Anrufer nicht mehr verstehen konnte.
Es gehen etwa 50 Personen sonntags zur Messe in diese Kirche.
Es werden aber dafür etwa 20 bis 30 Mal so viele aus den Betten geklingelt.
KEINE andere Institution als die Kirche könnte sich das ungestraft erlauben.
Es ist nicht die Stundenglocke, die stört, sondern das Sonntagsläuten, zum Teil drei-/viermal an jedem Sonntagvormittag.Wir werden weitermachen!



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