Das sieht anscheinend auch so aus...
Nur bleibt die Frage offen, wer nun recht mit seiner Überzeugung hat...
Die Atheisten oder die Gläubigen...
Beides ist möglich, oder?
Die Atheisten stellen die Gläubigen als "Dummchen" hin, da hast du recht.
Und Gläubige mögen ebenso denken...
Oder sogar irregeleitet!
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Ergebnis 101 bis 110 von 454
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08.06.2009, 11:14Inaktiver User
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Geändert von Inaktiver User (08.06.2009 um 11:18 Uhr)
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08.06.2009, 11:19
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Hallo Lavendelmond,
Hier habe ich mich viell. missverständlich ausgedrückt .Wer Lobpreisung u.ä. für sich haben und hören möchte, der besucht die Kirche.
Den Satz verstehe ich nicht ganz.
Was meinst du mit "Lobpreis für sich haben"?
Mit diesen *Lobpreisungen* meinte ich u.a. die Predigt des Pfarrers in der Kirche - a la preiset den Herrn in seiner unendlichen Güte ...
So in etwa kommen Aussagen bei mir pers. an, die ermuntern, es einem gleich zu tun ...
Aussagen die mit erhobenem Zeigefinger getätigt werden, a la verlasst den Weg der Sünde ... sonst wird Gottes Gericht über euch kommen
Aussagen, die für mich den alleinig seelig machenden Weg beinhalten - besser kann ich mich nicht ausdrücken.
Sicher bin ich auch ein Mensch, der sein Glück teilt, wobei mir Zufriedenheit wichtiger ist, als Glück.
Glück gleicht für mich einem Schmetterling und flattert von einer Blüte zur nächsten ... also ein leicht vergängliches Gut.
Aber ich vermeide ermunternde Aussagen, es mir gleich zu tun, nach dem Motto: Wenn ihr es auch so macht, dann kehrt auch das Glück bei euch ein ....
Mag sein, dass da meine Denke etwas in Schieflage ist oder ich ganz einfach mit ermunternden Worten so meine Probleme habe und lieber selbst für mich einen Weg suche, Zufriedenheit zu finden und diese zu festigen.Wen men lacht, sen ale - wen men wejnt, set kejner nit
Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie..
Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie
Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende
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08.06.2009, 11:22Inaktiver User
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08.06.2009, 11:25
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08.06.2009, 11:38Inaktiver User
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Du darfst über alles lachen.
Das Forum ist ja nur ein Ausschnitt aus der Welt.
In meinem RL sieht vieles total anders aus als hier.
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08.06.2009, 11:49
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Ich glaube nicht das dass wichtig ist.
Wenn es einen Gott gibt ist gut, und wenn nicht passiert auch nichts weiter.
Das Problem taucht erst dann auf, wenn man Gott menschlichte Züge gibt, und/oder wenn von einem erwählten Kreis die Rede.
Die Frage stellet sich also nicht, ob Gläubige oder Atheisten, sondern wer will über wem Macht haben.
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08.06.2009, 11:58Inaktiver User
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08.06.2009, 11:59Inaktiver User
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Och nööö... In deinem vielleicht.
In meinem realen Leben höre ich die gleichen Argumente.
Ich habe schon mit den unterschiedlichsten Menschen gesprochen.
Ob Theologen, Adventisten, Freikirchler, Atheisten, Okkultisten, Anhänger der Gothic-Szene
Nonnen, gläubige Katholiken/Evangelen, Punker, Obdachlose und
Christen, die es nur auf dem Papier sind.
Auch mit Menschen, denen alles so was von egal ist.
Die Argumentation ist gleich!Geändert von Inaktiver User (08.06.2009 um 12:09 Uhr)
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08.06.2009, 12:29
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Hm, hierzu fällt mir für mich persönlich ein klares JEIN ein

Ich muss das ein bißchen aufdröseln, um klar zu machen, was ich meine:
- Ich sehe auf niemanden herab, weil er an einen wie auch immer gearteten Gott glaubt. Denn letztendlich ist es so, dass sich die Nicht-Existenz von etwas nicht beweisen lässt.
- Ich habe allerdings Probleme mit Gläubigen, die streng an einer Richtung festhalten, und die als die einzig Seligmachende darstellen. Die eben nicht schreiben/sagen "Ich glaube", sondern "Ich weiß". Wobei es für mich noch einen großen Unterschied macht, ob das jemand still für sich glaubt oder ob er aus diesem Glauben Vorschriften ableitet, die die ganze Menschheit zwingend befolgen müssen.
Das führt dann nämlich zu so etwas wie "Homosexualität ist böse" (um wieder den Bogen zum Ausgangsthema zu finden.).
- Und was das Herabsehen angeht: ja, es gibt Aspekte des Glaubens, die finde ich einfach lächerlich. Als Beispiel: ich habe letztens eine Reportage über den TÜV in der Türkei gesehen und da war ein Türke, der sein Auto vor jeder längeren Fahrt mit dem Blut eines frisch geschlachteten Schafes segnet, damit er keinen Unfall hat. Deswegen brauche er auch keinen Tüv, meinte er. Sorry, Leute, aber das finde ich tatsächlich so:
Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
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08.06.2009, 12:48
AW: Wahlwerbespot der "Christlichen Mitte"
Ich stimme dir insofern zu, dass du tatsächlich nicht das Agressionspotential hast, wie manch anderer. Aber du bestehst auf deine Definitionshoheit. Wenn der Glaube nicht nach deinen Maßstäben läuft, gestehst du dem Gegenüber gerade noch zu, dass er sich sein eigenes Grab schaufelt.
Aber vielleicht gestehst du dir ja irgendwann auch mal ein, dass andere Macht über dich haben, und dass du dich ihnen nur ergeben hast, und du es deswegen nicht mehr so empfindest.
Von der Macht und Politik der Institutionen wollen wir jetzt gar nicht reden.




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