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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Nur eine ernstgemeinte kleine Frage: Wer hat Jesus von den Toten auferweckt, wenn Jesus Gott ist?

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Hallo Blaustrumpf1!


    Zitat Zitat von Blaustrumpf1 Beitrag anzeigen
    Nur eine ernstgemeinte kleine Frage: Wer hat Jesus von den Toten auferweckt, wenn Jesus Gott ist?
    Die Antwort steht in Johannes Kapitel 10:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    (Johannes 10,17)
    Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme.

    Eine andere kleine ernstgemeinte Frage an dich, blaustrumpf1:

    Wieso sagt der Vater vom Sohn folgendes:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    (Hebr 1,8)
    aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.
    ????


    Mekeg01
    Geändert von Mekeg01 (05.06.2009 um 17:47 Uhr) Grund: Schreibfehler :-)

  3. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Mekeg01 Beitrag anzeigen

    Eine andere kleine ernstgemeinte Frage an dich, blaustrumpf1:

    Wieso sagt der Vater vom Sohn folgendes:
    Zitat:
    Zitat von Bibel
    (Hebr 1,8)
    aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.

    ????
    Ich hoffe Blaustrumpf ist mir nicht böse, wenn ich etwas dazu schreibe. Sie wird gewiß später noch was sagen...

    Fangen wir mal mit dem Bibelvers an:
    Hebräer 1:8:
    In der heißt es: „Von dem Sohn aber: Dein Thron, o Gott, steht für immer und ewig.“ (Alb, Br, Al, Rö und die ZB und JB lauten ähnlich.)

    In der NW heißt es dagegen: „Aber mit Bezug auf den Sohn: ,Gott ist dein Thron für immer und ewig.‘ “ (Pfä gibt den gleichen Gedanken wieder.)

    Welche Wiedergabe stimmt mit dem Kontext überein?

    Die vorhergehenden Verse zeigen, daß Gott spricht, daß er also nicht der Angesprochene ist;
    in den nachfolgenden Versen findet man den Ausdruck „Gott, dein Gott“, wodurch gezeigt wird, daß der Angesprochene nicht Gott, der Höchste, sondern ein Anbeter dieses Gottes ist.

    Um Hebräer 1:8 richtig zu verstehen, ist es gut zu wissen, woher diese Wort stammen.

    Denn in Hebräer 1:8 werden Worte aus Psalm 45:6 angeführt, die ursprünglich an einen menschlichen König von Israel gerichtet waren.

    Offensichtlich betrachtete der Schreiber dieses Psalms jenen menschlichen König nicht als Gott, den Allmächtigen.

    Nach Pa (1962) lautet Psalm 45:7 (45:6): „Dein Thron bleibt wie Gottes Thron.“ (Me sagt: „Dein Thron, ein Gottesthron“; GN 82: „Dein Thron ist Gottes Thron.“)

    Von Salomo, der möglicherweise der ursprünglich in Psalm 45 angesprochene König war, wurde gesagt, er habe sich „auf den Thron Jehovas“ gesetzt (1. Chr. 29:23, NW).

    In Übereinstimmung damit, daß Gott der „Thron“ oder der Quell und Erhalter des Königtums Christi ist, geht aus Daniel 7:13, 14 und Lukas 1:32 hervor, daß Gott ihm Machtbefugnis überträgt.

    In bezug auf die Verse 6 und 7 des 45. Psalms, die in Hebräer 1:8, 9 zitiert werden, erklärt der Bibelgelehrte B.F. Westcott:

    „Die LXX läßt zwei Wiedergaben zu: ... [ho theós] kann in beiden Fällen als Vokativ aufgefaßt werden (Dein Thron, o Gott, ... daher o Gott, dein Gott ...)
    oder im ersten Fall als Subjekt (oder Prädikat) (Gott ist dein Thron oder dein Thron ist Gott ...)
    und im zweiten Fall als Apposition ... zu [ho theós sou] (daher Gott, sogar dein Gott ...). ...

    Es ist höchst unwahrscheinlich, daß das im Original verwandte ... [’Elohím] an den König gerichtet ist.

    Die Wahrscheinlichkeit spricht daher gegen die Annahme, daß ... [ho theós] in der LXX ein Vokativ ist.
    Insgesamt gesehen scheint es somit das beste zu sein, den ersten Satzteil mit Gott ist dein Thron (oder dein Thron ist Gott) wiederzugeben,
    das heißt: ,Dein Königreich ist auf Gott, den unbeweglichen Felsen, gegründet‘ “
    (The Epistle to the Hebrews, London, 1889, S. 25, 26).
    Geändert von Inaktiver User (05.06.2009 um 19:38 Uhr)

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Hallo Mekeg,

    ausführlicher als Majolika hätte ich es auch nicht erklären können.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  5. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Blaustrumpf fragte:
    Wer hat Jesus von den Toten auferweckt, wenn Jesus Gott ist?

    Deine Antwort lautet:
    Die Antwort steht in Johannes Kapitel 10:

    Zitat:
    Zitat von Bibel
    (Johannes 10,17)
    "Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme."

    Mit dieser Antwort kann ich nun wirklich nichts anfangen.

    Kannst du Blaustrumpfs Frage eventuell etwas ausführlicher beantworten?

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Hallo ihr beiden Wachtturm-Jünger!

    Nichts anderes habe ich erwartet als dass ihr hier wieder anfängt zu sagen wie gut eure eigene Übersetzung ist die zufälligerweise genau auf eure Lehre zugeschnitten ist. Denn ihr habt ja eure Lehre aus der Bibel, nicht vom Wachtturm, richtig?

    Beim Hebräerbrief muss man vorallem vor Augen halten dass der Sinn und Zweck des Briefes der ist, die Überlegenheit Christi gegenüber den Engeln zu zeigen.


    Der Text von Heb 1,8a,b (Zitat von Ps 45,7) lautet: "Von dem Sohn aber: 'Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.'" Die Zeugen Jehovas fassen ho theos als Subjekt auf und übersetzen mit: "Aber mit Bezug auf den Sohn: 'Gott ist dein Thron für immer und ewig...'". Die Frage ist, ob diese Übersetzung berechtigt ist oder ob es richtiger wäre, ho theos als ein Vokativ zu fassen und mit "dein Thron, o Gott, ist in alle Ewigkeit" wiederzugeben. Die folgenden Argumente belegen, dass die zweite Möglichkeit die von dem Verfasser des Heb gemeinte ist:

    1) Die beste Übersetzung des hebräischen Textes ist "dein Thron, o Gott..." (als Vokativ).

    2) für ho theos als Subjekt hätte man eine andere Wortstellung erwartet;


    3) ho theos als Subjekt zu fassen verkennt den Kontext und den Sinn der Gegenüberstellung von V.7 und 8 (vgl. "von den Engeln zwar ( men )" im Gegensatz z u "vom Sohn aber (de)". Dem Verfasser des Briefes ist es wichtig, die Überlegenheit Christi über die Engel zu zeigen:
    Die Aussage "Gott ist dein Thron", kann jedem, auch den Engeln gelten. Die vokativische Übersetzung von ho theos wird auch von den Aussagen unterstützt, dass Jesus der "Abdruck von Gottes Wesen" (3a) ist, der "alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt" (V.3b) und den "alle Engel Gottes anbeten sollen" (V.6)[35].

    [..]

    [35] proskyneô bedeutet "anbeten, huldigen". Vgl. Off 22,8f, wo deutlich wird, dass Anbetung nur Gott gilt. Nach der Lehre der Zeugen Jehovas ist Jesus ein Engel (nämlich der Erzengel Michael); vgl. L. Gassmann, Zeugen Jehovas (Stuttgart: Hänssler, 1996), S.179-181. Dies ist mit Heb 1 in keiner Hinsicht vereinbar! Vgl. auch Phil 2,11 mit Jes 45,22-24; Off 5,6-14; 2Pet 3,18.
    Quelle: Jesus ist Gott


    Nachdem das nun geklärt ist, nochmal die Frage, warum sagt der Vater das zum Sohn?

    Mekeg01
    Geändert von Mekeg01 (05.06.2009 um 21:31 Uhr) Grund: Schreibfehler :-)

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Blaustrumpf fragte:
    Wer hat Jesus von den Toten auferweckt, wenn Jesus Gott ist?

    Deine Antwort lautet:
    Die Antwort steht in Johannes Kapitel 10:

    Zitat:
    Zitat von Bibel
    (Johannes 10,17)
    "Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme."

    Mit dieser Antwort kann ich nun wirklich nichts anfangen.

    Kannst du Blaustrumpfs Frage eventuell etwas ausführlicher beantworten?
    Hallo!

    Wenn das was der Herr Jesus selbst in der Bibel sagt für dich nicht genug ist, dann werde ich nie eine Antwort finden die dich zufriedenstellt. Was ich sage kommt für dich sowieso wie aus dem Munde Satans, darum lasse ich die Bibel sprechen. Denn dieser Vers ist Antwort genug auf diese Frage. Du darfst von mir aus gerne Johannes 10 durchlesen.

    Ich kann dir sowieso nicht helfen, weil das kann nur der Herr Jesus. Nur er allein kann dich retten.

    Denn er sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

    Mekeg01

  8. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Nicht nur ZJ denken so...
    Ich versuche es noch einmal.

    Erstens beachte man den Zusammenhang. In mehreren Übersetzungen ist in Hebräer 1:9 entweder im Haupttext oder in der Fußnote folgendes zu lesen: ‘Gott, dein Gott, hat dich gesalbt.’
    Dadurch wird deutlich, daß der in Vers 8 Angesprochene nicht Gott ist, sondern jemand, der Gott anbetet und von ihm gesalbt worden ist.

    Welche überragende Stellung Jesus Christus innehat zeigen doch die Worte.

    „Gott ist dein Thron für immer und ewig, und das Zepter deines Königreiches ist das Zepter der Geradheit.
    Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du hast Gesetzlosigkeit gehasst“ (Hebräer 1:8,9).

    Jesu Thron bedeutet, dass sein Amt oder seine Stellung von Jehova Gott stammen.

    Gott hat diesen Thron eingerichtet und er entscheidet, wer darauf sitzt.

    Daher wird für Jesus kein Problem unüberwindbar sein.

    Wie groß ist denn nun seine Macht?

    Nach seiner Auferstehung sagte Jesus zu seinen Jüngern:
    „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden“ (Matthäus 28:18).

    Und in 1.Petrus 3:22 steht: „Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.“

    Keine Macht oder Autorität kann sich Jesus erfolgreich widersetzen.
    Nichts kann ihn daran hindern, der Menschheit für alle Zeiten Gutes zu tun.

    Du siehst, auch ich glaube an die überragende Stellung Jesu. Und dass er nicht einer von vielen ist.
    Da sind wir beide uns doch schon mal einig, oder?

    Denkst du im Ernst, dass mit diesem Text die Lehre der Dreieinigkeit plausibel gestützt wird?

    Ich lese da wesentlich mehr Aussagen in der gesamten Heiligen Schrift, dass der allmächtige Gott Jahwe und sein Erstgeborener, der auf Erden unter dem Namen Jesus bekannt wurde, zwei unterschiedliche Personen sind.

    Ach... Wo bleibt denn da noch der Heilige Geist? Die angeblich dritte Person?

    Und wie würdest du deine oben gestellte Frage zu diesem Thema beantworten?

    Aber sei es drum... Es ist nett, sich mit dir über bibl. Lehren zu unterhalten.
    Und wir müssen auch nicht einer Meinung sein.

    Zur zweiten Frage:

    Warum sollte ich Johannes 10 lesen?
    Da wurde mir die Frage, "wer den toten Jesus, der ja nach deiner Ansicht auch der allmächtige Gott sein soll", nicht beantwortet.

    Übrigens: Die gesamte Heilige Schrift ist die Grundlage meines Glaubens.
    Ich lasse keine Texte aus, nur weil sie mir nicht in den Kram passen
    Aber ich lese sie im Kontext und vergleiche sie mit anderen Aussagen der Schrift. Die Bibel widerspricht sich nämlich nicht.

    Im AT und im NT steht die Wahrheit über Gott, seinen Vorsatz bezüglich der Erde, wie er angebetet werden möchte, usw...

    Und vor allem welche wunderbarer Zukunft unser Planet Erde entgegengeht.
    Menschen dürfen auf einer paradiesischen Erde bis in alle Ewigkeit leben. Im Einklang mit Gott und der Natur.
    Vor allem in Frieden ohne jemals wieder Angst haben zu müssen...

  9. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    In eigener Sache:

    Laß uns versuchen, in Frieden miteinander zu reden und nicht alles so verbissen zu sehen.
    Und vor allem mit einer gehörigen Portion Humor das Geschriebene zu lesen und für sich zu interpretieren.

    Wir ecken zwar öfters mal an, aber es gibt auch runde Ecken.
    Und diese sind weniger schmerzhaft.

    Was sagt die Bibel? "Ein Diener Gottes hat es nicht nötig zu streiten!"
    Und "Haltet, so weit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden".

    "Ob ihr eßt oder trinkt, oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes."

    OK?
    Geändert von Inaktiver User (06.06.2009 um 08:22 Uhr)

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In eigener Sache:

    Laß uns versuchen, in Frieden miteinander zu reden und nicht alles so verbissen zu sehen.
    Und vor allem mit einer gehörigen Portion Humor das Geschriebene zu lesen und für sich zu interpretieren.
    Ein frommes Anliegen.
    Doch ich fürchte, bei soviel Schriftgläubigkeit, ist kein Friede in Sicht. Die wichtigste Botschaft Jesu, wird leicht zur Nebensächlichkeit.

    Doch ich schätze an dir, dass du nicht so agressiv bist!

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