Ich habe sie verglichen.
Ich kann aber die Lehren der Zeugen Jehovas nicht bestätigen. Schon dieses Auseinanderklamüsern von symbolischer Erde und buchstäblicher Erde zeigt doch schon, daß man unter allen Umständen die Aussagen der Bibel verbiegen will.
Du zitierst selber die Stellen, wo es deutlich ausgedrückt wird, daß diese Erde vergehen wird. Wie man dann sich drehen und wenden kann, nur um seine eigene (in diesem Fall die Lehren der Zeugen Jehovas) durchzusetzen und sich krampfhaft bemüht alles umzudeuten, das finde ich traurig.
Die Worte Jesu aus Matthäus 21, 33 und Matthäus 5, 18 sagen doch genau das, was Du bestreitest, nämlich, daß Himmel und Erde vergehen werden.
Ich verstehe, daß Du Dich dagegen wehrst, daß diese Erde und dieser Himmel vergehen werden, denn die Zeugen Jehovas vertrösten ja ihre Mitglieder in der Hinsicht, daß sie sagen, ihr werdet dann auf dieser Erde leben. Im Himmel ist für alle Zeugen Jehovas kein Platz mehr wegen der zahlenmäßígen Begrenzung.
Auch das ist wieder ein Hinweis auf die (leider) Irrlehre der Zeugen Jehovas, denn Jesus lädt doch alle ein: "Kommet her zu mir alle...."
Er schließt keinen aus.
Die Bibel ist ganz eindeutig in ihrer Aussage, daß Gott eine neue Erde und einen neuen Himmel schafft (Offb. 21,1).
Es gibt keinen Grund an den Aussagen der Bibel zu zweifeln. Da helfen auch andere Übersetzungen nichts.Ich verstehe auch nicht, was die Zeugen Jehovas an einer neuen Erde und einem neuen Himmel auszusetzen haben.
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Thema: Gott - unser Begleiter?
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29.04.2009, 08:26
AW: Gott - unser Begleiter?
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29.04.2009, 09:26Inaktiver User
AW: Gott - unser Begleiter?
Hallo!
Nun gut.. Wenn du nun der Ansicht bist, dass die buchstäbliche Erde und der buchstäbliche Himmel? verbrannt werden, dann glaube es.
Es ist übrigens kein Auseinanderklamüsern...
Es ist eine logische Schlußfolgerung, die alle Aussagen der Heiligen Schrift, besonders des Urtextes berücksichtigen.
Du beziehst dich auf Lukas 21
Himmel und Erde können nicht vergehen. Das geht aus Jesu Worte aus Lukas 21:33 („Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber ...“) hervor.
Zur Erklärung kannst du den Paralleltext in Lukas 16:17 vergleichen:
(„Es ist tatsächlich leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ...“).
Beide Texte betonen doch lediglich, dass es unmöglich ist, dass seine (Jesu)Worte vergehen, genau so unmöglich ist es das Erde und Himmel vergehen.
Was sagt Matthäus 5:18?
"denn wahrlich, ich sage euch:
Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur e i n kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe."
Man könnte es auch so sagen: Eher würde die Sonne schwarz-weiß-kariert und viereckig werden, als dass sie nicht im Osten aufgeht.
Sie wird weiterhin im Osten aufgehen.
Und die Sonne wird niemals schwarz-weiß-kariert und viereckig.
Ich finde es wirklich sehr schön, dass uns die Bibel ein ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Aussicht stellt.
Nenne du es Trost, ich nenne es Hoffnung!
Du glaubst es ja anscheinend auch:
Nur, dass du merkwürdigerweise einen kleinen Umweg. machst...
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29.04.2009, 09:31
AW: Gott - unser Begleiter?
Wurde das Glaubensbekenntnis, Jesus Christus als dem menschgewordenen Sohn Gottes, nicht erst zum Konzil von Chalcedon (451) zum Kernbestand der kirchlichen Christologie und Trinitätslehre erkoren?
Was passierte mit den Urchristen? Wurden die jetzt im Reich Gottes nicht akzeptiert? Oder gibt es doch eine Grauzone?
Oder ist dies nicht eigentlich wieder nur ein perfides Kirchenmachtspielchen in dem Jesus missbraucht wird?
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29.04.2009, 09:39Inaktiver User
AW: Gott - unser Begleiter?
OT
@ Mico
Ich glaube ich kenne dich aus einem anderen Forum... (L... ?
)
Auch da sind wir beide selten auf einen grünen Zweig gekommen.
Aber manchmal waren wir beide uns in Glaubensdingen schon einig.
Trotzdem oder gerade deshalb bist du mir sympatisch.
Du verteidigst deinen Glauben mit solch einer Vehemenz, dass man nur staunen kann.
Vor allem machst du dir die Mühe Bibelverse zu zitieren, über die man diskutieren kann...
Schön, dass du dich hier eingefunden hast...
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29.04.2009, 09:59Inaktiver User
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29.04.2009, 10:00Inaktiver User
AW: Gott - unser Begleiter?
@majolika und mico
Ich bewundere euren Fleiß und eure Ausdauer
LB
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29.04.2009, 10:15
AW: Gott - unser Begleiter?
Wenn man schon an eine Existenz nach dem Tod glauben will, ist mir die Variante von Majolika sympathischer. Ein Leben auf einer generalüberholten und rundum verbesserten Erde klingt ganz gut.
Mit dem Himmelreich ist das so eine Sache. "Irdische Freuden" (z.B. Sex) gibts da nicht. Nur Gott anbeten und Halleluja singen - und das eine ganze Ewigkeit - und in Gesellschaft von Klerikern, Nonnen und anderen frommen Leuten - für mich ein gruseliger Gedanke.
Die 144.000 Auserwählten sind da nicht zu beneiden....
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29.04.2009, 11:47
AW: Gott - unser Begleiter?
@Majolika:
Ja, ja, wir kennen uns. Beide hatten wir da andere Namen. Ich bin froh, daß ich den damaligen Namen nun los bin. Ich rede auch gern mit Dir.
@3146:
Es wird kein Leben auf einer generalüberholten Erde geben sondern Gott wird eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen.
Wenn jemand diese Erde für so toll hält, dann soll er nur mal abwarten, wie toll die neue Erde und der neue Himmel werden wird.
Da wird niemand mehr im Ernst nach der alten Erde und dem alten Himmel fragen.
Es wird Friede, Freude und Glückseligkeit sein in einer Form, daß man keine Worte dafür finden kann. Was soll daran langweilig sein?
Was ist denn an den irdischen Freuden so besonderes und wer wird dadurch schon wirklich froh und glücklich?
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29.04.2009, 12:19
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29.04.2009, 12:55
AW: Gott - unser Begleiter?
Liebe Majolika!

Es ist doch unzweifelhaft, daß Himmel und Erde vergehen werden aber die Worte Jesu nicht. Genauso hat er es ausgedrückt, und es gibt keinen Grund diese Worte gegen andere auszuspielen. Das Zeugnis der Schrift stimmt auch damit überein, z.B. in 1.Kor.7,31:
"und die diese Welt gebrauchen, als gebrauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht."
oder 1.Jh.2,17:
"Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit".
Und weil das so ist, daß diese Welt keinen Bestand hat, darum rät uns die Bibel:
"Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters", 1.Jh.2,15
und
"Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene", Röm.12,2.
Warum soll man auch sein Herz an etwas hängen, das vergehen wird?
Schon im alten Testament sagt der Herr:
"Denn siehe; ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird", Jes. 65,17.
Darum schreibt auch Petrus in seinem zweiten Brief Kapitel 3,13:
"Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt".
Und wer wird teilhaben an dieser wunderbaren neuen Welt?
"Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet", Röm.10,9.
Nun mach es gut. Die neue Erde wird bestimmt auch sehr schön



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